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SUMMARY:Peter Piller. Peripheriewanderung Leverkusen
DESCRIPTION:Im Frühjahr 2018 umwanderte Peter Piller Leverkusen in drei Etappen. Er brach auf in die unbekannte und unbeachtete großstädtische Peripherie\, wobei Abweichungen und Überraschungen jederzeit möglich und willkommen waren. Mit scharfem\, mal humorvollem\, mal melancholischem Blick nimmt Pillers Kamera merkwürdige Siedlungen ins Visier\, Brachen und Bahntrassen\, Leverkusen zwischen Reiterhof\, Bayerkreuz und Deponie. \nPeter Piller interessiert sich seit Mitte der 1990er Jahre für die unbekannte Peripherie. Damals fing er an großstädtische Randgebiete zu durchstreifen. Gerne startet Peter Piller seine Wanderungen dort\, wo es mit dem Bus nicht mehr weiter geht. Von hier aus läuft er einfach der Nase nach. Er folgt seinem Blick und vertraut auf die Erfahrung\, dass die interessantesten und erstaunlichsten Entdeckungen an den „langweiligsten“ Orten zu machen sind: dort\, wo ästhetische Anarchie herrscht\, wo niemand so genau hinguckt. Am Übergang von Stadt und Land\, im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Wildwuchs\, endet die Zivilisation\, sie löst sich auf und geht in Natur über – oder umgekehrt\, je nach Perspektive. \nUnterwegs entstehen Fotografien. Knapp protokolliert Piller die Strecke. Schon die Straßennamen lassen anklingen\, welche Zonen der Künstler durchquert. Erst im Nachhinein\, im Atelier rekapituliert Piller die zurückgelegten Wege. Zeichnend erinnert er sich. In einer Art mental maps vollzieht er mit dem Tuschestift die Etappen nach und streut verschiedene Detaildarstellungen ein. Diese führt Piller in seinen Bleistiftzeichnungen weiter aus. Miniaturisiert hallen dort Beobachtungen und Begegnungen nach\, ergänzen sich wechselseitig mit den Fotografien und seinem Text und verdichten sich zu einem ungewöhnlichen Bild der Stadt an ihren Rändern. \nKurator der in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstandenen Ausstellung ist\nFritz Emslander.
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LOCATION:Museum Morsbroich\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:Markus Oehlen. Linolschnitte
DESCRIPTION:Die Linie hat seit den frühen 1980er Jahren\, als der Maler und Musiker Markus Oehlen\n(* 1956 in Krefeld\, lebt und arbeitet in München) als Vertreter der sogenannten „Neuen Wilden“ in Punkmanier den Cross-Over verschiedener Kunstformen erprobte\, immer einen besonderen Stellenwert in seinem Werk behauptet. Oehlen entwickelte eine unverwechsel-bare Bildsprache\, die sich bis heute aus grafischen Elementen zusammensetzt. Seine Linien-geflechte bilden mal vage erkennbare Körperfragmente aus\, mal wirken sie schablonenartig abstrakt. Oehlens mehrschichtig daraus aufgebaute Gemälde entfalten eine fast psychede-lische Wirkung\, die an technische Bildstörungen oder an Op Art erinnert. \nMarkus Oehlens Bilder lassen an Computerästhetik und bildgebende Techniken in den Naturwissenschaften denken. Mit Fragmentierung\, Wiederholung und Sampling übernimmt der Künstler Strategien aus Medienkunst und Musik. Dabei sind Oehlens in der Schwebe zwischen Figürlichem und Abstraktem gehaltene Bildwelten nicht digital generiert\, sondern mit großer Präzision von Hand gemacht. Bei genauerem Hinsehen erweisen sich seine un-übersichtlichen Kompositionen als Ergebnisse eines sorgfältigen Prozesses von Übertragung und Kombination. \nUm 1990 begann Oehlen mit konventionellen grafischen Techniken wie dem Linol-schnitt zu experimentieren\, um die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern. Einzelne der gedruckten Muster und Motive projiziert er auf die Leinwand und überträgt sie mit Filzstift. Collageartig überlagert er Schicht für Schicht die im Linolschnitt vorformulierten Formen\, dann konturiert und akzentuiert er mit Pinsel und Farbe. So grundieren Gitterstrukturen seine Bilder\, wie Vorhänge schieben sich in den Bildraum Netze\, vor denen durch 3D-Effekte einzelne Linienwulste oder hybride Körper hervortreten. \nDie Ausstellung führt Oehlens flirrende Kompositionen auf ihre grafische DNA zurück. Im Zentrum steht eine Suite von 76 Linolschnitten\, die in den Jahren 1990-96 entstanden sind und 2006 gedruckt wurden. Hier entfaltet sich Bild für Bild sehr spielerisch Oehlens motivi-sches Panoptikum. Hier lässt sich nachvollziehen\, wie Schritt für Schritt eine Form zur anderen kommt\, wie sich einzelne Strukturen unter der Hand des Künstlers wandeln und in neue Kontexte überführt werden – ein Pool von grafischen Motiven\, die der Maler wie ein Kaleidoskop nutzt und daraus schichtweise neue Bilder aufbaut. \nKurator der Ausstellung ist Fritz Emslander.
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SUMMARY:Mary Beth Edelson: Nobody Messes with Her
DESCRIPTION:Mary Beth Edelson (geb. 1933 in East Chicago; lebt in New York) ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der feministischen Kunst seit den 1970er Jahren. In ihrer Karriere hat die amerikanische Künstlerin eine fortlaufende Erforschung der weiblichen Identität betrieben. In der ersten Einzelausstellung Edelsons in einer deutschen Institution zeigt die Kunsthalle Münster Werke aus knapp fünf Jahrzehnten des Schaffens der wegweisenden Künstlerin\, die eine wichtige Rolle in der Geschichte der feministischen Kunstbewegung spielt. Indem Edelson in ihren Werken ein eigenständiges weibliches Subjekt präsentiert\, das sich nicht über die Beziehung zum Mann definiert\, bricht sie mit der vorherrschenden Wirklichkeit. Sie zeigt die Frau nicht als das andere\, relative Objekt\, schafft stattdessen Bilder einer genuin weiblichen Repräsentation und entwickelt eine eigene feministische Ästhetik. Humorvoll und ironisch\, subtil und provozierend dekonstruiert sie in ihren Malereien\, Collagen und Performances die traditionelle Ikonografie des Weiblichen\, befragt gesellschaftliche Konstruktionen von Weiblichkeit und fordert hegemoniale patriarchalische Werte heraus.\nDie Kunsthalle Münster ist eine Einrichtung der Stadt Münster. Die Ausstellung wird gefördert durch die Kunststiftung NRW und die Stadtwerke Münster. Das Programm der Kunsthalle wird unterstützt vom Freundeskreis der Kunsthalle Münster. \nFotocredit:\nMary Beth Edelson\nSeeing Double (Woman Rising Series)\, 1973\nÖl und Tinte auf Silbergelantine-Print\, 25\,4 x 20\,3 cm\nCourtesy of the artist and David Lewis\, New York
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LOCATION:Kunsthalle Münster\, Hafenweg 28\, Münster\, 48155
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SUMMARY:Social Media Kunst in Hamburg
DESCRIPTION:Die Social Media Art Gallery – die weltweit erste Galerie\, wo Online Kunst auf die reale Welt trifft\, signiert & limitiert – zeigt in einer Dauerausstellung in der Hamburger Hafencity Fotografien von internationalen Künstlern. \nDie Kooperation mit dem Designhotel 25hours macht es möglich die besondere Pop-up Galerie nun das ganze Jahr 2019 über in den Eventräumen des Hotels zu besuchen und Kunst von namhaften und aufstrebenden Fotografen aus den sozialen Medien zu erwerben. Die Kunstwerke sind limitiert mit maximal 20 Auflagen und jedes Werk ist handsigniert vom Künstler. Öffnungszeiten nach Vereinbarung\, telefonisch oder per E-mail. \nNach Wunsch kann eine kostenlose Führung mit der Gründerin und Kuratorin Anna Kristina Stoffel gebucht werden. Für zwei\, drei oder eine große Gruppe\, jeder ist herzlich willkommen. Buchung per Email an mail@socialmedia-artgallery.com \nOnline Kunst geht offline.
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LOCATION:25hours Hotel Hamburg/Hafencity The Gallery\, Überseeallee 5\, Hamburg\, 20457
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SUMMARY:Stefanie Klingemann - SPAREN
DESCRIPTION:Unter dem Titel „SPAREN“ zeigt Stefanie Klingemann eine Rauminstallation in der artothek\, flankiert durch ein performatives\, wöchentliches Beratungsangebot. \nAusgehend von bekannten architektonischen Bemühungen zur Einsparung des Energieverbrauchs aus Kostengründen\, installiert die Künstlerin in der artothek – Raum für junge Kunst eine Energiespardecke\, die den Luftraum der Einrichtung teilt und damit die artothek in zwei voneinander unabhängige Etagen trennt. Unten der große Raum\, der durch die eingezogene Decke seine idealen Proportionen und die spezifische Innengestaltung verliert\, oben ein „Rest-Raum“\, der ohne Funktion einen „Blick hinter die Fassade“ bietet. \nGeld sparen\, Energie sparen\, Zeit sparen\, Platz sparen. Stefanie Klingemann setzt sich mit den gesellschaftlichen und persönlichen Hintergründen und Auswirkungen des Sparens auseinander. Was sind wir bereit dem Spargedanken zu opfern und was haben wir eigentlich unter dem Strich davon?\nDie Deutschen sind Sparweltmeister\, fast 40 % ihres Geldvermögens haben sie in Bargeld oder Einlagen gelagert\, das sind 2\,4 Billionen Euro. Gleichzeitig ist jeder fünfte Deutsche von Armut bedroht.\nGeiz ist geil und sparen ist sexy. Doch wo wird gespart? Waren es in den 70er und 80er Jahren noch durch die Ölkrise explodierende Energiekosten\, hat es heute neben ökonomischen Aspekten mehr und mehr ökologische Zielsetzungen. Den Verbrauch drosseln zum Erhalt der natürlichen Ressourcen. \nJeden Mittwoch bietet Stefanie Klingemann von 13 – 14 Uhr BERATUNG in der Ausstellung an.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:UPDATE COLOGNE #02 HEINER BLUMENTHAL / MATTHIAS SURGES
DESCRIPTION:Die Reihe Update Cologne in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung wird 2019 mit den Künstlern Heiner Blumenthal und Matthias Surges fortgeführt\, deren Ausstellung am 13. Januar eröffnet wurde.\nLaufzeit: 14. Januar 2019 bis 24. Februar 2019\nÖffnungszeiten: Mi. und Fr. 15:30 – 18:30 Uhr\, So. 11:00 – 14:00 Uhr und nach Absprache unter +49 1788474786\nFinissage mit Präsentation der Ausstellungspublikationen mit Textbeiträgen von Ann-Katrin Günzel und Barbara Hess sowie einem Künstlergespräch\, moderiert von Melanie Weidemüller: So. 24. Februar 2019\, 11 – 14 Uhr\, Start Gespräch um 11:30 Uhr\n©Abbildung: Heiner Blumenthal\, VG Bildkunst Bonn\, Matthias Surges\, Steffen Missmahl \nUpdate Cologne widmet sich insbesondere Kölner Künstlerinnen und Künstler der älteren Generation ab 50 Jahren\, deren Arbeiten in den vergangenen Jahren – mangels großer Ausstellungsräume – hier vor Ort selten gezeigt wurden\, die aber schon über einen langen Zeitraum kontinuierlich in Köln tätig sind und ein interessantes und qualitätsvolles Oeuvre geschaffen haben. Das Projekt soll diesen Künstler/innen erneut ein Podium verschaffen\, das ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit wieder stärkt und dem Publikum Gelegenheit gibt\, weniger bekannte oder unterrepräsentierte Positionen neu zu entdecken. \nAls Partner konnte das Projekt\, das vom Kulturamt der Stadt Köln mitinitiiert wurde\, zum wiederholten Mal die Michael Horbach Stiftung gewinnen\, die erneut Haupträume mit über 300 Quadratmetern in ihren großflächigen Kunsträumen in der Wormser Straße 23 bereitstellt. \nSeit 2018 fungiert das Kulturwerk des BBK Köln e.V. als Träger der Reihe und informiert hier auf der Website www.update-cologne.de regelmäßig über den Fortgang des Projektes. Kuratiert wird Update Cologne von Birgit Laskowski. Update Cologne #02 wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und unterstützt durch den PS-Zweckertrag der Sparkasse KölnBonn. \nBeide in 2019 präsentierten Künstler sind in erster Linie als Maler tätig. Ihr malerischer Ansatz ist auf den ersten Blick höchst unterschiedlich und weist dennoch bei eingehenderer Betrachtung im jeweiligen Diskurs von Sehprozess und -gewohnheiten sowie einer gewissen konzeptionellen Strenge und formalen Reduziertheit Parallelen auf. \nHeiner Blumenthal\, geb. 1956 in Idar-Oberstein\, hat von 1978 bis 1981 an der Hochschule der Künste in Berlin bei Fred Thieler und Walter Stöhrer studiert\, im Anschluss von 1981 bis 1987 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei F.E.Walther und Stanley Brouwn. Blumenthal hat mehrere Preise im In- und Ausland erhalten\, so z.B. den Kunstfond Bonn Förderpreis\, den Villa Romana Preis\, Florenz\, und den Preis der Pollock-Krasner Foundation\, New York. Dieser überregionalen Wahrnehmung steht eine eher zurückhaltende Rezeption in seiner Wahlheimat Köln gegenüber. \nBlumenthals Gemälde haben durchweg sehr große Formate und sind von einem fast architektonisch anmutenden Formenrepertoire aus Linien und Flächen bestimmt. Neben seinen Gemälden aus Pigment\, Alkydharz und Dammarharz auf Baumwolle entstehen kleinformatige Tuschezeichnungen\, Radierungen und Fotografien. Die überwiegend schwarzen Malereien werden sparsam mit Rot\, Blau oder Grün akzentuiert. Blumenthals Kompositionen erscheinen immer offen und latent ergänzbar\, in der Schwebe zwischen einer Gleichzeitigkeit von Anwesendem und Abwesendem. Indem sie eine gegenständliche Zuordnung und sprachliche Erfassung verweigern\, erzeugen sie einen nicht abschließbaren Prozess und thematisieren das Sehen als eigenständigen Akt. \nMatthias Surges\, geb. 1959 in Kirchweiler/Eifel\, hat von 1984 bis 1992 an der FH für Kunst & Design in Köln Freie Kunst bei Prof. Stefan Wewerka und Jörg Immendorff studiert. Der Künstler hat das Stipendium der Stadt Bonn erhalten und war im Jahr 2000 an der Großen Kunstausstellung NRW im Kunstpalast Düsseldorf beteiligt. \nMit seinen aktuellen Werken aus in Glaskästen konservierten Erdproben und farblich genau abgestimmten monochromen Bildern auf Aluminiumplatten verwandelt Surges die traditionsreiche Gattung der Landschaftsmalerei in konzeptuell angelegte\, minimalistisch anmutende Bild-Objekte an der Grenze zwischen Malerei und Skulptur. Die Erdstücke entnimmt er Erdprofilen\, die er bei archäologischen Grabungen angelegt hat oder er bringt sie von Reisen mit. Die Erden bestehen aus dem anstehenden Boden und sind charakteristisch für die Erdbeschaffenheit der jeweiligen Region. Mittels GPS bzw. tachymetrischen Messungen bestimmt der Künstler die genaue\, ursprüngliche Lage der entnommenen Erde. Die monochrome Farbgebung der Alutafeln\, die er in einer Hängung zusammen mit den Erdproben präsentiert\, entspricht einem normierten Farbsystem\, das Archäologen und Geologen zur farblichen Bestimmung der unterschiedlichen Erdschichten dient. Seine Landschaftsbilder zeigen Orte\, die keiner pittoresken Ästhetik entsprechen und verweisen auf einen wissenschaftlichen Umgang mit Natur. Dabei stellt sich die Frage\, was Landschaft in der heutigen Zeit bedeutet\, in der sie als kulturelle Konstruktion erlebt und vorrangig als ökologische und ökonomische Ressource behandelt wird. Daneben arbeitet Surges installativ\, fertigt Farbreliefs aus Autolack auf Aluminium\, zeichnet und schafft Collagen.
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LOCATION:Kunsträume der Michael Horbach Stiftung\, Wormser Straße 23\, Köln\, 50677
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SUMMARY:„cocon"\, Fotografien von Christiane Wöhler
DESCRIPTION:„Innerhalb der vergangenen 18 Jahre ist eine Sammlung von persönlichen Fotografien entstanden\, in der sich mir eine Zusammengehörigkeit offenbart. Ich nähere mich dem unmittelbaren Empfinden und Erkennen der Natur\, des Lebens und dem Geheimnis dahinter.“ Christiane Wöhler \nDie Ausstellung „cocon“ zeigt je nach Hängung und Zusammenstellung neue\, andere Assoziationen und Narrationen. Die Bilder berühren\, wecken Erinnerungen und Sehnsüchte\, scheinen bekannt\, wie aus einer Geschichte\, die man selbst erlebt hat\, doch nicht mehr genau erinnert\, wann oder wo. Vielleicht eine Art „kollektives Gedächtnis“\, wenn wir als Betrachter an die Zeit einer unbeschwerten Kindheit denken. \nChristiane Wöhler bekommt als Achtjährige ihre erste Kamera und beginnt zu fotografieren. Als Jugendliche erlebt sie den innerdeutschen Systemwechsel im Osten. Die Veränderungen sensibilisieren sie. Themen wie Überfluss und Reduktion beeinflussen ihren Blick: Im Überfluss ist das Wesentliche oft nicht mehr sichtbar und spürbar. Die Reduktion erleichtert es uns\, die Wahrnehmung auf das Unsichtbare zu fokussieren.\n„Mich reizen die Augenblicke\, in denen ein Verschwimmen von Grenzen sichtbar wird. Es bleibt unklar\, wo das Reale endet und wo das Traumhafte beginnt\, … Vertrauen und Zweifel\, Empfindsamkeit und Verletzlichkeit. Es vereint sich in einem Augenblick\, das Äußere wird zum Spiegel des Inneren.“ \nSchreiende\, lachende oder auch weinende Kinder\, Aufnahmen von Umarmungen\, verschlungene Körper bis hin zur Abstraktion ziehen den Betrachter nah an sich heran. Eine vertrauensvolle Umgebung entsteht\, die so sehr nach Verbindung schreit\, dass es nicht für jeden gleichermaßen auszuhalten ist. Es sind subjektive\, innere Landschaften und Stillleben\, scheinbar imaginäre Orte einer anderen Zeit. \nChristiane Wöhler (*1975 in Wernigerode\, Harz)\, erhält nach dem Studium der visuellen Kommunikation und freien Kunst an der Bauhaus-Universiät in Weimar den Preis „reality sucks“ in sleek und erhält den ersten Preis des LeadAwards in der Kategorie Mode- und Mood-Fotografie. Sie als freischaffende Fotografin in Berlin / seit 2007 in Leipzig. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Mode- und Portraitfotografie\, künstlerisches und redaktionelles Arbeiten (Veröffentlichungen u.a. in ACHTUNG\, Zeit Magazin\, Die Zeit\, Monopol\, Süddeutsche Zeitung Magazin/Familie\, Nido\, Der Greif\, Vice Magazine\, GEO\, GEO Wissen\, Stern Extra… // Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Berlin\, Hamburg\, Karlsruhe\, Seoul. 2011 Solo-Ausstellung in Casablanca\, „Mutterschiffe“). \nEröffnung am Sonntag\, 13. Januar 2019\, 11 Uhr – 14 Uhr\nAusstellung\, 14. Januar – 24. Februar 2019\nKunsträume der Michael Horbach Stiftung\, Wormser Str. 23\, 50677 Köln\nÖffnungszeiten: Mi & Fr 15:30‑18:30 Uhr\, So 11:00‑14:00 Uhr \nMit freundlicher Unterstützung von: Kulturamt Stadt Köln\, Kunsträume der Michael Horbach Stiftung
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DESCRIPTION:„Innerhalb der vergangenen 18 Jahre ist eine Sammlung von persönlichen Fotografien entstanden\, in der sich mir eine Zusammengehörigkeit offenbart. Ich nähere mich dem unmittelbaren Empfinden und Erkennen der Natur\, des Lebens und dem Geheimnis dahinter.“ Christiane Wöhler \nDie Ausstellung „cocon“ zeigt je nach Hängung und Zusammenstellung neue\, andere Assoziationen und Narrationen. Die Bilder berühren\, wecken Erinnerungen und Sehnsüchte\, scheinen bekannt\, wie aus einer Geschichte\, die man selbst erlebt hat\, doch nicht mehr genau erinnert\, wann oder wo. Vielleicht eine Art „kollektives Gedächtnis“\, wenn wir als Betrachter an die Zeit einer unbeschwerten Kindheit denken. \nChristiane Wöhler bekommt als Achtjährige ihre erste Kamera und beginnt zu fotografieren. Als Jugendliche erlebt sie den innerdeutschen Systemwechsel im Osten. Die Veränderungen sensibilisieren sie. Themen wie Überfluss und Reduktion beeinflussen ihren Blick: Im Überfluss ist das Wesentliche oft nicht mehr sichtbar und spürbar. Die Reduktion erleichtert es uns\, die Wahrnehmung auf das Unsichtbare zu fokussieren.\n„Mich reizen die Augenblicke\, in denen ein Verschwimmen von Grenzen sichtbar wird. Es bleibt unklar\, wo das Reale endet und wo das Traumhafte beginnt\, … Vertrauen und Zweifel\, Empfindsamkeit und Verletzlichkeit. Es vereint sich in einem Augenblick\, das Äußere wird zum Spiegel des Inneren.“ \nSchreiende\, lachende oder auch weinende Kinder\, Aufnahmen von Umarmungen\, verschlungene Körper bis hin zur Abstraktion ziehen den Betrachter nah an sich heran. Eine vertrauensvolle Umgebung entsteht\, die so sehr nach Verbindung schreit\, dass es nicht für jeden gleichermaßen auszuhalten ist. Es sind subjektive\, innere Landschaften und Stillleben\, scheinbar imaginäre Orte einer anderen Zeit. \nChristiane Wöhler (*1975 in Wernigerode\, Harz)\, erhält nach dem Studium der visuellen Kommunikation und freien Kunst an der Bauhaus-Universiät in Weimar den Preis „reality sucks“ in sleek und erhält den ersten Preis des LeadAwards in der Kategorie Mode- und Mood-Fotografie. Sie als freischaffende Fotografin in Berlin / seit 2007 in Leipzig. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Mode- und Portraitfotografie\, künstlerisches und redaktionelles Arbeiten (Veröffentlichungen u.a. in ACHTUNG\, Zeit Magazin\, Die Zeit\, Monopol\, Süddeutsche Zeitung Magazin/Familie\, Nido\, Der Greif\, Vice Magazine\, GEO\, GEO Wissen\, Stern Extra… // Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Berlin\, Hamburg\, Karlsruhe\, Seoul. 2011 Solo-Ausstellung in Casablanca\, „Mutterschiffe“). \nEröffnung am Sonntag\, 13. Januar 2019\, 11 Uhr – 14 Uhr\nAusstellung\, 14. Januar – 24. Februar 2019\nKunsträume der Michael Horbach Stiftung\, Wormser Str. 23\, 50677 Köln\nÖffnungszeiten: Mi & Fr 15:30‑18:30 Uhr\, So 11:00‑14:00 Uhr \nMit freundlicher Unterstützung von: Kulturamt Stadt Köln\, Kunsträume der Michael Horbach Stiftung \nRosanna D’Ortona: als Kulturschaffende für die Kölner Kunstinitiativen (Art Initiatives Cologne – AIC)\, den Fotoraum Köln und dem Künstlerkollektiv X – SÜD tätig.\nwww.aic.cologne\nwww.fotoraum-koeln.de\nwww.x-sued.de\nhttps://www.facebook.com/rdortona\nhttps://www.instagram.com/rosanna_dortona/
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SUMMARY:KÖLN UM HALB ACHT Céline Berger\, Katja Davar\, Bradley Davies\, Reinhard Doubrawa\, Julia Gruner\, Magdalena Kita\, Stefan Lochmüller\, Andreas Maus\, Nie Pastille\, Uta Pütz\, Judith Röder\, Markus Saile\, Silke Schatz\, Ani Schulze\, Denise Winter
DESCRIPTION:19 Januar – 17 März 2019\nEröffnung: Fr 18 Jan\, 19.30 Uhr \n„Köln um halb acht“ ist der Titel einer Überblicksausstellung von und mit Kölner KünstlerInnen\, die in Köln stattfindet und um halb acht Uhr eröffnet. Dieses Jahr wird die Ausstellung von einem Veranstaltungsprogramm begleitet\, das von den teilnehmenden KünstlerInnen gestaltet wird. Die Ausstellung ist Teil einer Reihe\, die in 2014 begann und auf einer öffentlichen Ausschreibung basiert. Die Jurymitglieder für 2019 sind: Barbara von Flüe\, Holger Otten\, Annelie Pohlen and Hartwig Schwarz. \nPROGRAMM \n18 Januar 2018\nDenise Winter: Projektion_01/TG \n9 Februar 2018\nAni Schulze und Anne Lena Seiser: Circled With Glowing Eyes \n15 Februar 2018\nSilke Schatz: Anti-Atomdorf \n22 Februar 2018\nReinhard Doubrawa und Peter Morrens: so \n15 März 2018\nCéline Berger und Daniela Bergelehn: Kein dritter Mann\, ein Erfahrungsbericht \n16 März 2018\nHalb acht bis halb acht: \nStefan Lochmüller: Malerei: Wanderer\nbis 17 März \n7:30 – 8:30 Uhr\nAndreas Maus: Wer sich nicht bewegt\, stirbt früher \n8:30 – 12:00 Uhr\nBrunch mit den Künstlern \n12:00 – 13:30 Uhr\nFührung durch die Ausstellung mit den Künstlern \n14:00 – 14:45 Uhr\nJulia Gruner und Liza Dieckwisch: Teig \n15:00 – 15:45 Uhr\nKatja Davar: Film Screening \n16:00 – 17:00 Uhr\nMarkus Saile und Baptist Ohrtmann: Time Batteries \n17:30 – 18:00 Uhr\nJudith Röder: [Le pas du chat noir] \n18:30 – 19:30 Uhr\nBradley Davies: Live Stream
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LOCATION:Temporary Gallery\, Mauritiuswall 35\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Brunhilde Bordeaux-Groult & Robert Elfgen: "grab\, hold & let it go" in der Galerie Susanne Neuerburg
DESCRIPTION:Zu Besuch bei der Alten Dame \nVom 20.1. – 23.2.19 werden die Räume der Galerie Susanne Neuerburg in Hennef zu einem begehbaren Gesamtkunstwerk. Unter dem Titel „grab\, hold & let it go“ gestaltet das Künstlerpaar Brunhilde Bordeaux-Groult und Robert Elfgen in Form einer Gemeinschaftsarbeit die Räume in der Frankfurter Straße 91 als fiktives Zimmer einer alten Dame. \n„Wir wollten das Wohnhafte der Galerie in unsere Arbeit einfließen lassen“\, sagt das Paar über die Idee\, die ursprüngliche Nutzung der Galerie als Ausgangspunkt für die Ausstellung heranzuziehen. Zwar beherbergte das Haus in der Frankfurter Straße 91 ursprünglich die Verwaltungsräume der Chronos-Werke\, aber bevor Susanne Neuerburg sowohl bekannte als auch aufstrebende Künstler nach Hennef holte\, fungierten die Räume als Wohnräume. Der Gedanke ist also naheliegend und fügt sich zu dem Ansatz der Künstler\, mit vorhandenen Dingen zu arbeiten: „Bevor wir anfangen zu arbeiten\, schauen wir erst einmal\, was vor Ort ist\, das verwendet und umgesetzt werden kann. Eigentlich ist oft alles vorhanden.“ \nDiese Herangehensweise beschreibt bereits einen wichtigen Ansatz im Werk von Robert Elfgen\, Jahrgang ‘72. Der in Köln und Berlin lebende Künstler ist ein Sammler\, ein Bastler\, ein Bricoleur im Sinne von Claude Lévi-Strauss\, da er stets mit verfügbaren Ressourcen arbeitet. In einer Mischung aus Improvisation und handwerklicher Perfektion ¬– der Künstler ist gelernter Schreiner – fügt er bestehende Gegenstände in neue spielerische Zusammenhänge. Mithilfe alter künstlerischer Techniken wie Glasgravur\, Intarsienarbeit oder Metallätzung kombiniert er gefundene Materialien zu vielschichtigen und faszinierenden Objekten und Bildern\, die wie Übergänge zwischen einer äußeren und inneren Welt wirken. \nRobert Elfgen\, geb.1972 in Wesseling\, lebt und arbeitet in Köln und Berlin. Nach seiner handwerklichen Ausbildung zum Zimmermann studierte er zunächst bei John Armleder an der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig (1997-2001)\, bevor er an die Kunstakademie Düsseldorf wechselte und dort als Meisterschüler von Rosemarie Trockel sein Studium abschloss (2001–04). \nRobert Elfgens Haupt-Interesse als Künstler gilt dem Verhältnis von Natur\, Mensch und Gesellschaft. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind biografische Erfahrungen und Alltagsbeobachtungen\, aus denen er seine Leitmotive gewinnt: Schwellenrituale und Übergangssituationen\, physische Reise und mentale Fortbewegung oder die Kreisläufe der Natur in ihren wechselnden Aggregatzuständen. In seinen raumbezogenen Installationen verbinden sich assoziativ Skulpturen\, Assemblagen\, Collagen und Filme zu räumlichen Allegorien\, die eine von der Natur abgeleitete zivilisatorische Ordnung vermitteln. \nBrundhilde Bordeaux-Groult\, Jahrgang ’86 in Clamart (FR)\, lebt in Köln. Sie studierte von 2005-2015 an der Kunstakademie Düsseldorf. Das Grundverständnis ihrer Kunst speist sich aus der deutschen Naturphilosophie\, speziell in der von Novalis\, der beschreibt\, dass alle Lebewesen aus einer Quelle kommen und eine Einheit bilden. Aber auch die antike Philosophie und alchemistische Lehren der Verwandlung spielen eine Rolle in ihrem Werk. Mythisch aufgeladene Formen wie Kreise oder Oktogone findet man immer wieder\, genauso wie vegetative und kristalline Strukturen oder große Sockel- und Tafelformen. \nHäufig entstehen ihre Arbeiten durch Überlagerung von Schichten\, die aufgetragen und abgenommen werden und so Erzählungsfragmente unterschiedlicher Zeiten\, Rituale und Kulturen zu einer eigenen Mythologie zusammen führen. Ebenso benutzt die junge Künstlerin gerne Holzschnitzerei\, Lackkunst\, Stickereien oder Seidendruck als Verfahren für ihre Arbeiten.\n„Der Ausgangspunkt für ein Werk ist häufig ein Wort\, ein Bild\, zu dem ich eine Landschaft kreieren\, einen Raum\, der den Begriff umschließt“\, erklärt Bordeaux-Groult. „Es ist\, als flanierte ich um einen Begriff herum. Ich suche kleine Nischen\, ich lasse mich von Assoziationen leiten\, die den Weg ständig ändern.“ \nIn der Hennefer Ausstellung trifft die Kunst der Beiden\, – die auch privat ein Paar sind –\, in großen Holzkästen aufeinander. Ähnlich einem Köder beim Fliegenfischen\, der es – kunstfertig geknüpft – schafft\, ein Insekt zu imitieren\, ist eine sehr vielschichtige intermediale Arbeit entstanden: gesandstrahltes Glas\, Messingplatten\, Stoffe und Holz verschmelzen mit Alltagsgegenständen wie Pfeilen zu einer Art Mikrokosmos. Ob der Betrachter den Köder\, der hier als Metapher auf die Kunst zu verstehen ist\, fängt\, bleibt offen. Die Einladung\, einzutauchen in eine Mischung aus mystischer Naturwelt und realem Artefakt\, besteht. Kommen Sie zu Besuch bei der Alten Dame.
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LOCATION:Galerie Susanne Neuerburg\, Frankfurter Str. 91\, Hennef\, 53773
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SUMMARY:Rolf Graf TAFELBILDER – BILDTAFELN / GEGENSTÄNDLICHE MALEREI
DESCRIPTION:Please find English version below \nRolf Graf\nTAFELBILDER – BILDTAFELN\nGEGENSTÄNDLICHE MALEREI \nAlbertusstraße 4\, 50667 Köln\nEröffnung Freitag\, 25. Januar 2019\, 19 – 22 Uhr\, Laufzeit 26. Januar bis 9. März 2019\nÖffnungszeiten Do – Sa von 14 –18 Uhr und auf Anfrage unter www.zerofold.de oder 0178/8474786\nBuchvorstellung HAPPY & CONVOY in der Ausstellung\nFreitag\, 15. Februar 2019\, 19 Uhr\n© Abbildung: Rolf Graf\, 2019 \nDer Berliner Künstler Rolf Graf arbeitet in verschiedenen Medien. Sein Werk umfasst Fotografie\, Video und Installation sowie in den letzten Jahren vorwiegend Malerei. Graf ist 1969 in Heiden geboren und hat an der Ecole supérieure d’art visuel in Genf und der Kunstakademie Düsseldorf bei Jannis Kounellis studiert. \nDer Künstler präsentiert bei ZERO FOLD eine Auswahl seiner sogenannten Tafelbilder\, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind. Trägermaterial sind Bruchstücke von Sperrmüll\, gefunden am Straßenrand. \nBereits während seiner Studienzeit in Düsseldorf dokumentieren Fotografien des Künstlers die Faszination dieser Versatzstücke auf die Straße gekippter Privatheit\, die doch nicht viel erzählen oder gar preisgeben und von denen man sich offenbar schmerzlos verabschiedet: Material\, das nicht pittoresk altert und wohl selten mit Erinnerungsoptimismus auratisch aufgeladen weitervererbt wird. Kostengünstig\, wegen seiner schmutzabweisenden und pflegeleichten Eigenschaften vermutlich nicht nur aus praktischen Gründen als „zeitlose“ Möblierung der Nachkriegsjahre geschätzt. In seiner ästhetischen Neutralität und stellvertretenden Makellosigkeit ideal für Projektionsflächen zur Enthistorisierung des eigenen Gewissens – während heute in Zeiten neu erblühender\, auch materieller Nostalgie und Retrotrends\, Naturholzmöbel und Antiquitäten in einer mitunter seltsam anmutenden Diskrepanz zur fortschreitenden Technisierung des Alltags Gemütlichkeitsgaranten fürs Cocooning sind. \nIm Auge des inzwischen schon lange in der Kontextverschiebung geschulten Kunstbetrachters verwandeln sich diese zufällig übereinander getürmten Möbelreste zu\, wenn auch absichtslosen\, so doch optisch ansprechenden Arrangements und Kompositionen. Dieses Kippmoment und Wechselspiel\, das die kunsthistorische Fragestellung von Objet trouvé\, Readymade oder auch Arte Povera nach der Autonomie des Kunstwerks aufwirft\, kennzeichnet auch die im wortwörtlichen Verständnis „gegenständliche Malerei“ von Rolf Graf: Seiner Funktionalität enthoben\, wird das triviale Material durch die Bemalung Bestandteil einer gezielten Komposition\, die ehemaligen Möbelteile werden als Malgrund in der Tradition des klassischen Tafelbildes auf Holzgrund geadelt. \nDie Bilder\, eher Objekte als Gemälde\, betreiben aber nicht nur durch die Wahl des Trägers ein Vexierspiel\, sondern auch mittels der Verwendung von Malmaterialen\, die farbig sind\, ohne Farbe zu sein und die eher aufgeschmiert als delikat aufgetragen werden: Balsam\, Asphalt\, Schuhcreme\, Säuren\, Wachs. Dichte Schraffuren\, leuchtende Farbigkeit\, pastose Zonen und lasierende Partien: Mit Enkaustik\, Acryllack und Bitumen verleiht Graf den ehemals so glatten\, unpersönlichen Oberflächen Lebendigkeit und eine intensive haptische Qualität\, gleichzeitig eine jeder Arbeit eigene „Sur-Face“ – ein individuelles Gesicht – und eine im wahrsten Sinn vielschichtige und oft räumlich anmutende Tiefendimension. \nSo erlaubt die Betrachtung der Tafelbilder eine Hingabe an die neugewonnenen ästhetischen Reize und bewirkt gleichzeitig die ernüchterte Distanzierung oder aber auch eine leise Melancholie bei der Erkenntnis ihrer banalen Herkunft\, die nicht kaschiert wird. Die weiterhin offensichtlichen Bohrlöcher\, Reste von Befestigungsvorrichtungen\, Absplitterungen der Beschichtungen und Preisgabe der Pressspankerne enthüllen dabei nicht nur die funktionale Vergangenheit\, sondern die spätestens bei der Entsorgung und schon vor der Bemalung erlittenen Spuren von Verschmutzungen und Verletzungen\, die in Zeiten der Nutzung peinlich vermieden werden sollten. \nRolf Graf\nPANEL PAINTINGS – PICTURE BOARDS\nREPRESENTATIONAL PAINTING \nAlbertusstraße 4. 50667 Cologne\, Germany\nOpening Friday\, 25 January 2019\, 7 – 10 p.m.\, Duration 26 January to 9 March 2019\nOpening hours Th – Sa from 2 – 6 p.m. and on request under www.zerofold.de or by mobile 0178/8474786\nBook presentation HAPPY & CONVOY in the exhibition\nFriday\, 15 February 2019\, 7 p.m. \nThe Berlin artist Rolf Graf works in various media. His work includes photography\, video and installation\, as well as painting in recent years. Graf was born in 1969 in Heiden and studied at the Ecole supérieure d’art visuel in Geneva and the Kunstakademie Düsseldorf with Jannis Kounellis. \nAt ZERO FOLD\, the artist presents a selection of his so-called Panel paintings\, which have been created over the past five years. The ground material is fragments of bulky waste found on the roadside. \nAlready during his studies in Düsseldorf\, photographs by the artist document the fascination of these set pieces of private life dumped on the street\, which do not tell or even reveal much and from which one apparently painlessly says goodbye: Material that does not age picturesquely and is rarely passed on auratically charged with memory optimism. Inexpensive\, because of its dirt-repellent and easy-care properties probably not only for practical reasons appreciated as „timeless“ furniture of the post-war years. In its aesthetic neutrality and substituting flawlessness\, it provides an ideal projection screen for the dehistorization of one’s own conscience – whereas today\, in times of newly blossoming\, also material nostalgia and retro trends\, natural wood furniture and antiques are in a sometimes strange discrepancy with the progressive mechanization of everyday life\, and supply a guarantee of cosiness for Cocooning. \nIn the eye of the art viewer\, who has long since been trained in context shifting\, these pieces of furniture\, piled up on top of each other by chance\, are transformed into arrangements and compositions that\, although unintentional\, are nevertheless visually appealing. This tipping moment and interplay\, which raises the art historical question of Objet trouvé\, Readymade or Arte Povera about the autonomy of the work of art\, also characterizes Rolf Graf’s „representational painting“ in the literal sense of the word: the trivial material is removed from its functionality by the painting and turned into a component of a targeted composition\, the former furniture parts are ennobled as painting ground in the tradition of the classical panel painting on wood ground. \nThe pictures\, more objects than paintings\, do not only play a puzzle by the choice of the carrier\, but also by the use of painting materials\, which are coloured without being paints and which are rather smeared up than applied: Balsam\, asphalt\, shoe polish\, acids\, wax. Dense hatchings\, bright colours\, pasty zones and glazed areas: with encaustic\, acrylic lacquer and bitumen\, Graf lends the formerly so smooth\, impersonal surfaces vitality and an intense haptic quality\, while at the same time giving each work its own „sur-face“ – an individual face – and a depth dimension that is multi-layered in the truest sense and often seems spatial. \nThus the contemplation of the Panel paintings permits a devotion to the newly acquired aesthetic stimuli and at the same time brings about a sobered distancing or a quiet melancholy in the recognition of their banal origin\, which is not concealed. The still-obvious drill holes\, remnants of fastening devices\, splintering of coatings\, and abandonment of the pressboard cores reveal not only the functional past\, but also the traces of contamination and injuries suffered at the latest during disposal and even before painting\, which should be scrupulously avoided in times of use.
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LOCATION:ZERO FOLD\, Albertusstraße 4\, Köln\, 50674
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SUMMARY:Tina Haase - unbedingt
DESCRIPTION:Durch ihren Geniestreich Oh\, Maria Theresia (Salonstücke 3\, 1995) ist Tina Haase für immer mit dem Kunstmuseum Villa Zanders verbunden. Damals hatte sie den opulenten Kronleuchter des Grünen Salons zu Boden gelassen und in ein Meer von Tausenden Glühlampen gebettet – für die BetrachterInnen ein unvergesslicher Anblick. Noch heute gilt diese Rauminstallation als Schlüsselwerk ihres Oeuvres\, in dem es ihr wieder einmal gelang\, Alltagsgegenstände durch Häufung und Anordnung einer geheimnisvollen Metamorphose zu unterziehen\, die etwas völlig Neues und Ungesehenes hervorbringt. \nDie in Köln und München lebende Künstlerin Tina Haase (geb. 1957 in Köln) hat seit ihrem Studium bei Fritz Schwegler an der Düsseldorfer Kunstkademie zu einer sehr eigenständigen Bildform zwischen Skulptur\, Malerei\, Performance und Film gefunden. Sie ist eine der vielseitigsten Bildhauerinnen ihrer Generation und blickt auf eine rege internationale Ausstellungstätigkeit zurück (siehe www.tinahaase.de). Seit 2007 hat sie eine Professur für Bildende Kunst an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München inne.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:Keti Kapanadze - Harmonic Enterprise
DESCRIPTION:Keti Kapanadze (geb. 1962 in Tiflis\, Georgien\, lebt und arbeitet in Bonn) besuchte zunächst das Art College in Tiflis\, um anschließend von 1984 bis 1990 Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Künste Tiflis zu studieren. Ihr facettenreiches Werk reicht von konzeptuellen Zeichnungen und Skulpturen über Fotografie und Video bis hin zu großformatigen Installationen. Dabei setzt sie sich immer wieder mit der eigenen Identität und der Rolle als Frau und Künstlerin auseinander.\nKapanadze gilt als die erste georgische Konzeptkünstlerin. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt (Auswahl: Kunstmuseum Bochum (solo)\, Cobra Museum\, Amsterdam\, NL\, Hamburger Bahnhof\, Berlin\, Moderna Museet\, Stockholm\, SWE\, zuletzt im Georgischen Nationalmuseum (solo) und im Seidenmuseum\, Tiflis) und sind in vielen öffentlichen Sammlungen präsent\, so u.a. im MMOMA\, Moskau.
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
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SUMMARY:Margret Hoppe "Unterbelichtete Moderne" und Yves Bélorgey "Neues Frankfurt"
DESCRIPTION:1919 gründete der Architekt Walter Gropius das „Staatliche Bauhaus“ in Weimar\, um in der Zusammenführung von Kunst und Handwerk eine neue Formensprache zu entwickeln. Die Formensprache auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst und Architektur zeichnet sich durch die Vision eines neuen modernen Menschen aus\, welche nach den verheerenden Folgen des Ersten Weltkrieges in Abkehr von der Ästhetik des Historismus die Gestaltung bestimmte. \nVor dem Hintergrund des diesjährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert die Galerie PARROTTA CONTEMPORARY ART KÖLN / BONN vom 1. Februar (Köln) und 3. Februar (Bonn) bis zum 23. März 2019 zwei Künstler\, die sich mit den Spuren von Geschichte\, von geänderten soziokulturellen und politischen Bedingungen beschäftigen\, die sich in der unmittelbar gegenwärtigen Erscheinung von „moderner“ Architektur niederschlagen. YVES BÉLORGEY untersucht Siedlungen von Ernst May in „Neues Frankfurt“ und MARGRET HOPPE liefert erhellende Einblicke in die „Unterbelichtete Moderne“ anhand von Gebäuden von Thilo Schoder und Hans Scharoun. \nIn ihrem fotografischen Werk befasst sich Margret Hoppe (*1981) mit der architektonischen Hinterlassenschaft der Moderne. Nach ihrer eingehenden Auseinandersetzung mit Gebäuden von Le Corbusier in Europa und Indien widmet sich die Fotografin in ihrer jüngsten Serie „Unterbelichtete Moderne“ den im Schatten der illustren Bauhaus-Klassiker stehenden Bauten in Mitteldeutschland. Gegenstand der in der Galerie Parrotta Contemporary Art gezeigten Ansichten sind die Textilfabrik und Frauenklinik in Gera\, sowie das Kreiskrankenhaus in Zwenkau von Thilo Schoder\, ebenso wie das Haus Schminke in Löbau von Hans Scharoun. Obgleich Hoppe die unmittelbare Realität festhält und damit einem dokumentarischen Ansatz folgt\, ist die Auswahl der Motive und die ausschnitthafte Wiedergabe der Gebäude rein subjektiv. \nSelten ist die übergeordnete Form des Baukörpers ganzheitlich erfasst\, stattdessen kommen in Teilansichten architektonische Strukturen zum Vorschein. Durch ungewöhnliche Perspektiven rückt Hoppe bestimmte Details in den Fokus\, legt vielschichtige Facetten frei. Der Blick in ein Treppenhaus in der Textilfabrik von Thilo Schoder in Gera offenbart ein dynamisches Gefüge von Vertikalen\, Horizontalen und Diagonalen: die steile Linie der Stufenabfolge\, sich wiederholend in der Schräge des Handlaufs\, die aufrechten Säulen und filigranen Streben des Geländers\, die hellen Flächen der Auftritte\, die zarte Binnenzeichnung der Fliesenwand. Das Zusammenspiel der Geraden ist ferner verstärkt durch scharf konturierte Licht -und Schattenbereiche. \nAuch in anderen Aufnahmen betonen Hell-Dunkel Kontraste architektonische Gliederungselemente\, Wandflächen sind gleichsam zerlegt zugunsten einer grafisch-geometrischen und damit zweidimensional anmutenden Anordnung von Farbfeldern und Konturen\, hinter welchen die räumliche Tiefe oft zurückweicht. Durch die klare Auffächerung der Architektur in Strukturen erscheint die Komposition konstruktivistisch. Somit überführt Margret Hoppe die abgebildete Architektur geradezu in eine malerische Ebene: Die ganzheitliche architektonische Konstruktion weicht hinter einer sorgfältig austarierten Bildkomposition zurück. Durch ihre Reduktion auf Grundelemente wie Linie\, Fläche und Farbe befindet sich die Architektur im Übergang zur Abstraktion. \nMargret Hoppe\, die als „Archäologin“ oder „Archivarin“ moderner Architektur bekannt ist\, erfasst die Orte in ihrer Zeitlosigkeit als Denkmal und macht zugleich ihre Zeitlichkeit sichtbar. In diesem Spannungsfeld spürt sie die „Überreste utopischer Visionen“ auf und bildet neben den originären Eigenschaften Zeichen der Gegenwart ab\, die auf die menschliche Anwesenheit\, die Veränderung durch Umnutzung und Sanierung\, aber auch auf Verwitterung und Verfall zurückzuführen sind. Es entstehen so behutsame Portraits von Architektur\, die sowohl einen originären Zeitgeist verkörpern als auch die Zustände eines gesellschaftspolitischen Wandels – und dessen Auswirkungen auf den Umgang mit historischer Substanz – im Laufe der Zeit wiederspiegeln. \n– \nAm Anfang des Werks von Yves Bélorgey (*1960) steht seine intensive Beschäftigung mit dem urbanen Raum\, die Veränderung von dessen (Infra-)Struktur und Gestalt im Laufe der Zeit. Der Künstler begibt sich auf Reisen und unternimmt ausgedehnte Streifzüge\, um eine bestimmte Stadt zu erkunden\, den Gebäuden eines gewissen Architekten nachzugehen oder eine einzelne Straße – wie zuletzt die Rue des Pyrenées in Paris – in den Fokus seiner Untersuchung zu stellen und systematisch zu erfassen. Währenddessen entstehen zahllose Fotografien als „Reise- „ oder „Arbeitsdokumente“ die Bélorgey in seinem Atelier zu Fotocollagen zusammensetzt\, um sie als Vorlagen für seine Darstellungen zu verwenden. Er befasst sich immer mit mehreren Ansichten eines Ortes gleichzeitig\, folglich wird dieser in thematisch verwandten Gruppen facettenreich beleuchtet und dokumentiert: Stadtviertel\, Straßen\, Gebäude\, Plätze\, private Wohnräume werden mittels Grafitpulver auf Papier und Pigment auf Leinwand abgebildet. Seine künstlerische Handschrift – die individuelle Führung des Zeichenstifts oder der malerische Duktus – sucht er beispielsweise durch den Einsatz von Schwamm und Lappen\, sowie selbstgefertigte Schablonen zu neutralisieren\, um eine matte\, gleichmäßige Oberfläche zu erzeugen\, die einen „Raum ohne Konturen“ beschreibt. In Analogie zur Foto-Reportage verpflichtet sich Bélorgey einer größtmöglichen Wirklichkeitstreue\, er betont die verbindliche Wiedergabe des Gesehenen und damit den „Wahrheitscharakter“ seiner Werke. \nVor allem aufgrund ihres heterogenen Erscheinungsbildes\, das verschiedene\, zeitspezifische Umgangsformen mit bestehender Architektur widerspiegelt\, stehen moderne Wohnviertel und Siedlungen in den städtischen Randzonen oder Vororten im Mittelpunkt des Interesses von Yves Bélorgey. Er sucht mit malerischen Mitteln anhand der Spuren\, die das gemeinschaftliche Leben im Stadtbild hinterlässt\, ein „Bild“ der Gesellschaft zu fertigen. Einerseits offenbaren sich die Hochhäuser und Wohnkomplexe in ihrer ursprünglichen Existenz\, also als historisches Bauwerk. Andererseits wird in ihrer Erscheinung auch ihre unmittelbare\, konkret gelebte Realität\, die sich aus der Aneignung durch die Menschen ergibt\, ablesbar. Moderne Gebäude sind damit Ausdruck von Zeitlichkeit und Geschichte\, bezeugen jedoch gleichwohl durch die Integration in den Alltag ihrer Bewohner einen unmittelbaren\, zeitgenössischen Aspekt. \nAuch Bélorgeys jüngste Werke folgen dieser Absicht\, Vergangenheit und Gegenwart zu veranschaulichen\, ausgehend von der sorgfältigen Beobachtung der Eigenschaften von originärer Bauweise und den Zeichen aktueller Nutzung andererseits. Thematisch kreisen sie um das „Neue Frankfurt“\, ein von Architekt und Stadtplaner Ernst May zwischen 1925 und 1930 entworfenes und realisiertes Siedlungsprojekt. An den Fassaden und in den privaten Innenräumen der Anlage spürt Bélorgey nachträgliche Baumaßnahmen\, gestalterische Einwirkungen\, aber auch Verfallserscheinungen auf\, die spannungsvoll mit der originären Substanz interagieren. „Ich habe begonnen\, das Wohnhaus als ein historisches Denkmal darzustellen\, welches bewohnt und verwandelt wird.“ (Bélorgey) \nVor diesem Hintergrund ist es Bélorgey ein Anliegen\, den Betrachter als Bewohner anzusprechen. Ausgehend von den Ansichten der Hausfassaden und Eingangsbereiche\, sowie von möblierten Innenräumen\, ergibt sich die Möglichkeit\, die Bilder zu „betreten“. Die physische Präsenz der Gemälde\, vor allem das überlebensgroße Format 240 x 240 cm lädt dazu ein\, die Räumlichkeiten zu „begehen“ und diese zugleich in Bezug zur eigenen Wohnsituation zu setzen. \nBélorgey reflektiert die geänderte Wahrnehmung eines bestimmten Baustils und den damit einhergehenden Wandel einer städtischen Umgebung. Bélorgey sucht\, den momentanen\, bisweilen flüchtigen Zustand zur Anschauung zu bringen: „einen Gegenstand oder eine Situation zu beschreiben\, einen Versuch\, sich zu erinnern oder wenigstens eine Spur zu bewahren.“ (Bélorgey)
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LOCATION:Parrotta Contemporary Art\, Brüsseler Str. 21\, Köln\, 50674
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SUMMARY:„Eine Zierde für den Verein“ - Aquarelle und Ölmalerei von Maren März
DESCRIPTION:Bilder vom Ernten und Baden\, vom Verkaufen und Genesen\, vom Tanzen und Vergessen\,\nvom Fischen und Schäfersein\, vom Genießen\, vom Schießen\, vom Hiersein und vom Weggehen. \nEinführende Worte spricht Birgit Laskowski zur Eröffnung am 8.Feb. um 19Uhr
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LOCATION:Tenri (japanisch-deutsche Kulturwerkstatt)\, Kartäuserwall 20\, Köln\, 50678
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SUMMARY:Katharina Hohmann: Inventur
DESCRIPTION:Die Osnabrücker Kunsthalle erscheint aktuell durch Baugerüste an Fassade und im Innenraum wie eine Baustelle. Statt um eine Renovierung oder Restaurierung handelt es sich aber um eine „INVENTUR“\, so der Titel der Ausstellung von Katharina Hohmann\, die noch bis zum bis 7. April 2019 zu sehen ist. Die komplexe orts- und kontextspezifische Installation ist zusammen mit den Künstlerbüchern INVENTUR und O! OH! OHA! die poetische Transformation einer über einjährigen Recherche zu Geschichte(n) des Ausstellungsortes\, einem ehem. Dominikanerkloster\, seiner Architektur und dem öffentlichen Umraum. Die Künstlerin zielte bei ihrer konzeptuellen Spurensuche in Archiven und Schatzkammern und in Gesprächen mit Wissenschaftlern jedoch nicht auf dokumentarische Vollständigkeit\, sondern ihre Leitmotive waren Auswahl\, Aneignung und Umnutzung von Quellen\, ikonografischen Motiven und Bauelementen. Damit bezieht sie sich auch direkt auf die wechselvolle Geschichte des Raumes\, der nach der Auflösung durch napoleonische Truppen als Kornlager\, Pferdestall\, Lazarett und sogar\, mit einem vierstöckigen Einbau versehen\, als Wohnhaus genutzt wurde. Das Besondere des Ausstellungsortes wird Schicht für Schicht aufgedeckt – und neu verflochten. Zugleich werden Ordnungssysteme\, ihre Prinzipien\, Strukturen und Displays\, kritisch reflektiert. Spiegelungen\, Proportions- und Perspektivwechsel und die Verwendung vielfältiger Medien (wie Film-\, Foto- und Tonmaterial\, Objekte\, Aquarelle\, Neon-Schrift\, Baugerüst\, Modulor) erzeugen offene Narrative\, die das Publikum auffordern\, den Ort in Geschichte und Gegenwart mit allen Sinnen zu erfahren. \nBei der Recherchearbeit zum Ausstellungsprojekt „Inventur“ arbeitete Katharina Hohmann mit dem Archiv der Neuen Osnabrücker Zeitung\, dem Diözesanmuseum und Domschatzkammer des Bistums Osnabrück\, dem Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen\, sowie dem Fachdienst Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Osnabrück und dem Niedersächsische Landesarchiv – Standort Osnabrück zusammen.\nDie Ausstellung wird gefördert durch die Fromm Stiftung – Institut für Kulturelle Leitformen\, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Schweizer Kulturstiftung ProHelvetia. Das Ausstellungsprogramm der Kunsthalle Osnabrück wird unterstützt durch die Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V.\n(Text: Susanne Düchting) \nAbb.: Katharina Hohmann\, Inventur\, Ausstellungsansicht Kunsthalle Osnabrück\, 2019\nCourtesy the artist & Kunsthalle Osnabrück. Foto: Angela von Brill
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LOCATION:Kunsthalle Osnabrück\, Hasemauer 1\, Osnabrück\, 49074
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