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SUMMARY:Dat Maache me us de Lameng | Christoph und Sebastian Mügge (Malmö/Umea)
DESCRIPTION:31.08. bis 09.112018 \n>> Vernissage: Freitag\, 31. August 2018\, ab 19h | in Anwesenheit der Künstler \n>> Artist Talk: Samstag 27. Oktober 2018\, 18h\nDr. Danièle Perrier (Koblenz) im Gespräch mit Christoph und Sebastian Mügge \n>> Finissage: Freitag\, 9. November 2018\, ab 19h \nNach mehreren Jahren im Ausland kehren die Brüder Christoph Mügge und Sebastian Mügge in ihre Heimatstadt Bonn zurück um sich dort mittels einer raumgreifenden\, interdisziplinär und experimentell angelegten ortsspezifischen Installation der Stadt Bonn und ihrem komplexen Identitätswandel mit künstlerischen Mitteln an zu nähern. \nDas Ausstellungsprojekt dreht sich letztlich um den anhaltenden Wandel vom Epizentrum des politischen Machtspiels der Bonner Wohlfühl-Republik bis hin zur UN-Klimakonferenz und dem hochgesteckten Ziel eine Art\nrheinisches Salzburg zu werden\, in dem Beethoven – der große Stolz der Stadt – bewusst im Marketing eingesetzt\nwird. – Ehrgeizige Vorhaben also\, die sowohl das kulturelle als auch das politische Erbe verwalten und vielleicht\ndadurch auch der Tendenz entgegen wirken\, in Vergessenheit zu geraten und in den Schatten von nahen Metropolen oder der neuen Hauptstadt Berlin gestellt zu werden. \nFür Materialsponsoring geht unser spezieller Dank an:\n> Frau Monika Stuckmann\, Bonn und\n> Frau Marlies Stockhorst\, Präsidentin des Festausschuss BONNER KARNEVAL e.V. \nUnterstützt durch:\n> iaspis-The Swedish Arts Grants Committee\n> Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland\n> Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn
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LOCATION:DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+\, Mechenstrasse 25\, Bonn\, 53129
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SUMMARY:PATRICK NIEMANN |ERLEUCHTUNG | VERNISSAGE 07.09.18 18h | @DD55 Cologne
DESCRIPTION:In den Räumen der Kölner Galerie DD55 eröffnet am 07.09.2018 ab 18:00 Uhr die Ausstellung des in Berlin ansässigen Künstlers Patrick Niemann. Gezeigt werden Licht-Objekte und Zeichnungen. \nSeit Jahrtausenden sucht die Menscheit an unterschiedlichen Orten Schutz vor der Natur.\nDie Urmenschen wohnten in dunklen Höhlen meist ohne Tageslicht. Mit Weiterentwicklung der Zivilisation stieg gleichzeitig auch der Anspruch der Menschen an ihren Lebensraum. Sie begannen\, die Umwelt ihren Bedürfnissen anzupassen und schufen somit den von Menschen geschaffenen Raum. Die Beleuchtung des Raumes war hierbei von Anfang an ein wichtiger Aspekt. Mit zunehmendem technischem Fortschritt wurde immer weiter sowohl in die Höhe als auch in die Tiefe gebaut.\nEine wichtige Inspirationsquelle des Künstlers für die aktuelle Ausstellung „Erleuchtung“ ist die Wahrnehmung verlassener unterirdischer Räume im urbanen Umfeld\, wie zum Beispiel Keller\, Schächte\, Tunnel und Bunker im künstlichen Licht.\nDie Materialien\, die Patrick Niemann zur Schaffung seiner Licht-Objekte verwendet\, wie zum Beispiel Beton\, Metall\, Glasscherben oder auch gefundene Objekte\, stehen in gedanklicher Verbindung zu diesen Orten.\nLicht und Erleuchtung prägen – manchmal offensichtlich\, manchmal auch subtil – die ausgestellten Kunstwerke und geben Anstöße\, über die Themen Wahrnehmung\, Wahrheit\, Glauben\, Selbstreflexion oder auch Spiritualität nachzudenken. Titel wie zum Beispiel „Justitia“\, „Glaubst du was du siehst oder nur was du glaubst zu sehen“ oder „Tuer Oeffner oder Verschliesser“ zeigen die Ernsthaftigkeit der Themen mit einem Schuss an Humor und Sarkasmus. Die präzise Linienführung von Patrick Niemann findet nicht nur auf dem Papier sondern auch in der gesamten Ausstellung wieder. \nDie Ausstellung kann bis zum 09.11.2018 besucht werden. \nÖFFNUNGSZITEN:\nMi. – Fr./ 13 – 18h\nDC Open\nSa. und So. / 12 – 16h\nu.n.V.\nDC OPEN
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LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
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SUMMARY:EDMUND CLARK UNSEEN CONFLICTS - War on Terror
DESCRIPTION:Das Werk des vielfach preisgekrönten britischen Künstlers Edmund Clark reflektiert Geschichte\, Politik\, sowie die Mittel ihrer Repräsentation in einer vielschichtigen Kombination aus diversen Medien wie Fotografie\, Film\, Textdokument und Installation. Auf der Grundlage eines fotografischen Ansatzes konzentrieren sich die Arbeiten von Edmund Clark thematisch auf Machtsysteme und Mechanismen der Staatskontrolle. Insbesondere liegt das Augenmerk des Fotografen\, der als Mitglied der britischen Presse erstmals Zugang zum Gefangenenlager Guantánamo erhielt\, auf den umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen seit den Terroranschlägen von 9/11. \nFotoserien wie “Negative Publicity. Artefacts of Extraordinary Rendition” zeigen die weitreichenden und die Normalität des Alltags beeinträchtigenden Folgen des Krieges gegen den Terrorismus auf. Die Serie ist zwischen 2011 und 2016 in Zusammenarbeit mit dem Antiterror-Experten Crofton Black entstanden\, der als einer der Hauptzeugen vor dem EU-Parlament und dem EU-Gerichtshof zur Verurteilung von Polen und Litauen beitrug\, auf deren Boden die CIA verborgene Haftanstalten errichtet hatte. In „Negative Publicity“ beleuchtet Clark Fälle von „Extraordinary Rendition“\, womit das Entführen und Überführen einer Person von einem Staat zum anderen ohne juristische Grundlage bezeichnet wird. Anhand von Rechnungen\, Quittungen und anderen Nachweisen von Unternehmen\, die an der Durchführung dieser Gefangenentransporte beteiligt waren\, werden diese weltweiten „Bewegungen“ zwischen geheimen Aufenthaltsorten und Gefängnissen dokumentiert. Begleitet werden diese Belege von Fotografien privater Wohnhäuser\, Hafteinrichtungen\, Firmen- und Regierungssitze\, zwischen denen sich das internationale Netzwerk von der Landkarte getilgter\, „schwarzer Schauplätze“ der CIA spannt. Für dieses Projekt erhielt Clark\, gemeinsam mit Crofton Black\, einen ICP Infinity Award (2017\, https://www.youtube.com/watch?v=izIPcV2x2-k). \nDie Serie „Control Order House“ (2011) ist das Ergebnis des Aufenthalts von Edmund Clark in einem Haus\, das als Ort der Festnahme eines Mannes diente\, der verdächtigt wurde\, terroristischen Aktivitäten nahezustehen. In 3 Tagen und 2 Nächten\, die Edmund Clark 2011 gemeinsam mit dem Bewohner in dieser Einrichtung verbrachte\, entstanden über 500 Ansichten. Es sind schnelle Aufnahmen\, die mit automatischer Blitzlichteinstellung und Weitwinkelobjektiv\, aber ohne kompositorische Einflussnahme zustande kamen: Dokumente einer Inhaftierung in häuslicher Umgebung. Die numerisch ausgewiesene Reihenfolge legt nahe\, dass es sich hier um eine geschlossene Sequenz\, um eine lückenlose Dokumentation handelt. Der unter Beobachtung stehende Protagonist jedoch\, dessen Gegenwart letztlich durch die exakte Wiedergabe seines Wohnraums evoziert wird\, fehlt. Stattdessen findet sich auf dem beklemmenden Parcours eine Detaildichte\, die das Fehlen einer persönlichen Einrichtung umso offensichtlicher werden lässt. Wie eine Spurensuche dringt die Kamera in Ecken und Nischen\, um Indizien einer menschlichen Präsenz aufzudecken. Unheimlich erscheint dabei die (an den Autoritäten vorbeigeschmuggelte) Katze als einziges Lebewesen. Die Spannung verborgener (Bild-)inhalte durchdringt jede einzelne Aufnahme. \nAuch die Serie „Letters to Omar“ (2010\, https://www.fotomuseum.ch/de/explore/situations/30612) veranschaulicht die Beschneidung der Freiheit des Individuums zur Prävention terroristischer Unternehmungen. Hier versammelt Edmund Clark eine Auswahl an Briefen und Karten\, die der Insasse Omar Deghayes während seines sechsjährigen Aufenthaltes im Gefängnis Guantánamo erhalten hat. Es handelt sich hierbei um Schriftstücke\, die von Familienangehörigen\, aber auch von Unbekannten verfasst wurden und deren Inhalte vor der Zustellung an den Empfänger in Guantánamo manipuliert und zensiert wurden. Omar erhielt eine bloße\, mit einer Referenznummer versehene Kopie des Originalschriftstücks. Diese verfälschten\, in ihrem Wert geminderten\, abstrahierten Gesten der Unterstützung werden zu Zeichen staatlicher Machtausübung und einer durch Verfolgung und Verdächtigung bedrängten Wahrnehmung\, die letztlich zu einer zunehmenden Halt- und Orientierungslosigkeit beiträgt. \nIn „Mountains of Majeed“ (2014) stellt Clark fotografische Aufnahmen des US-Luftwaffenstützpunktes Bagram in Afghanistan und Gemälde des lokalen Künstlers Majeed gegenüber. Hier treffen hochaufgelöste Bilddateien\, die aus dem eingezäunten Areal der Militäranlage heraus die im Hintergrund sich majestätisch erhebende Bergkette des Hindukusch dokumentieren\, auf die idealisierte malerische Darstellung üppig grüner und gebirgiger Landstriche derselben. \nEs geht Clark um die Dokumentation\, um die Fotografie\, um das Bild überhaupt\, dessen immanente Eigenschaften – Farbe und Form – mit vorgefassten Meinungen und einseitigen Inhalten in Übereinstimmung gebracht werden und daher nicht verbindlich einer „Wahrheit“ entsprechen können. Seine Werke fordern dazu auf\, die Erzählungen und Prozesse “hinter den Bildschirmen zu erkennen\, durch die wir die Bilder wahrnehmen\, die Filter\, die unsere Eindrücke manipulieren.“ \nDie aktuelle Ausstellung bei Parrotta Contemporary Art beruht in ihrer konzeptuellen Ausrichtung und Werkauswahl auf der umfassenden und vielbeachteten Präsentation „Terror Incognitus“ (2016) in Zephyr. Raum für Fotografie\, Reiss-Engelhorn-Museen\, Mannheim. \nEDMUND CLARK \nDas Werk von Edmund Clark wurde in großen Einzelausstellungen in bekannten Museen und Institutionen präsentiert\, darunter in jüngster Zeit dem International Center of Photography Museum\, New York\, dem Imperial War Museum\, London\, und dem Zephyr. Raum für Fotografie\, Reiss-Engelhorn-Museen\, Mannheim. \nSeine Arbeiten sind in namhaften nationalen und internationalen Sammlungen vertreten\, wie dem ICP Museum und dem George Eastman House in den USA\, sowie dem Imperial War Museum und dem National Media House in Großbritannien. \nVielfach ausgezeichnet\, erhielt Edmund Clark die Royal Photographic Society Hood Medal für herausragende Fotografie im Dienste der Öffentlichkeit\, zudem wurde ihm der British Journal of Photography International Photography Award verliehen. Clark wurde 2014 für den Henri Cartier-Bresson International Award\, 2012 für den Prix Pictet und 2011 für den Deutsche Börse Photography Prize nominiert. Auch seine Publikationen wurden mit zahlreichen Preisen bedacht\, u.a. „Guantánamo: If the Light Goes Out“ als bestes Buch des Jahres 2011 bei den New York Photo Awards und den International Photography Awards / The Lucies Awards sowie „Negative Publicity“ als Gewinner des ersten Foto-Text Buch-Preises der Les Rencontres de la Photographie\, Arles (2016).
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LOCATION:Parrotta Contemporary Art\, Brüsseler Str. 21\, Köln\, 50674
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SUMMARY:STRAUB/HUILLET/CÉZANNE. SEELEN MALT MAN NICHT
DESCRIPTION:Harald Bergmann\, Gerald Domenig\, gerlach en koop\, Peter Handke\, Gerard Hemsworth\, Erle Loran\, Benoît Maire\, Léo Marchutz\, John Rewald\, Ker-Xavier Roussel\, Hartwig Schwarz\, Jean-Marie Straub/Danièle Huillet\, Joëlle Tuerlinckx\, Rémy Zaugg \n8 September – 16 Dezember 2018\nEröffnung: Fr 7 Sept\, 19 Uhr \n„Seelen malt man nicht“ ist ein Zitat aus Jean-Marie Straub und Danièle Huillets Film „Une visite au Louvre“. Der junge Joachim Gasquet begleitet Cézanne bei seinen regelmäßigen Besuchen in das Pariser Louvre-Museum\, über das der Maler in einem Brief schrieb: „Der Louvre ist das Buch\, in dem wir lesen lernen. Doch dürfen wir uns nicht damit begnügen\, die schönen Formeln unserer Vorgänger beizubehalten. Suchen wir\, uns von ihnen zu entfernen\, um die schöne Natur zu studieren; trachten wir danach\, den Geist zu erfassen\, und bemühen wir uns\, uns unserem persönlichen Temperament entsprechend auszudrücken“. Das französische Filmemacherpaar Straub/Huillet widmete dem Maler in Folge zwei Filme: „Cézanne“ (1989\, dt. Fassung: Paul Cézanne im Gespräch mit Joachim Gasquet) und fünfzehn Jahre später „Une visite au Louvre“ (2004). \nFür den ersten Film wurden Straub/Huillet (1933 in Metz/Paris 1936-2006 Cholet) vom Pariser Musée d’Orsay eingeladen\, ein Porträt über den jungen Cézanne zu drehen. Sie entschieden dagegen und konzentrierten sich auf den letzten Lebensabschnitt zwischen Frühling 1896\, als der 57-jährige Cézanne den jungen Joachim Gasquet traf\, er sich seinem ‚motif‘ der Montagne Sainte-Victoire widmete\, und 1906\, als der Maler starb. Das war zu der Zeit\, von der Gasquet erzählt\, er habe auf der Straße gehört\, wie hinter dem Rücken von Cézanne Leute sagten: „Solche Maler sollte man erschießen“. Eine ähnlich harsche Kritik und Unverständnis traf auch das filmische Werk der ‚Straubs’. \nJoachim Gasquet\, Schriftsteller und Kunstkritiker\, war Sohn eines Schulfreundes von Cézanne aus Aix-en-Provence. Aus den gemeinsamen Besuchen im Louvre entstand eine Freundschaft\, die sich in Briefen\, Gesprächen und 1921 in Gasquets zweibändigem Buch „Cézanne“ niederschlug. Letzteres bildet auch die inhaltliche Grundlage für den Nachfolgerfilm „Ein Besuch im Louvre“\, in dem Cézanne weniger über seine Lehre spricht als über Künstler und Traditionen\, die sein Werk beeinflusst haben. Gemeinsam gehen sie durch das Museum von Tintorettos idealer\, vibrierender Malerei des Himmels zu Courbet\, dem Maler der Commune\, dem Maler der Erde. Cézannes Kommentare spiegeln dabei nicht nur seinen persönlichen Geschmack wieder\, sondern eine uralte Debatte in der Geschichte der Malerei. Die Filmemacher Straub/Huillet demonstrieren ihre Komplizenschaft mit Cézannes Beobachtungen\, indem sie beispielsweise dann Schwarzbilder einsetzen\, um Werke von Künstlerkollegen zu verdecken\, die er vehement ablehnt. Vor Werken\, die Cézanne jedoch bewundert\, dehnen sie ihre eigene Bewunderung unendlich aus\, indem sie die Kamera nah ans Bild heranführen\, um jedes einzelne Detail einzufangen und dort unbeirrt zu verharren. In beiden Filmen wird so ein Ausblick eröffnet\, was Malerei heute sein könnte – ein Ausblick\, wie ihn nur wenige in den letzten Jahrzehnten innerhalb ihrer Malerei aufzeigen konnten. \nDie Ausstellung „Seelen malt man nicht“ beginnt mit der Fragestellung\, was Malerei ist\, und leitet sie durch das Medium Film in einen weiter gefassten Diskurs\, der das Verhältnis von Malerei\, Fotografie und Film (Stand- und Bewegtbild) untersucht. Dafür präsentiert sie Werke und Archivalien von ausgewählten Künstlern\, die mögliche Antworten\, Weiterführungen oder Infragestellungen derselben formulieren und insbesondere das Thema von Bildbetrachtung\, Bildbeschreibung und Bildkritik in den Blick nehmen. Danièle Huillet schrieb in einem Entwurf zu dem Filmprojekt: „Wir werden wieder sehen müssen\, besser sehen\, wirklich sehen\, Leinwände\, die wir nicht kennen\, und Cézanne wird uns dabei helfen\, mit seinem durchdringenden Blick.“ In einer Welt\, in der Bilder hergestellt werden\, um als Waffen Seelen zu verletzen\, ist Straub/Huillets konzentrierte Bewegung hin zur Malerei eine entschieden politische Tat und somit aktueller denn je.
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LOCATION:Temporary Gallery\, Mauritiuswall 35\, Köln\, 50676
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SUMMARY:GEMISCHTES DOPPEL Renate Paulsen / Mira Schumann [ … ] UNGEFÄHR VERSCHIEDEN
DESCRIPTION:Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag\, den 23. September 2018 um 11 Uhr im Haus Kemnade laden wir herzlich ein. Einführende Worte: Ulrich Fernkorn \nAusstellungsdauer:\n23. September bis 11. November 2018 \nMit den beiden Künstlerinnen Renate Paulsen (geb. 1953\, seit 1988 in Köln) und Mira Schumann (geb. 1968\, seit 1994 in Dortmund)\, die in diesem Jahr bereits gemeinsam den Zündorfer Wehrturm eindrucksvoll bespielt haben\, setzt der Kunstverein Bochum sein in unregelmäßiger Folge wiederkehrendes Format „Gemischtes Doppel“ fort\, in dem auf Haus Kemnade zwei eigenständige künstlerische Positionen aufeinandertreffen\, um vor Ort zu einer gemeinsamen Doppelausstellung zu finden. Stärker noch vielleicht als bei einer Einzelausstellung ist das Risiko bei der Einrichtung einer solchen Doppelausstellung für die beiden Künstlerinnen wiederum erheblich\, denn sie bewegen sich dabei zwangsläufig von vornherein jenseits aller eingespielten Routinen\, indem sie sich auf ein ganz neuartiges\, stets unvorhersehbares Zusammenspiel hin orientieren müssen\, das sich im Endergebnis an der Frage messen muss\, ob für den Besucher bei allen Unterschieden\, wie sie schon durch die von Renate Paulsen und Mira Schumann eingesetzten unterschiedlichen Medien und Materialien gegeben sind\, nicht doch Ähnlichkeiten oder spannungsvolle Wechselbeziehungen zwischen dem Verschiedenen deutlich werden\, welche das „Gemischte Doppel“ letztlich zu mehr als einem bloßen Nebeneinander zweier Künstlerinnen von ausgeprägt individuellem Charakter machen. \nEs entspricht dem Konzept des „Gemischten Doppels“ völlig\, dass es für die beiden Künstlerinnen selbst derzeit noch weitgehend offen ist\, wie sich die gemeinsame Ausstellung vor Ort entwickelt und wie sie am Ende aussehen wird. Klar ist aber bereits\, dass sie ihren Ausgang nimmt von einem bereits bestehenden 11- minütigen Videowalk von Renate Paulsen einerseits\, der bei einem Besuch in Auschwitz entstanden ist und auf eine der Wände des Ausstellungsraumes auf Kemnade projiziert wird und einer mehrteiligen Bodenarbeit aus Staub und weiteren diversen Materialien von Mira Schumann andererseits. Die beiden Arbeiten werden im Raum unerwartete Überschneidungen untereinander ausbilden und in der Art einer Collage mit weiteren Materialien wie auch zeichnerischen und malerischen Elementen Bilder und Assoziationen beim Betrachter auslösen\, die zum Denken anregen. \nMan darf gespannt sein\, was im künstlerischen Dialog vor Ort im Ausstellungsraum des Kunstverein Bochum auf Kemnade zwischen der filmischen Projektion und der Bodenarbeit letztlich entsteht und wie die unterschiedlichen Bestandteile hier zusammen- und dort gegeneinanderwirken\, wie verquere Verbindungen\, aber auch Gegensätze zwischen materiell Greifbarem und völlig ungreifbaren Elementen zu einem Ganzen werden\, für das auch der scheinbar unbespielte Leer- und Zwischenraum von entscheidender Bedeutung ist und bei dem es womöglich gar keine Rolle mehr spielt\, welche Bestandteile von Renate Paulsen und welche von Mira Schumann stammen.\nUlrich Fernkorn \nÖffnungszeiten:\nDi. – So.\, 12 – 18 Uhr (Mai bis Okt.)\nDi. – So.\, 11 – 17 Uhr (Nov. bis April)
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LOCATION:Kunstverein Bochum / Haus Kemnade\, An der Kemnade 10\, Hattingen\, 45527
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SUMMARY:Der flexible Plan. Das Rokoko in der Gegenwart
DESCRIPTION:Mit Werken von Leonor Antunes\, Cornelia Badelita\, Karla Black\, Thierry Boutemy\, Glenn Brown\, Alice Channer\, Edith Dekyndt\, Anke Eilergerhard\, Katharina Grosse\, Jeppe Hein\, Rachel Kneebone\, Alexej Koschkarow\, Lois Renner\, Anri Sala\, Markus Schinwald\, Anj Smith und Pia Stadtbäumer. \nRokoko – zeitgemäß interpretiert: Die Ausstellung Der flexible Plan. Das Rokoko in der Gegenwartskunst beschäftigt sich mit dem ideengeschichtlichen und formenprägenden Fortleben des Rokoko in der heutigen Kunstproduktion. \nDabei ist der Bezug heutiger Künstler*innen auf das Rokoko mehrfach medial und intellektuell gebrochen. Die Natur\, die im Zeitalter des Rokoko eine zentrale Rolle spielt\, überführt beispielsweise Alice Channer in ihren Muschel- und Krabbenarbeiten in (post)industriell produzierte\, hybride Objekte. Lois Renners Fotografien der Stiftsbibliothek Admont wie auch Markus Schinwalds zeit-genössische Fragonard-Adaption\, Jeppe Heins Lichtinstallation Enlightenment (Aufklärung\, 2002) und Pia Stadtbäumers opulent-freizügige Rokoko-Figuren bringen die divergierenden Pole des 18. Jahr-hunderts zusammen\, welche die Spannbreite der Ausstellung bestimmen:\nDer flexible Plan entspannt sich zwischen Aufklärung und Décadence\, Zurückhaltung und Opulenz\, praller Lebenskraft und morbider Schönheit.\nFür diese Welt\, in der alles zur Inszenierung wird\, sind Abwechslung und Unterhaltung oberstes Gebot\, Langeweile ihr Tod. So wundert es nicht\, dass erotische Sujets\, pikante und amüsante Geschichten die Motivik der Kunst und Literatur bestimmen\, immer wieder durch neue Reize überboten (hierin nicht unähnlich heutigen TV-Unterhaltungsformaten). Und während die gesellschaftliche Ordnung der breiten Bevölkerung geradezu um die Ohren fliegt\, tritt man auf adeliger Ebene den Rückzug ins Private an. Heute hingegen wird das Private öffentlich. \nExzessive Formen\, laszive Farben\, frivoles Spiel: Folgt man dem Klischee\, so hat die Epoche des Rokoko\, im Spagat zwischen Décadence und Aufklärung\, das 18. Jahrhundert in ein gepudertes\, pastellfarbenes Gewand gezwängt. Dem historisch distanzierten Blick hingegen präsentiert sich\ndiese Zeit als hochkomplexer „Dampfkochtopf“ unterschiedlichster\, wenn nicht sogar gegenläufiger Interessen\, die sich in der Folge über ganz Europa ergießen werden.\nSo beschreibt Voltaire das Rokoko zwar als das Jahrhundert der Kleinigkeiten (le siècle des petitesses) und befördert damit die Idee eines „Tapezierstils“ (Egon Friedell\, 1929/1969)\, dem ein Übermaß an Dekor und Schmuck\, an Vergnügen und inhaltsloser Ablenkung zu eigen sei. Zugleich aber legen Diderot und d’Alembert ab 1751 mit ihrem riskanten Projekt der Enzyklopädie die Lunte an den leicht entflammbaren Zündstoff der Revolution.\nDass die Enzyklopädie zu einer nie dagewesenen Wissensexplosion und zugleich zur antimonar-chistischen und antiklerikalen In-Frage-Stellung der gesellschaftlichen Welt geführt hat\, ist unbe-stritten. Die neue Ordnung und Sichtbarmachung des Wissens brachten einen fundamentalen Umbruch mit sich\, der mit dem Aufkommen und der Nutzung des Internets in unserer Zeit zu vergleichen ist.\nUnd während Diderot kämpferisch appelliert „Kein Pardon für Abergläubige\, Fanatiker\, Unwissende\, Narren\, Bösewichter und Tyrannen“ (aus dem Zeitalter der Fake-News betrachtet ein geradezu prophetischer Aufruf)\, wird im Boudoir\, der anderen großen Bühne des Zeitalters\, das intrigante (Lust-)Spiel perfektioniert: „Seien wir aufrichtig: in unseren Arrangements\, die ebenso kalt wie frivol sind\, ist das\, was wir Glück nennen\, kaum ein Vergnügen“ (De Laclos\, Gefährliche Liebschaften\, 1782).\nAuch in den Bauten des Rokoko zeigen sich weniger politisch-repräsentative Funktionen als viel-mehr ihre Bestimmung\, dem Vergnügen zu dienen. So wird für die Ausstellung das Lustschloss Morsbroich zur großartigen Bühne: Auf ihr entfaltet sich ein Panorama von Werken der Gegenwarts-kunst\, die nicht nur virtuos mit der Idee des Frivolen spielen – wie die Arbeiten von Pia Stadtbäumer oder Alexej Koschkarow –\, sondern auch die Räume inszenieren und atmosphärisch aufladen\, wenn etwa Anri Sala das räumliche Erlebnis durch das Ephemere\, das Akustische erweitert\, Thierry Boutemy in seinen floralen Installationen die Grenzen zwischen Außen und Innen verwischt oder Katharina Grosse die Malerei in den Raum erweitert.\nKuratorinnen der Ausstellung sind Stefanie Kreuzer und Heike van den Valentyn.\nBegleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation\, die Installationsansichten aller Kunstwerke\, eine Einführung von Stefanie Kreuzer und einen Essay von Heike van den Valentyn enthalten wird.
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LOCATION:Museum Morsbroich\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:Peter Piller. Peripheriewanderung Leverkusen
DESCRIPTION:Im Frühjahr 2018 umwanderte Peter Piller Leverkusen in drei Etappen. Er brach auf in die unbekannte und unbeachtete großstädtische Peripherie\, wobei Abweichungen und Überraschungen jederzeit möglich und willkommen waren. Mit scharfem\, mal humorvollem\, mal melancholischem Blick nimmt Pillers Kamera merkwürdige Siedlungen ins Visier\, Brachen und Bahntrassen\, Leverkusen zwischen Reiterhof\, Bayerkreuz und Deponie. \nPeter Piller interessiert sich seit Mitte der 1990er Jahre für die unbekannte Peripherie. Damals fing er an großstädtische Randgebiete zu durchstreifen. Gerne startet Peter Piller seine Wanderungen dort\, wo es mit dem Bus nicht mehr weiter geht. Von hier aus läuft er einfach der Nase nach. Er folgt seinem Blick und vertraut auf die Erfahrung\, dass die interessantesten und erstaunlichsten Entdeckungen an den „langweiligsten“ Orten zu machen sind: dort\, wo ästhetische Anarchie herrscht\, wo niemand so genau hinguckt. Am Übergang von Stadt und Land\, im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Wildwuchs\, endet die Zivilisation\, sie löst sich auf und geht in Natur über – oder umgekehrt\, je nach Perspektive. \nUnterwegs entstehen Fotografien. Knapp protokolliert Piller die Strecke. Schon die Straßennamen lassen anklingen\, welche Zonen der Künstler durchquert. Erst im Nachhinein\, im Atelier rekapituliert Piller die zurückgelegten Wege. Zeichnend erinnert er sich. In einer Art mental maps vollzieht er mit dem Tuschestift die Etappen nach und streut verschiedene Detaildarstellungen ein. Diese führt Piller in seinen Bleistiftzeichnungen weiter aus. Miniaturisiert hallen dort Beobachtungen und Begegnungen nach\, ergänzen sich wechselseitig mit den Fotografien und seinem Text und verdichten sich zu einem ungewöhnlichen Bild der Stadt an ihren Rändern. \nKurator der in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstandenen Ausstellung ist\nFritz Emslander.
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LOCATION:Museum Morsbroich\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:Markus Oehlen. Linolschnitte
DESCRIPTION:Die Linie hat seit den frühen 1980er Jahren\, als der Maler und Musiker Markus Oehlen\n(* 1956 in Krefeld\, lebt und arbeitet in München) als Vertreter der sogenannten „Neuen Wilden“ in Punkmanier den Cross-Over verschiedener Kunstformen erprobte\, immer einen besonderen Stellenwert in seinem Werk behauptet. Oehlen entwickelte eine unverwechsel-bare Bildsprache\, die sich bis heute aus grafischen Elementen zusammensetzt. Seine Linien-geflechte bilden mal vage erkennbare Körperfragmente aus\, mal wirken sie schablonenartig abstrakt. Oehlens mehrschichtig daraus aufgebaute Gemälde entfalten eine fast psychede-lische Wirkung\, die an technische Bildstörungen oder an Op Art erinnert. \nMarkus Oehlens Bilder lassen an Computerästhetik und bildgebende Techniken in den Naturwissenschaften denken. Mit Fragmentierung\, Wiederholung und Sampling übernimmt der Künstler Strategien aus Medienkunst und Musik. Dabei sind Oehlens in der Schwebe zwischen Figürlichem und Abstraktem gehaltene Bildwelten nicht digital generiert\, sondern mit großer Präzision von Hand gemacht. Bei genauerem Hinsehen erweisen sich seine un-übersichtlichen Kompositionen als Ergebnisse eines sorgfältigen Prozesses von Übertragung und Kombination. \nUm 1990 begann Oehlen mit konventionellen grafischen Techniken wie dem Linol-schnitt zu experimentieren\, um die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern. Einzelne der gedruckten Muster und Motive projiziert er auf die Leinwand und überträgt sie mit Filzstift. Collageartig überlagert er Schicht für Schicht die im Linolschnitt vorformulierten Formen\, dann konturiert und akzentuiert er mit Pinsel und Farbe. So grundieren Gitterstrukturen seine Bilder\, wie Vorhänge schieben sich in den Bildraum Netze\, vor denen durch 3D-Effekte einzelne Linienwulste oder hybride Körper hervortreten. \nDie Ausstellung führt Oehlens flirrende Kompositionen auf ihre grafische DNA zurück. Im Zentrum steht eine Suite von 76 Linolschnitten\, die in den Jahren 1990-96 entstanden sind und 2006 gedruckt wurden. Hier entfaltet sich Bild für Bild sehr spielerisch Oehlens motivi-sches Panoptikum. Hier lässt sich nachvollziehen\, wie Schritt für Schritt eine Form zur anderen kommt\, wie sich einzelne Strukturen unter der Hand des Künstlers wandeln und in neue Kontexte überführt werden – ein Pool von grafischen Motiven\, die der Maler wie ein Kaleidoskop nutzt und daraus schichtweise neue Bilder aufbaut. \nKurator der Ausstellung ist Fritz Emslander.
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SUMMARY:ars viva 2019
DESCRIPTION:Niko Abramidis & NE\,\nCana Bilir-Meier\, Keto Logua \nNiko Abramidis & NE\, Cana Bilir-Meier\, Keto Logua \nAusstellungslaufzeit: 07. Oktober 2018 bis 20. Januar 2019 \nKuratorin: Julia Höner \nKAI 10 | ARTHENA FOUNDATION richtet in diesem Jahr die Ausstellung der aktuellen ars viva-Preisträger*innen aus: Niko Abramidis & NE\, Cana Bilir-Meier und Keto Logua. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION und dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. Dieser vergibt seit 1953 jährlich den ars viva-Preis für Bildende Kunst an junge in Deutschland lebende Künstler*innen\, deren Arbeit sich durch hohe künstlerische Qualität und ein Bewusstsein für gegenwärtige Fragestellungen auszeichnet. Neben zwei Ausstellungen mit zugehöriger Publikation\, zunächst in KAI 10 in Düsseldorf und im Sommer 2019 im Kunstmuseum Bern\, erhalten die Künstler*innen eine Residency auf Fogo Island (Kanada) und ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro.
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SUMMARY:Janek Simon  1985
DESCRIPTION:Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts Perverse Decolonization der Akademie der Künste der Welt\, kuratiert von Aneta Rostkowska.\nwww.academycologne.org
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SUMMARY:Fairy Tales of Addis Ababa - Nahosenay Negussie & Sami Gebremariam
DESCRIPTION:Nahosenay Negussie \nNahosenay Negussie gehört zu einer jungen Generation Äthiopischer Künstler\, die sich auch international etablieren konnten. Geboren wurde Negussie 1987 in Addis Abeba\, wo er bis heute lebt und arbeitet. 2013 schloss er sein Studium in Grafikdesign an der „School of Fine Arts and Design“ – mit Auszeichnung – ab. Seine Karriere nahm schnell Fahrt auf\, als er bereits 2012 in das angesehene Japanische Förderprogramm für Kunst aufgenommen wurde. Im selben Jahr war Negussie auch Gründungsmitglied des „Moged Fine Art Studio“ in Addis Abeba. \nIn den folgenden Jahren waren arbeiten von Negussie in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen: u.a. im National Museum\, UNECA\, Radisson Blue Hotel\, Alliance Ethio-Francis\, Art of Ethiopia\, etc. Seit 2016 vertritt die Create Hub Gallery / Akku Project Nahosenay Negussie in Dubai\, VAE. 2016 waren Werke des Künstlers auch erstmalig in einer Einzelausstellung beim National congress of heights in Washington\, DC zu sehen. \nAls Künstler gestaltete Negussie zudem großformatige Malereien in der Eingangshalle des Äthiopischen Außenministeriums oder dem Jupiter International Hotel in Addis Abeba. \nArbeiten von Nahosenay Negussie sind heute gleichermaßen in öffentlichen wie privaten Sammlungen zu finden – in Äthiopien\, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA. Wir zeigen eine Auswahl seiner Werke erstmals in Deutschland. \nSami Gebremariam \nSami Gebremariam wurde in Eritrea geboren und wuchs in Äthiopien auf. Gebremariam lebt seit 2011 in Deutschland. Bereits nach seinem Kunststudium in Addis Abeba arbeitete er freischaffend im eigenem Atelier. Seit seiner Ankunft im Sauerland knüpft er nun wieder an seine Tätigkeit als freischaffender Künstler an: Er war Teil einer Ausstellung mit dem Künstlerbund Lennestadt 2015. Im Oktober 2015 zeigte Gebremariam seine erste Einzelausstellung „Wege der Hoffnung“. Im Jahr 2016 präsentierte er dann seine Arbeiten in verschiedenen Ausstellungen – etwa im Kulturbahnhof Grevenbrück und bei Kunst im Park\, Freudenberg. Ebenfalls 2016 nahm er erstmals an der Street-Art Colonia teil. Gebremariam gibt zudem ehrenamtlich Malkurse für Kinder. \nViele der Bilder von Sami Gebremariam zeigen große\, verschachtelte\, grafische Gebilde\, voller chiffrierter Botschaften. Dabei spielen Symbole aus der Ost-Afrikanischen Kultur immer wieder eine entscheidende Rolle. Gebremariam lässt beispielsweise Buchstaben aus dem Geez-Alphabet auftauchen\, oder er integriert kleine grafische Objekte aus der Kultur seiner Heimat. \nIm Frühjahr diesem Jahres zeigten wir bereits Arbeiten von Gebremariam im Rahmen der Gruppenausstellung „Views on Ethiopia“. Nun bietet sich uns die Möglichkeit\, eine etwas breitere Auswahl seiner Bilder zu präsentieren.
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SUMMARY:William Engeln: Heute hat die Orgel wieder schön gespielt
DESCRIPTION:William Engelens (*1964 in Weert\, Niederlande) Kunst ist ein Nachinszenieren von Räumen und Situationen. Mit dem Konzept „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ holt er die historische Klausing-Orgel an ihren Ursprungsort zurück. \nWilliam Engelen ist ein Konzept-Künstler und Komponist\, dessen vielfältiges Schaffen sich zwischen Klanginstallation\, bildender Kunst\, Happening\, Performance und Musik bewegt. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine besondere Beziehung zwischen Klängen\, der Spezifik des Raums und unwiederholbaren Situationen aus. Mit dem ironischen Titel „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ verweist er auf ein Spiel mit Erwartungen und Wahrnehmungen\, aber auch auf die Unsichtbarkeit von Instrument und Musiker. Kompositorisches Ziel der Ausstellung „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ ist es\, die Klausing-Orgel in das Osnabrücker Kirchenschiff\, zu „translozieren“. Denn die Klausing-Orgel der Meller Matthäus-Kirche befand sich ursprünglich in der Kirche des Dominikanerordens in Osnabrück\, wo heute die Kunsthalle beheimatet ist. Nach der Säkularisierung während der napoleonischen Kriege 1803 wurde die Orgel 1819 der Pfarrei in Melle übereignet. Engelen holt sie klanglich wieder zurück. \nEngelens musikalische Werke sind zumeist graphisch notiert und der Neuen Musik zuzurechnen. Seine Partituren sind eigenständige Kunstwerke\, die sich in die multimedialen Installationen einfügen. Wer das Programm der Kunsthalle aufmerksam verfolgt hat\, konnte das Produktionsverfahren des Künstlers in den vergangenen Wochen mitvollziehen. Besucher*innen\, die die Konzerte „Gebrauchsspuren“ (22. September) auf dem Platz vor der St. Katharinenkirche vor dem Lortzinghaus in Osnabrück oder die Uraufführung „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ in St. Matthäus in Melle (14. Oktober) miterlebt haben\, wurden mittels Videodokumentation Teil des Kunstwerks und sind nun der Ausstellung. \nEs zeigt sich: Die medial geprägte Lebenswelt hat die Erwartungshorizonte des Publikums merklich verändert. Es scheint\, als ob nicht mehr das Stoffliche\, sondern das medial Verdichtete das Reale sein soll. Doch was bedeutet das für die Wirkungskraft von Kunst in der Gesellschaft? Ist Engelens Minimalismus ein Versuch\, sich den Überwältigungsstrategien entgegen zu stellen? Kann Kunst gar die Verflüchtigungen und Entmaterialisierungen sinnlich rückverwandeln? Kann Kunst das Oszillieren zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit greifbar machen? Oder gewährt der Künstler durch die Offenlegung der Produktionsprozesse gar nur warnende Einblicke in das\, was bei „Translozierungen“ verloren gehen kann? \nDie zwölfteilige Komposition „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ (14. Oktober\, St. Matthäus Melle) folgte einer besonderen Anweisungssequenz: „Übernatürliche Wesen“\, „Das Profane“\, „Der Gesang der Engel“\, „Beschwörung böser Geister“\, „Eine Erscheinung mit Verspätung“ und „Der unbändige Kalkant“\, angekündigt von sechs Intonationen. Die Komposition wurde von Stephan Lutermann auf der Klausing-Orgel eingespielt. Die Partitur „Gebrauchsspuren“ wurde vom kanadischen Pianisten Benoît Gagnon interpretiert. \nAusstellungen von William Engelen (Auswahl): Falten\, Drawing Center\, New York\, USA; Partitur Belval\, PAE\, Belval\, Luxembourg; Bienial de las Indas\, Cartagena\, Colombia; Drawing a universe\, Kai 10\, Düsseldorf; Mobile after Calder\, Kunsthalle Wilhelmshaven; Ambitus\, Kunstmuseum Kloster unser lieben Frauen\, Magdeburg; I wish this was a song\, Nasjonalmuseet for kunst\, arkitektur og design\, Oslo\, Norwegen; Music Box\, Haus am Waldsee\, Berlin; Das Gespinst\, Museum Abteiberg\, Mönchengladbach\, Extended composition\, CentrePasquArt\, Biel\, Swiss; System und Sinnlichkeit\, Kupferstichkabinett\, Berlin. \nMusikfestivals und Aufführungsorte (Auswahl): Maerzmusik\, Berlin; Klangbrücken Hannover; Bludenzer Tage Zeitgemäße Musik\, Bludenz; Ultima\, Oslo; Gaudeamus Muziekweek\, Utrecht; Issue Projectspace\, New York; ZDF Hauptstadtstudio\, Berlin; Akademie der Künste\, Berlin; Bauhausbühne\, Dessau; Stedelijk Museum\, Amsterdam; Doelen\, Rotterdam. \nDie Ausstellung „Heute hat die Orgel wieder schön gespielt“ von William Engelen wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt. Das Programm der Kunsthalle wird vom Freundeskreis der Kunsthalle gefördert. Die Kunsthalle Osnabrück dankt der Gebr. Rohlfing Musikland GmbH & CO. KG\, der Loge zum Goldenen Rade\, der Matthäus Kirchgemeinde in Melle und Stephan Lutermann und der Musik- und Kunstschule Osnabrück für die Zusammenarbeit. Im Januar 2019 präsentiert die Kunsthalle Osnabrück zusammen mit dem Künstler die neue CD\, die das Projekt dokumentiert. \nAbb.: William Engelen\, Heute hat die Orgel wieder schön gespielt\, Kunsthalle Osnabrück\, 2018\, Foto: Angela von Brill
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LOCATION:Kunsthalle Osnabrück\, Hasemauer 1\, Osnabrück\, 49074
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