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SUMMARY:Irony & Idealism - Mit Ahn Jisan\, Bae Young-Whan\, Björn Dahlem\, Gimhongsok\, Hwayeon Nam\, Michael van Ofen\, Manfred Pernice und Yoon Jongsuk
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Irony & Idealism“ in der Kunsthalle Münster zeigt noch bis zum 30. September vier südkoreanische und vier deutsche Positionen. Gemeinsam mit der Korea Foundation und der Kunsthalle Münster hat das Gyeonggi Museum of Modern Art (Ansan\, Südkorea) das Projekt initiiert\, um neue und bereits bestehende Arbeiten an den drei Ausstellungsorten in Südkorea und in Deutschland in einen Dialog zu setzen: dem Gyeonggi Museum of Modern Art\, der Korea Foundation Gallery und der Kunsthalle Münster. \nAlle Künstlerinnen und Künstler sind einem breiten Publikum über international renommierte Ausstellungen wie die Venedig Biennale\, der Documenta in Kassel oder die Skulptur-Projekte Münster bekannt. Die Beiträge bewegen sich im Spektrum von Malerei\, Skulptur\, Video und konzeptueller Installationskunst. Konkret geht es in dem Ausstellungskonzept darum\, wie südkoreanische und deutsche Künstler*innen ihre eigene Geschichte\, ihre Kultur\, ihre Idiome und Sozialität reflektieren und mit den jeweiligen Lebensentwürfen verbinden.\nDie im Titel „Irony & Idealism“ angedeutete Dichotomie verleiht dem kulturellen Austausch sowie dem Dialog der Beiträge untereinander ein kritisches Potenzial. Dabei nimmt die Ausstellung das Dilemma globaler Gleichschaltung in den Blick: Sie reflektiert und kritisiert die Behauptung einer sich selbst im internationalen Kontext konstituierenden Identität vor dem Hintergrund\, dass die Instrumente zu deren Erreichen ebenso wie ihre Messparameter durch den globalen Konsum gleichgeschaltet sind. \nDenn: Wenn Gemeinsamkeit die Voraussetzung eines friedlichen Zusammenlebens ist\, und der Konsum dessen Preis\, wie verhält es sich dann mit den menschlichen Bedürfnissen nach Eigenständigkeit\, Abgrenzung und Individualität? Wo bleibt die Vielfalt von Kulturen und Traditionen – die Vielfalt der Menschen? Und wenn der Andere gleich Ich wäre\, woran könnte dieses Ich sich dann noch ausrichten\, um nicht nur in sein eigenes Spiegelbild zu schauen? \nDie Ausstellung wurde von Eunju Choi\, Direktorin des Gyeonggi Museum of Modern Art (Ansan\, Südkorea) und von Dr. Gail B. Kirkpatrick kuratiert. Die Kooperation basiert auf einer Idee von Dr. Gregor Jansen\, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf. Die Ausstellung wird gefördert von dem Koreanischen Kulturzentrum\, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, der Kulturstiftung der Sparkasse Münster und den Stadtwerken Münster. Die Kunsthalle wird unterstützt vom Freundeskreis der Kunsthalle Münster. \nParallel zur Ausstellung „Irony & Idealism“ lädt die Kunsthalle zu einem Rahmenprogramm ein\, das aus drei Doppelausstellungen im Atelier 4.1 des Speichers II besteht und von Benedikt Fahrnschon kuratiert wird: SKR_D. Das Konzept ist ebenso dialogisch aufgebaut und zeigt Arbeiten von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern\, die mit Münster eng verbunden sind\, unter anderem weil sie an der Kunstakademie Münster studiert haben. Die Kunsthalle gibt durch diese Kooperation jungen Kunstschaffenden eine Plattform\, auf der sie ihre Arbeiten in einem erweiternden Umfeld öffentlich präsentieren können. Die ausgewählten Positionen zeigen – ebenso wie bei „Irony and Idealism“ – ein multimediales Spektrum verschiedener künstlerischer Gattungen: Malerei\, Fotografie sowie installative bis hin zu ortsspezifischen Raumarbeiten. \nIn dem räumlichen wie inhaltlich angeregten Zusammenspiel der Ausstellungen – sowohl zwischen „Irony & Idealism“ und den drei Doppelausstellungen wie auch zwischen den drei internationalen Ausstellungen der Projektreihe erhält der Besucher vielfältige Möglichkeiten\, die künstlerischen Wechselwirkungen und Unterschiede der Kulturkreise zu diskutieren. \nSKR_D\nDreiteilige Ausstellungsreihe im Atelier 4.1. \nIl Jong Park (Ille)_Malte van de Water\n27. Mai bis 8. Juli \nIl Suk Lee_Moritz Hagedorn\n14. Juli bis 19. August \nSuna Kim_TWIG ART:GROUP\n25. August bis 30. September \nAbb: Yoon Jongsuk\, Birth of the Earth\, 2018; Björn Dahlem\, Superstructure (Cosmic Web)\, 2018
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LOCATION:Kunsthalle Münster\, Hafenweg 28\, Münster\, 48155
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SUMMARY:James Rogers\, Punkt Stück
DESCRIPTION:19. Juli bis 7. Oktober 2018 \nFür den britischen Maler James Rogers ist der Punkt in seiner Perfektion und Einfachheit die ideale Form und die Basis einer Werkserie\, die er bereits in den späten Sechzigerjahren begonnen hat. Im Skulpturenpark Waldfrieden gestaltet er eine Wand der zweiten Ausstellungshalle als temporäres Kunstwerk\, das vom 19. Juli bis 7. Oktober 2018 zu sehen sein wird.\nJames Rogers vertritt eine konsequent minimalistische Position. Vorbilder wie Sol LeWitt\, Donald Judd oder Robert Ryman beeindrucken ihn nachhaltig. Die Auseinandersetzung mit dem abstrakten Expressionismus und die Beschäftigung mit richtungsweisenden Positionen wie Willem de Kooning und Jasper Jones prägt das eigene Schaffen und führt zu einer klaren und reduzierten Bildsprache. \nEin wesentliches Grundelement ganzer Bildserien ist seit 1968 der Punkt. Die reine geometrische Form\, der Ecken und rechte Winkel fehlen\, wird auf der weißen Leinwand gleichmäßig gesetzt und folgt dabei einer erkennnbaren Ordnung\, deren Logik sich dem Betrachter nicht unmittelbar erschließt. Alle Kreise\, grundsätzlich in den Primärfarben gemalt. Haben dieselbe Größe und exakt den gleichen Durchmesser. James Rogers hat die farbigen Punkte methodisch sortiert. Er bestimmt die Ausdehnung und den Abstand der Formen zueinander und folgt dabei einer mathematischen Systematik. All-over und fiktiv über die Grenzen der Leinwand hinaus werden die farbigen Dots auf dem weißen Malgrund nicht spontan und zufällig verteilt. \nSie orientieren sich an einer diagonal und horizontal ausgerichteten\, gleichmäßigen Bildarchitektur. Sichtbare Malgesten werden bewusst vermieden\, Pinselspuren sind nicht erkennbar. Das stringent konzeptuelle Raster führt zu faszinierenden Ergebnissen. Die Punktbilder strahlen und leuchten\, sie vermitteln Ruhe und Dynamik zugleich\, sie berühren durch ihre Lyrik und Musikalität\, die an den minimalistischen Sound eines John Cage erinnert.
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SUMMARY:Kunst Material zu verkaufen/ Art supplies for sale / Atelierauflösung
DESCRIPTION:Verkauf / sale: \n-Lukas Dammarfirnis\, Firnis\, 1000 ml\, für Ölfarben\, neu / 19€ \n-Kobalt Sikkativ\, Sikkativ\, Lukas\, 50ml\, neu / 3€ \n-Lukas\, Medium 5\, Malbutter\, 750 ml\, 2225 Öl\, neu / 19€ \n-Grundierung\, Grundierweiss\, Gesso\, Guardi\, 1 Liter\, neu / 10€ \n-Daler Rowney\, Georgian\, Ölfarben\, 120 ml\, 3 Farben / zusammen 15€\n1 x Yellow Ochre / Lichter Ocker 663\n1 x Sap Green / Verde Grün 375\n1 x Burnt Umbra / Umber gebrannt 223 \n-Öl\, Öl Stick\, Oil Stick\, Sennelier\, Farbe\, 96 ml\, schwarz/Ivory black\, neu / 10€ \n-Textilstifte\, Textil Marker\, T-shirt painter\, T-shirt Stift\, wasserfest\, Edding / zusammen 15€\nWaschbar bei 30 Grad in der Waschmaschine \n7 x T-shirt painter von Edding 4500\nFarben:\ngrün\, pink\, preussisch blau\, blau\, orange\, hell blau\, gelb\n7 x 4500 für 12\,00 € \n1 x Edding 4800\, Seiden Stift / silk painter\nFarbe: grün\n1 x 4800 für 2\,00 € \n1 x Edding 8040 spezial\, Textil Makierungstift\nFarbe: schwarz\n1 x 8040 für 2\,00 €\nKaum benutzt\, Top Zustand! \n-Tiefgrund\, Alligator\, Tiefgrund W\, 10 l\, neu / 15€ \n-Spraydosen\, Makierungsspray\, Kreidespray\, Sprühdosen\, neu / zusammen 9€ \n-2 x Bilderrahmen\, Rahmen\, Kunst\, Holzrahmen\, Max Aab\, weiss\,Profil 102\, 60 x 40 cm\, neu / pro Rahmen 19€ \n-Sprühdosen\, Sprrühlack\, Spraycans\, Lack\, Farbe\, Neon\, Belton und Dupli Color\, 400 ml\, neu / pro Dose 5€ \n-Keilrahmen\, Holz\, 4x / pro Rahmen/Leinwand 3€\n3 x 30 x 40 cm\n1 x 20 x 20 cm\n5 x 30 x 24 cm (3 x Keilrahmen\, 2 x bespannter Keilrahmen mit Leinwand)\n1 x 30 x 30 cm\, bespannter Keilrahmen\, echtes Leinen \n-Landschaft im Licht\, 1860-1910\, Malerei\, Katalog\, broschiert\, 549 Seiten / 12€ \n-Degas\, Pastelle\, Ölskizzen\, Zeichnungen\, Katalog\, 407 Seiten / 14€ \nSchreiben Sie mich gerne an: la_rocaone@hotmail.com
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LOCATION:Art Supplies\, Deutz Mülheimer Str.\, Köln\, 51063
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SUMMARY:Aurel Dahlgrün UNRESOLVED DESIRE
DESCRIPTION:Herzliche Einladung zur Eröffnung\nam Freitag\, den 31. August 2018\, 19 – 22 Uhr \nAurel Dahlgrün\nUNRESOLVED DESIRE \nZERO FOLD\nAlbertusstraße 4\, 50667 Köln\nLaufzeit 1. September bis 13. Oktober 2018\nÖffnungszeiten Do – Sa von 14 –18 Uhr und auf Anfrage www.zerofold.de \nRelease Künstlerbuch »Strömung und Stillstand«\n7. September 2018\, 19 – 22 Uhr \nZusätzliche Öffnungszeiten im Rahmen des Festivals\nInternationale Photoszene Köln\n21.\, 22.\, 27. September 14 – 18 Uhr\nFr\, 28. September 2018\, 14 – 22 Uhr\nSa\, So 29./30. September 2018\, 11 – 19 Uhr \nPlease find English version below \nAurel Dahlgrün\, *1989 Berlin\, ist aufgewachsen in Småland\, Schweden und lebt seit 2011 in Düsseldorf\, wo er 2018 sein Studium der Fotografie an der Kunstakademie bei Prof. Christopher Williams abgeschlossen hat. Der Künstler setzt sich in vielfältiger Weise mit dem Medium auseinander. Vom Wunsch motiviert\, dabei auch alte Techniken wiederzubeleben\, diese neu zu interpretieren und dabei möglichst viele Schritte eigenhändig durchzuführen\, übersetzt er die Aufnahmen in verschiedene Reproduktionsformen – in Fotoradierungen\, insbesondere Heliogravuren auf teils selbstgeschöpftem Papier\, in Installationen\, Silbergelatine-Abzüge auf Barytpapier und Künstlerbücher. \n2015 erhielt Aurel Dahlgrün den Hogan Lovells Art Award. 2018 überzeugte seine Installation »19 weeks of water« die Jury des Ehrenhof-Preises als beste Abschlussarbeit der Düsseldorfer Absolventen: Über Monate hatte Dahlgrün die Luftfeuchtigkeit im Akademieraum gesammelt und das kondensierte Wasser in ein flaches Becken überführt\, dessen spiegelnde Oberfläche undurchsichtig und entgegen allen erkennbaren Fakten von unwägbarerer Tiefe erschien und damit zur idealen Projektionsfläche für den die Installation umschreitenden Besucher wurde. Das Museum Kunstpalast zeigt im Frühjahr 2019 eine Werkpräsentation des Künstlers. \nDahlgrün erforscht die räumliche Gegenwart\, insbesondere Übergangssituationen – so waren die Fotografien seines erstes Künstlerbuchs »Hinein\, hinaus\, hindurch« betitelt. Der wortspielerische Ausstellungstitel UNRESOLVED DESIRE umschreibt die uneingelöste Sehnsucht des Fotografen\, die ihn als einen Vielreisenden im Allgemeinen antreibt und für die das formwandlerische Element Wasser\, sein derzeit bevorzugtes Sujet\, die geeignete Metapher liefert. Von Alters her steht Wasser\, der Fluss\, für das unaufhaltsame Vergehen von Zeit und für Vergänglichkeit\, das Meer in seiner unermesslichen Weite für den Wunsch des Menschen\, das von Sigmund Freud in seiner Abhandlung »Das Unbehagen in der Kultur« (Wien\, 1930) beschriebene „ozeanische Gefühl“ des primären Narzissmus wiedererleben zu können\, noch ohne Grenze zwischen Innen- und Außenwelt. \nÄhnlich wie die Motivreihe\, die der schwimm- und tauchbegeisterte Künstler während seiner Auslandsreisen in freien Gewässern\, aber auch in den künstlichen Wasserwelten internationaler Aquarien aufgenommen hat\, wird auch seine neue Serie »Hinter Scheiben – über Wasser / Hinter Scheiben – unter Wasser« zu einer Art Reisetagebuch. Der Transfer in das klassische Medium der Heliogravur begünstigt die atmosphärische Aufladung der Motive\, die technische Perfektion und Präzision der Fotoaufnahmen erfährt einen gewollten Twist ins Ungefähre\, Romantische. Die blaugrüne\, ins Petrol spielende Farbigkeit der Fotogravuren verleiht ihnen einen nostalgischen Touch\, ist aber auch Referenz zum dargestellten Element. \nAus einigen Fotogravuren gestaltet Aurel Dahlgrün Publikationen\, die sich aufgrund einer symmetrischen Einfaltung der Seiten nur in einer entsprechend beidhändigen\, synchronen Bewegung aufklappen und durchblättern lassen. Diese gespiegelte Bewegung ist inhaltlich durch die Gegenüberstellung von miteinander durch Perspektivwechsel verknüpften Motiven begründet\, scheint aber auch der Geste des Schwimmers entlehnt: in beiden Publikationen zeigt Dahlgrün Fotografien\, die er auf seinen Expeditionen sowohl unter als auch oberhalb des Wassers aufgenommen hat.\nAndere Aufnahmen stammen z.B. aus dem Innenraum eines Wasserkochers oder einer Waschmaschine. Die vom Künstler auch sonst häufig gewählte paarweise Anordnung der Fotos verdeutlicht Polaritäten wie Oberfläche und Tiefenraum\, Aufsicht und Untersicht\, Innen und Außen – und hat auch eine Entsprechung mit der Entstehung des Bildes im menschlichen Auge\, das sich ebenfalls durch Zusammensetzung der Information im Gehirn ergibt\, die linkes und rechtes Auge getrennt aufnehmen. \nDas neueste Künstlerbuch mit dem Titel »Strömung und Stillstand«\, verlagert die Beobachtung von exotischeren Orten in die heimische Umgebung benachbarter Seen und Flüsse. Auf die Wasseroberfläche und unter Wasser fotografiert\, erinnern die zweigeteilten Perspektiven an Kindheitserfahrungen\, an die Faszination des Unwägbaren\, die Fantasien über die verborgene Welt unter dem Wasserspiegel. In der gleichzeitigen Schau beider Ansichten enthüllt sich vieles\, was sich der Beobachtung des Menschen sonst entzieht\, aber dennoch dessen Einflussnahme auf Natur und Umwelt unfreiwillig ausgesetzt ist. \nSeine Einwirkung gezielt zurück nimmt der Künstler in einer installativen Anordnung in ZERO FOLD. Wie auch bereits bei älteren Arbeiten recycelt Aurel Dahlgrün für seine Installation alte Fotografien\, um aus den Farbpigmenten Neues zu kreieren: In einem niedriger Behälter entsteht eine Art Tinte aus geschredderten Fotos. Die zerkleinerten\, in Wasser und Chemikalien angelösten Partikel geben ihre Farbe ab\, ein in das Becken getauchtes Fotopapier nimmt nach und nach die Farbe aus dem Behältnis auf. Langsam steigt die Horizontlinie auf dem Papierbogen empor\, mit dem von der aktuellen Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Ausstellungsraum bestimmten Tempo und in durch neue Reaktion mit dem Licht veränderter Farbe. Der Künstler gibt hier bewusst Kontrolle an die Medien selbst ab und ist interessiert an der Prozesshaftigkeit der Installation – und so gibt es auch hier wieder einen Transit über den Zeitraum der Ausstellungslaufzeit zu beobachten. \nDie Momentaufnahmen der aktuellen Serie »Tür und Angel«\, mit denen Aurel Dahlgrün den ZERO FOLDER gestaltet hat\, stehen ebenfalls für Schwellensituationen. Sie entspringen nicht der Natur\, sondern sind während des Unterwegsseins aus diversen Transportmitteln fotografiert – Bus\, Bahn\, Auto\, Flugzeug oder Fähre. \nZERO FOLD\nAlbertusstraße 4\, 50667 Cologne \nAurel Dahlgrün\nUNRESOLVED DESIRE \nOpening: Friday\, August 31\, 2018\, 7 – 20 p.m.\nDuration: September 1 to October 13\, 2018\nOpening times: Thu – Sat\, 2 – 6 p.m. and by appointment www.zerofold.de \nRelease Artist’s Book Strömung und Stillstand September 7\, 2018\, 7 – 10 p.m. \nOpening times Internationale Photoszene Köln Festival September 21\, 22\, 27\, 2 – 6 p.m.\nFr\, September 28\, 2018\, 2 – 10 p.m.\nSat\, Sun\, September 29/30\, 2018\, 11 – 7 p.m. \nAurel Dahlgrün\, *1989 Berlin\, grew up in in Småland\, Sweden\, and has been living in Düsseldorf since 2011\, where he completed a study of photography at the Düsseldorf Arts Academy with Prof. Christopher Williams. The artist examines the medium in various ways. He is motivated by the wish to revive early techniques\, to interpret them innovatively and to undertake personally as many of the procedural stages as possible. He translates the photographs into various reproductive forms\, including etchings\, particularly in the form of héliogravures [also known as photogravures] on largely self-made paper\, gelatin silver prints on baryta paper\, artist’s books\, and installations. \nIn 2015\, Aurel Dahlgrün received the Hogan Lovells Art Award. In 2018\, for his installation 19 weeks of water he was presented with the Ehrenhof Award as best final thesis from those submitted by students of the Düsseldorf Arts Academy: For months\, Dahlgrün had been removing humidity from the air of the academy space and collecting it as condensation in a flat basin\, the reflective surface of which appeared opaque and of imponderable depth\, serving as an ideal projection surface to the viewer walking through the installation. The Museum Kunstpalast will present a show of the artist’s work in the spring of 2019. \nDahlgrün explores spatial presence\, especially situations involving transition as in the photographs in his first artist’s book ‚Hinein\, hinaus\, hindurch [In\, out\, through]‘. The exhibition title UNRESOLVED DESIRE describes and is inspired by that uncertain desire of the artist who travels a lot and for whom the form changing element of water\, his preferred subject at the time\, stands as the appropriate metaphor. From time immemorial water\, the river\, has stood for transience\, the inexorable passing of time\, the sea\, in its vast expanse standing for man’s desire to be able to re-experience the “oceanic feeling” of the primary narcissism without the boundary between the inner and outer worlds described by Sigmund Freud in his book Civilization and its Discontents (Vienna 1930). \nLike the series of motifs which the artist\, who loves to swim and to dive has photographed during his travels abroad in open water and also in the artificially contained water worlds of international aquariums\, his new series ‚Behind Glass Panes – Above the Water / Behind Glass Panes – Under Water‘\, is a kind of travel diary. Dahlgrün’s use of héliogravure\, the oldest procedure for reproducing photographic images provides an atmospheric charge to the motifs in which precision and technical perfection takes an unintended turn towards the vague\, into romance. The blue-green\, almost petroleum color of the photogravures hints at nostalgia while remaining a direct reference of the pictured element. \nAurel Dahlgrün uses some photogravures for publications\, which because of a symmetrical folding of the pages can only be opened and leafed through in a two-handed\, synchronous movement. The content of this reflected movement is due to the juxtaposition of motifs which are connected through the change of perspective\, but it also seems to be borrowed from the gesture of the swimmer: in both publications Dahlgrün shows photographs which he has taken during his expeditions both under and above water. \nOther photographs originate for example from the interior space of a water boiler or a laundry machine. The artist’s often chosen arrangement of the photographs in pairs illustrates polarities like surface and depth\, angles from above and from below\, the interior and exterior – and bears a correspondence to the origination of an image via the human eye\, each eye receiving information separately\, yet resulting in the composition of the information by the brain. \nThe most recent artist’s book with the title ‚Strömung und Stillstand [Flow and Standstill]‘\, shifts the observation of exotic places into the local environment of neighboring lakes and rivers. Photographed at both the surface of the water and below\, the divided (two-part) perspectives are reminiscent of experiences from childhood\, the fascination of the uncertain\, fantasies of a hidden world beneath the water. Much is revealed in the simultaneous presentation of both perspectives that usually evades human observation yet is nevertheless involuntarily exposed to man’s influence on nature and the environment. \nThe artist intentionally curbs his personal intervention in the installation at ZERO FOLD. As in earlier works Aurel Dahlgrün recycles old photographs in this installation\, in order to create something new from the color pigments: A lower container holds ink made from shredded photographs dissolved in water and chemicals. A sheet of photographic paper dipped into the bath gradually undergoes a chemical reaction taking on color from the ink. A horizon line on the paper rises slowly\, its speed dependent upon the humidity and temperature of the exhibition space\, the color altering further through reaction to the light. The artist consciously relinquishing control to the media\, is concerned only in the processual aspect of what is taking place\, an ongoing\, observable transition occurring over the period of time encompassing the duration of the exhibition. \nThe photographs of the recent series ‚Tür und Angel [Passing]‘ with which Aurel Dahlgrün has created the ZERO FOLDER\, stand also for borderline situations. They consist of photographs taken while travelling from various means of transportation\, including buses\, trains\, cars\, planes\, and ferries. \nTranslation: Uta Hoffmann
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LOCATION:ZERO FOLD\, Albertusstraße 4\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Dat Maache me us de Lameng | Christoph und Sebastian Mügge (Malmö/Umea)
DESCRIPTION:31.08. bis 09.112018 \n>> Vernissage: Freitag\, 31. August 2018\, ab 19h | in Anwesenheit der Künstler \n>> Artist Talk: Samstag 27. Oktober 2018\, 18h\nDr. Danièle Perrier (Koblenz) im Gespräch mit Christoph und Sebastian Mügge \n>> Finissage: Freitag\, 9. November 2018\, ab 19h \nNach mehreren Jahren im Ausland kehren die Brüder Christoph Mügge und Sebastian Mügge in ihre Heimatstadt Bonn zurück um sich dort mittels einer raumgreifenden\, interdisziplinär und experimentell angelegten ortsspezifischen Installation der Stadt Bonn und ihrem komplexen Identitätswandel mit künstlerischen Mitteln an zu nähern. \nDas Ausstellungsprojekt dreht sich letztlich um den anhaltenden Wandel vom Epizentrum des politischen Machtspiels der Bonner Wohlfühl-Republik bis hin zur UN-Klimakonferenz und dem hochgesteckten Ziel eine Art\nrheinisches Salzburg zu werden\, in dem Beethoven – der große Stolz der Stadt – bewusst im Marketing eingesetzt\nwird. – Ehrgeizige Vorhaben also\, die sowohl das kulturelle als auch das politische Erbe verwalten und vielleicht\ndadurch auch der Tendenz entgegen wirken\, in Vergessenheit zu geraten und in den Schatten von nahen Metropolen oder der neuen Hauptstadt Berlin gestellt zu werden. \nFür Materialsponsoring geht unser spezieller Dank an:\n> Frau Monika Stuckmann\, Bonn und\n> Frau Marlies Stockhorst\, Präsidentin des Festausschuss BONNER KARNEVAL e.V. \nUnterstützt durch:\n> iaspis-The Swedish Arts Grants Committee\n> Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland\n> Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn
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LOCATION:DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+\, Mechenstrasse 25\, Bonn\, 53129
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SUMMARY:Tilman Peschel - Ich mich ohne
DESCRIPTION:In „ich mich ohne“ kreist der Fotokünstler Tilman Peschel um die menschliche Figur\, kreist sich selbst ein\, einziger Protagonist seines Werkes. \nDurch Licht- und Blickwinkel lässt er extreme Momente entstehen\, die zunächst oft wie abstrakte Zeichnungen erscheinen und bei genauem Betrachten den menschlichen Körper umreißen. Vertraute Details werden befremdlich\, Intimität kippt ins Absurde\, Nähe und Distanz wechseln. \nAnders wirken Tilman Peschels Fotocollagen\, in denen klar erkennbare Körper fragmentiert in Raumkonstruktionen hängen. In ihrer Unvollständigkeit lassen sie an ein Ersatzteillager denken. Jedoch sind die meisten Figuren agil. Sie überreizen ihre körperlichen Grenzen\, als wollten sie sich selbst überwinden. Ich ist ein Körper\, Ich ist ein zärtlicher Gedanke. \nDie ausgestellten Fotoarbeiten wecken Assoziationen zu Fraktalen und Dekonstruktion und bieten konkrete Verkörperungen wissenschaftlich abstrakter Begriffe unserer Gegenwart. Die Grenze zwischen Groteske und Scherz\, Härte und Schönheit\, zwischen konkret und abstrakt wird spürbar und wie bei einem Vexierbild immer wieder übersprungen. \nDie Ausstellung ist Teil des Photoszene Festivals 2018. Zur Eröffnung führt Dr. Kerstin Stremmel in die Ausstellung ein.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:GRLS BBYLON
DESCRIPTION:Zur DC Open 2018 präsentiert SETAREH GALLERY Sebastian Riemers neue Ausstellung GRLS BBYLON. Die Eröffnung findet am 7.9.2018 um 18 Uhr statt. \nAusgangspunkt der intermedialen Auseinandersetzung sind vorgefundene Modeaufnahmen. Die Foto-grafien\, die der wie ein Bilderforscher agierende Künstler in einem Schaufenster in Tel Aviv entdeckte\, waren durch stetige Sonneneinstrahlung nicht nur ausgeblichen\, sondern dabei sich zu zersetzen. \nBeim Betrachten der morbid-schönen Aufnahmen mag man sich an eine Szene aus Fellinis Roma (https://www.youtube.com/watch?v=Wjtst-Vr87A) erinnern\, in der bei unterirdischen Bauarbeiten durch Zufall eine mit prachtvollen Fresken geschmückte antike römische Villa freigelegt wird. Die dargestellten Figuren scheinen wie zu neuem Leben erweckt\, doch die hereinströmende Luft vernichtet vor den entsetzten Augen der Betrachter die Bilder von einst\, als würden sich die Abgebildeten in die vergangene Zeit zurückziehen\, aus der sie gerade noch für einen Moment sichtbar waren. Einer ähnlichen Geisteshaltung scheint auch Riemer in seiner Arbeit zu folgen. \nEr zeigt Modefotografie in Zersetzung und Auflösung\, somit in Nichterfüllung ihres eigentlichen Anspruchs. Die Models können nicht ewig jung und vollkommen bleiben\, so sind deren Abbildungen – wie in einer Variante der Dorian Gray Thematik – einem massiven Alterungsprozess ausgesetzt. Sie sind dabei zu zerfallen\, sie lösen und schälen sich aus der Druckschicht\, wobei nur einige dunkler konturierte Stellen erhalten bleiben. Dabei erstaunt es\, dass der vorgefundene Zustand klimatische Gründe hat und in Mitteleuropa so gar nicht möglich wäre – zumindest noch nicht. Diese Auflösungstendenzen blieben – so scheint es – bei der Erfindung und Weiterentwicklung der Fotografie weitgehend unberücksichtigt. So könnte man meinen\, das Medium sei aufgrund seiner Materialeigenschaften ein eurozentrisches Projekt. \nDoch nicht nur der Bildträger\, auch der Bildinhalt spiegelt in seinem einheitlichen Schönheitsideal eines vermeintlich internationalen Modestandards einen gewissen Eurozentrismus wider. Der „europäisch-kaukasische Look“\, wie es in der Modebranche oft heißt\, ist selbst in Ländern präsent\, deren Bevölkerung einem solchen „Menschentypus“ nicht entspricht. So wirken die zerfallenden Bilder wie Relikte einer westlich geprägten Weltanschauung\, die gerade dabei ist ihr Gesicht zu verlieren. \nDie zur Ausstellung erscheinende 16-sprachige Künstlerpublikation greift den Gedanken der Austausch-barkeit und damit verbundenen Verwirrung universell einsetzbarer Standardbilder auf und überträgt den Aspekt der künstlerisch-medialen Übersetzung auf eine sprachlich-textliche Ebene. Dafür wurde der vielfach übersetzte Text der israelischen Kunsthistorikerin Michael B. Ron den Werken gegenübergestellt. \nDen in der Fotografie immer wieder gestellten Fragen nach Autorenschaft und Verfügbarkeit der Bilder\, begegnet Sebastian Riemer in konsequenter Weise und zeigt auf\, dass es heutzutage immer noch relevant sein kann Fotografien zu realisieren\, sie zu transformieren und als Kunstwerke an die Wand zu hängen. Indem Riemer die Modelbilder hochauflösend aufnimmt und sie großformatig aufzieht\, sodass deren Rasterpunkte sichtbar werden\, holt er den Betrachter dicht an die Motive heran. Dadurch schafft er eine Unmittelbarkeit\, in der er den Fokus auf in die Motive projizierbare Themen wie Medienreflexion\, Kolonialkritik\, westliche Standards und Migration legt und so Fragen von gesellschaftlicher Aktualität ästhetisch verhandelt. \nRiemer konserviert Verfallszustände von wahrscheinlich nicht mehr existenten fotografischen Ruinen. Das Festhalten des Haltlosen\, die Fotografien sich auflösender Fotos unterstreichen den mit dem Medium seit jeher verbundenen Wunsch die Zeit anzuhalten und verbildlichen gleichzeitig die Vergänglichkeit des zu bannenden Augenblicks. Gerade in der Morbidität der abblätternden Aufnahmen von Models\, die uns einen letzten verführerischen Blick zuwerfen\, in diesen flüchtigen Momenten liegt die eigentliche Schönheit des gerade noch Abgebildeten\, dass erst im Moment seines Zerfalls aus seiner eigentlich trivialen Funktion herauszutreten vermag. Die Fotografien\, die der wie ein Bilderforscher agierende Künstler in einem Schaufenster in Tel Aviv entdeckte\, waren durch die stetige Sonneneinstrahlung nicht nur ausgeblichen\, sondern dabei sich zu zersetzen.
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LOCATION:Setareh Gallery\, Hohe Straße 53\, Düsseldorf\, 40213
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SUMMARY:PATRICK NIEMANN |ERLEUCHTUNG | VERNISSAGE 07.09.18 18h | @DD55 Cologne
DESCRIPTION:In den Räumen der Kölner Galerie DD55 eröffnet am 07.09.2018 ab 18:00 Uhr die Ausstellung des in Berlin ansässigen Künstlers Patrick Niemann. Gezeigt werden Licht-Objekte und Zeichnungen. \nSeit Jahrtausenden sucht die Menscheit an unterschiedlichen Orten Schutz vor der Natur.\nDie Urmenschen wohnten in dunklen Höhlen meist ohne Tageslicht. Mit Weiterentwicklung der Zivilisation stieg gleichzeitig auch der Anspruch der Menschen an ihren Lebensraum. Sie begannen\, die Umwelt ihren Bedürfnissen anzupassen und schufen somit den von Menschen geschaffenen Raum. Die Beleuchtung des Raumes war hierbei von Anfang an ein wichtiger Aspekt. Mit zunehmendem technischem Fortschritt wurde immer weiter sowohl in die Höhe als auch in die Tiefe gebaut.\nEine wichtige Inspirationsquelle des Künstlers für die aktuelle Ausstellung „Erleuchtung“ ist die Wahrnehmung verlassener unterirdischer Räume im urbanen Umfeld\, wie zum Beispiel Keller\, Schächte\, Tunnel und Bunker im künstlichen Licht.\nDie Materialien\, die Patrick Niemann zur Schaffung seiner Licht-Objekte verwendet\, wie zum Beispiel Beton\, Metall\, Glasscherben oder auch gefundene Objekte\, stehen in gedanklicher Verbindung zu diesen Orten.\nLicht und Erleuchtung prägen – manchmal offensichtlich\, manchmal auch subtil – die ausgestellten Kunstwerke und geben Anstöße\, über die Themen Wahrnehmung\, Wahrheit\, Glauben\, Selbstreflexion oder auch Spiritualität nachzudenken. Titel wie zum Beispiel „Justitia“\, „Glaubst du was du siehst oder nur was du glaubst zu sehen“ oder „Tuer Oeffner oder Verschliesser“ zeigen die Ernsthaftigkeit der Themen mit einem Schuss an Humor und Sarkasmus. Die präzise Linienführung von Patrick Niemann findet nicht nur auf dem Papier sondern auch in der gesamten Ausstellung wieder. \nDie Ausstellung kann bis zum 09.11.2018 besucht werden. \nÖFFNUNGSZITEN:\nMi. – Fr./ 13 – 18h\nDC Open\nSa. und So. / 12 – 16h\nu.n.V.\nDC OPEN
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LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
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SUMMARY:EDMUND CLARK UNSEEN CONFLICTS - War on Terror
DESCRIPTION:Das Werk des vielfach preisgekrönten britischen Künstlers Edmund Clark reflektiert Geschichte\, Politik\, sowie die Mittel ihrer Repräsentation in einer vielschichtigen Kombination aus diversen Medien wie Fotografie\, Film\, Textdokument und Installation. Auf der Grundlage eines fotografischen Ansatzes konzentrieren sich die Arbeiten von Edmund Clark thematisch auf Machtsysteme und Mechanismen der Staatskontrolle. Insbesondere liegt das Augenmerk des Fotografen\, der als Mitglied der britischen Presse erstmals Zugang zum Gefangenenlager Guantánamo erhielt\, auf den umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen seit den Terroranschlägen von 9/11. \nFotoserien wie “Negative Publicity. Artefacts of Extraordinary Rendition” zeigen die weitreichenden und die Normalität des Alltags beeinträchtigenden Folgen des Krieges gegen den Terrorismus auf. Die Serie ist zwischen 2011 und 2016 in Zusammenarbeit mit dem Antiterror-Experten Crofton Black entstanden\, der als einer der Hauptzeugen vor dem EU-Parlament und dem EU-Gerichtshof zur Verurteilung von Polen und Litauen beitrug\, auf deren Boden die CIA verborgene Haftanstalten errichtet hatte. In „Negative Publicity“ beleuchtet Clark Fälle von „Extraordinary Rendition“\, womit das Entführen und Überführen einer Person von einem Staat zum anderen ohne juristische Grundlage bezeichnet wird. Anhand von Rechnungen\, Quittungen und anderen Nachweisen von Unternehmen\, die an der Durchführung dieser Gefangenentransporte beteiligt waren\, werden diese weltweiten „Bewegungen“ zwischen geheimen Aufenthaltsorten und Gefängnissen dokumentiert. Begleitet werden diese Belege von Fotografien privater Wohnhäuser\, Hafteinrichtungen\, Firmen- und Regierungssitze\, zwischen denen sich das internationale Netzwerk von der Landkarte getilgter\, „schwarzer Schauplätze“ der CIA spannt. Für dieses Projekt erhielt Clark\, gemeinsam mit Crofton Black\, einen ICP Infinity Award (2017\, https://www.youtube.com/watch?v=izIPcV2x2-k). \nDie Serie „Control Order House“ (2011) ist das Ergebnis des Aufenthalts von Edmund Clark in einem Haus\, das als Ort der Festnahme eines Mannes diente\, der verdächtigt wurde\, terroristischen Aktivitäten nahezustehen. In 3 Tagen und 2 Nächten\, die Edmund Clark 2011 gemeinsam mit dem Bewohner in dieser Einrichtung verbrachte\, entstanden über 500 Ansichten. Es sind schnelle Aufnahmen\, die mit automatischer Blitzlichteinstellung und Weitwinkelobjektiv\, aber ohne kompositorische Einflussnahme zustande kamen: Dokumente einer Inhaftierung in häuslicher Umgebung. Die numerisch ausgewiesene Reihenfolge legt nahe\, dass es sich hier um eine geschlossene Sequenz\, um eine lückenlose Dokumentation handelt. Der unter Beobachtung stehende Protagonist jedoch\, dessen Gegenwart letztlich durch die exakte Wiedergabe seines Wohnraums evoziert wird\, fehlt. Stattdessen findet sich auf dem beklemmenden Parcours eine Detaildichte\, die das Fehlen einer persönlichen Einrichtung umso offensichtlicher werden lässt. Wie eine Spurensuche dringt die Kamera in Ecken und Nischen\, um Indizien einer menschlichen Präsenz aufzudecken. Unheimlich erscheint dabei die (an den Autoritäten vorbeigeschmuggelte) Katze als einziges Lebewesen. Die Spannung verborgener (Bild-)inhalte durchdringt jede einzelne Aufnahme. \nAuch die Serie „Letters to Omar“ (2010\, https://www.fotomuseum.ch/de/explore/situations/30612) veranschaulicht die Beschneidung der Freiheit des Individuums zur Prävention terroristischer Unternehmungen. Hier versammelt Edmund Clark eine Auswahl an Briefen und Karten\, die der Insasse Omar Deghayes während seines sechsjährigen Aufenthaltes im Gefängnis Guantánamo erhalten hat. Es handelt sich hierbei um Schriftstücke\, die von Familienangehörigen\, aber auch von Unbekannten verfasst wurden und deren Inhalte vor der Zustellung an den Empfänger in Guantánamo manipuliert und zensiert wurden. Omar erhielt eine bloße\, mit einer Referenznummer versehene Kopie des Originalschriftstücks. Diese verfälschten\, in ihrem Wert geminderten\, abstrahierten Gesten der Unterstützung werden zu Zeichen staatlicher Machtausübung und einer durch Verfolgung und Verdächtigung bedrängten Wahrnehmung\, die letztlich zu einer zunehmenden Halt- und Orientierungslosigkeit beiträgt. \nIn „Mountains of Majeed“ (2014) stellt Clark fotografische Aufnahmen des US-Luftwaffenstützpunktes Bagram in Afghanistan und Gemälde des lokalen Künstlers Majeed gegenüber. Hier treffen hochaufgelöste Bilddateien\, die aus dem eingezäunten Areal der Militäranlage heraus die im Hintergrund sich majestätisch erhebende Bergkette des Hindukusch dokumentieren\, auf die idealisierte malerische Darstellung üppig grüner und gebirgiger Landstriche derselben. \nEs geht Clark um die Dokumentation\, um die Fotografie\, um das Bild überhaupt\, dessen immanente Eigenschaften – Farbe und Form – mit vorgefassten Meinungen und einseitigen Inhalten in Übereinstimmung gebracht werden und daher nicht verbindlich einer „Wahrheit“ entsprechen können. Seine Werke fordern dazu auf\, die Erzählungen und Prozesse “hinter den Bildschirmen zu erkennen\, durch die wir die Bilder wahrnehmen\, die Filter\, die unsere Eindrücke manipulieren.“ \nDie aktuelle Ausstellung bei Parrotta Contemporary Art beruht in ihrer konzeptuellen Ausrichtung und Werkauswahl auf der umfassenden und vielbeachteten Präsentation „Terror Incognitus“ (2016) in Zephyr. Raum für Fotografie\, Reiss-Engelhorn-Museen\, Mannheim. \nEDMUND CLARK \nDas Werk von Edmund Clark wurde in großen Einzelausstellungen in bekannten Museen und Institutionen präsentiert\, darunter in jüngster Zeit dem International Center of Photography Museum\, New York\, dem Imperial War Museum\, London\, und dem Zephyr. Raum für Fotografie\, Reiss-Engelhorn-Museen\, Mannheim. \nSeine Arbeiten sind in namhaften nationalen und internationalen Sammlungen vertreten\, wie dem ICP Museum und dem George Eastman House in den USA\, sowie dem Imperial War Museum und dem National Media House in Großbritannien. \nVielfach ausgezeichnet\, erhielt Edmund Clark die Royal Photographic Society Hood Medal für herausragende Fotografie im Dienste der Öffentlichkeit\, zudem wurde ihm der British Journal of Photography International Photography Award verliehen. Clark wurde 2014 für den Henri Cartier-Bresson International Award\, 2012 für den Prix Pictet und 2011 für den Deutsche Börse Photography Prize nominiert. Auch seine Publikationen wurden mit zahlreichen Preisen bedacht\, u.a. „Guantánamo: If the Light Goes Out“ als bestes Buch des Jahres 2011 bei den New York Photo Awards und den International Photography Awards / The Lucies Awards sowie „Negative Publicity“ als Gewinner des ersten Foto-Text Buch-Preises der Les Rencontres de la Photographie\, Arles (2016).
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LOCATION:Parrotta Contemporary Art\, Brüsseler Str. 21\, Köln\, 50674
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SUMMARY:DER BESTIRNTE HIMMEL ÜBER MIR / peter schloss
DESCRIPTION:Laut Kant sind es zwei Dinge\, die das menschliche Gemüt mit Ehrfurcht und Bewunderung erfüllen: »der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir«. Wenn Peter Schloss – der vor seiner Zeit an der Kunstakademie Philosophie und Politikwissenschaft studierte – der Ausstellung den ersten Teil dieses Zitats als Titel gibt\, darf man sicher sein\, dass es ihm eigentlich auch um den zweiten Aspekt geht. \nFür Peter Schloss sind seine Arbeiten Denk-Tools\, mittels derer er analogieartig über unterschiedliche Systeme reflektiert. Wobei immer zu prüfen bleibt\, wie weit diese Analogien tragen und wo sie an ihre Grenzen stoßen. \nEine Wasserwaage mag als Werkzeug zum Anzeigen und Ermitteln eines Ideals bzw. zur Feststellung und Messung der Abweichung davon verstanden werden – vielleicht aber auch abstrakter als Inbegriff einer Wertvorstellung.\nMittels Tariergewichten in der Schwebe gehalten\, ist der Konstruktion ablesbar an welchen Schrauben / Faktoren gedreht werden kann und muss um das fragile Equilibrium aufrecht zu erhalten; parallel zur sozialen Konstruktion von Normen und Werten. \nDementsprechend entpuppt sich die Mechanik in einem transparente Kasten neben einer flackernden Leuchtstoffröhre als großer analoger Zufallsgenerator. Das als ‚Schalter‘ fungierende triple-pendulum stammt aus der Chaostheorie. Es zeigt bei jeder Bewegung aus einem stets identischen Anfangszustand ein jeweils anderes chaotisches bzw. individuelles Verhalten. Übertragen: wieso kommen Menschen\, die der gleichen Faktenlage ausgesetzt sind zu divergierenden Überzeugungen und daraus resultierenden Verhaltensweisen? \nNeben diesen beiden – auf die zwei Ausstellungsräume verteilten – Skulpturen machen eine Serie von Prints und eine einsehbares Objekt\, deren Inneres an einen Sternenhimmel erinnert\, die Fragestellungen von »Der bestirnte Himmel über mir« für den Betrachter unmittelbar erfahrbar.
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LOCATION:TYSON\, Marsiliusstr. 55\, Köln\, 50937
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SUMMARY:"NORDEN" und das Hemd von LINCOLN ELLSWORTH - Gobelin mit Nebenarbeiten\, Hemd und Fotos
DESCRIPTION:JAGLA AUSSTELLUNGSRAUM \nINGRID WIENER \n„NORDEN“ und das Hemd von LINCOLN ELLSWORTH\nGobelin mit Nebenarbeiten\, Hemd und Fotos \n7. September bis 6. Oktober 2018 \nMan darf auch weben\, was man nicht sieht – so lautet der Titel eines Kataloges mit Teppichen von Dieter Roth und Ingrid Wiener\, aus dem Jahre 2007/2008.\nZwei Jahre später beginnt Ingrid Wiener das zu weben\, was sie gesehen hat.\nIn ihrer 12-teiligen Gobelin-Arbeit „ NORDEN (Lincoln Ellsworth)“ präsentiert sie den weiten Blick aus einem Flugzeug-Fenster\, über ausgedehnte Strecken Kanadas hinweg\, der arktischen Tundra\, samt der Alaska Range – das Ganze noch bildlich durchzogen von Eisbergen\, Meeren und Flusslandschaften.\nDieser in zwölf kleinere Teppiche aufgeteilten kartografischen Landschaft ist ein altes Lederhemd bildlich vorangestellt … schon etwas alt und getragen sieht es aus. Als Sujet bezeichnet es ebenso das\, was Ingrid Wiener gesehen hat – nicht nur das\, sondern was sie gleichzeitig auch besitzt: das Hemd von Lincoln Ellsworth\, jenem amerikanischen Polarforscher\, der ab 1925 in mehreren Expeditionen den Nordpol bis hin zu Alaska überflog und sich letztlich ab 1933 in der Antarktis aufhielt. In seiner vierten Antarktis-Expedition flog er zusammen mit dem Piloten Herbert Hollick-Kenyon in einer einmotorigen Maschine von der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel quer über den Kontinent zur Bay of Whales an der Ostküste des Ross-Schelfeises und erbrachte damit den Nachweis\, dass West- und –Ostantarktis eine gemeinsame Eiskappe haben und nicht getrennt sind.\nWie kommt es aber zu dieser speziellen Thematik auf dem 12-teiligen Gobelin von Ingrid Wiener?\nDazu gab sie selbst eine kurze Erläuterung:\n„Ich hatte vor einiger Zeit von einer Schweizer Freundin ein Lederhemd aus dem Schloss Lenzburg von Lincoln Ellsworth bekommen. Es war in ihrer Familie wie ein Schatz aufbewahrt worden. Ich hatte keine Ahnung von Lincoln Ellsworth und begann seine Bücher zu lesen. Er war bereits in jungen Jahren zum Bärenjagen in Kanada unterwegs und später für den Bau der kanadischen Eisenbahn. Schon bei unserer ersten Reise durch Kanada hatten wir fast die gleiche Strecke wie er nach Prince Rupert zurückgelegt.\nNachdem wir nach Dawson City in den Yukon übersiedelt sind und mit unserem Flugzeug (Oswald als Pilot) die arktische Tundra samt der Alaska Range durchflogen hatten\, war mir klar dass ich ohne es vorher zu wissen an den gleichen Orten wie Ellsworth gewesen war.\nWir sind von NOME nach TELLER gefahren (eine der seltenen Straßen)\, ohne zu wissen\, dass AMUNDSEN\, NOBILE und ELLSWORTH die gleiche Strecke mit Hundeschlitten nach ihrer Landung mit der NORGE in Teller zurücklegten.\nDa wir altersbedingt unsere arktischen Abenteuer einschränken müssen\, habe ich sie auf den Gobelin übertragen. Es gibt dazu Fotos von unseren Besuchen in den kleinen Eskimosiedlungen und sonstigen Stationen wo wir gelandet sind\, wie auch von unserem Leben im YUKON TERRITORY.“ \nAuf diese Weise „webt“ Ingrid Wiener einen „Geschichts-Teppich“ der verschiedenen (dokumentarischen wie historischen) Räume\, Flächen\, Orte und Stationen\, die bildlich wie inhaltlich in- und zueinander fließen. Somit stehen ihre gewebten Bilder auch in der Bedeutung von einer „in Materie umgewandelte Zeit“. In ihrem Gobelin „verknüpft“ sie dabei ungleichzeitige Vergangenheiten mit dem Gegenwärtigen und ihrer eigenen Geschichte. \nDie Bandbreite der Arbeiten Ingrid Wieners reicht von Gobelins über Zeichnungen\, Fotografien\, Aquarelle und Texten\, bis hin zu Koch- und Gesangsperformances\, Schallplatten und Filmen (u.a. mit VALIE EXPORT und Oswald Wiener). Ihre alltäglichen Beobachtungen von Orten und Menschen sowie ihrer selbst bestimmen ihre Arbeit maßgeblich. \nIn der Ausstellung für Jagla Ausstellungsraum präsentiert Ingrid Wiener weiterhin Fotos\, Zeichnungen und Aquarelle zu diesem Thema sowie das originale Lederhemd von Lincoln Ellsworth. \nNORDEN (Lincoln Ellsworth) \n2010 -2012\nDawson City\, Yukon und Birkfeld\, Steiermark \nGobelin\n12 Teile je 54 x 45cm\nWolle\, Seide\, Baumwolle \nVor- und Nebenarbeiten\nFotos\, Aquarelle\, Filzstift auf Papier \, Computerausdrucke \nLincoln Ellsworth’s Lederhemd\naus Schloss Lenzburg \nJagla Ausstellungsraum\, Hansaring 98\, 50670 Köln I T 0160 9739 8065 I\nwww. jagla-ausstellungsraum.de I ujb@jagla-ausstellungsraum.de I\nÖffnungszeiten: Do\, Fr: 15-18 Uhr\, Sa: 13-16 Uhr
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LOCATION:Jagla Ausstellungsraum\, Hansaring 98\, Köln\, 50670
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SUMMARY:STRAUB/HUILLET/CÉZANNE. SEELEN MALT MAN NICHT
DESCRIPTION:Harald Bergmann\, Gerald Domenig\, gerlach en koop\, Peter Handke\, Gerard Hemsworth\, Erle Loran\, Benoît Maire\, Léo Marchutz\, John Rewald\, Ker-Xavier Roussel\, Hartwig Schwarz\, Jean-Marie Straub/Danièle Huillet\, Joëlle Tuerlinckx\, Rémy Zaugg \n8 September – 16 Dezember 2018\nEröffnung: Fr 7 Sept\, 19 Uhr \n„Seelen malt man nicht“ ist ein Zitat aus Jean-Marie Straub und Danièle Huillets Film „Une visite au Louvre“. Der junge Joachim Gasquet begleitet Cézanne bei seinen regelmäßigen Besuchen in das Pariser Louvre-Museum\, über das der Maler in einem Brief schrieb: „Der Louvre ist das Buch\, in dem wir lesen lernen. Doch dürfen wir uns nicht damit begnügen\, die schönen Formeln unserer Vorgänger beizubehalten. Suchen wir\, uns von ihnen zu entfernen\, um die schöne Natur zu studieren; trachten wir danach\, den Geist zu erfassen\, und bemühen wir uns\, uns unserem persönlichen Temperament entsprechend auszudrücken“. Das französische Filmemacherpaar Straub/Huillet widmete dem Maler in Folge zwei Filme: „Cézanne“ (1989\, dt. Fassung: Paul Cézanne im Gespräch mit Joachim Gasquet) und fünfzehn Jahre später „Une visite au Louvre“ (2004). \nFür den ersten Film wurden Straub/Huillet (1933 in Metz/Paris 1936-2006 Cholet) vom Pariser Musée d’Orsay eingeladen\, ein Porträt über den jungen Cézanne zu drehen. Sie entschieden dagegen und konzentrierten sich auf den letzten Lebensabschnitt zwischen Frühling 1896\, als der 57-jährige Cézanne den jungen Joachim Gasquet traf\, er sich seinem ‚motif‘ der Montagne Sainte-Victoire widmete\, und 1906\, als der Maler starb. Das war zu der Zeit\, von der Gasquet erzählt\, er habe auf der Straße gehört\, wie hinter dem Rücken von Cézanne Leute sagten: „Solche Maler sollte man erschießen“. Eine ähnlich harsche Kritik und Unverständnis traf auch das filmische Werk der ‚Straubs’. \nJoachim Gasquet\, Schriftsteller und Kunstkritiker\, war Sohn eines Schulfreundes von Cézanne aus Aix-en-Provence. Aus den gemeinsamen Besuchen im Louvre entstand eine Freundschaft\, die sich in Briefen\, Gesprächen und 1921 in Gasquets zweibändigem Buch „Cézanne“ niederschlug. Letzteres bildet auch die inhaltliche Grundlage für den Nachfolgerfilm „Ein Besuch im Louvre“\, in dem Cézanne weniger über seine Lehre spricht als über Künstler und Traditionen\, die sein Werk beeinflusst haben. Gemeinsam gehen sie durch das Museum von Tintorettos idealer\, vibrierender Malerei des Himmels zu Courbet\, dem Maler der Commune\, dem Maler der Erde. Cézannes Kommentare spiegeln dabei nicht nur seinen persönlichen Geschmack wieder\, sondern eine uralte Debatte in der Geschichte der Malerei. Die Filmemacher Straub/Huillet demonstrieren ihre Komplizenschaft mit Cézannes Beobachtungen\, indem sie beispielsweise dann Schwarzbilder einsetzen\, um Werke von Künstlerkollegen zu verdecken\, die er vehement ablehnt. Vor Werken\, die Cézanne jedoch bewundert\, dehnen sie ihre eigene Bewunderung unendlich aus\, indem sie die Kamera nah ans Bild heranführen\, um jedes einzelne Detail einzufangen und dort unbeirrt zu verharren. In beiden Filmen wird so ein Ausblick eröffnet\, was Malerei heute sein könnte – ein Ausblick\, wie ihn nur wenige in den letzten Jahrzehnten innerhalb ihrer Malerei aufzeigen konnten. \nDie Ausstellung „Seelen malt man nicht“ beginnt mit der Fragestellung\, was Malerei ist\, und leitet sie durch das Medium Film in einen weiter gefassten Diskurs\, der das Verhältnis von Malerei\, Fotografie und Film (Stand- und Bewegtbild) untersucht. Dafür präsentiert sie Werke und Archivalien von ausgewählten Künstlern\, die mögliche Antworten\, Weiterführungen oder Infragestellungen derselben formulieren und insbesondere das Thema von Bildbetrachtung\, Bildbeschreibung und Bildkritik in den Blick nehmen. Danièle Huillet schrieb in einem Entwurf zu dem Filmprojekt: „Wir werden wieder sehen müssen\, besser sehen\, wirklich sehen\, Leinwände\, die wir nicht kennen\, und Cézanne wird uns dabei helfen\, mit seinem durchdringenden Blick.“ In einer Welt\, in der Bilder hergestellt werden\, um als Waffen Seelen zu verletzen\, ist Straub/Huillets konzentrierte Bewegung hin zur Malerei eine entschieden politische Tat und somit aktueller denn je.
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LOCATION:Temporary Gallery\, Mauritiuswall 35\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Summer of Love
DESCRIPTION:Als Mitte der 60er Jahre die Beatniks die Freiheit des Geistes und der Liebe ausriefen nahm John Chicago (alias Wolfgang Schulz) seine Kamera und begann\, seine Eindrücke der gesellschaftlichen Veränderungen zu dokumentieren. Von Technik verstand er wenig. Dafür umso mehr von der Magie des Moments. Und so entstanden Bilderwelten\, die das einzigartige Lebensgefühl einer Zeit widerspiegeln\, in der alles möglich schien. Seine Cibachrome aus den 70er Jahren feiern die bunte Hippiewelt. \nAusstellung\n08. 09. – 03. 11. 2018 \nVernissage\, 07. 09. 2018\n19 – 22 Uhr\nScreening\, 28. 09. 2018\n„Hang on to a dream“\n19 – 22 Uhr\nLesung\, 29. 09. 2018\n„We want your daughters“\n17 Uhr \nÖffnungszeiten während des Festivals\nFr.\, 28. 09. 2018\n15 – 22 Uhr\nSa.\, 29. & So.\, 30. 09. 2018\n11 – 19 Uhr \nÖffnungszeiten:\nDo.-Fr. 15 – 19 Uhr\nSa. 11 – 15 Uhr\nund nach Vereinbarung
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LOCATION:Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes\, Baudristr. 5\, Köln\, 50733
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:VALIE EXPORT/Ingrid Wiener: But I come to thee in the name of the LORD
DESCRIPTION:GLASMOOG freut sich\, vom 09.09. bis 20.10.2018 eine gemeinsame Ausstellung der beiden namhaften österreichischen Künstlerinnen VALIE EXPORT und Ingrid Wiener ankündigen zu können.\nSeit den 1960er-Jahren haben VALIE EXPORT und Ingrid Wiener sich jeweils mit ihren radikal-kritischen\, feministischen sowie alltags- und wahrnehmungsbeobachtenden genreübergreifenden Werken nachhaltig in die Kunstgeschichte eingeschrieben. Immer wieder schufen EXPORT und Wiener dabei auch gemeinsame Werke\, darunter Wandteppiche\, Schallplatten sowie Foto- und Filmarbeiten. Ihre gemeinsame 8-teilige\, großformatige Fotoserie „…but I come to thee in the name of the LORD…“\, die das Zentrum ihrer gleichnamigen Ausstellung in GLASMOOG bildet\, entstand im Zusammenhang der 1992 gemeinsam mit Oswald Wiener für das österreichische Fernsehen erstellten Dokumentation „Das Unsagbare Sagen“ über ungewöhnliche Sprachverwendungen. Die Recherchereise führte sie dafür nach Lousiana zu verschiedenen Gemeinden der US-amerikanischen Pfingstbewegung\, bei denen das „Zungenreden“\, die Glossolalie\, eine zentrale Rolle spielt. Die Glossolalie\, auch als Sprachgebet verstanden\, ist eine universale religiöse Praxis der enthusiastisch-ekstatischen lautlichen Äußerung\, die unter anderem in der christlichen Pfingstbewegung praktiziert wird und dort als physisch wahrnehmbares Merkmal des Erfülltseins durch den Heiligen Geist gilt\, aber auch bei anderen spirituellen Gemeinschaften und Ritualen – wie zum Beispiel im Schamanismus – von zentraler Bedeutung ist.\nDie Fotoserie „…but I come to thee in the name of the LORD…“\, mit der VALIE EXPORT und Ingrid Wiener beide nun an die KHM zurückkehren – EXPORT lehrte von 1995/96 bis 2005 als Professorin an der KHM\, Wiener war mit ihren Traumaquarellen und Webarbeiten 2017 in einer Einzelausstellung präsent – wurde zum ersten Mal 2002 in der Charim Galerie Wien ausgestellt und rückt eben jenen kardinalen Moment des Kontakts mit dem Heiligen Geist in den Mittelpunkt. Filmmaterial von verschiedenen „tent meetings“ in Tioga (Lousiana) und Kirchen der Pfingstbewegung in New Orleans vermittelt außerdem einen ungewöhnlich tiefen Einblick in diese seit dem 19. Jahrhundert bestehende US-amerikanische Tradition exstatisch-euphorisierter spiritueller Praktiken. \nAbb.: VALIE EXPORT/Ingrid Wiener\, „…but I come to thee in the name of the LORD…“ (2002)\, 8-teilige Fotoserie\, je 143 x 173 cm. Courtesy die Künstlerinnen und Galerie Miryam Charim\, Wien.
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LOCATION:GLASMOOG – Raum für Kunst & Diskurs\, Filzengraben 2\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Praktikant/in gesucht
DESCRIPTION:Die Aktivitäten des Kölner Projektbüros ZERO FOLD (www.zerofold.de) umfassen ein breitgefächertes Angebot im Kontext der Vermittlung zeitgenössischer Kunst. ZERO FOLD bietet Ausstellungskonzepte und -management\, Kunstführungen in Ateliers\, Galerien und auf Kunstmessen\, Sammlungsberatung\, Kunstbewertung\, Katalogtexte\, Vorträge und Kunstrezensionen und realisiert im gleichnamigen Ausstellungsformat ZERO FOLD ein wechselndes Ausstellungsprogramm\, begleitet von Künstlergesprächen oder Präsentationen von Künstlerbüchern. \nIm ZERO FOLD Projektraum in der Albertusstraße 4 in Köln\, einem winzigen\, energievollen Spot mit Vitrinencharakter\, bestens geeignet für konzentrierte Präsentationen und sehr persönliche Gesprächssituationen\, oder in temporär bespielten zusätzlichen Räumlichkeiten und Kooperationen mit Institutionen\, stellt das Ausstellungsprogramm junge Künstler und Absolventen der Kunstakademien vor\, aber auch ältere Positionen. \nZur Unterstützung in all diesen Kontexten sucht ZERO FOLD ab sofort und für maximal acht Stunden wöchentlich eine Praktikantin oder einen Praktikanten (gerne auch noch im Studium\, vorzugsweise der Kunstgeschichte)\, die/der Interesse an zeitgenössischer Kunst\, Organisationstalent\, Sprachgewandtheit\, Flexibilität\, Kommunikationsfreude und Eigenständigkeit mitbringt und Spaß an der inhaltlichen Vermittlung von Kunst hat. Neben dem Erwerb von praktischem Rüstzeug im Bereich von Kunstmarkt\, Kunstvermittlung Kulturförderung und Ausstellungswesen wird die Aufgabe Kontakte zu Künstlern\, Sammlern und Kuratoren bieten und Einblicke in die abwechslungsreiche Kunstszene nicht nur des Rheinlands ermöglichen.\nBei Interesse und für weitere Informationen freue ich mich über eine Email an: birgit.laskowski@zerofold.de\n©Foto und abgebildete Werke Tamara Lorenz
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LOCATION:ZERO FOLD\, Albertusstraße 4\, Köln\, 50667
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SUMMARY:übrigens
DESCRIPTION:kunstgruppe plan B\nim HAUS AN DER REDOUTE\n12. September bis 07. Oktober 2018 \nplan B wurde 2013 von Künstlern aus dem Raum Bonn/Köln gegründet\, darunter drei Ex-Mitglieder von KLÄRWERK III und ehemalige Kölner Werkschüler. In dieser\, übrigens dritten gemeinsamen Ausstellung sind aktuelle Arbeiten von Marta Stencel\, Wolfseule\, Siegfried Bernard Collas\, Rainer Maria Jaenicke\, Harald Klemm\, Jaume Rocamora\, Joseph Schnorrenberg\, Alex Studthoff\, Ulf Umlauff\, Josep Vallribera und Hans Gerd Weise zu sehen. Mehr zu plan B unter: www.facebook.com/kunst.planB/ \nVERNISSAGE: Mittwoch\,12.September 2018\, 19 Uhr \nSAISONSTART 2018: Samstag\, 15.September\, 15 und 17 Uhr\n(Führungen und Gespräche im HAUS AN DER REDOUTE)\nhttp://www.saisonstart-bonn.de/2018.html
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LOCATION:HAUS AN DER REDOUTE\, Kurfürstenallee 1 a\, Bonn\, 53177
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SUMMARY:übrigens: kunstgruppe plan B
DESCRIPTION:VERNISSAGE: Mittwoch\, 12. September 2018\, 19 Uhr \nSAISONSTART: Samstag\, 15. September 2018\, 15 + 17 Uhr\n(http://www.saisonstart-bonn.de/) \nplan B: https://www.youtube.com/watch?v=7kLoA7-iIh0
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LOCATION:HAUS AN DER REDOUTE\, Kurfürstenallee 1 a\, Bonn-Bad Godesberg\, 53177
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SUMMARY:Offene Ateliers
DESCRIPTION:Die Künstler und Orte sind bequem über www.offene-ateliers-koeln.art-now.online einzeln abrufbar. \nBildende Künstler öffnen in Köln im Rahmen der Offenen Ateliers als Teil des Kölner Kulturherbstes ihre Ateliers und ermöglichen spannende Einblicke in die Entstehungsprozesse ihrer Arbeit\, die Mannigfaltigkeit der Kölner Kunstszene\, bieten die Möglichkeit für ein Gespräch oder den ein oder anderen Kauf von Kunst. \n14. – 16.9.2018 Links­rhei­nisch Nord\n21. – 23.9.2018 Links­rhei­nisch Süd\n28. – 30.9.2018 Rechts­rhei­nisch \nDie Begleitbroschüre bietet den neugierigen Gästen nicht nur einen Überblick und die Adressen der ca. 450 Künstlerinnen und Künstler\, die an den drei Wochenenden der Offenen Ateliers im September einladen\, sondern auch einen Leitfaden durch den diesjähren thematischen Schwerpunkt „Zeichnung“. So werden sich Empfehlungen von Künstler und Kuratoren und Kennzeichnungen in der Begleitbroschüre auf das Schwerpunktthema beziehen und können den Besuchern den Weg durch die teils versteckten Ateliers der Kölner Hinterhöfe weisen. Viele der teilnehmenden Künstler laden zu einem vielfältigen Begleitprogramm ein. \nDer BBK Köln veranstaltet die Offenen Ateliers zum 27 Mal.\nDie Broschüren liegen im Matjoe.de in der Mathiasstr. 15 und bei den Künstlern aus.
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LOCATION:Stadtraum Köln\, Köln\, 0221
CATEGORIES:Ausschreibung,Veranstaltung
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SUMMARY:Offene Ateliers 2018
DESCRIPTION:Bildende Künstler öffnen in Köln im Rahmen der Offenen Ateliers als Teil des Kölner Kulturherbstes ihre Ateliers und ermöglichen spannende Einblicke in die Entstehungsprozesse ihrer Arbeit\, die Mannigfaltigkeit der Kölner Kunstszene\, bieten die Möglichkeit für ein Gespräch oder den ein oder anderen Kauf von Kunst. \n• 14. – 16.9.2018 Links­rhei­nisch Nord\n• 21. – 23.9.2018 Links­rhei­nisch Süd\n• 28. – 30.9.2018 Rechts­rhei­nisch \nDie Begleitbroschüre bietet den neugierigen Gästen nicht nur einen Überblick und die Adressen der über 500 Künstlerinnen und Künstler\, die an den drei Wochenenden der Offenen Ateliers im September einladen\, sondern auch einen Leitfaden durch den diesjähren thematischen Schwerpunkt „Zeichnung“. So werden sich Empfehlungen der Redaktion und Kennzeichnungen in der Begleitbroschüre auf das Schwerpunktthema beziehen und können den Besuchern den Weg durch die teils versteckten Ateliers der Kölner Hinterhöfe weisen. Viele der teilnehmenden Künstler laden zu einem vielfältigen Begleitprogramm ein. \nHier können Sie das Plakat\, die Postkarte und die Broschüre sowie das Logo der diesjährigen Offenen Ateliers zur freien Verwendung herunterladen. Gedruckt wird gerade\, und wir hoffen in der kommenden Woche alles im Matjö–Raum für Kunst zur Abholung bereit zu haben. \nwww.offene-ateliers-koeln.de
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LOCATION:Stadtgebiet Köln BBK Köln\, Mathiasstr. 15\, Köln\, 50676 Köln
CATEGORIES:Ausstellung,diverse Hinweise
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SUMMARY:Marlene Lees > Body Language
DESCRIPTION:Studio NOVO Artspace zeigt eine Einzelausstellung von Marlene Lees (*1994) \nDie Engländerin mit deutschen Wurzeln studierte Malerei an der Norwich University of the Arts.\nBereits während ihres Studiums fing Marlene Lees an Gemälde von Francis Bacon zu studieren.\nDies war für Lees das Schlüsselkonzept in der Darstellung ihres bisherigen Werks. \nDie Ausstellung „Body Language“ zeigt in poems\, ready-mades und Gemälden das Fitnessstudiophänomen sowie die Beziehung zwischen Körper und Maschinen. Die Maschine ist als Widerstand gegen bestimmte Bewegungen des Körpers ausgelegt um einzelne Muskeln zu trainieren. Indem Lees den Körper auf gedehnte Leinwand malt\, wird dieser verengt\, gekrümmt und gequetscht transformiert abgebildet. \nDie futuristische Utopie des „ultimativen Workouts“ ist ein Ausloten psychischer und physischer Grenzbereiche\nmit dem Körper als Ausdrucksträger sowie dem rituellen und manipulativen Umgang mit ihm. \nZur Ausstellung erscheint ein Katalog. \n21. September bis 30. Oktober 2018\, täglich 11 bis 19 Uhr \nVernissage : 21.09.2018\, Beginn : 20 Uhr \nStudio NOVO Artspace\nSülzburgst.189\n50937 Köln
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LOCATION:Studio NOVO Artspace\, Sülzburgstr.189\, Köln\, 50937
CATEGORIES:Ausstellung
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