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Vorgebirgspark Skulptur 2016
4. September 2016 · 8:00 – 18:00
Vorgebirgspark Skulptur 2016
Sonntag, 4. September 2016, 11 bis 18 Uhr, Vorgebirgspark Köln-Zollstock, Eingang Kreuznacher Straße.
Mit Arbeiten von Aljoscha, Peter Behrendsen, Sabine Fernkorn, Gilbert Geister, Evangelos Papadopoulos
Kuratoren: Christian Merscheid, Dr. Peter Lodermeyer
Begrüßung: Dr. Joachim Bauer, IG Kunst im Park,
Mike Homann, Bezirksbürgermeister Köln-Rodenkirchen,
Nadine Müseler, Kulturamt der Stadt Köln
Einführung: Dr. Peter Lodermeyer, IG Kunst im Park
www.vorgebirgsparkskulptur.eu
Wie seit 1999 im Spätsommer jeden Jahres werden die vier Sondergärten des Vorgebirgsparks in Köln-Zollstock auch 2016 zum Standort einer ungewöhnlichen, ja radikalen Ausstellungsidee: Die „Vorgebirgspark Skulptur“ findet nur an einem einzigen Tag, am 4. September, genauer: für sieben Sunden statt, von 11.00 bis 18.00 Uhr. Die Idee besteht darin, eigens für diese Ausstellung geschaffene und auf die besondere räumliche Parkumgebung bezogene Skulpturen in einer konzentrierten, zeitlich eng begrenzten Aktion zu präsentieren.
2016 sind fünf Arbeiten zu erleben, die ein weites Spektrum zeitgenössischer dreidimensionaler Kunst abdecken. Der in Hagen und Düsseldorf lebende Bildhauer Evangelos Papadopoulos hat zum ersten Mal überhaupt Arbeiten für den Außenraum gestaltet, „Vier Skulpturen“, die er auf den verwaisten Steinsockeln des Immergrünen Gartens positioniert. Aus dem zentralen Wasserbecken im Rosengarten lässt Aljoscha (Düsseldorf) eine gigantische, organisch anmutende „Lebensform“ in Neonrosa mit dem rätselhaften Titel „We care a lot“ aus dem Wasser steigen. Die Bonner Malerin Sabine Fernkorn präsentiert ihre erste plastische Arbeit, „Das Beichtstuhl-Projekt“, eine betretbare Hütte aus ungewöhnlichem Baumaterial als partizipatorische Installation. Peter Behrendsen aus Köln erweitert den Skulpturenbegriff ins Akustische und präsentiert im Baumhof seine Klangkunst-Installation „Raum der Muße“, die sich auf den Vorgebirgspark selbst und seine Grundidee als Volkspark bezieht. Die „Studie für unpräpariertes Papier“ des Kölner Künstlers Gilbert Geister bringt einen Performance-Aspekt in die „Vorgebirgspark Skulptur“, indem er ein aus großer Höhe fallendes Blatt Papier zum Ereignis werden lässt.
