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Oliver Bedorf: Resonanz im Fotoraum
21. Oktober 2016 · 21:30 – 22:00
Oliver Bedorf sieht die baulichen Gegebenheiten des Ortes unter einem klanglichen Aspekt und benutzt die Architektur als Resonanzraum. Vier Ghettoblaster mit unterschiedlichen Tonspuren werden in einer vorher festgelegten Choreografie nacheinander am Ort herum getragen. Durch die Veränderung der Positionen der Geräte verändern sich sowohl das Verhältnis der Musikspuren zueinander, als auch die Klangperspektive der Zuhörer.
Die Tonspuren bestehen aus zwei Spuren mit Field-Recordings, die am Ort selbst vorher aufgenommen werden, sowie aus zwei Spuren mit analogen elektronischen Soundscapes. Analog zum Klang hinterlassen die getragenen Geräte ggf. auch eine Lichtspur, beziehungsweise sind als beleuchtete Objekte in der Dunkelheit verortbar.
Musikperformance, circa 15 Minuten
Oliver Bedorf,* 1968, Musiker und Performer, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Er hat bisher sowohl im Theaterkontext als auch installativ gearbeitet. Seine musikalischen Schwerpunkte sind das Herstellen analoger, elektronischer Soundscapes, das Benutzen von modularen Analogsynthesizern,
die Song-Komposition sowie die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum als Ort für Konzerte und Performances.
Eine Veranstaltung im Rahmen von AIC ON 2016
