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Lisa SeebachSometimes night comes too quickly

1. Dezember 2016 · 8:0023. Dezember 2016 · 16:00

Das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst wird in diesem Jahr der Künstlerin Lisa Seebach verliehen.

Lisa Seebachs Skulpturen oszillieren zwischen dem zwei- und dreidimensionalen Raum und wirken dabei wie lebendige Zeichnungen. Mit feinem schwarzen Stift entstehen Entwürfe, in denen die Künstlerin Versatzstücke von Objekten aus ihrer Umgebung aufgreift und diese durch fragile Stahlkonstruktionen und massive Keramiken von der einstigen Fläche der Zeichnung in dreidimensionale Objekte übersetzt.

Die Gebilde, die aus der zeichnerischen Bewegung heraus entstehen, brechen mit den Gesetzen der realen Räumlichkeit. Die Verhältnisse der Objekte verschieben sich. Lisa Seebach spielt mit der Instabilität und Fragilität eines Raumes und dem Moment des Kippens, den sie versucht in ihren Skulpturen einzufangen. Dies spiegelt sich auch im Material der Objekte wieder, indem Lisa Seebach den leichten Stahlkonstruktionen massive Keramiken entgegen stellt.

Die Werke zur Ausstellung „Sometimes night comes too quickly“ sind durch eine Japanreise der Künstlerin in diesem Sommer beeinflusst. Es sind Ensembles entstanden, die sich mit den drehbuchartigen Anweisungen für das Alltagsleben dort beschäftigen, mit der eigenen Logik einer für uns fremdartigen Welt. In der artothek werden sie zu einem Parcours aus Arbeiten, die besonders grafisch ausgerichtet sind und sich so in das lineare Raumensemble aus den 50er Jahren einfügen.

Lisa Seebach wurde 1981 in Köln geboren und lebt zur zurzeit in Much und Potsdam. Nach einem Studium der Sonderpädagogik, Kunst- und Medienwissenschaft nahm sie 2007 das Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig auf. Dieses schloss sie 2013 mit dem Diplom ab. Im Anschluss war sie Meisterschülerin von Professor Thomas Rentmeister.



Details

Beginn:
1. Dezember 2016 · 8:00
Ende:
23. Dezember 2016 · 16:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

artothek – Raum für junge Kunst
Am Hof 50
Köln, 50667
Telefon:
0221/221-22332
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