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SUMMARY:Irony & Idealism - Mit Ahn Jisan\, Bae Young-Whan\, Björn Dahlem\, Gimhongsok\, Hwayeon Nam\, Michael van Ofen\, Manfred Pernice und Yoon Jongsuk
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Irony & Idealism“ in der Kunsthalle Münster zeigt noch bis zum 30. September vier südkoreanische und vier deutsche Positionen. Gemeinsam mit der Korea Foundation und der Kunsthalle Münster hat das Gyeonggi Museum of Modern Art (Ansan\, Südkorea) das Projekt initiiert\, um neue und bereits bestehende Arbeiten an den drei Ausstellungsorten in Südkorea und in Deutschland in einen Dialog zu setzen: dem Gyeonggi Museum of Modern Art\, der Korea Foundation Gallery und der Kunsthalle Münster. \nAlle Künstlerinnen und Künstler sind einem breiten Publikum über international renommierte Ausstellungen wie die Venedig Biennale\, der Documenta in Kassel oder die Skulptur-Projekte Münster bekannt. Die Beiträge bewegen sich im Spektrum von Malerei\, Skulptur\, Video und konzeptueller Installationskunst. Konkret geht es in dem Ausstellungskonzept darum\, wie südkoreanische und deutsche Künstler*innen ihre eigene Geschichte\, ihre Kultur\, ihre Idiome und Sozialität reflektieren und mit den jeweiligen Lebensentwürfen verbinden.\nDie im Titel „Irony & Idealism“ angedeutete Dichotomie verleiht dem kulturellen Austausch sowie dem Dialog der Beiträge untereinander ein kritisches Potenzial. Dabei nimmt die Ausstellung das Dilemma globaler Gleichschaltung in den Blick: Sie reflektiert und kritisiert die Behauptung einer sich selbst im internationalen Kontext konstituierenden Identität vor dem Hintergrund\, dass die Instrumente zu deren Erreichen ebenso wie ihre Messparameter durch den globalen Konsum gleichgeschaltet sind. \nDenn: Wenn Gemeinsamkeit die Voraussetzung eines friedlichen Zusammenlebens ist\, und der Konsum dessen Preis\, wie verhält es sich dann mit den menschlichen Bedürfnissen nach Eigenständigkeit\, Abgrenzung und Individualität? Wo bleibt die Vielfalt von Kulturen und Traditionen – die Vielfalt der Menschen? Und wenn der Andere gleich Ich wäre\, woran könnte dieses Ich sich dann noch ausrichten\, um nicht nur in sein eigenes Spiegelbild zu schauen? \nDie Ausstellung wurde von Eunju Choi\, Direktorin des Gyeonggi Museum of Modern Art (Ansan\, Südkorea) und von Dr. Gail B. Kirkpatrick kuratiert. Die Kooperation basiert auf einer Idee von Dr. Gregor Jansen\, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf. Die Ausstellung wird gefördert von dem Koreanischen Kulturzentrum\, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, der Kulturstiftung der Sparkasse Münster und den Stadtwerken Münster. Die Kunsthalle wird unterstützt vom Freundeskreis der Kunsthalle Münster. \nParallel zur Ausstellung „Irony & Idealism“ lädt die Kunsthalle zu einem Rahmenprogramm ein\, das aus drei Doppelausstellungen im Atelier 4.1 des Speichers II besteht und von Benedikt Fahrnschon kuratiert wird: SKR_D. Das Konzept ist ebenso dialogisch aufgebaut und zeigt Arbeiten von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern\, die mit Münster eng verbunden sind\, unter anderem weil sie an der Kunstakademie Münster studiert haben. Die Kunsthalle gibt durch diese Kooperation jungen Kunstschaffenden eine Plattform\, auf der sie ihre Arbeiten in einem erweiternden Umfeld öffentlich präsentieren können. Die ausgewählten Positionen zeigen – ebenso wie bei „Irony and Idealism“ – ein multimediales Spektrum verschiedener künstlerischer Gattungen: Malerei\, Fotografie sowie installative bis hin zu ortsspezifischen Raumarbeiten. \nIn dem räumlichen wie inhaltlich angeregten Zusammenspiel der Ausstellungen – sowohl zwischen „Irony & Idealism“ und den drei Doppelausstellungen wie auch zwischen den drei internationalen Ausstellungen der Projektreihe erhält der Besucher vielfältige Möglichkeiten\, die künstlerischen Wechselwirkungen und Unterschiede der Kulturkreise zu diskutieren. \nSKR_D\nDreiteilige Ausstellungsreihe im Atelier 4.1. \nIl Jong Park (Ille)_Malte van de Water\n27. Mai bis 8. Juli \nIl Suk Lee_Moritz Hagedorn\n14. Juli bis 19. August \nSuna Kim_TWIG ART:GROUP\n25. August bis 30. September \nAbb: Yoon Jongsuk\, Birth of the Earth\, 2018; Björn Dahlem\, Superstructure (Cosmic Web)\, 2018
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SUMMARY:James Rogers\, Punkt Stück
DESCRIPTION:19. Juli bis 7. Oktober 2018 \nFür den britischen Maler James Rogers ist der Punkt in seiner Perfektion und Einfachheit die ideale Form und die Basis einer Werkserie\, die er bereits in den späten Sechzigerjahren begonnen hat. Im Skulpturenpark Waldfrieden gestaltet er eine Wand der zweiten Ausstellungshalle als temporäres Kunstwerk\, das vom 19. Juli bis 7. Oktober 2018 zu sehen sein wird.\nJames Rogers vertritt eine konsequent minimalistische Position. Vorbilder wie Sol LeWitt\, Donald Judd oder Robert Ryman beeindrucken ihn nachhaltig. Die Auseinandersetzung mit dem abstrakten Expressionismus und die Beschäftigung mit richtungsweisenden Positionen wie Willem de Kooning und Jasper Jones prägt das eigene Schaffen und führt zu einer klaren und reduzierten Bildsprache. \nEin wesentliches Grundelement ganzer Bildserien ist seit 1968 der Punkt. Die reine geometrische Form\, der Ecken und rechte Winkel fehlen\, wird auf der weißen Leinwand gleichmäßig gesetzt und folgt dabei einer erkennnbaren Ordnung\, deren Logik sich dem Betrachter nicht unmittelbar erschließt. Alle Kreise\, grundsätzlich in den Primärfarben gemalt. Haben dieselbe Größe und exakt den gleichen Durchmesser. James Rogers hat die farbigen Punkte methodisch sortiert. Er bestimmt die Ausdehnung und den Abstand der Formen zueinander und folgt dabei einer mathematischen Systematik. All-over und fiktiv über die Grenzen der Leinwand hinaus werden die farbigen Dots auf dem weißen Malgrund nicht spontan und zufällig verteilt. \nSie orientieren sich an einer diagonal und horizontal ausgerichteten\, gleichmäßigen Bildarchitektur. Sichtbare Malgesten werden bewusst vermieden\, Pinselspuren sind nicht erkennbar. Das stringent konzeptuelle Raster führt zu faszinierenden Ergebnissen. Die Punktbilder strahlen und leuchten\, sie vermitteln Ruhe und Dynamik zugleich\, sie berühren durch ihre Lyrik und Musikalität\, die an den minimalistischen Sound eines John Cage erinnert.
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SUMMARY:SURVIVING FITNESS
DESCRIPTION:Herzliche Einladung\nzur Eröffnung der Ausstellung »Surviving the Fitness« mit Arbeiten von \nChris Becher\, BERGERNISSEN – Alisa Berger & Lena Ditte Nissen\, Matthias Conrady\, Almut Elhardt\, Anne Euler & Tina van de Weyer\, Jens Isensee\, Anneke Kleimann\, Made by us und Deborah Uhde \nam Sonntag\, den 12. August 2018\, 11:30 Uhr im Kunstverein Wolfenbüttel \nMit der Gruppenausstellung Surviving the Fitness zeigt der Kunstverein Wolfenbüttel in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel neun Kunstpositionen\, die Video\, Fotografie\, Installation und Skulptur umfassen. Ausgehend von einer Qualifizierung der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel\, Fit im Kunstfeld\, entwickelten die jüngst graduierten Künstlerinnen und Künstler aus Berlin\, Bonn\, Braunschweig\, Hamburg\, Köln und Weimar die Idee ihre auf den ersten Blick unterschiedlichen künstlerischen Positionen gemeinsam auszustellen. Die Frage nach der eigenen Rolle und den Strategien wie man sich im Kunstbetriebt behaupten kann\, stand im Zentrum ihrer Auseinandersetzung. Die Ausstellung soll nun ihre zunächst grundverschieden anmutenden Arbeiten zu einer Raumwahrnehmung zusammenbringen. So entstehen Parallelen und Schnittstellen\, wie ihr Interesse an der Betrachter Wahrnehmung und Erfahrbarkeit des Werks sowie der fiktionalen als auch realen Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. \nZur Eröffnung führt Maria Wildeis\, Kunsthistorikerin und Kuratorin aus Köln – nach einer Begrüßung von Günther Langer\, 1. Vorsitzender des Kunstvereins und von Dr. Sabine Baumann\, ehemalige Programmleiterin Bildende Kunst der Bundesakademie – in die Arbeiten ein.\nAusstellung: 12. August bis 16. September 2018\nÖffnungszeiten:\nMi-Fr 16-18 Uhr\,\nSa+So 11-13 Uhr und nach Vereinbarung
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SUMMARY:Kunst Material zu verkaufen/ Art supplies for sale / Atelierauflösung
DESCRIPTION:Verkauf / sale: \n-Lukas Dammarfirnis\, Firnis\, 1000 ml\, für Ölfarben\, neu / 19€ \n-Kobalt Sikkativ\, Sikkativ\, Lukas\, 50ml\, neu / 3€ \n-Lukas\, Medium 5\, Malbutter\, 750 ml\, 2225 Öl\, neu / 19€ \n-Grundierung\, Grundierweiss\, Gesso\, Guardi\, 1 Liter\, neu / 10€ \n-Daler Rowney\, Georgian\, Ölfarben\, 120 ml\, 3 Farben / zusammen 15€\n1 x Yellow Ochre / Lichter Ocker 663\n1 x Sap Green / Verde Grün 375\n1 x Burnt Umbra / Umber gebrannt 223 \n-Öl\, Öl Stick\, Oil Stick\, Sennelier\, Farbe\, 96 ml\, schwarz/Ivory black\, neu / 10€ \n-Textilstifte\, Textil Marker\, T-shirt painter\, T-shirt Stift\, wasserfest\, Edding / zusammen 15€\nWaschbar bei 30 Grad in der Waschmaschine \n7 x T-shirt painter von Edding 4500\nFarben:\ngrün\, pink\, preussisch blau\, blau\, orange\, hell blau\, gelb\n7 x 4500 für 12\,00 € \n1 x Edding 4800\, Seiden Stift / silk painter\nFarbe: grün\n1 x 4800 für 2\,00 € \n1 x Edding 8040 spezial\, Textil Makierungstift\nFarbe: schwarz\n1 x 8040 für 2\,00 €\nKaum benutzt\, Top Zustand! \n-Tiefgrund\, Alligator\, Tiefgrund W\, 10 l\, neu / 15€ \n-Spraydosen\, Makierungsspray\, Kreidespray\, Sprühdosen\, neu / zusammen 9€ \n-2 x Bilderrahmen\, Rahmen\, Kunst\, Holzrahmen\, Max Aab\, weiss\,Profil 102\, 60 x 40 cm\, neu / pro Rahmen 19€ \n-Sprühdosen\, Sprrühlack\, Spraycans\, Lack\, Farbe\, Neon\, Belton und Dupli Color\, 400 ml\, neu / pro Dose 5€ \n-Keilrahmen\, Holz\, 4x / pro Rahmen/Leinwand 3€\n3 x 30 x 40 cm\n1 x 20 x 20 cm\n5 x 30 x 24 cm (3 x Keilrahmen\, 2 x bespannter Keilrahmen mit Leinwand)\n1 x 30 x 30 cm\, bespannter Keilrahmen\, echtes Leinen \n-Landschaft im Licht\, 1860-1910\, Malerei\, Katalog\, broschiert\, 549 Seiten / 12€ \n-Degas\, Pastelle\, Ölskizzen\, Zeichnungen\, Katalog\, 407 Seiten / 14€ \nSchreiben Sie mich gerne an: la_rocaone@hotmail.com
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LOCATION:Art Supplies\, Deutz Mülheimer Str.\, Köln\, 51063
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SUMMARY:Aurel Dahlgrün UNRESOLVED DESIRE
DESCRIPTION:Herzliche Einladung zur Eröffnung\nam Freitag\, den 31. August 2018\, 19 – 22 Uhr \nAurel Dahlgrün\nUNRESOLVED DESIRE \nZERO FOLD\nAlbertusstraße 4\, 50667 Köln\nLaufzeit 1. September bis 13. Oktober 2018\nÖffnungszeiten Do – Sa von 14 –18 Uhr und auf Anfrage www.zerofold.de \nRelease Künstlerbuch »Strömung und Stillstand«\n7. September 2018\, 19 – 22 Uhr \nZusätzliche Öffnungszeiten im Rahmen des Festivals\nInternationale Photoszene Köln\n21.\, 22.\, 27. September 14 – 18 Uhr\nFr\, 28. September 2018\, 14 – 22 Uhr\nSa\, So 29./30. September 2018\, 11 – 19 Uhr \nPlease find English version below \nAurel Dahlgrün\, *1989 Berlin\, ist aufgewachsen in Småland\, Schweden und lebt seit 2011 in Düsseldorf\, wo er 2018 sein Studium der Fotografie an der Kunstakademie bei Prof. Christopher Williams abgeschlossen hat. Der Künstler setzt sich in vielfältiger Weise mit dem Medium auseinander. Vom Wunsch motiviert\, dabei auch alte Techniken wiederzubeleben\, diese neu zu interpretieren und dabei möglichst viele Schritte eigenhändig durchzuführen\, übersetzt er die Aufnahmen in verschiedene Reproduktionsformen – in Fotoradierungen\, insbesondere Heliogravuren auf teils selbstgeschöpftem Papier\, in Installationen\, Silbergelatine-Abzüge auf Barytpapier und Künstlerbücher. \n2015 erhielt Aurel Dahlgrün den Hogan Lovells Art Award. 2018 überzeugte seine Installation »19 weeks of water« die Jury des Ehrenhof-Preises als beste Abschlussarbeit der Düsseldorfer Absolventen: Über Monate hatte Dahlgrün die Luftfeuchtigkeit im Akademieraum gesammelt und das kondensierte Wasser in ein flaches Becken überführt\, dessen spiegelnde Oberfläche undurchsichtig und entgegen allen erkennbaren Fakten von unwägbarerer Tiefe erschien und damit zur idealen Projektionsfläche für den die Installation umschreitenden Besucher wurde. Das Museum Kunstpalast zeigt im Frühjahr 2019 eine Werkpräsentation des Künstlers. \nDahlgrün erforscht die räumliche Gegenwart\, insbesondere Übergangssituationen – so waren die Fotografien seines erstes Künstlerbuchs »Hinein\, hinaus\, hindurch« betitelt. Der wortspielerische Ausstellungstitel UNRESOLVED DESIRE umschreibt die uneingelöste Sehnsucht des Fotografen\, die ihn als einen Vielreisenden im Allgemeinen antreibt und für die das formwandlerische Element Wasser\, sein derzeit bevorzugtes Sujet\, die geeignete Metapher liefert. Von Alters her steht Wasser\, der Fluss\, für das unaufhaltsame Vergehen von Zeit und für Vergänglichkeit\, das Meer in seiner unermesslichen Weite für den Wunsch des Menschen\, das von Sigmund Freud in seiner Abhandlung »Das Unbehagen in der Kultur« (Wien\, 1930) beschriebene „ozeanische Gefühl“ des primären Narzissmus wiedererleben zu können\, noch ohne Grenze zwischen Innen- und Außenwelt. \nÄhnlich wie die Motivreihe\, die der schwimm- und tauchbegeisterte Künstler während seiner Auslandsreisen in freien Gewässern\, aber auch in den künstlichen Wasserwelten internationaler Aquarien aufgenommen hat\, wird auch seine neue Serie »Hinter Scheiben – über Wasser / Hinter Scheiben – unter Wasser« zu einer Art Reisetagebuch. Der Transfer in das klassische Medium der Heliogravur begünstigt die atmosphärische Aufladung der Motive\, die technische Perfektion und Präzision der Fotoaufnahmen erfährt einen gewollten Twist ins Ungefähre\, Romantische. Die blaugrüne\, ins Petrol spielende Farbigkeit der Fotogravuren verleiht ihnen einen nostalgischen Touch\, ist aber auch Referenz zum dargestellten Element. \nAus einigen Fotogravuren gestaltet Aurel Dahlgrün Publikationen\, die sich aufgrund einer symmetrischen Einfaltung der Seiten nur in einer entsprechend beidhändigen\, synchronen Bewegung aufklappen und durchblättern lassen. Diese gespiegelte Bewegung ist inhaltlich durch die Gegenüberstellung von miteinander durch Perspektivwechsel verknüpften Motiven begründet\, scheint aber auch der Geste des Schwimmers entlehnt: in beiden Publikationen zeigt Dahlgrün Fotografien\, die er auf seinen Expeditionen sowohl unter als auch oberhalb des Wassers aufgenommen hat.\nAndere Aufnahmen stammen z.B. aus dem Innenraum eines Wasserkochers oder einer Waschmaschine. Die vom Künstler auch sonst häufig gewählte paarweise Anordnung der Fotos verdeutlicht Polaritäten wie Oberfläche und Tiefenraum\, Aufsicht und Untersicht\, Innen und Außen – und hat auch eine Entsprechung mit der Entstehung des Bildes im menschlichen Auge\, das sich ebenfalls durch Zusammensetzung der Information im Gehirn ergibt\, die linkes und rechtes Auge getrennt aufnehmen. \nDas neueste Künstlerbuch mit dem Titel »Strömung und Stillstand«\, verlagert die Beobachtung von exotischeren Orten in die heimische Umgebung benachbarter Seen und Flüsse. Auf die Wasseroberfläche und unter Wasser fotografiert\, erinnern die zweigeteilten Perspektiven an Kindheitserfahrungen\, an die Faszination des Unwägbaren\, die Fantasien über die verborgene Welt unter dem Wasserspiegel. In der gleichzeitigen Schau beider Ansichten enthüllt sich vieles\, was sich der Beobachtung des Menschen sonst entzieht\, aber dennoch dessen Einflussnahme auf Natur und Umwelt unfreiwillig ausgesetzt ist. \nSeine Einwirkung gezielt zurück nimmt der Künstler in einer installativen Anordnung in ZERO FOLD. Wie auch bereits bei älteren Arbeiten recycelt Aurel Dahlgrün für seine Installation alte Fotografien\, um aus den Farbpigmenten Neues zu kreieren: In einem niedriger Behälter entsteht eine Art Tinte aus geschredderten Fotos. Die zerkleinerten\, in Wasser und Chemikalien angelösten Partikel geben ihre Farbe ab\, ein in das Becken getauchtes Fotopapier nimmt nach und nach die Farbe aus dem Behältnis auf. Langsam steigt die Horizontlinie auf dem Papierbogen empor\, mit dem von der aktuellen Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Ausstellungsraum bestimmten Tempo und in durch neue Reaktion mit dem Licht veränderter Farbe. Der Künstler gibt hier bewusst Kontrolle an die Medien selbst ab und ist interessiert an der Prozesshaftigkeit der Installation – und so gibt es auch hier wieder einen Transit über den Zeitraum der Ausstellungslaufzeit zu beobachten. \nDie Momentaufnahmen der aktuellen Serie »Tür und Angel«\, mit denen Aurel Dahlgrün den ZERO FOLDER gestaltet hat\, stehen ebenfalls für Schwellensituationen. Sie entspringen nicht der Natur\, sondern sind während des Unterwegsseins aus diversen Transportmitteln fotografiert – Bus\, Bahn\, Auto\, Flugzeug oder Fähre. \nZERO FOLD\nAlbertusstraße 4\, 50667 Cologne \nAurel Dahlgrün\nUNRESOLVED DESIRE \nOpening: Friday\, August 31\, 2018\, 7 – 20 p.m.\nDuration: September 1 to October 13\, 2018\nOpening times: Thu – Sat\, 2 – 6 p.m. and by appointment www.zerofold.de \nRelease Artist’s Book Strömung und Stillstand September 7\, 2018\, 7 – 10 p.m. \nOpening times Internationale Photoszene Köln Festival September 21\, 22\, 27\, 2 – 6 p.m.\nFr\, September 28\, 2018\, 2 – 10 p.m.\nSat\, Sun\, September 29/30\, 2018\, 11 – 7 p.m. \nAurel Dahlgrün\, *1989 Berlin\, grew up in in Småland\, Sweden\, and has been living in Düsseldorf since 2011\, where he completed a study of photography at the Düsseldorf Arts Academy with Prof. Christopher Williams. The artist examines the medium in various ways. He is motivated by the wish to revive early techniques\, to interpret them innovatively and to undertake personally as many of the procedural stages as possible. He translates the photographs into various reproductive forms\, including etchings\, particularly in the form of héliogravures [also known as photogravures] on largely self-made paper\, gelatin silver prints on baryta paper\, artist’s books\, and installations. \nIn 2015\, Aurel Dahlgrün received the Hogan Lovells Art Award. In 2018\, for his installation 19 weeks of water he was presented with the Ehrenhof Award as best final thesis from those submitted by students of the Düsseldorf Arts Academy: For months\, Dahlgrün had been removing humidity from the air of the academy space and collecting it as condensation in a flat basin\, the reflective surface of which appeared opaque and of imponderable depth\, serving as an ideal projection surface to the viewer walking through the installation. The Museum Kunstpalast will present a show of the artist’s work in the spring of 2019. \nDahlgrün explores spatial presence\, especially situations involving transition as in the photographs in his first artist’s book ‚Hinein\, hinaus\, hindurch [In\, out\, through]‘. The exhibition title UNRESOLVED DESIRE describes and is inspired by that uncertain desire of the artist who travels a lot and for whom the form changing element of water\, his preferred subject at the time\, stands as the appropriate metaphor. From time immemorial water\, the river\, has stood for transience\, the inexorable passing of time\, the sea\, in its vast expanse standing for man’s desire to be able to re-experience the “oceanic feeling” of the primary narcissism without the boundary between the inner and outer worlds described by Sigmund Freud in his book Civilization and its Discontents (Vienna 1930). \nLike the series of motifs which the artist\, who loves to swim and to dive has photographed during his travels abroad in open water and also in the artificially contained water worlds of international aquariums\, his new series ‚Behind Glass Panes – Above the Water / Behind Glass Panes – Under Water‘\, is a kind of travel diary. Dahlgrün’s use of héliogravure\, the oldest procedure for reproducing photographic images provides an atmospheric charge to the motifs in which precision and technical perfection takes an unintended turn towards the vague\, into romance. The blue-green\, almost petroleum color of the photogravures hints at nostalgia while remaining a direct reference of the pictured element. \nAurel Dahlgrün uses some photogravures for publications\, which because of a symmetrical folding of the pages can only be opened and leafed through in a two-handed\, synchronous movement. The content of this reflected movement is due to the juxtaposition of motifs which are connected through the change of perspective\, but it also seems to be borrowed from the gesture of the swimmer: in both publications Dahlgrün shows photographs which he has taken during his expeditions both under and above water. \nOther photographs originate for example from the interior space of a water boiler or a laundry machine. The artist’s often chosen arrangement of the photographs in pairs illustrates polarities like surface and depth\, angles from above and from below\, the interior and exterior – and bears a correspondence to the origination of an image via the human eye\, each eye receiving information separately\, yet resulting in the composition of the information by the brain. \nThe most recent artist’s book with the title ‚Strömung und Stillstand [Flow and Standstill]‘\, shifts the observation of exotic places into the local environment of neighboring lakes and rivers. Photographed at both the surface of the water and below\, the divided (two-part) perspectives are reminiscent of experiences from childhood\, the fascination of the uncertain\, fantasies of a hidden world beneath the water. Much is revealed in the simultaneous presentation of both perspectives that usually evades human observation yet is nevertheless involuntarily exposed to man’s influence on nature and the environment. \nThe artist intentionally curbs his personal intervention in the installation at ZERO FOLD. As in earlier works Aurel Dahlgrün recycles old photographs in this installation\, in order to create something new from the color pigments: A lower container holds ink made from shredded photographs dissolved in water and chemicals. A sheet of photographic paper dipped into the bath gradually undergoes a chemical reaction taking on color from the ink. A horizon line on the paper rises slowly\, its speed dependent upon the humidity and temperature of the exhibition space\, the color altering further through reaction to the light. The artist consciously relinquishing control to the media\, is concerned only in the processual aspect of what is taking place\, an ongoing\, observable transition occurring over the period of time encompassing the duration of the exhibition. \nThe photographs of the recent series ‚Tür und Angel [Passing]‘ with which Aurel Dahlgrün has created the ZERO FOLDER\, stand also for borderline situations. They consist of photographs taken while travelling from various means of transportation\, including buses\, trains\, cars\, planes\, and ferries. \nTranslation: Uta Hoffmann
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LOCATION:ZERO FOLD\, Albertusstraße 4\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Dat Maache me us de Lameng | Christoph und Sebastian Mügge (Malmö/Umea)
DESCRIPTION:31.08. bis 09.112018 \n>> Vernissage: Freitag\, 31. August 2018\, ab 19h | in Anwesenheit der Künstler \n>> Artist Talk: Samstag 27. Oktober 2018\, 18h\nDr. Danièle Perrier (Koblenz) im Gespräch mit Christoph und Sebastian Mügge \n>> Finissage: Freitag\, 9. November 2018\, ab 19h \nNach mehreren Jahren im Ausland kehren die Brüder Christoph Mügge und Sebastian Mügge in ihre Heimatstadt Bonn zurück um sich dort mittels einer raumgreifenden\, interdisziplinär und experimentell angelegten ortsspezifischen Installation der Stadt Bonn und ihrem komplexen Identitätswandel mit künstlerischen Mitteln an zu nähern. \nDas Ausstellungsprojekt dreht sich letztlich um den anhaltenden Wandel vom Epizentrum des politischen Machtspiels der Bonner Wohlfühl-Republik bis hin zur UN-Klimakonferenz und dem hochgesteckten Ziel eine Art\nrheinisches Salzburg zu werden\, in dem Beethoven – der große Stolz der Stadt – bewusst im Marketing eingesetzt\nwird. – Ehrgeizige Vorhaben also\, die sowohl das kulturelle als auch das politische Erbe verwalten und vielleicht\ndadurch auch der Tendenz entgegen wirken\, in Vergessenheit zu geraten und in den Schatten von nahen Metropolen oder der neuen Hauptstadt Berlin gestellt zu werden. \nFür Materialsponsoring geht unser spezieller Dank an:\n> Frau Monika Stuckmann\, Bonn und\n> Frau Marlies Stockhorst\, Präsidentin des Festausschuss BONNER KARNEVAL e.V. \nUnterstützt durch:\n> iaspis-The Swedish Arts Grants Committee\n> Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland\n> Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn
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LOCATION:DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+\, Mechenstrasse 25\, Bonn\, 53129
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Tilman Peschel - Ich mich ohne
DESCRIPTION:In „ich mich ohne“ kreist der Fotokünstler Tilman Peschel um die menschliche Figur\, kreist sich selbst ein\, einziger Protagonist seines Werkes. \nDurch Licht- und Blickwinkel lässt er extreme Momente entstehen\, die zunächst oft wie abstrakte Zeichnungen erscheinen und bei genauem Betrachten den menschlichen Körper umreißen. Vertraute Details werden befremdlich\, Intimität kippt ins Absurde\, Nähe und Distanz wechseln. \nAnders wirken Tilman Peschels Fotocollagen\, in denen klar erkennbare Körper fragmentiert in Raumkonstruktionen hängen. In ihrer Unvollständigkeit lassen sie an ein Ersatzteillager denken. Jedoch sind die meisten Figuren agil. Sie überreizen ihre körperlichen Grenzen\, als wollten sie sich selbst überwinden. Ich ist ein Körper\, Ich ist ein zärtlicher Gedanke. \nDie ausgestellten Fotoarbeiten wecken Assoziationen zu Fraktalen und Dekonstruktion und bieten konkrete Verkörperungen wissenschaftlich abstrakter Begriffe unserer Gegenwart. Die Grenze zwischen Groteske und Scherz\, Härte und Schönheit\, zwischen konkret und abstrakt wird spürbar und wie bei einem Vexierbild immer wieder übersprungen. \nDie Ausstellung ist Teil des Photoszene Festivals 2018. Zur Eröffnung führt Dr. Kerstin Stremmel in die Ausstellung ein.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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