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cocon“, Fotografien von Christiane Wöhler

13. Januar · 14:0024. Februar · 14:00

„Innerhalb der vergangenen 18 Jahre ist eine Sammlung von persönlichen Fotografien entstanden, in der sich mir eine Zusammengehörigkeit offenbart. Ich nähere mich dem unmittelbaren Empfinden und Erkennen der Natur, des Lebens und dem Geheimnis dahinter.“ Christiane Wöhler

Die Ausstellung „cocon“ zeigt je nach Hängung und Zusammenstellung neue, andere Assoziationen und Narrationen. Die Bilder berühren, wecken Erinnerungen und Sehnsüchte, scheinen bekannt, wie aus einer Geschichte, die man selbst erlebt hat, doch nicht mehr genau erinnert, wann oder wo. Vielleicht eine Art „kollektives Gedächtnis“, wenn wir als Betrachter an die Zeit einer unbeschwerten Kindheit denken.

Christiane Wöhler bekommt als Achtjährige ihre erste Kamera und beginnt zu fotografieren. Als Jugendliche erlebt sie den innerdeutschen Systemwechsel im Osten. Die Veränderungen sensibilisieren sie. Themen wie Überfluss und Reduktion beeinflussen ihren Blick: Im Überfluss ist das Wesentliche oft nicht mehr sichtbar und spürbar. Die Reduktion erleichtert es uns, die Wahrnehmung auf das Unsichtbare zu fokussieren.
„Mich reizen die Augenblicke, in denen ein Verschwimmen von Grenzen sichtbar wird. Es bleibt unklar, wo das Reale endet und wo das Traumhafte beginnt, … Vertrauen und Zweifel, Empfindsamkeit und Verletzlichkeit. Es vereint sich in einem Augenblick, das Äußere wird zum Spiegel des Inneren.“

Schreiende, lachende oder auch weinende Kinder, Aufnahmen von Umarmungen, verschlungene Körper bis hin zur Abstraktion ziehen den Betrachter nah an sich heran. Eine vertrauensvolle Umgebung entsteht, die so sehr nach Verbindung schreit, dass es nicht für jeden gleichermaßen auszuhalten ist. Es sind subjektive, innere Landschaften und Stillleben, scheinbar imaginäre Orte einer anderen Zeit.

Christiane Wöhler (*1975 in Wernigerode, Harz), erhält nach dem Studium der visuellen Kommunikation und freien Kunst an der Bauhaus-Universiät in Weimar den Preis „reality sucks“ in sleek und erhält den ersten Preis des LeadAwards in der Kategorie Mode- und Mood-Fotografie. Sie als freischaffende Fotografin in Berlin / seit 2007 in Leipzig. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Mode- und Portraitfotografie, künstlerisches und redaktionelles Arbeiten (Veröffentlichungen u.a. in ACHTUNG, Zeit Magazin, Die Zeit, Monopol, Süddeutsche Zeitung Magazin/Familie, Nido, Der Greif, Vice Magazine, GEO, GEO Wissen, Stern Extra… // Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Seoul. 2011 Solo-Ausstellung in Casablanca, „Mutterschiffe“).

Eröffnung am Sonntag, 13. Januar 2019, 11 Uhr – 14 Uhr
Ausstellung, 14. Januar – 24. Februar 2019
Kunsträume der Michael Horbach Stiftung, Wormser Str. 23, 50677 Köln
Öffnungszeiten: Mi & Fr 15:30‑18:30 Uhr, So 11:00‑14:00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturamt Stadt Köln, Kunsträume der Michael Horbach Stiftung

Rosanna D’Ortona: als Kulturschaffende für die Kölner Kunstinitiativen (Art Initiatives Cologne – AIC), den Fotoraum Köln und dem Künstlerkollektiv X – SÜD tätig.
http://www.aic.cologne
http://www.fotoraum-koeln.de
http://www.x-sued.de
https://www.facebook.com/rdortona
https://www.instagram.com/rosanna_dortona/

Details

Zeitraum:
Beginn:
13. Januar · 14:00
Ende:
24. Februar · 14:00
Thema:

Veranstaltungsort

KUNSTRÄUME der Michael Horbach Stiftung
Wormser Str. 23
Köln, 50677
Telefon:
0221 29993378
Website:
http://www.michael-horbach-stiftung.de/kunstraeume.html

Veranstalter

Rosanna D’Ortona
E-Mail:
rosanna@fotoraum-koeln.de