BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Pinnwand - ECPv6.0.10//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Pinnwand
X-ORIGINAL-URL:https://pinnwand.artblogcologne.com
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Pinnwand
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180923T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190428T170000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20181008T160101Z
LAST-MODIFIED:20181008T160101Z
UID:4608-1537700400-1556470800@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Peter Piller. Peripheriewanderung Leverkusen
DESCRIPTION:Im Frühjahr 2018 umwanderte Peter Piller Leverkusen in drei Etappen. Er brach auf in die unbekannte und unbeachtete großstädtische Peripherie\, wobei Abweichungen und Überraschungen jederzeit möglich und willkommen waren. Mit scharfem\, mal humorvollem\, mal melancholischem Blick nimmt Pillers Kamera merkwürdige Siedlungen ins Visier\, Brachen und Bahntrassen\, Leverkusen zwischen Reiterhof\, Bayerkreuz und Deponie. \nPeter Piller interessiert sich seit Mitte der 1990er Jahre für die unbekannte Peripherie. Damals fing er an großstädtische Randgebiete zu durchstreifen. Gerne startet Peter Piller seine Wanderungen dort\, wo es mit dem Bus nicht mehr weiter geht. Von hier aus läuft er einfach der Nase nach. Er folgt seinem Blick und vertraut auf die Erfahrung\, dass die interessantesten und erstaunlichsten Entdeckungen an den „langweiligsten“ Orten zu machen sind: dort\, wo ästhetische Anarchie herrscht\, wo niemand so genau hinguckt. Am Übergang von Stadt und Land\, im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Wildwuchs\, endet die Zivilisation\, sie löst sich auf und geht in Natur über – oder umgekehrt\, je nach Perspektive. \nUnterwegs entstehen Fotografien. Knapp protokolliert Piller die Strecke. Schon die Straßennamen lassen anklingen\, welche Zonen der Künstler durchquert. Erst im Nachhinein\, im Atelier rekapituliert Piller die zurückgelegten Wege. Zeichnend erinnert er sich. In einer Art mental maps vollzieht er mit dem Tuschestift die Etappen nach und streut verschiedene Detaildarstellungen ein. Diese führt Piller in seinen Bleistiftzeichnungen weiter aus. Miniaturisiert hallen dort Beobachtungen und Begegnungen nach\, ergänzen sich wechselseitig mit den Fotografien und seinem Text und verdichten sich zu einem ungewöhnlichen Bild der Stadt an ihren Rändern. \nKurator der in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstandenen Ausstellung ist\nFritz Emslander.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/peter-piller-peripheriewanderung-leverkusen/
LOCATION:Museum Morsbroich\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2018/10/e77d014f59.jpg
ORGANIZER;CN="Museum%20Morsbroich":MAILTO:museum-morsbroich@kulturstadtlev.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180923T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190428T170000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20181008T160116Z
LAST-MODIFIED:20181008T160116Z
UID:4612-1537700400-1556470800@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Markus Oehlen. Linolschnitte
DESCRIPTION:Die Linie hat seit den frühen 1980er Jahren\, als der Maler und Musiker Markus Oehlen\n(* 1956 in Krefeld\, lebt und arbeitet in München) als Vertreter der sogenannten „Neuen Wilden“ in Punkmanier den Cross-Over verschiedener Kunstformen erprobte\, immer einen besonderen Stellenwert in seinem Werk behauptet. Oehlen entwickelte eine unverwechsel-bare Bildsprache\, die sich bis heute aus grafischen Elementen zusammensetzt. Seine Linien-geflechte bilden mal vage erkennbare Körperfragmente aus\, mal wirken sie schablonenartig abstrakt. Oehlens mehrschichtig daraus aufgebaute Gemälde entfalten eine fast psychede-lische Wirkung\, die an technische Bildstörungen oder an Op Art erinnert. \nMarkus Oehlens Bilder lassen an Computerästhetik und bildgebende Techniken in den Naturwissenschaften denken. Mit Fragmentierung\, Wiederholung und Sampling übernimmt der Künstler Strategien aus Medienkunst und Musik. Dabei sind Oehlens in der Schwebe zwischen Figürlichem und Abstraktem gehaltene Bildwelten nicht digital generiert\, sondern mit großer Präzision von Hand gemacht. Bei genauerem Hinsehen erweisen sich seine un-übersichtlichen Kompositionen als Ergebnisse eines sorgfältigen Prozesses von Übertragung und Kombination. \nUm 1990 begann Oehlen mit konventionellen grafischen Techniken wie dem Linol-schnitt zu experimentieren\, um die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern. Einzelne der gedruckten Muster und Motive projiziert er auf die Leinwand und überträgt sie mit Filzstift. Collageartig überlagert er Schicht für Schicht die im Linolschnitt vorformulierten Formen\, dann konturiert und akzentuiert er mit Pinsel und Farbe. So grundieren Gitterstrukturen seine Bilder\, wie Vorhänge schieben sich in den Bildraum Netze\, vor denen durch 3D-Effekte einzelne Linienwulste oder hybride Körper hervortreten. \nDie Ausstellung führt Oehlens flirrende Kompositionen auf ihre grafische DNA zurück. Im Zentrum steht eine Suite von 76 Linolschnitten\, die in den Jahren 1990-96 entstanden sind und 2006 gedruckt wurden. Hier entfaltet sich Bild für Bild sehr spielerisch Oehlens motivi-sches Panoptikum. Hier lässt sich nachvollziehen\, wie Schritt für Schritt eine Form zur anderen kommt\, wie sich einzelne Strukturen unter der Hand des Künstlers wandeln und in neue Kontexte überführt werden – ein Pool von grafischen Motiven\, die der Maler wie ein Kaleidoskop nutzt und daraus schichtweise neue Bilder aufbaut. \nKurator der Ausstellung ist Fritz Emslander.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/markus-oehlen-linolschnitte/
LOCATION:Museum Morsbroich\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2018/10/10465e4741.jpg
ORGANIZER;CN="Museum%20Morsbroich":MAILTO:museum-morsbroich@kulturstadtlev.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190101T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191231T200000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190223T163459Z
LAST-MODIFIED:20190223T163459Z
UID:4987-1546336800-1577822400@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Social Media Kunst in Hamburg
DESCRIPTION:Die Social Media Art Gallery – die weltweit erste Galerie\, wo Online Kunst auf die reale Welt trifft\, signiert & limitiert – zeigt in einer Dauerausstellung in der Hamburger Hafencity Fotografien von internationalen Künstlern. \nDie Kooperation mit dem Designhotel 25hours macht es möglich die besondere Pop-up Galerie nun das ganze Jahr 2019 über in den Eventräumen des Hotels zu besuchen und Kunst von namhaften und aufstrebenden Fotografen aus den sozialen Medien zu erwerben. Die Kunstwerke sind limitiert mit maximal 20 Auflagen und jedes Werk ist handsigniert vom Künstler. Öffnungszeiten nach Vereinbarung\, telefonisch oder per E-mail. \nNach Wunsch kann eine kostenlose Führung mit der Gründerin und Kuratorin Anna Kristina Stoffel gebucht werden. Für zwei\, drei oder eine große Gruppe\, jeder ist herzlich willkommen. Buchung per Email an mail@socialmedia-artgallery.com \nOnline Kunst geht offline.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/social-media-kunst-in-hamburg/
LOCATION:25hours Hotel Hamburg/Hafencity The Gallery\, Überseeallee 5\, Hamburg\, 20457
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/02/25hours-hotel_Social-Media-Art-Gallery_Ausstellung.jpg
ORGANIZER;CN="Anna%20Kristina%20Stoffel":MAILTO:aks@socialmedia-artgallery.com
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190127T113000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190505T180000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190121T170624Z
LAST-MODIFIED:20190122T094905Z
UID:4848-1548588600-1557079200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Tina Haase - unbedingt
DESCRIPTION:Durch ihren Geniestreich Oh\, Maria Theresia (Salonstücke 3\, 1995) ist Tina Haase für immer mit dem Kunstmuseum Villa Zanders verbunden. Damals hatte sie den opulenten Kronleuchter des Grünen Salons zu Boden gelassen und in ein Meer von Tausenden Glühlampen gebettet – für die BetrachterInnen ein unvergesslicher Anblick. Noch heute gilt diese Rauminstallation als Schlüsselwerk ihres Oeuvres\, in dem es ihr wieder einmal gelang\, Alltagsgegenstände durch Häufung und Anordnung einer geheimnisvollen Metamorphose zu unterziehen\, die etwas völlig Neues und Ungesehenes hervorbringt. \nDie in Köln und München lebende Künstlerin Tina Haase (geb. 1957 in Köln) hat seit ihrem Studium bei Fritz Schwegler an der Düsseldorfer Kunstkademie zu einer sehr eigenständigen Bildform zwischen Skulptur\, Malerei\, Performance und Film gefunden. Sie ist eine der vielseitigsten Bildhauerinnen ihrer Generation und blickt auf eine rege internationale Ausstellungstätigkeit zurück (siehe www.tinahaase.de). Seit 2007 hat sie eine Professur für Bildende Kunst an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München inne.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/tina-haase-unbedingt/
LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/01/Oh-Maria-Theresia-Salonstück-3-1995-Glühbirnen-Kunstmuseum-Villa-Zanders-Bergisch-Gladbach.jpg
ORGANIZER;CN="Sabine%20Elsa%20M%C3%BCller":MAILTO:presse@villa-zanders.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190210T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190407T180000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190302T164847Z
LAST-MODIFIED:20190302T164847Z
UID:5000-1549807200-1554660000@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Katharina Hohmann: Inventur
DESCRIPTION:Die Osnabrücker Kunsthalle erscheint aktuell durch Baugerüste an Fassade und im Innenraum wie eine Baustelle. Statt um eine Renovierung oder Restaurierung handelt es sich aber um eine „INVENTUR“\, so der Titel der Ausstellung von Katharina Hohmann\, die noch bis zum bis 7. April 2019 zu sehen ist. Die komplexe orts- und kontextspezifische Installation ist zusammen mit den Künstlerbüchern INVENTUR und O! OH! OHA! die poetische Transformation einer über einjährigen Recherche zu Geschichte(n) des Ausstellungsortes\, einem ehem. Dominikanerkloster\, seiner Architektur und dem öffentlichen Umraum. Die Künstlerin zielte bei ihrer konzeptuellen Spurensuche in Archiven und Schatzkammern und in Gesprächen mit Wissenschaftlern jedoch nicht auf dokumentarische Vollständigkeit\, sondern ihre Leitmotive waren Auswahl\, Aneignung und Umnutzung von Quellen\, ikonografischen Motiven und Bauelementen. Damit bezieht sie sich auch direkt auf die wechselvolle Geschichte des Raumes\, der nach der Auflösung durch napoleonische Truppen als Kornlager\, Pferdestall\, Lazarett und sogar\, mit einem vierstöckigen Einbau versehen\, als Wohnhaus genutzt wurde. Das Besondere des Ausstellungsortes wird Schicht für Schicht aufgedeckt – und neu verflochten. Zugleich werden Ordnungssysteme\, ihre Prinzipien\, Strukturen und Displays\, kritisch reflektiert. Spiegelungen\, Proportions- und Perspektivwechsel und die Verwendung vielfältiger Medien (wie Film-\, Foto- und Tonmaterial\, Objekte\, Aquarelle\, Neon-Schrift\, Baugerüst\, Modulor) erzeugen offene Narrative\, die das Publikum auffordern\, den Ort in Geschichte und Gegenwart mit allen Sinnen zu erfahren. \nBei der Recherchearbeit zum Ausstellungsprojekt „Inventur“ arbeitete Katharina Hohmann mit dem Archiv der Neuen Osnabrücker Zeitung\, dem Diözesanmuseum und Domschatzkammer des Bistums Osnabrück\, dem Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen\, sowie dem Fachdienst Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Osnabrück und dem Niedersächsische Landesarchiv – Standort Osnabrück zusammen.\nDie Ausstellung wird gefördert durch die Fromm Stiftung – Institut für Kulturelle Leitformen\, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Schweizer Kulturstiftung ProHelvetia. Das Ausstellungsprogramm der Kunsthalle Osnabrück wird unterstützt durch die Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V.\n(Text: Susanne Düchting) \nAbb.: Katharina Hohmann\, Inventur\, Ausstellungsansicht Kunsthalle Osnabrück\, 2019\nCourtesy the artist & Kunsthalle Osnabrück. Foto: Angela von Brill
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/katharina-hohmann-inventur/
LOCATION:Kunsthalle Osnabrück\, Hasemauer 1\, Osnabrück\, 49074
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/Kunsthalle_Osnabrück_K.Hohmann_Inventur_c_Angela-von-Brill__1.jpg
ORGANIZER;CN="Verena%20Voigt%20PR":MAILTO:kontakt@verena-voigt-pr.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190214T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190331T180000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190206T195610Z
LAST-MODIFIED:20190206T195610Z
UID:4919-1550170800-1554055200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:GRAMMAR OF LOVE | VALENTINE'S DAY MIT HELLA VON SINNEN et al.  | VERNISSAGE @ DD 55 COLOGNE
DESCRIPTION:Liebe in Wort und Bild\nKunstausstellung\nValentinstag am Rheinufer mit Hella von Sinnen. \nIn guter Tradition eröffnet in den Räumen der jungen Kölner Galerie DD55 ein drittes Mal zum Valentinstag eine Kunstausstellung\, deren Thema der Liebe gewidmet ist. \n„GRAMMAR OF LOVE“\nBLOCK Csoport\, Winni Gahlen\, Keith Haring\, Robert Hartmann\, Volker Hildebrandt\, Robert Indiana\, Annamaria Shkurti\, Hella von Sinnen\, Ulrike Zilly \nHella von Sinnen eröffnet die Ausstellung. \nAusstellungseröffnung ist Donnerstag\, der 14.02.2019 ab 19:00 Uhr. \nGemäß dem Konzept dieser Gruppenausstellung werden verschiedene Arten der Liebe und deren Psychologie bildlich dargestellt.\nAusgestellt werden überwiegend grafische Arbeiten\, die durch Videoinstallationen\, Malerei und Keramik ergänzt werden. Poppige Pop Art mit Herzen und Worten\, miteinander verbunden in einem hochwertigen Original-Plakat von Keith Haring aus den 90–er Jahren sowie die originale Seriengraphik „LOVE“ von Robert Indiana als Klassiker aus dem Jahr 1967 sind die gezeigten Evergreens.\nHella von Sinnen\, die vor allem als darstellende Künstlerin bekannt ist\, wird selbstverständlich ebenfalls zu Wort kommen und uns mit ihrer Eröffnungsrede ihre persönlichen Gedanken über die Liebe mitteilen. Doch nicht nur ihr gesprochenes Wort sondern auch ihre Grafik-Edition „Die Liebe bleibt“ wird diese Ausstellung bereichern. Die Grafik\, die man sowohl der Konzeptkunst als auch der Pop Art zuordnen kann\, ist im Zusammenspiel mit dem geschriebenen Wort eine Bild gewordene Lebensweisheit.\nDie kozeptuelle und puristische Videoarbeit der Ungarischen Künstlergruppe BLOCK Csoport basiert auf dem Wort „Liebe“\, welches in verschiedenen Sprachen dargestellt wird. Der Medien- und Konzeptkünstler Volker Hildebrandt wird seine neue Grafik „Hug“ als Parallele zu seinem Internetprojekt „love pro toto“ präsentieren. Von Robert Hartmann und Ulrike Zilly\, die auch als progressive Künstlergruppe „Die Langheimer“ in den 80-er und 90-er Jahren bekannt waren\, werden aktuelle Zeichnungen und Keramikarbeiten gezeigt. Diese Arbeiten widmen sich inhaltlich der Tierliebe und der Ironie in der Liebe.\nDoch nicht nur die Liebe zu Mensch und Tier\, sondern auch zu Pflanzen ist ein weiterer Schwerpunkt der Gruppenausstellung. Winni Gahlen schafft aus zarten Blüten lyrische Bilder\, die zwischen Figuration und Abstraktion schweben. Die jüngste Künstlerin der Ausstellung\, die mittlerweile in New York lebende Annamaria Shkurti aus Griechenland\, bringt mit ihrem farbfrohen Gemälde “Kiss“ einen Hauch von Leidenschaft und Erotik in die Ausstellung.\nDie Ausstellung kann bis 31.03.2018 besichtigt werden.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/grammar-of-love-valentines-day-mit-hella-von-sinnen-et-al-vernissage-dd-55-cologne/
LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/02/einladung-grammar-of-love.jpg
ORGANIZER;CN="DEZSOE%20DUDAS":MAILTO:info@dd55.gallery
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190222T080000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190512T170000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20181122T220128Z
LAST-MODIFIED:20181122T220128Z
UID:4725-1550822400-1557680400@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Body in Pieces
DESCRIPTION:Die Künstler*innen der Ausstellung Body in Pieces begreifen den menschlichen Körper als Kristallisationspunkt\, an dem sich drängende Fragen\, etwa hinsichtlich der technologischen und sozialen Bedingungen des Menschseins verbinden. Heute stellt sich das Wissen über den Körper als relational und zerfasert dar. Man denke etwa an die Vorstellung immer stärker technisch vernetzter\, posthumaner Körper\, die mit hartnäckig zirkulierenden\, traditionellen Identitäts- und Geschlechtsbildern konkurrieren. Entsprechend erscheint der Körper in den Arbeiten der sieben internationalen Künstler*innen als ein fragmentiertes und widersprüchliches Gefüge\, an dem sich Macht und Kontrolle manifestieren und der ökonomisch und sozial vereinnahmt wird – der aber gleichzeitig auch unsere organische Basis darstellt\, von der aus sich unzählige Wünsche und Begierden artikulieren.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/body-in-pieces/
LOCATION:KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION\, Kaistraße 10\, Düsseldorf\, 40221
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2018/11/Jens-Pecho-Three-Casualties-01.jpg
ORGANIZER;CN="Susanne%20Kalf":MAILTO:kalf@kaistrasse10.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190313T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190414T200000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190313T061719Z
LAST-MODIFIED:20190313T061719Z
UID:5022-1552507200-1555272000@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Lito Kattou - Empty Afternoons
DESCRIPTION:Lito Kattou ist die Preisträgerin des ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS 2018. Als Teil dieser Auszeichnung wird sie in der artothek – Raum für junge Kunst eine Auswahl neuer Arbeiten zeigen. \nLito Kattou überzeugte die Jury des ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS durch ihre eigene Bildsprache: einer Kombination aus mythologischen Referenzen und der digitalen Welt. In ihren Installationen erzeugt sie eine Spannung zwischen Fiktion und Realität\, Fläche und Dreidimensionalität. Diese Spannung findet sich auch in dem breiten Spektrum der verwendeten Materialien wieder. \nIn „Empty Afternoons“ zeigt Lito Kattou eine neue Serie von Arbeiten\, in der sie ihr Interesse am Posthumanismus\, an ökologischen Anliegen\, an nicht-patriarchalem Verständnis von Materie\, an Momenten der Transformation\, der Ab- und Anwesenheit von Körpern\, an Arten von Erreichbarkeit und intimer Kommunikation und an Fläche als Artikulation von Volumen fortführt. \nIn der artothek sind die futuristischen\, humanoiden Figuren\, die ihre Bildwelten beleben oder besetzen\, mit Landschaften verschmolzen. “ Eine völlige Fesselung\, bei der organische Materie in anorganische zurückfließt und das\, was Epidermis ist\, an der Oberfläche ausgeschieden wird. Jetzt\, in der Einöde\, ist diese neue Beziehung gegenwärtiger als je zuvor und die personifizierten Felsen und ihre Gefährten sichern ihren Fortbestand in einer tiefenzeitlichen Existenz. Ruhige geologische Formationen und Körper. Eingefroren oder bereit zur Verwandlung? Gebirge stehen da und warten auf die nächste Reaktion\, die nächsten Millimeter der Verwandlung…“ (Lito Kattou) Alle Wandarbeiten\, Drucke auf synthetischen Textilien\, sind digitale Verkörperungen felsiger\, geologischer Gebiete\, die von 3D-Modellen durch einfache Screenshots aus verschiedenen Winkeln eingefangen wurden. Die Landschaften werden eingekreist von zwei flachen\, stehenden Kupferarbeiten. \nAm 12.4.2019 findet in der Ausstellung ein Empfang statt. Es spricht Daniel Hug\, ART COLOGNE.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/lito-kattou-empty-afternoons/
LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/Einladungsmotiv.jpg
ORGANIZER;CN="Astrid%20Bardenheuer":MAILTO:astrid.bardenheuer@stadt-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190321T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190418T220000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190306T202256Z
LAST-MODIFIED:20190306T202256Z
UID:5017-1553194800-1555624800@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Totalreflexion
DESCRIPTION:TOTALREFLEXION – Marco Robbert Roos\nGroßformatige Malerei\, Druckgrafik\, Video \nDie Totalreflexion beschreibt ein Phänomen in der Physik. Beim Auftreffen von Licht auf ein transparentes Medium in einem bestimmten Winkel reflektiert Licht vollständig. Im Bereich zwischen den Medien jedoch verschwindet Energie in einem eindimensionalen Raum (Evaneszenz). \nDas evaneszente Feld kann als Achse interpretiert werden\, als dunkler Standpunkt eines Subjekts. Er existiert als Raum der Spiegelung selbst\, von wo aus Beobachtungen in beide Richtungen möglich sind.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/totalreflexion/
LOCATION:Matjö – Raum für Kunst\, Mathiasstr. 15\, Köln\, 50676
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/Roos-DinLang.jpg
ORGANIZER;CN="Hannah%20Schneider":MAILTO:info@matjoe.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190327T080000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190427T170000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190327T080413Z
LAST-MODIFIED:20190327T080413Z
UID:5074-1553673600-1556384400@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Der Spiegel der Leidenschaft. Ethnologie in Bildern\, Skulpturen und Möbeln
DESCRIPTION:Als völliger Neuling in diesem Bereich\, möchte ich hiermit die Gelegenheit ergreifen und ein paar meiner Kunstwerke präsentieren. Wie so oft im Leben\, war es eine schwere Zeit in der ich in mich gekehrt bin und meine Leidenschaft schreien hörte. Nun habe ich KreaFreiKunst als private Initiative ins Leben gerufen\, um abzuklären ob das was aus mir fliesst im Draußen Anklang finden kann. Meine Kunst entsteht mit viel Kreativität und Freigeist. Ich denke\, es war das\, was sich ständig in mir bewegte\, dem ich bisher jedoch keinen Zugang gewährte. Denn: \n„Kunst kann das im Innersten verborgene und vergessene wieder an die Oberfläche holen und Menschen daran erinnern\, dass jeder ein einzigartiges Kunstwerk ist“\n(Tania Laux Nienstedt) \nWeiteres über meine Geschichte und Werke unter kreafreikunst.de \nÜber Rückmeldungen freue ich mich.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/der-spiegel-der-leidenschaft-ethnologie-in-bildern-skulpturen-und-moebeln/
LOCATION:Tania Laux Nienstedt\, Bergisch Gladbach\, 51467
CATEGORIES:Biete/Suche
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/kreafreikunst_composition.jpg
ORGANIZER;CN="Tania%20Laux%20Nienstedt":MAILTO:info@kreafreikunst.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190329T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190530T180000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190319T172957Z
LAST-MODIFIED:20190319T172957Z
UID:5053-1553868000-1559239200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Marmalade Sky
DESCRIPTION:Die Galerie Gisela Clement freut sich\, die erste Einzelausstellung der amerikanischen Künstlerin Michelle Grabner in Deutschland zu präsentieren.\nTextile Muster durchziehen das Werk der Künstlerin. In ihren Wollbildern\, Malereien\, Zeichnungen und Installationen untersucht die Künstlerin auf fast semiotische Art und Weise das Phänomen domestizierter Ornamente. Ihre „Musterbilder“ liefern das Bild einer Gesellschaft der Kopien\, der industriellen Reproduktion. So kehren die neben anderen seriellen Arbeiten in der Ausstellung gezeigten „Deckel-Bilder“ den Aneignungsprozess der Lebensmittelindustrie um\, die Vichy-Caro Muster auf Deckel von Marmeladengläsern druckt\, um den Eindruck von „handgemacht“ zu erzeugen. Michelle Grabner ihrerseits gießt diese Deckelformen in Bronze und bemalt sie per Hand mit dem uns vertrauten\, gediegenen Muster.\nGrabner geht es dabei auch um die Signifikanten des Weiblichen\, wobei sie auf künstlerische Praktiken wie das Weben\, Nähen und Spinnen referiert\, die in der zeitgenössischen Kunst als feministische Praxis neue Wertschätzung erfahren: Gewebe herzustellen\, Muster zu formen und Fäden zu verbinden\, wird mit feministischen Qualitäten wie etwa Ermächtigung durch Organisation und Kollektivismus assoziiert. Grabners Werk bildet ein Netz von Ähnlichkeitsserien\, das nach allen Seiten hin geöffnet ist und immer neue\, nicht hierarchische Bezüge möglich macht.\nMichelle Grabner (*1962 in Oshkosh\, Wisconsin\, USA\, lebt und arbeitet in Wisconsin\, USA) hat in den 1980er Jahren Malerei\, Zeichnung und Kunstgeschichte an der University of Wisconsin-Milwaukee und Kunstpraxis und Kunsttheorie an der Northwestern University in Chicago\, Illinois studiert. Seit 1997 ist sie Crown Family Professorin für Malerei und Zeichnung an der Schule des Art Institute of Chicago\, weitere Gastprofessuren u.a. in Yale ergänzen ihre akademischen Aktivitäten. Als Kunstkritikerin schreibt sie regelmäßig u.a. für das Artforum und x-tra. Gemeinsam mit ihrem Mann\, dem Künstler Brad Killam kuratiert sie die Projekträume „The Suburban“ und „The Poor Farm“. 2014 war sie Co-Kuratorin der Whitney Biennale im Whitney Museum of American Art. Grabner war der erste künstlerische Leiterin von FRONT International\, einer alle drei Jahre stattfindenden Ausstellung in Cleveland\, OH und Umgebung\, die von Juli bis September 2018 stattfand.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/marmalade-sky/
LOCATION:Galerie Gisela Clement\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/IMG_0143.jpg
ORGANIZER;CN="Caitlin%20Hennen":MAILTO:info@galerie-clement.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190329T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190518T180000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190327T152335Z
LAST-MODIFIED:20190327T152335Z
UID:5082-1553882400-1558202400@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:SUSANNE M. WINTERLING: Schwerkraft und Atem - Contrapoints
DESCRIPTION:SCHWERKRAFT UND ATEM\nContrapoints \n“…. the acceleratingly threatening loss of the climatic-ecological\nhabitat conditions\, indispensable to our species survival/realization and continued performative enactment as the uniquely auto-instituting\, hybrid mode of living being that we are….” \n-Sylvia Wynter \nIn “Schwerkraft und Atem” zeigt Susanne M. Winterling eine Reihe neuer Arbeiten die sich in Formen\, Materialien und Bildkompositionen mit den Veränderungen in unserer Umwelt und Imagination beschäftigen. \nAusgehend von dem sensiblen Gefüge aus Reizen und Reaktionen\, welches die Signal- und Informationsübertragung in komplexen neuronalen\, ökologischen und digitalen Netzwerken bestimmt und zugleich ihre Störanfälligkeit bedingt\, erkennt Winterling dynamische Beziehungsgeflechte zwischen Natur\, Körpern\, Wissen\, Politik\, die eine offene\, nicht nur um den Menschen kreisende Betrachtungsweise erforderlich machen. \nDie Ausstellung fokussiert zum Beispiel Teile der “Biomasse”: Organische Stoffe und Formen die das Leben auf dem Planeten tragen. Im Zentrum stehen oft Mikroorganismen wie z. Bsp. Dinoflagellate . Diese Kleinstlebewesen\, die durch Mikrofotografie\, Computeranimation\, Skulptur\, vielfache Formen annehmen\, verweben menschliche Handlungsmacht sowie Einflussnahme auf die Biosphäre zu einem Netz der Kommunikation. \nDie Installation Miraculous Biomass Fueling Technology (Composition I) 2018\, die im Rahmen der Lulea Biennale 2018/2019 erstmals gezeigt wurde besteht aus einer Ansammlung kleiner Güsse aus transparentem Bioharz\, die auf dem Boden angeordnet sind und Formen bestimmter technologischer Geräte aufweisen. Es zeichnen sich vom dunklen Grund die Umrisse einer Chipkarte oder eins Netzteils ab. In die Harzmasse eingeschlossen\, einem Bernstein ähnlich\, sind verschiedene Formen der biologischen vernetzten Lebenswelt entnommen. Das Material (Bioharz) und die darin konservierte biologische Materie tritt hier in ein spannungsvolles Zusammenspiel mit der Form (technische Apparate) und verwebt das (auf Dualismus beruhende) Verhältnis von Biologie und Technologie\, sowie Natur und Kultur. Des weiteren wird die kulturelle Aneignung von natürlichen Gütern\, ihre Präsentation im institutionellen Rahmen thematisiert und der Bezug zu naturhistorischen Museen – und grundsätzlich dem „System Kunst“ – hergestellt. Diese Ausstellungskontexte beruhen auf Praktiken der Auswahl\, sowie Kategorisierung und Kontextualisierung\, die immer geprägt sind von herrschenden Diskursen und damit einer hierarchischen Denkweise folgen. \nAnhand Winterlings Zusammenführung traditioneller\, magisch-emphatischer Erklärungsmodelle und zeitgenössischer Erkenntnisse aus den Wissenschaftsbereichen werden absolutistisch angewendete\, differenzbasierte Begriffspaare wie Natur und Kultur nebensächlich. Sie betrachtet das Ungleichgewicht im Miteinander der Lebewesen\, in dem sie die Perspektive der bedrohten Spezies einnimmt\, um die unmittelbaren\, destruktiven Auswirkungen auf den vermeintlich Anderen aufzuzeigen. Winterling wendet den anthropozentrischen Blick – den Anspruch auf kulturelle Aneignung – ab und lässt die Grenzen zwischen den Disziplinen und Kategorien durchlässig werden\, um bestehende Machtverhältnisse zu hinterfragen und poetisch zu revidieren. Biologie und Ökologie verschmelzen mit Sozialtheorie\, digitaler Kultur und Science-Fiktion. Contrapoints bezieht sich zudem auf den Youtube-Kanal\, der die als gesellschaftliche „Norm“ ausgeübten Gegensätze von körperlichen und geschlechtlichen Entitäten zugunsten fließender Zustände hinfällig werden lässt und so zum „Lichtblick im Kulturkrieg\, in dem wir uns befinden“ (Winterling) wird. \nFortschritt hat sich längst zum Rückschritt gewandelt\, auch und gerade in Bezug auf Intersektionalität und das “Andere”. So sind einige Arbeiten in Schwerkraft und Atem von der Poetin und Meeresbiologin Rachel Carson und der Science Fiction Autorin Octavia Butler inspiriert. \nCosmo Algae (2019) bildet die Hand der Künstlerin ab\, auf deren Fläche eine Kugelalge liegt. In der glatten\, nassglänzenden Oberfläche spiegelt sich die unmittelbare Umgebung\, insbesondere lässt sich bei näherer Betrachtung der Himmel und flockige Wolken in einer durch die konvexe Wölbung bedingten Verzerrung erkennen oder aber ist es der komplexe Zellkern? Winterling greift das Interesse des Künstlers für die Wissenschaft und für optische Phänomene auf und reiht sich damit auch in die Tradition der Kunstgeschichte ein\, während sie gleichzeitig ein emphatisches Interesse am Material zum Ausdruck bringt. Auch hier wird im erweiterten Zusammenhang der manipulierte Blick impliziert\, die Anfälligkeit der Wahrnehmung bzw. eingeschränkte Betrachtungsweise durch die einseitigen Vorgaben von Wissenschaft und Politik. \nDas materialisierte Zusammenwerden von Kleinstlebewesen und Mensch ist eine übergeordnete\, universelle Gemeinschaft. Diese Veranschaulichung der Gemeinschaft fernab eines Grenzen generierenden Kategoriedenkens findet sich im Zentrum von Schwerkraft und Atem. Werke in Glas und Cluster-Arrangements verweisen portraitartig auf den Organismus unserer Beziehungsformen und das Zusammenspiel von Existenz und sozialer\, mentaler Ökologie in nicht immer zeitlicher Gegenseitigkeit und Abhängigkeit. \n„The more clearly we can focus our attention on the wonders and realities\nof the universe around us\, the less taste we shall have for destruction.“ \n-Rachel Carson \nÜber die Künstlerin:\nSusanne Winterling ist 1970 in Rehau\, Oberfranken\, geboren\, wo sie heute lebt und arbeitet. \nZu den bedeutendsten Ausstellungen und Projekten jüngster Zeit gehört Nature after Nature\, Friedericianum Kassel (2014)\, die von Susanne Pfeffer kuratiert wurde. Daran schließen sich folgende Schauen im In- und Ausland an: Complicity\, Kunstverein Amsterdam (NLD) (2014)\, Myths of the Marble\, HOK\, Oslo (NOR) und ICA Philadelphia (USA) (2017)\, An Inventory of Shimmers\, MIT List\, Boston (USA) (2017)\, Polyphonic Worlds: Justice as Medium\, Contour Biennale\, Mechelen (B) (2017)\, Lulea Biennale (SWE) (2018)\, Gravitational Currents and the Life Magic\, Empty Gallery (HKG) (2018)\, Barents Spectacle\, Kirkenes (NOR) (2019). \nArbeiten der Künstlerin sind außerdem aktuell zu sehen in folgenden Ausstellungen: Between Bodies am Henry Art Museum\, Washington (USA)\, Leben mit Pflanzen im Deutsches Hygiene Museum\, Dresden\, und Suddenly gave the effect of sunlight in der Melk Galleri\, Oslo (NOR). \nhttp://pandorasbox.susannewinterling.com\nhttp://www.susannewinterling.com
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/susanne-m-winterling-schwerkraft-und-atem-contrapoints/
LOCATION:Parrotta Contemporary Art\, Brüsseler Str. 21\, Köln\, 50674
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/DSC8556_Web-1.jpg
ORGANIZER;CN="Bettina%20Haiss":MAILTO:bettina.haiss@parrotta.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190329T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190329T220000
DTSTAMP:20260411T120726
CREATED:20190327T080428Z
LAST-MODIFIED:20190327T080428Z
UID:5062-1553886000-1553896800@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Vernissage "Killing in the name of…"
DESCRIPTION:„Killing in the name of…“ präsentiert eine Zusammenschau von seltenen Fotografien des Pazifikkriegs aus japanischer und amerikanischer Sicht. Beide Positionen sind Fundstücke\, deren Herkunft kaum verschiedener sein könnte: Frühe japanische Dokumentarfotografie\, instrumentalisiert zu Propagandazwecken des Magazins Hōdō Shashin und der Privatbesitz des Kriegsfotografen J. C. Parkyn\, zeigen zwei gegnerische Perspektiven auf genau einen Krieg und seine zerstörerische Kraft.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/vernissage-killing-in-the-name-of/
LOCATION:Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes\, Baudristr. 5\, Köln\, 50733
CATEGORIES:Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2019/03/Plakat-Killing-in-the-name-of.jpg
ORGANIZER;CN="Janine%20Koppelmann":MAILTO:janinek@gmx.net
END:VEVENT
END:VCALENDAR