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SUMMARY:Peter Piller. Peripheriewanderung Leverkusen
DESCRIPTION:Im Frühjahr 2018 umwanderte Peter Piller Leverkusen in drei Etappen. Er brach auf in die unbekannte und unbeachtete großstädtische Peripherie\, wobei Abweichungen und Überraschungen jederzeit möglich und willkommen waren. Mit scharfem\, mal humorvollem\, mal melancholischem Blick nimmt Pillers Kamera merkwürdige Siedlungen ins Visier\, Brachen und Bahntrassen\, Leverkusen zwischen Reiterhof\, Bayerkreuz und Deponie. \nPeter Piller interessiert sich seit Mitte der 1990er Jahre für die unbekannte Peripherie. Damals fing er an großstädtische Randgebiete zu durchstreifen. Gerne startet Peter Piller seine Wanderungen dort\, wo es mit dem Bus nicht mehr weiter geht. Von hier aus läuft er einfach der Nase nach. Er folgt seinem Blick und vertraut auf die Erfahrung\, dass die interessantesten und erstaunlichsten Entdeckungen an den „langweiligsten“ Orten zu machen sind: dort\, wo ästhetische Anarchie herrscht\, wo niemand so genau hinguckt. Am Übergang von Stadt und Land\, im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Wildwuchs\, endet die Zivilisation\, sie löst sich auf und geht in Natur über – oder umgekehrt\, je nach Perspektive. \nUnterwegs entstehen Fotografien. Knapp protokolliert Piller die Strecke. Schon die Straßennamen lassen anklingen\, welche Zonen der Künstler durchquert. Erst im Nachhinein\, im Atelier rekapituliert Piller die zurückgelegten Wege. Zeichnend erinnert er sich. In einer Art mental maps vollzieht er mit dem Tuschestift die Etappen nach und streut verschiedene Detaildarstellungen ein. Diese führt Piller in seinen Bleistiftzeichnungen weiter aus. Miniaturisiert hallen dort Beobachtungen und Begegnungen nach\, ergänzen sich wechselseitig mit den Fotografien und seinem Text und verdichten sich zu einem ungewöhnlichen Bild der Stadt an ihren Rändern. \nKurator der in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstandenen Ausstellung ist\nFritz Emslander.
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LOCATION:Museum Morsbroich\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:Markus Oehlen. Linolschnitte
DESCRIPTION:Die Linie hat seit den frühen 1980er Jahren\, als der Maler und Musiker Markus Oehlen\n(* 1956 in Krefeld\, lebt und arbeitet in München) als Vertreter der sogenannten „Neuen Wilden“ in Punkmanier den Cross-Over verschiedener Kunstformen erprobte\, immer einen besonderen Stellenwert in seinem Werk behauptet. Oehlen entwickelte eine unverwechsel-bare Bildsprache\, die sich bis heute aus grafischen Elementen zusammensetzt. Seine Linien-geflechte bilden mal vage erkennbare Körperfragmente aus\, mal wirken sie schablonenartig abstrakt. Oehlens mehrschichtig daraus aufgebaute Gemälde entfalten eine fast psychede-lische Wirkung\, die an technische Bildstörungen oder an Op Art erinnert. \nMarkus Oehlens Bilder lassen an Computerästhetik und bildgebende Techniken in den Naturwissenschaften denken. Mit Fragmentierung\, Wiederholung und Sampling übernimmt der Künstler Strategien aus Medienkunst und Musik. Dabei sind Oehlens in der Schwebe zwischen Figürlichem und Abstraktem gehaltene Bildwelten nicht digital generiert\, sondern mit großer Präzision von Hand gemacht. Bei genauerem Hinsehen erweisen sich seine un-übersichtlichen Kompositionen als Ergebnisse eines sorgfältigen Prozesses von Übertragung und Kombination. \nUm 1990 begann Oehlen mit konventionellen grafischen Techniken wie dem Linol-schnitt zu experimentieren\, um die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern. Einzelne der gedruckten Muster und Motive projiziert er auf die Leinwand und überträgt sie mit Filzstift. Collageartig überlagert er Schicht für Schicht die im Linolschnitt vorformulierten Formen\, dann konturiert und akzentuiert er mit Pinsel und Farbe. So grundieren Gitterstrukturen seine Bilder\, wie Vorhänge schieben sich in den Bildraum Netze\, vor denen durch 3D-Effekte einzelne Linienwulste oder hybride Körper hervortreten. \nDie Ausstellung führt Oehlens flirrende Kompositionen auf ihre grafische DNA zurück. Im Zentrum steht eine Suite von 76 Linolschnitten\, die in den Jahren 1990-96 entstanden sind und 2006 gedruckt wurden. Hier entfaltet sich Bild für Bild sehr spielerisch Oehlens motivi-sches Panoptikum. Hier lässt sich nachvollziehen\, wie Schritt für Schritt eine Form zur anderen kommt\, wie sich einzelne Strukturen unter der Hand des Künstlers wandeln und in neue Kontexte überführt werden – ein Pool von grafischen Motiven\, die der Maler wie ein Kaleidoskop nutzt und daraus schichtweise neue Bilder aufbaut. \nKurator der Ausstellung ist Fritz Emslander.
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SUMMARY:Social Media Kunst in Hamburg
DESCRIPTION:Die Social Media Art Gallery – die weltweit erste Galerie\, wo Online Kunst auf die reale Welt trifft\, signiert & limitiert – zeigt in einer Dauerausstellung in der Hamburger Hafencity Fotografien von internationalen Künstlern. \nDie Kooperation mit dem Designhotel 25hours macht es möglich die besondere Pop-up Galerie nun das ganze Jahr 2019 über in den Eventräumen des Hotels zu besuchen und Kunst von namhaften und aufstrebenden Fotografen aus den sozialen Medien zu erwerben. Die Kunstwerke sind limitiert mit maximal 20 Auflagen und jedes Werk ist handsigniert vom Künstler. Öffnungszeiten nach Vereinbarung\, telefonisch oder per E-mail. \nNach Wunsch kann eine kostenlose Führung mit der Gründerin und Kuratorin Anna Kristina Stoffel gebucht werden. Für zwei\, drei oder eine große Gruppe\, jeder ist herzlich willkommen. Buchung per Email an mail@socialmedia-artgallery.com \nOnline Kunst geht offline.
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LOCATION:25hours Hotel Hamburg/Hafencity The Gallery\, Überseeallee 5\, Hamburg\, 20457
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SUMMARY:Tina Haase - unbedingt
DESCRIPTION:Durch ihren Geniestreich Oh\, Maria Theresia (Salonstücke 3\, 1995) ist Tina Haase für immer mit dem Kunstmuseum Villa Zanders verbunden. Damals hatte sie den opulenten Kronleuchter des Grünen Salons zu Boden gelassen und in ein Meer von Tausenden Glühlampen gebettet – für die BetrachterInnen ein unvergesslicher Anblick. Noch heute gilt diese Rauminstallation als Schlüsselwerk ihres Oeuvres\, in dem es ihr wieder einmal gelang\, Alltagsgegenstände durch Häufung und Anordnung einer geheimnisvollen Metamorphose zu unterziehen\, die etwas völlig Neues und Ungesehenes hervorbringt. \nDie in Köln und München lebende Künstlerin Tina Haase (geb. 1957 in Köln) hat seit ihrem Studium bei Fritz Schwegler an der Düsseldorfer Kunstkademie zu einer sehr eigenständigen Bildform zwischen Skulptur\, Malerei\, Performance und Film gefunden. Sie ist eine der vielseitigsten Bildhauerinnen ihrer Generation und blickt auf eine rege internationale Ausstellungstätigkeit zurück (siehe www.tinahaase.de). Seit 2007 hat sie eine Professur für Bildende Kunst an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München inne.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:Katharina Hohmann: Inventur
DESCRIPTION:Die Osnabrücker Kunsthalle erscheint aktuell durch Baugerüste an Fassade und im Innenraum wie eine Baustelle. Statt um eine Renovierung oder Restaurierung handelt es sich aber um eine „INVENTUR“\, so der Titel der Ausstellung von Katharina Hohmann\, die noch bis zum bis 7. April 2019 zu sehen ist. Die komplexe orts- und kontextspezifische Installation ist zusammen mit den Künstlerbüchern INVENTUR und O! OH! OHA! die poetische Transformation einer über einjährigen Recherche zu Geschichte(n) des Ausstellungsortes\, einem ehem. Dominikanerkloster\, seiner Architektur und dem öffentlichen Umraum. Die Künstlerin zielte bei ihrer konzeptuellen Spurensuche in Archiven und Schatzkammern und in Gesprächen mit Wissenschaftlern jedoch nicht auf dokumentarische Vollständigkeit\, sondern ihre Leitmotive waren Auswahl\, Aneignung und Umnutzung von Quellen\, ikonografischen Motiven und Bauelementen. Damit bezieht sie sich auch direkt auf die wechselvolle Geschichte des Raumes\, der nach der Auflösung durch napoleonische Truppen als Kornlager\, Pferdestall\, Lazarett und sogar\, mit einem vierstöckigen Einbau versehen\, als Wohnhaus genutzt wurde. Das Besondere des Ausstellungsortes wird Schicht für Schicht aufgedeckt – und neu verflochten. Zugleich werden Ordnungssysteme\, ihre Prinzipien\, Strukturen und Displays\, kritisch reflektiert. Spiegelungen\, Proportions- und Perspektivwechsel und die Verwendung vielfältiger Medien (wie Film-\, Foto- und Tonmaterial\, Objekte\, Aquarelle\, Neon-Schrift\, Baugerüst\, Modulor) erzeugen offene Narrative\, die das Publikum auffordern\, den Ort in Geschichte und Gegenwart mit allen Sinnen zu erfahren. \nBei der Recherchearbeit zum Ausstellungsprojekt „Inventur“ arbeitete Katharina Hohmann mit dem Archiv der Neuen Osnabrücker Zeitung\, dem Diözesanmuseum und Domschatzkammer des Bistums Osnabrück\, dem Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen\, sowie dem Fachdienst Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Osnabrück und dem Niedersächsische Landesarchiv – Standort Osnabrück zusammen.\nDie Ausstellung wird gefördert durch die Fromm Stiftung – Institut für Kulturelle Leitformen\, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Schweizer Kulturstiftung ProHelvetia. Das Ausstellungsprogramm der Kunsthalle Osnabrück wird unterstützt durch die Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V.\n(Text: Susanne Düchting) \nAbb.: Katharina Hohmann\, Inventur\, Ausstellungsansicht Kunsthalle Osnabrück\, 2019\nCourtesy the artist & Kunsthalle Osnabrück. Foto: Angela von Brill
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LOCATION:Kunsthalle Osnabrück\, Hasemauer 1\, Osnabrück\, 49074
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SUMMARY:Body in Pieces
DESCRIPTION:Die Künstler*innen der Ausstellung Body in Pieces begreifen den menschlichen Körper als Kristallisationspunkt\, an dem sich drängende Fragen\, etwa hinsichtlich der technologischen und sozialen Bedingungen des Menschseins verbinden. Heute stellt sich das Wissen über den Körper als relational und zerfasert dar. Man denke etwa an die Vorstellung immer stärker technisch vernetzter\, posthumaner Körper\, die mit hartnäckig zirkulierenden\, traditionellen Identitäts- und Geschlechtsbildern konkurrieren. Entsprechend erscheint der Körper in den Arbeiten der sieben internationalen Künstler*innen als ein fragmentiertes und widersprüchliches Gefüge\, an dem sich Macht und Kontrolle manifestieren und der ökonomisch und sozial vereinnahmt wird – der aber gleichzeitig auch unsere organische Basis darstellt\, von der aus sich unzählige Wünsche und Begierden artikulieren.
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LOCATION:KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION\, Kaistraße 10\, Düsseldorf\, 40221
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SUMMARY:Lito Kattou - Empty Afternoons
DESCRIPTION:Lito Kattou ist die Preisträgerin des ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS 2018. Als Teil dieser Auszeichnung wird sie in der artothek – Raum für junge Kunst eine Auswahl neuer Arbeiten zeigen. \nLito Kattou überzeugte die Jury des ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS durch ihre eigene Bildsprache: einer Kombination aus mythologischen Referenzen und der digitalen Welt. In ihren Installationen erzeugt sie eine Spannung zwischen Fiktion und Realität\, Fläche und Dreidimensionalität. Diese Spannung findet sich auch in dem breiten Spektrum der verwendeten Materialien wieder. \nIn „Empty Afternoons“ zeigt Lito Kattou eine neue Serie von Arbeiten\, in der sie ihr Interesse am Posthumanismus\, an ökologischen Anliegen\, an nicht-patriarchalem Verständnis von Materie\, an Momenten der Transformation\, der Ab- und Anwesenheit von Körpern\, an Arten von Erreichbarkeit und intimer Kommunikation und an Fläche als Artikulation von Volumen fortführt. \nIn der artothek sind die futuristischen\, humanoiden Figuren\, die ihre Bildwelten beleben oder besetzen\, mit Landschaften verschmolzen. “ Eine völlige Fesselung\, bei der organische Materie in anorganische zurückfließt und das\, was Epidermis ist\, an der Oberfläche ausgeschieden wird. Jetzt\, in der Einöde\, ist diese neue Beziehung gegenwärtiger als je zuvor und die personifizierten Felsen und ihre Gefährten sichern ihren Fortbestand in einer tiefenzeitlichen Existenz. Ruhige geologische Formationen und Körper. Eingefroren oder bereit zur Verwandlung? Gebirge stehen da und warten auf die nächste Reaktion\, die nächsten Millimeter der Verwandlung…“ (Lito Kattou) Alle Wandarbeiten\, Drucke auf synthetischen Textilien\, sind digitale Verkörperungen felsiger\, geologischer Gebiete\, die von 3D-Modellen durch einfache Screenshots aus verschiedenen Winkeln eingefangen wurden. Die Landschaften werden eingekreist von zwei flachen\, stehenden Kupferarbeiten. \nAm 12.4.2019 findet in der Ausstellung ein Empfang statt. Es spricht Daniel Hug\, ART COLOGNE.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Totalreflexion
DESCRIPTION:TOTALREFLEXION – Marco Robbert Roos\nGroßformatige Malerei\, Druckgrafik\, Video \nDie Totalreflexion beschreibt ein Phänomen in der Physik. Beim Auftreffen von Licht auf ein transparentes Medium in einem bestimmten Winkel reflektiert Licht vollständig. Im Bereich zwischen den Medien jedoch verschwindet Energie in einem eindimensionalen Raum (Evaneszenz). \nDas evaneszente Feld kann als Achse interpretiert werden\, als dunkler Standpunkt eines Subjekts. Er existiert als Raum der Spiegelung selbst\, von wo aus Beobachtungen in beide Richtungen möglich sind.
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LOCATION:Matjö – Raum für Kunst\, Mathiasstr. 15\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Der Spiegel der Leidenschaft. Ethnologie in Bildern\, Skulpturen und Möbeln
DESCRIPTION:Als völliger Neuling in diesem Bereich\, möchte ich hiermit die Gelegenheit ergreifen und ein paar meiner Kunstwerke präsentieren. Wie so oft im Leben\, war es eine schwere Zeit in der ich in mich gekehrt bin und meine Leidenschaft schreien hörte. Nun habe ich KreaFreiKunst als private Initiative ins Leben gerufen\, um abzuklären ob das was aus mir fliesst im Draußen Anklang finden kann. Meine Kunst entsteht mit viel Kreativität und Freigeist. Ich denke\, es war das\, was sich ständig in mir bewegte\, dem ich bisher jedoch keinen Zugang gewährte. Denn: \n„Kunst kann das im Innersten verborgene und vergessene wieder an die Oberfläche holen und Menschen daran erinnern\, dass jeder ein einzigartiges Kunstwerk ist“\n(Tania Laux Nienstedt) \nWeiteres über meine Geschichte und Werke unter kreafreikunst.de \nÜber Rückmeldungen freue ich mich.
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LOCATION:Tania Laux Nienstedt\, Bergisch Gladbach\, 51467
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SUMMARY:Marmalade Sky
DESCRIPTION:Die Galerie Gisela Clement freut sich\, die erste Einzelausstellung der amerikanischen Künstlerin Michelle Grabner in Deutschland zu präsentieren.\nTextile Muster durchziehen das Werk der Künstlerin. In ihren Wollbildern\, Malereien\, Zeichnungen und Installationen untersucht die Künstlerin auf fast semiotische Art und Weise das Phänomen domestizierter Ornamente. Ihre „Musterbilder“ liefern das Bild einer Gesellschaft der Kopien\, der industriellen Reproduktion. So kehren die neben anderen seriellen Arbeiten in der Ausstellung gezeigten „Deckel-Bilder“ den Aneignungsprozess der Lebensmittelindustrie um\, die Vichy-Caro Muster auf Deckel von Marmeladengläsern druckt\, um den Eindruck von „handgemacht“ zu erzeugen. Michelle Grabner ihrerseits gießt diese Deckelformen in Bronze und bemalt sie per Hand mit dem uns vertrauten\, gediegenen Muster.\nGrabner geht es dabei auch um die Signifikanten des Weiblichen\, wobei sie auf künstlerische Praktiken wie das Weben\, Nähen und Spinnen referiert\, die in der zeitgenössischen Kunst als feministische Praxis neue Wertschätzung erfahren: Gewebe herzustellen\, Muster zu formen und Fäden zu verbinden\, wird mit feministischen Qualitäten wie etwa Ermächtigung durch Organisation und Kollektivismus assoziiert. Grabners Werk bildet ein Netz von Ähnlichkeitsserien\, das nach allen Seiten hin geöffnet ist und immer neue\, nicht hierarchische Bezüge möglich macht.\nMichelle Grabner (*1962 in Oshkosh\, Wisconsin\, USA\, lebt und arbeitet in Wisconsin\, USA) hat in den 1980er Jahren Malerei\, Zeichnung und Kunstgeschichte an der University of Wisconsin-Milwaukee und Kunstpraxis und Kunsttheorie an der Northwestern University in Chicago\, Illinois studiert. Seit 1997 ist sie Crown Family Professorin für Malerei und Zeichnung an der Schule des Art Institute of Chicago\, weitere Gastprofessuren u.a. in Yale ergänzen ihre akademischen Aktivitäten. Als Kunstkritikerin schreibt sie regelmäßig u.a. für das Artforum und x-tra. Gemeinsam mit ihrem Mann\, dem Künstler Brad Killam kuratiert sie die Projekträume „The Suburban“ und „The Poor Farm“. 2014 war sie Co-Kuratorin der Whitney Biennale im Whitney Museum of American Art. Grabner war der erste künstlerische Leiterin von FRONT International\, einer alle drei Jahre stattfindenden Ausstellung in Cleveland\, OH und Umgebung\, die von Juli bis September 2018 stattfand.
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
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SUMMARY:SUSANNE M. WINTERLING: Schwerkraft und Atem - Contrapoints
DESCRIPTION:SCHWERKRAFT UND ATEM\nContrapoints \n“…. the acceleratingly threatening loss of the climatic-ecological\nhabitat conditions\, indispensable to our species survival/realization and continued performative enactment as the uniquely auto-instituting\, hybrid mode of living being that we are….” \n-Sylvia Wynter \nIn “Schwerkraft und Atem” zeigt Susanne M. Winterling eine Reihe neuer Arbeiten die sich in Formen\, Materialien und Bildkompositionen mit den Veränderungen in unserer Umwelt und Imagination beschäftigen. \nAusgehend von dem sensiblen Gefüge aus Reizen und Reaktionen\, welches die Signal- und Informationsübertragung in komplexen neuronalen\, ökologischen und digitalen Netzwerken bestimmt und zugleich ihre Störanfälligkeit bedingt\, erkennt Winterling dynamische Beziehungsgeflechte zwischen Natur\, Körpern\, Wissen\, Politik\, die eine offene\, nicht nur um den Menschen kreisende Betrachtungsweise erforderlich machen. \nDie Ausstellung fokussiert zum Beispiel Teile der “Biomasse”: Organische Stoffe und Formen die das Leben auf dem Planeten tragen. Im Zentrum stehen oft Mikroorganismen wie z. Bsp. Dinoflagellate . Diese Kleinstlebewesen\, die durch Mikrofotografie\, Computeranimation\, Skulptur\, vielfache Formen annehmen\, verweben menschliche Handlungsmacht sowie Einflussnahme auf die Biosphäre zu einem Netz der Kommunikation. \nDie Installation Miraculous Biomass Fueling Technology (Composition I) 2018\, die im Rahmen der Lulea Biennale 2018/2019 erstmals gezeigt wurde besteht aus einer Ansammlung kleiner Güsse aus transparentem Bioharz\, die auf dem Boden angeordnet sind und Formen bestimmter technologischer Geräte aufweisen. Es zeichnen sich vom dunklen Grund die Umrisse einer Chipkarte oder eins Netzteils ab. In die Harzmasse eingeschlossen\, einem Bernstein ähnlich\, sind verschiedene Formen der biologischen vernetzten Lebenswelt entnommen. Das Material (Bioharz) und die darin konservierte biologische Materie tritt hier in ein spannungsvolles Zusammenspiel mit der Form (technische Apparate) und verwebt das (auf Dualismus beruhende) Verhältnis von Biologie und Technologie\, sowie Natur und Kultur. Des weiteren wird die kulturelle Aneignung von natürlichen Gütern\, ihre Präsentation im institutionellen Rahmen thematisiert und der Bezug zu naturhistorischen Museen – und grundsätzlich dem „System Kunst“ – hergestellt. Diese Ausstellungskontexte beruhen auf Praktiken der Auswahl\, sowie Kategorisierung und Kontextualisierung\, die immer geprägt sind von herrschenden Diskursen und damit einer hierarchischen Denkweise folgen. \nAnhand Winterlings Zusammenführung traditioneller\, magisch-emphatischer Erklärungsmodelle und zeitgenössischer Erkenntnisse aus den Wissenschaftsbereichen werden absolutistisch angewendete\, differenzbasierte Begriffspaare wie Natur und Kultur nebensächlich. Sie betrachtet das Ungleichgewicht im Miteinander der Lebewesen\, in dem sie die Perspektive der bedrohten Spezies einnimmt\, um die unmittelbaren\, destruktiven Auswirkungen auf den vermeintlich Anderen aufzuzeigen. Winterling wendet den anthropozentrischen Blick – den Anspruch auf kulturelle Aneignung – ab und lässt die Grenzen zwischen den Disziplinen und Kategorien durchlässig werden\, um bestehende Machtverhältnisse zu hinterfragen und poetisch zu revidieren. Biologie und Ökologie verschmelzen mit Sozialtheorie\, digitaler Kultur und Science-Fiktion. Contrapoints bezieht sich zudem auf den Youtube-Kanal\, der die als gesellschaftliche „Norm“ ausgeübten Gegensätze von körperlichen und geschlechtlichen Entitäten zugunsten fließender Zustände hinfällig werden lässt und so zum „Lichtblick im Kulturkrieg\, in dem wir uns befinden“ (Winterling) wird. \nFortschritt hat sich längst zum Rückschritt gewandelt\, auch und gerade in Bezug auf Intersektionalität und das “Andere”. So sind einige Arbeiten in Schwerkraft und Atem von der Poetin und Meeresbiologin Rachel Carson und der Science Fiction Autorin Octavia Butler inspiriert. \nCosmo Algae (2019) bildet die Hand der Künstlerin ab\, auf deren Fläche eine Kugelalge liegt. In der glatten\, nassglänzenden Oberfläche spiegelt sich die unmittelbare Umgebung\, insbesondere lässt sich bei näherer Betrachtung der Himmel und flockige Wolken in einer durch die konvexe Wölbung bedingten Verzerrung erkennen oder aber ist es der komplexe Zellkern? Winterling greift das Interesse des Künstlers für die Wissenschaft und für optische Phänomene auf und reiht sich damit auch in die Tradition der Kunstgeschichte ein\, während sie gleichzeitig ein emphatisches Interesse am Material zum Ausdruck bringt. Auch hier wird im erweiterten Zusammenhang der manipulierte Blick impliziert\, die Anfälligkeit der Wahrnehmung bzw. eingeschränkte Betrachtungsweise durch die einseitigen Vorgaben von Wissenschaft und Politik. \nDas materialisierte Zusammenwerden von Kleinstlebewesen und Mensch ist eine übergeordnete\, universelle Gemeinschaft. Diese Veranschaulichung der Gemeinschaft fernab eines Grenzen generierenden Kategoriedenkens findet sich im Zentrum von Schwerkraft und Atem. Werke in Glas und Cluster-Arrangements verweisen portraitartig auf den Organismus unserer Beziehungsformen und das Zusammenspiel von Existenz und sozialer\, mentaler Ökologie in nicht immer zeitlicher Gegenseitigkeit und Abhängigkeit. \n„The more clearly we can focus our attention on the wonders and realities\nof the universe around us\, the less taste we shall have for destruction.“ \n-Rachel Carson \nÜber die Künstlerin:\nSusanne Winterling ist 1970 in Rehau\, Oberfranken\, geboren\, wo sie heute lebt und arbeitet. \nZu den bedeutendsten Ausstellungen und Projekten jüngster Zeit gehört Nature after Nature\, Friedericianum Kassel (2014)\, die von Susanne Pfeffer kuratiert wurde. Daran schließen sich folgende Schauen im In- und Ausland an: Complicity\, Kunstverein Amsterdam (NLD) (2014)\, Myths of the Marble\, HOK\, Oslo (NOR) und ICA Philadelphia (USA) (2017)\, An Inventory of Shimmers\, MIT List\, Boston (USA) (2017)\, Polyphonic Worlds: Justice as Medium\, Contour Biennale\, Mechelen (B) (2017)\, Lulea Biennale (SWE) (2018)\, Gravitational Currents and the Life Magic\, Empty Gallery (HKG) (2018)\, Barents Spectacle\, Kirkenes (NOR) (2019). \nArbeiten der Künstlerin sind außerdem aktuell zu sehen in folgenden Ausstellungen: Between Bodies am Henry Art Museum\, Washington (USA)\, Leben mit Pflanzen im Deutsches Hygiene Museum\, Dresden\, und Suddenly gave the effect of sunlight in der Melk Galleri\, Oslo (NOR). \nhttp://pandorasbox.susannewinterling.com\nhttp://www.susannewinterling.com
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LOCATION:Parrotta Contemporary Art\, Brüsseler Str. 21\, Köln\, 50674
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SUMMARY:Killing in the name of…
DESCRIPTION:30. 03. – 18. 05. 2019\nKilling in the name of…\nJ. C. Parkyn vs Hōdō Shashin \n„Killing in the name of…“ präsentiert eine Zusammenschau von seltenen Fotografien des Pazifikkriegs aus japanischer und amerikanischer Sicht.\nBeide Positionen sind Fundstücke\, deren Herkunft kaum verschiedener sein könnte: Frühe japanische Dokumentarfotografie\, instrumentalisiert zu Propagandazwecken des Magazins Hōdō Shashin und der Privatbesitz des Kriegsfotografen J. C. Parkyn\, zeigen zwei gegnerische Perspektiven auf genau einen Krieg und seine zerstörerische Kraft. \nVernissage\, 29. 03. 2019\n19 – 22 Uhr \nEine Ausstellung im Rahmen des Internationalen Photoszene Festivals Köln\nÖffnungszeiten während des Festivals\nFr.\, 10. 05. 2019\n15 – 21 Uhr\nSa.\, 11. & So.\, 12. 05. 2019\n11 – 19 Uhr
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LOCATION:Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes\, Baudrist. 5\, Köln\, 50733
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SUMMARY:Bernsteins Tränen – eine Open Air-Installation
DESCRIPTION:Am 31. März 2019 legte die digitale Kunstinitiative Memory Gaps einen Entwurf für die Gestaltung des vor der Verhüllung stehenden Hauptturmes des Wiener Rathauses vor. \n„Amber Tears – Bernsteins Tränen“\, lautet der Titel der Gedenkinstallation für Jenny Schaffer-Bernstein. Äußerer Anlass des auf knapp 1.600 Quadratmeter konzipierten Entwurfes sind die in Kürze beginnenden Renovierungsarbeiten am Hauptturm des Wiener Rathauses. \nJenny Schaffer-Bernstein (* 27. Juli 1888 in Wien; † nach dem 26. Feb. 1943 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau) war eine österreichische jüdische Schauspielerin. Ihre jahrelangen Engagements an zahlreichen renommierten deutschen Bühnen\, mit Regisseuren wie u. a. Max Reinhardt\, endeten 1933 durch die NS-Machtergreifung. Ihre Auftritte im Rahmen des jüdischen Kulturbundes wurden danach immer sporadischer; die bereits 1934 aus der Reichstheaterkammer entlassene Schauspielerin wurde 1941 zu Zwangsarbeit in einem Glühbirnenkonzern verpflichtet. Zwei Jahre später\, am 26. Februar 1943\, wurde Jenny (Eugenie) Schaffer-Bernstein aus Berlin nach Auschwitz-Birkenau deportiert und vermutlich unmittelbar nach ihrer Ankunft ermordet.
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LOCATION:Wiener Rathaus\, Rathausplatz 1\, Wien\, 1010
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SUMMARY:Stefanie Popp RAGTIME THEOREM
DESCRIPTION:Stefanie Popp \nRAGTIME THEOREM \nZERO FOLD\nAlbertusstraße 4\, 50667 Köln\nEröffnung Freitag\, 5. April 2019\, 19 – 22 Uhr\, Laufzeit 6. April bis 18. Mai 2019\nÖffnungszeiten Do – Sa von 14 –18 Uhr und auf Anfrage unter www.zerofold.de oder 0178/8474786 \nSo wie bereits der Titel der Ausstellung zwei Begriffe kombiniert\, deren Zusammenführung nur vermeintlich einen dritten\, neuen Sinn ergibt\, sind auch die Gemälde und Plastiken von Stefanie Popp eigentümliche Konglomerate\, die lediglich auf den ersten Blick etwas unzweifelhaft Sinnhaftes haben. \nDer Ragtime als Musikform ist weder etymologisch noch stilistisch eindeutig herzuleiten und somit stellt ein RAGTIME THEOREM als wissenschaftlicher „Lehrsatz“ eine Absurdität in sich dar. Ebenso führen auch Popps zunächst so gesetzt und konstruiert wirkende\, mitunter symmetrische Kompositionen\, mit ihrem klar konturierten Figurenrepertoire in gebauten Räumen\, in die Irre: Die streng perspektivisch angelegten\, bühnenhaften Interieurs sind bei näherer Betrachtung ähnlich enthoben wie ein Hortus Conclusus\, der die Madonna oder das Gehäuse\, das den Heiligen Hieronymus umgibt. Sie definieren Orte\, die alles andere als konkret\, sondern vollkommen von der realen Welt losgelöst und überzeitlich erscheinen. Die starken Synkopen des Ragtime begründen (nach einer von mehreren Theorien) die Herkunft seines Namens von „ragged time“ – zerrissene Zeit: Auch in den Gemälden Popps ereignen sich rätselhafte „Aussetzer“ – Bedeutungs- und Zeitsprünge wie im Traum\, die hier wie dort mit einer eigenartig zwingenden Logik des Absurden zutage treten. \nDie Künstlerin bedient sich\, ähnlich wie in der Wahl des Ausstellungstitels\, eher formal als inhaltlich einer komplexen Begrifflichkeit aus der Symbol- und Motivwelt christlicher Ikonographie\, indischer Mythologie bis hin zur Popkultur. Diese Referenzen\, die bei der Betrachtung auch unbewusstes kulturelles Wissen aktivieren und eine Art geistigen und psychischen „Bild-Widerhall“ erzeugen\, erschaffen neue symbolhafte Setzungen und seltsam entrückte Protagonisten\, „als würden die Figuren selbst träumen“\, wie es die Künstlerin umschreibt. Diese sind voller Ambiguität\, vereinen manchmal beide Geschlechter in sich\, sind weder eindeutig gut oder schlecht. Ihre Zuordnung und Interaktion auf geschlechtlicher Ebene hat wenig erotischen Charakter\, Sexualität tritt im spirituellen Sinne als höchste Vereinigung der Gegensätze in Erscheinung.\nDie Figuren üben eine mysteriöse Anziehung auf den Betrachter aus\, blicken ihn aus den Bildern hinaus an und halten ihn gleichzeitig in ihrer allegorischen Anmutung und hieratischen Beschäftigung mit sich selbst auf Distanz. \nAnalog zu den Gemälden\, auf denen sich fein ziselierte\, flächig deckende\, kontrastreiche und scharf abgegrenzte Malpartien mit zart transparenten\, ephemeren Zonen oder sogar der puren Leinwand gegenüberstehen und in einem spannungsvollen Verhältnis von Reduktion und Detailversessenheit die Balance suchen\, zeigen auch die Plastiken von Stefanie Popp eine ambivalente Mischung aus gebauten\, gezielt geformten und organischen Bestandteilen: Fundstücke aus der Natur wie z.B. Äste\, denen die Elemente Wind\, Wasser und Feuer einen amorphen und vieldeutigen Umriss verliehen haben\, werden zusammengesetzt mit Versatzstücken der Kultur wie z. B. Buchseiten und -rücken. Oft bilden Bücher bei den dreidimensionalen Gebilden die Sockel oder bemalte Leinwände dienen als virtuelle Plattformen für die Szenerien auf den Bildern von Stefanie Popp – wie Fundamente kultureller Übereinkünfte\, deren tragende Eigenschaften dennoch höchst fragwürdig scheinen. \nDie Plastiken der Künstlerin wirken weniger geplant als gewachsen. In ihrer Wesenhaftigkeit\, mit ihren manchmal offensiven sexuellen Verweisen\, erzeugen sie im Betrachter ähnlich ambivalente Gefühle wie Fetische oder Ritualgegenstände fremder Kulturen\, zugleich belustigend und beunruhigend\, zwischen magischer Aufladung und naiver Verspieltheit changierend. \nStefanie Popp ist 1974 geboren und studierte bis 2003 an der HBK Braunschweig bei Walter Dahn. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln. \nStefanie Popp \nRAGTIME THEOREM \nAlbertusstrasse 4\, 50667 Cologne\, Germany\nOpening Friday\, 5 April 2019\, 7 p.m. – 10 p.m.\, Duration 6 April to 18 May 2019\nOpening hours Th – Sa from 14 -18 o’clock and on request under www.zerofold.de\nor +49 178/8474786 \nJust as the title of the exhibition already combines two terms\, the combination of which only supposedly makes a third\, new sense\, the paintings and sculptures by Stefanie Popp are also peculiar conglomerates that only at first glance have something undoubtedly meaningful. \nRagtime as a form of music is neither etymologically nor stylistically unambiguously derivable and thus a RAGTIME THEOREM as a scientific „doctrine“ represents an absurdity in itself. Likewise\, Popps‘ sometimes symmetrical compositions\, which at first appear set and constructed\, with their clearly contoured repertoire of figures in constructed spaces\, also lead us astray: The strictly perspectival\, stage-like interiors are\, on closer inspection\, similarly abstracted like a Hortus Conclusus\, which surrounds the Madonna or the study of Saint Jerome. They define places that seem anything but concrete\, but completely detached from the real world and timeless. The strong syncopations of the ragtime (according to one of several theories) justify the origin of its name from „ragged time“: in Popp’s paintings\, too\, mysterious „interruptions“ occur – leaps in meaning and time as in a dream\, both here and there revealing a strangely compelling logic of the absurd. \nSimilar to the choice of the exhibition´s title\, the artist uses a complex concept from the world of symbols and motifs of Christian iconography\, Indian mythology\, and pop culture\, rather from a formal point of view than contentwise. These references\, which when viewed also activate unconscious cultural knowledge and generate a kind of mental and psychic „image reverberation“\, create new symbolic settings and protagonists\, strangely lost in reverie\, „as if the figures were dreaming for themselves\,“ as the artist describes it. These are full of ambiguity\, sometimes uniting both sexes\, are neither clearly good nor bad. Their classification and interaction on a sexual level has little erotic character\, sexuality appears in the spiritual sense as the highest union of opposites.\nThe figures exert an enigmatic attraction on the viewer\, look at him out of the pictures and at the same time keep him at a distance in their allegorical appearance and hieratic preoccupation with themselves. \nAnalogous to the paintings\, in which finely chiselled\, flatly covering\, contrast-rich and sharply delienated painting parts and delicately transparent\, ephemeral zones or even the pure canvas face each other and seek balance in an exciting relationship of reduction and obsession with detail\, Stefanie Popp’s sculptures also show an ambivalent mixture of constructed\, purposefully formed and organic components: Findings from nature such as branches\, which have been given an amorphous and ambiguous outline by the elements of wind\, water and fire\, are combined with cultural set pieces such as book pages and spines. In the three-dimensional structures\, books often form the pedestals or painted canvases serve as virtual platforms for the sceneries in Stefanie Popp’s paintings – like foundations of cultural conventions\, the supporting qualities of which nevertheless seem highly questionable. \nThe artist’s sculptures seem less planned than grown. In their essence\, with their sometimes offensive sexual references\, they generate ambivalent feelings in the viewer\, such as fetishes or ritual objects from foreign cultures\, which are iridescent\, amusing and disturbing at the same time\, between magical charge and naïve playfulness. \nStefanie Popp was born in 1974 and studied at the HBK Braunschweig with Walter Dahn until 2003. The artist lives and works in Cologne.
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SUMMARY:Ulrike Zilly | Körperlose Kräfte | @DD55 Cologne
DESCRIPTION:Ulrike Zilly\nKörperlose Kräfte\n06. April – 24. Mai 2019\nAusstellungseröffnung: 05.04.2019\, 19 Uhr\nDer Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser eröffnet die Ausstellung. \nIn den Räumen der Kölner Galerie DD55 wird am 05.04.2019 um 19:00 Uhr die zweite Einzelausstellung der in Düsseldorf ansässigen Künstlerin Ulrike Zilly eröffnet. Gezeigt werden Ölgemälde\, Keramikskulpturen sowie Zeichnungen.\nInhaltlich konzentriert sich die Ausstellung auf Werke\, die spirituelle und religiöse Inhalte vermitteln. Obwohl diese Themen zwar seit Jahrzehnten in dem Œuvre der Künstlerin präsent sind\, werden diese Werke dennoch zum ersten Mal der Öffenlichkeit gezeigt.\nEs ist kein Zufall\, dass die Ausstellung in der Osterzeit stattfindet. Beliebte Motive der Künstlerin\, wie Hasen\, Eier\, Kreuze\, Kreuzigungen und Engel stehen in enger Verbindung mit dem Osterfest im christlichen Kulturkreis. Jedoch lassen sich diese Motive ebenfalls in der Ikonographie anderer Religionen finden.\nDer Hase war im byzantinischen Reich das Symbol für Christus. Da er mit offenen Augen geschlafen haben soll\, war er eine Verkörperung des Auferstandenen\, der niemals mehr entschläft. Das Ei gilt in verschiedenen Kulturen als Sinnbild des Lebens. Im Christentum steht es zudem für Fruchtbarkeit\, Auferstehung und das ewige Leben; es ist ein Attribut des Osterfestes. Engel sind als Geistwesen in Menschengestalt in der jüdischen\, christlichen und islamischen Religion die Boten Gottes. Sowohl die farbfrohen Ölgemälde und Keramiken der Künstlerin\, als auch ihre reduzierten Kohlezeichnungen sind erfrischende\, teilweise auch ironisch aufgeladene\, zeitgenössische Interpretationen traditioneller Themen der Kunstgeschichte.\nIn ihrem Werk setzt sich die Künstlerin regelmäßig mit Spiritualität und Schöpfung auseinander. Sie porträtiert Menschen und Tiere\, da diese Geschöpfe für sie wichtige Emotionsträger darstellen. Emotionen zu empfangen und mittels ihrer Kunstwerke als positive Energie weiterzuvermitteln\, ist eine der künstlerischen Hauptmissionen von Ulrike Zilly. Auch als Porträtmalerin erlangte sie durch Kunstprojekte wie „Bürgeradel“ oder „Entre Nous Adelsportraits“ bundesweite Bekanntheit und institutionelle Anerkennung. Als ständige Beobachterin ihrer Mitmenschen strebt sie stets die zeichnerische oder malerische Wiedergabe der Besonderheiten einer Persönlichkeit an\, oft auch\, um ihren aktuellen gesellschaftlichen Status zu verewigen. Dies entspricht der Tradition der klassischen Auftragsportaits\, in welcher ebenfalls Adel\, Klerus und Bürgertum die Auftraggeber waren. In der Ausstellung wird unter anderem auch ein frühes Portrait des Kölner Weihbischofs Rolf Steinhäuser gezeigt.
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LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
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SUMMARY:Christiane Blattmann. Un-Break My Walls
DESCRIPTION:Die Kunsthalle Münster freut sich mit „Un-Break My Walls“ die erste institutionelle Einzelausstel-lung von Christiane Blattmann zu zeigen. In ihren Werken experimentiert die Künstlerin mit ver-schiedenen Arten der Formgebung\, wobei die Interaktion der eingesetzten Materialien ebenso wie theoretische und literarische Referenzen wichtige Ausgangspunkte darstellen. Blattmann verwebt\, verbindet\, vernetzt\, verwirkt\, verarbeitet – sie kreiert verworrene Verbindungen von Materialien\, Strukturen\, Dingen\, Geschichten und Charakteren. Ausgangspunkt der Ausstellung in Münster bilden drei Werkreihen der vergangenen Jahre\, die sie für die Kunsthalle weiterentwickelt\, sowie eigens für die Ausstellung entstandene neue Arbeiten\, die sich mit den Räumlichkeiten des ehemaligen Getreidespeichers verbinden. In ihrer unterschiedlichen\, mitunter kontrastierenden Beschaffenheit beeindrucken Blattmanns Werke durch ihre materielle Präsenz; sie zeugen von einer besonderen Form der Auseinandersetzung mit den gewählten Materialien und deren spezifischen Eigenschaften – darunter Keramik\, Jute\, Gaze\, Rattan\, Glas\, Gips\, Silikon sowie verschiedene Metalle – und zeichnen sich durch eine taktile Sensibilität aus\, die das ‚haptische Sehen’ ihrer Betrachter*innen herausfordert. Blattmann spielt die jeweiligen Materialeigenschaften gegeneinander aus\, bringt diese in ihrer Differenz zusammen. Gekonnt setzt sie die Mittel der Skulptur ein: Gewicht\, Proportion\, Schwerkraft\, Raum. Zugleich lotet sie in ihren Werken das Wesen der Gattung Skulptur aus\, bewegt sich an den Randbereichen zu anderen Gattungen. Ihre hybriden Objekte schwanken zwischen einem ‚Sowohl-als-auch’ und einem ‚Weder-noch’. Sie entziehen sich normativen Festschreibungen; Auflösung erscheint als ästhetische Strategie. In ihren Werken belebt die Künstlerin leblose Materialien. Die Sprache des Materials tritt in einen Dialog. Das Spiel mit der Gegensätzlichkeit – organisch versus anorganisch\, anthropomorph versus geometrisch\, kalkuliert versus zufällig – erzeugt Spannungen\, die Christiane Blattmanns künstlerisches Werk prägen und ihre Arbeiten zu ausgewiesenen Denkfiguren machen. \nChristiane Blattmann (geb. 1983 in Stuttgart\, lebt und arbeitet in Hamburg und Brüssel) hat zunächst an der Universität der Künste Berlin studiert\, bevor 2006 sie an die Hochschule für bildende Künste Hamburg wechselte\, wo sie 2013 ihren Abschluss gemacht hat. Zwischen 2011 und 2013 betrieb sie gemeinsam mit Jannis Marwitz die Betongalerie – einen Ausstellungsort im öffentlichen Raum in Hamburg St. Pauli. Zudem gehört sie seit 2012 zum Team des Verlags Montez Press\, den sie 2012 gemeinsam mit Than Hussein Clark\, Anja Dietmann\, William Joys und James Connick gegründet hat. 2012 war sie mit dem Reisestipendium von Neue Kunst in Hamburg e. V. in Mexiko City\, 2018 als Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris. Ihre Arbeiten wurden international in Ausstellungen gezeigt\, u. a. bei The Community (Paris)\, im Kunsthaus Hamburg\, bei Damien & The Love Guru (Brüssel)\, dem Kunstverein Harburger Bahnhof (Hamburg)\, bei Croy Nielsen (Berlin)\, der Mathew Gallery (New York/Berlin)\, dem Goethe Institut Paris\, VI\,VII (Oslo)\, bei Marwan (Amsterdam)\, der Biennale Regard Benin (Cotonou) und dem NEK – Neuer Essener Kunstverein. \nDie Ausstellung wird gefördert durch die Stiftung Kunstfonds und die Rudolf Augstein Stiftung. Das Programm der Kunsthalle Münster wird gefördert vom Freundeskreis der Kunsthalle Münster. Die Kunsthalle ist eine Einrichtung der Stadt Münster. \nPhotocredit:\nChristiane Blattmann\nHear (Detail)\nSilikon\, Pigment\, Jute\n175 x 115 cm\n2018\nSammlung Svenja und Mark Lüdemann\, Brüssel
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LOCATION:Kunsthalle Münster\, Hafenweg 28\, 5. Stock\, Münster\, 48155
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