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CSATATÉR – SCHLACHTFELD I, Marlini Wickramasinha (Einzelausstellung)

7. Dezember 2017 · 3:002. Februar 2018 · 15:00

Im September eröffnete die Ausstellung „Csatatér – Schlachtfeld“ in der ungarischen Hauptstadt Budapest. In einer Serie von Einzelausstellungen zeigen wir die ungarischen und deutschen Positionen der Gruppenausstellung. Den Anfang macht die Kölner Malerin Marlini Wickramasinha mit ihren bildgewaltigen schwarz weiß Gemälden und feinen Zeichnungen. Marlini Wickramasinha, geboren in Sri Lanka lebt und arbeitet seit 1958 in Deutschland, wo sie die Münchener Kunstakademie mit mehreren Auszeichnungen absolvierte. Seit den 60iger Jahren gehört Sie zur Kölner Kunstszene. Ihr malerischer Kosmos dreht sich um Destruktion, Zerstörung und Schlachtfelder. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland machten diese unverkennbaren Arbeiten einem großen Kunstpublikum bekannt. Ihr malerischer Kosmos dreht sich um Destruktion, Zerstörung und Schlachtfelder.
Die Titel ihrer Arbeiten wie „Flak Berlin, 1945“, „Pearl Harbour“ oder „Kampfjet über Syrien“ lesen sich wie die Chronik des 20. und 21. Jahrhunderts mit all ihren Kriegen und Katastrophen. Aber ihre Werke sind nicht vordergründig politisch oder geschichtlich, die Zerstörung und die Faszination der Ästhetik, die das Chaos durch Gewalteinwirkung hinterlässt, sind ihr Zentrum. Schönheit und Schrecken liegen in ihren Arbeiten nah beieinander. Die auf Schwarz, Weiß und Grau reduzierten Gemälde zeigen eine unendliche Palette an Zwischentönen. Marlini W. macht die Grau-Nuancen zur Farbe der Stille. Sie malt die Stille nach dem Sturm, den Moment nach der Explosion, in der die Welt für eine Sekunde still steht.
Als Vorlagen dienen ihr Abbildungen aus Zeitschriften, die sie als Szenen und Aufnahmen der Wirklichkeit in Öl und Acryl auf Leinwand bannt. Sie sieht im Chaos auch immer einen Anfang. Die Dekonstruktion öffnet die Türen für Neues. Ihre Arbeiten sind zur gleichen Zeit figurativ und abstrakt. In ihren Bildern ist das Ganze in seine Einzelteile zerlegt, mit ihrer Malerei zerlegt sie die Bildfläche in eine Vielzahl von Formen.

Details

Zeitraum:
Beginn:
7. Dezember 2017 · 3:00
Ende:
2. Februar · 15:00
Thema:

Veranstaltungsort

Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes
Baudristr. 5
Köln, 50733
Telefon:
0221/ 7328497
Website:
www.kunstwerk-nippes.de

Veranstalter

Janine Koppelmann
E-Mail:
info@kunstwerk-nippes.de