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Romeo und Juliet in Kampala

1. August 2019 · 19:302. August 2019 · 21:00

Romeo & Juliet

Deutsch-ugandische Theaterproduktion: Vom 2. Bis 11. August finden Aufführungen einer außergewöhnlichen Kulturkooperation in Köln und Düsseldorf statt. Die Darsteller*innen gehören zu den bekanntesten Künstler*innen Ugandas.

Die tragische Geschichte von Romeo und Juliet erstmals in ugandisch-deutscher Fassung, die sowohl deutsche Schauspielstile als auch ugandisches Storytelling vereint. Percussionelemente, Breakdance-Kämpfe, eine Verschiebung der Sprache: all das sorgt für einen neuen Blick auf ein so wohlbekanntes Stück und ein Verstehen des Inhalts auf einer anderen Ebene. Ohne, dass die Zuschauenden den Text im Wortlaut verstehen können, werden sie durch eine große Körperlichkeit der Inszenierung durch die Welt und die Tragik der beiden Liebenden geführt. „Romeo + Juliet in Kampala“ übersetzt dabei den Stoff in das gegenwärtige Uganda, eines der ärmsten Länder der Welt.
Darf eine junge Frau in Uganda ihren Gatten frei wählen? Welchen Wert hat ein Menschenleben in einer Gesellschaft, in der viele Menschen jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen?

Die Kölner Premiere am 2. August findet im Raum 922m2 in der St. Michaelis Kirche statt. Die eine Woche später folgende Premiere in Düsseldorf am 9. August im Theatermuseum. An der Produktion beteiligt sind u.a. Ugandas bekanntester Breakdancer Abraham “Abramz” Tekya, der Theaterpoet Kagayi Ngobi, der Perkussionist Ejuku, inszeniert wird vom Düsseldorfer Regisseur Simon Eifeler.

Die Produktion entsprang einem Zusammentreffen deutscher und ugandischer Künstler*innen während eines Kulturprojektes im Jahr 2018 in Kampala, organisiert durch den Verein bridgeworks. bridgeworks fördert internationale Kooperationen im künstlerischen Bereich. Ziel dieser und weiterer Projekte von bridgeworks ist es, anstelle von Abschottung eine transnationale Vernetzung anzutreiben und Dialoge zwischen Kulturräumen zu initiieren, um Stereotype und Vorurteile abzubauen. Mit Hilfe von Theater, Tanz und Musik sollen gesellschaftliche Zukunftsvisionen entwickelt werden sowie Vielfalt und Pluralismus zu einem künstlerischen Mehrwert führen.

Tickets unter 0174 57 45 948 (WhatsApp), unter
tickets@theater-fred.de und an der Abendkasse

Weitere Informationen zu den Zielen des Vereins finden Sie im Internet unter: www.thebridgeworks.org

Termine:

Freitag, 2. August, 922m2 e.V., Brüsseler Platz 1, Köln
Samstag, 3.August, 922m2 e.V., Brüsseler Platz 1, Köln

Freitag, 9. August, 19:30 Uhr, Jägerhofstraße 1, Theatermuseum Düsseldorf
Samstag, 10. August, 15:00 Uhr, Jägerhofstraße 1, Theatermuseum Düsseldorf
Samstag, 10. August, 19.30 Uhr, Jägerhofstraße 1, Theatermuseum Düsseldorf

Regie: Simon Eifeler und Kagayi Ngobi
Assistenz: Keryeko Pamela
Musik: Ejuku
Choreografie: Abraham “Abramz” Tekya
Mit: Kifuko ‘Key’ Moureen Drichiru, Byamukama Bryan Powerz, Kagayi Ngobi und Ejuku

Die professionelle Koproduktion ist eine Produktion von fred – freies ensemble Düsseldorf, entstanden durch Unterstützung des bridgeworks e.v., gemeinsam mit den ugandischen Teilnehmer*innen des art laboratory 2018 in Uganda und in Koproduktion mit dem House of Talent (HoT) East Africa Ltd.



Details

Beginn:
1. August 2019 · 19:30
Ende:
2. August 2019 · 21:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

St. Michael, 922m2
Brüsseler Platz 1
Köln,
Telefon:
0174 57 45 948
Veranstaltungsort-Website anzeigen

Veranstalter

Viola
E-Mail:
viola@thebridgeworks.org