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SUMMARY:Affect Me Social Media Images in Art
DESCRIPTION:Im Zeitalter von Facebook\, Instagram\, Twitter und Co. hat sich der Umgang mit Bildern grundlegend verändert. Bilder\, welche in digitalen Netzwerken zirkulieren\, sind zum wichtigsten persönlichen Ausdrucksmittel einer breiten Öffentlichkeit geworden. Denn die interaktive Komponente des Web 2.0 schafft einen neuen dialogbasierten Raum\, in dem die Nutzer*innen annähernd in Echtzeit kommunizieren können. Insbesondere wenn Bilder als Vehikel der Kommunikation genutzt werden\, nimmt die Frequenz dieses Dialogs rasant an Fahrt auf. Denn Bilder mit ihrem hohen Affizierungspotenzial spielen geradezu virtuos auf der Klaviatur der Gefühle und lösen spontane Reaktionen bei ihren Adressaten aus. Ad hoc und mitunter aus dem Bauch heraus wird kommentiert\, was andere posten. Dazu gehören Banalitäten aus dem Leben der User genauso wie Bildbeweisstücke aus den globalen Krisenherden unserer Gegenwart. Die Bedeutung dieser Bilder entsteht durch das Handeln mit ihnen\, durch Interaktionsprozesse zwischen Bildern und Menschen\, die vor allem durch affektive Dynamiken gekennzeichnet sind. Die Bilder bewegen die User\, werden massenhaft ‚geliked‘ oder provozieren Proteste\, sind Anlass für Kritik und ungehemmte Pöbelei\, befördern öffentliche Debatten und wirken gemeinschaftsbildend. Sie werden vielfach aufgegriffen\, in neuen Kontexten gepostet oder publiziert\, mit Bildbearbeitungsprogrammen verändert oder mit neuen Aufnahmen nachgeahmt. \nBesonders im Hinblick auf zeitgenössische Formen des politischen Protests manifestiert sich das demokratische Versprechen der über die Sozialen Medien verbreiteten Bilder\, alternative Perspektiven auf die politischen Krisen der Gegenwart zu liefern. Die Zunahme von ideologischer Propaganda und gefälschten Informationen in den Sozialen Medien mögen diese als Kanäle der Wissensvermittlung aktuell in Verruf gebracht haben. In den weltumspannenden Protestbewegungen der letzten Jahre avancierte jedoch gerade das private\, mittels Handykamera aufgenommene und in den Netzwerken online verbreitete Foto zu dem vielleicht bedeutendsten Instrumentarium einer unabhängigen Meinungsbildung. \nHier setzt die Ausstellung Affect Me. Social Media Images in Art an. Sie stellt Arbeiten von neun internationalen künstlerischen Positionen vor\, die sich auf die neuen Bildphänomene der Sozialen Medien beziehen und explizit Bildmaterial aufgreifen\, das im Kontext von globalen politischen Auseinandersetzungen und zivilgesellschaftlichem Protest ins Netz gespeist wurde. Sie reflektieren in ihren Arbeiten die Gebrauchsweisen und die Semantik dieser Bilder\, setzen sich aber ebenso mit ihren ästhetischen Qualitäten auseinander. Mitunter lassen sie uns tief eintauchen in die Orte und Ereignisse unserer aktuellen Welt im Umbruch. Ein anderes Mal nehmen die Künstler*innen eine eher distanzierte Perspektive ein. Sie beleuchten das Vermögen der Bilder zu mobilisieren und zeigen auf\, wie diese Bilder Tatsachen schaffen und dabei an der porösen Grenze zwischen Realität und Fiktion agieren. \nEine Kooperation von KAI 10 | Arthena Foundation\, Düsseldorf und dem Sonderforschungsbereich 1171 Affective Societies\, Freie Universität\, Berlin.
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SUMMARY:HARD RETURN Olivier Foulon
DESCRIPTION:Olivier Foulon (geboren 1976 in Brüssel\, lebt in Berlin) befasst sich mit der Beschaffenheit von fotografischen Bildern. Er montiert Ausdrucke der Bilder auf Karton\, eines neben dem anderen. So entsteht nicht durch eine persönliche Auswahl\, sondern aus der Vielzahl von Ausdrucken von Momenten des Ausdrucks eine Serie. Als Motive wählt er das\, was ihn umgibt: Äpfel\, kurz bevor er sie isst\, Reproduktionen von Antoine Watteaus „Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint“ oder der Blick durch einen Strauß bunter Blumen auf die Zimmerdecke. Nicht das Motiv\, sondern der Moment interessiert. Die Blumen sind keine Sinnträger\, sondern Überbringer dieses Moments. Einige Künstler legen Wert auf Ambiguität oder Unklarheit und begründen ihre Arbeit damit\, dass Kunst schwer fassbar und unbestimmt sei. Dies ist nicht der Fall bei Foulon. Er zeigt das\, was ist; Dinge\, die wir erkennen und wissen. Er tut dies jedoch auf eine Art und Weise\, dass ihre Unmittelbarkeit sie unbequem\, ja unheimlich erscheinen lässt. Als wären sie nicht bei sich\, wir nicht bei uns\, sondern an einem Scheidepunkt zwischen Gut und Böse\, Tag und Nacht\, unten und oben\, Figur und Grund\, Bild und Träger usw. – im Sinne von A.D. Coleman: „I found myself disturbed and left uneasy by encounters with certain photographs – not because they were unpleasant on a purely sensory level\, but because between the style\, technique\, form\, subject matter\, content\, cultural context\, and the medium itself generated emotional and intellectual stress“ (The Grotesque in Photography\, 1977). Der Titel „Hard Return“\, den Foulon für seine Ausstellung wählt\, markiert diesen Bruch. Er kommt aus der Befehlssprache des Computers und bezeichnet einen harten Zeilenumbruch\, der auch dann bestehen bleibt\, wenn Text eingefügt oder gelöscht wird. Ein harter\, technischer Bruch\, der Form und Inhalt spaltet und eine Rückkehr zum Bestehenden erschwert. Foulon interessiert dieser Bruch nicht als Zäsur zwischen den Worten irgendeines Textes\, sondern zwischen eben jenen zwei Worten ‚hard’ und ‚return’ und deren Momenten der Auseinandersetzung mit dem Bildgegenstand: „There is a tension for me in the word ‚hard return’\, between its meaning for a native or non-native speaker. Between a change of an idea\, a scene or a cut in the flow\, and ‚hard’ as difficult and ‚return’ as in the line: the repressed always returns; ‚hard return’\, in the sense that there is a difficult come-back.“ (Olivier Foulon\, 2017)
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SUMMARY:OVLOV
DESCRIPTION:Martin Pfeifle\nJan van der Ploeg \nEröffnung\n18. Januar 2018\, 19 Uhr \nFinissage\n4. März 2018\nZwei Ausstellungen\, zwei Orte\, zwei Gespräche:\nMartin Pfeifle\nJan van der Ploeg\n11.00 Uhr: gkg\, Hochstadenring 22\, 53119 Bonn\n12.30 Uhr: Galerie Gisela Clement\, Lotharstraße 104\, 53115 Bonn \nAusstellung\n19. Januar – 6. März 2018 \nDie Ausstellung setzt sich intensiv mit der Architektur des Gebäudes auseinander. Martin Pfeifle wird eine Skulptur realisieren\, die sich über das gesamte Obergeschoss ausdehnt\, während Jan van der Ploeg mit zwei Wandgemälden auf die Architektur reagiert.\nAm 28. Januar 2018 wird in der gkg/Gesellschaft für Kunst und Gestaltung in Bonn eine Einzelausstellung von Jan van der Ploeg mit einer Intervention von Martin Pfeifle eröffnet.
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SUMMARY:033_Tapping on Windows\, knocking on Walls | Einzelausstellung von Wim Bosch (Groningen)
DESCRIPTION:Wim Bosch zeigt in seiner Einzelausstellung Tapping on Windows\, knocking on Walls eine Auswahl aktueller Arbeiten aus den beiden Werkgruppen A.L.S. und Crumples. – Einige dieser Arbeiten waren bereits Teil seiner Einzelausstellung im Museum Belvédère\, Oranjewoud (NL)\, die bis zum 3. Dezember 2017 lief.\nEigens für DAS ESSZIMMER hat Wim Bosch eine Photo-Edition konzipiert\, die er zur Ausstellungseröffnung präsentieren wird. \nZu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn beschäftigte sich Wim Bosch ursprünglich mit Malerei\, bevor er sich ausschließlich dem fotografischen Bild zuwandte. Diese malerische Herangehensweise ist nach wie vor zentral und prägend für sein aktuelles Schaffen sowie für seinen Umgang mit dem (fotografischen) Bild. \n„Der Maler konstruiert\, der Fotograf teilt mit. Das bedeutet\, die Identifizierung des Subjekts innerhalb einer Fotografie dominiert immer deren Wahrnehmung – dies ist beim Gemälde nicht notwendigerweise der Fall. In diesem bekannten Zitat beschreibt Susan Sontag unsere Identifikation mit dem fotografierten Objekt und die unzerbrechliche Beziehung des fotografischen Bildes zur Realität. Zum Teil durch diese spezifische Beziehung habe ich mich zu einer Zeit\, als ich malte\, für das Medium Fotografie interessiert.“ (Wim Bosch)
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LOCATION:DAS ESSZIMMER – space for art+\, Mechenstraße 25\, Bonn-Kessenich\, D – 53129
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SUMMARY:STELLENWEISE GLATTEIS - Céline Berger & Nina Adeladja Olczak
DESCRIPTION:Eröffnung am So\, 21.01.2018 um 16 Uhr im TYSON Off-raum in Köln-Sülz mit einer Einführung von Lisa Bensel und der Performance ‚Revolutionsmanöver‘ von Nina Adeladja Olczak. \nAusstellung bis Fr\, 02.03.2018\, geöffnet jeden Mittwoch von 16-19 Uhr und auf Anfrage. \nIn der Ausstellung Stellenweise Glatteis verbinden die Künstlerinnen Céline Berger und Nina Olczak ihre scharf gezeichneten und zugleich poetischen Portraits von Sprache und politischer Gesellschaft. \nBerger bedient sich seit Jahren konsequent der Methoden und der Sprache der Arbeitswelt. Die dem Business Coaching zugrundeliegende Haltung der Optimierung des Individuums durch Training und Tools\, führt sie in Skulpturen und Videoinstallationen einer aktuellen Werkserie um den Kurzfilm Ballade vor. \nDas marktwirtschaftliche Streben der Gewinnmaximierung\, das sich im postfordistischen Zeitalter auf den Menschen und seine Leistungssteigerung überträgt\, verbindet sich mit der Polotubbies-Serie der Performancekünstlerin Nina Olczak. In ihrer filmischen Momentaufnahme von einem Land im Umbruch entdeckt sie eine neue Sorte Mensch. \nAußerhalb der Öffnungszeiten ist die Ausstellung auch auf Anfrage zu sehen sowie jeden Tag nach Einbruch der Dunkelheit im Vorbeigehen. \nCéline Berger (*1973\, Saint martin d’Hères\, FR) lebt und arbeitet in Köln und Rotterdam\, NL\nNina Adeladja Olczak (*1980 in Schwetz\, PL) lebt und arbeitet in Kopenhagen\, DK \nKuratiert von Lisa Bensel \nMehr Infos unter: www.tyson-raum.de
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LOCATION:TYSON\, MArsiliusstraße 55\, Köln\, 50937
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SUMMARY:JÖRG IMMENDORFF | BILDER DER 1980ER JAHRE
DESCRIPTION:„Ich reagiere wie ein Seismograph auf Druck\, Zwänge\, Fremdbestimmung\, Unrecht\, aber auch auf Hoffnungen\, Sehnsucht und Vorstellungen: Ich reagiere als Maler. (…) Im Malakt passiert alles\, vom Variieren\, Durchspielen\, vom Abstossen alles Sentimentalen bis zum Grundlegenden\, Konzeptuellen. Meine Kunst ist nicht fesch\, sie ist notwendige Malerei\, politisch nicht nur durch die gegenständliche Aussage\, sondern auch durch die malerische Realisation.“ (Jörg Immendorff im Gespräch mit Jörg Huber\, 1983) \nDen Auftakt der ersten Jahresausstellung des Michael Werner Kunsthandels bildet eine Einzelpräsentation überwiegend großformatiger Werke Jörg Immendorffs\, die zwischen 1980 und 1989 entstanden. Große Bekanntheit erlangte der Künstler mit dem Café Deutschland-Zyklus\, einer Serie monumentaler Bilder (1977-1983)\, die die deutsch-deutsche Teilung thematisieren. Immendorff schuf mit diesem Zyklus moderne Historiengemälde und sorgte mit der Wiederbelebung eines ganzen Genres für heftige Kontro-versen. Mitte bis Ende der 1960er Jahre hatte er bereits mit den LIDL-Aktionen im Rheinland nicht nur das politische Establishment\, sondern auch Kunst- und Kulturschaffende mit einer grundsätzlichen Infragestel-lung des Kunstbegriffs provoziert. 1976 traf Immendorff dann auf den in der DDR lebenden Künstlerkollegen A.R. Penck\, mit dem er ab diesem Zeitpunkt ein künstlerisches Kollektiv bildete. Durch die Teilung Deutschlands und die somit begrenzten Möglichkeiten fand der Austausch vorwiegend auf gedanklicher und künstlerischer Ebene statt. \nImmendorff entwickelte früh eine ganz eigene Bildsprache mit stets wiederkehrenden\, politischen Symbolen. Es sind u. a. Motive wie der Adler\, die Eisscholle\, die fünfarmigen Sterne oder das Brandenburger Tor\, mit denen er immer wieder auf die gesellschaftspolitische Situation jener Zeit verwies. Im Fokus der Ausstellung steht die aus sechs Teilen bestehende „Naht-Quadriga“ von 1981\, ein zentrales Werk\, das nach 10 Jahren nun zum ersten Mal wieder in einer Schau gezeigt wird. \nJörg Immendorff wurde 1945 in der Nähe von Lüneburg geboren. Von 1963-64 studierte er für kurze Zeit Bühnenkunst an der Kunstakademie Düsseldorf\, 1964 folgte die Aufnahme in die Klasse von Joseph Beuys. Am 28. Mai 2007 verstarb der Künstler in Düsseldorf nach langer Krankheit\, doch bis zuletzt arbeitete er unermüdlich an seinem Werk. Jörg Immendorff zählt zu den bedeutendsten Vertretern deutscher Nachkriegskunst. Seine Werke sind Bestandteil zahlreicher internationaler Sammlungen. \nAnfang Februar erscheint der zweite Band der Werkverzeichnisses der Gemälde. (“Jörg Immendorff. Werkverzeichnis Gemälde / Catalogue Raisonné Paintings. Band II 1984-1998 / Volume II 1984-1998“\, hrsg. von Siegfried Gohr\, Köln: Walther König\, 2018).
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SUMMARY:Archipiélago
DESCRIPTION:Ausstellung und Resonanzraum anlässlich des Symposiums „Post-Konflikt“ (07.02.\, 10 bis 19 Uhr)\, mit Arbeiten von Francisco Arrieta & Jaidy Díaz\, David Camargo\, Vera Drebusch\, Peter Haas\, Silvia Ospina\, Paula Pedraza\, Navid Razavi\, Andres Rivas Pinzon\, Carlos Satizábal\, Susanna Schönberg\, Nelson Vergara. \nGLASMOOG zeigt vom 8. Februar bis 3. März 2018 mit Archipiélago ein unsystematisches Archiv zu Fragen des Postkonflikts in Kolumbien\, das gleichermaßen als Ausstellung\, Treffpunkt und Informationsraum konzipiert ist. Archipiélago versteht sich außerdem als eine konzeptuelle Erweiterung zu dem von der KHM in Zusammenarbeit mit der Universidad Nacional de Colombia\, Bogotá (UNAL)\, organisierten Symposiums zu Rolle und Erfahrungen von Künstler*innen und Filmemacher*innen in Kolumbien in der Übergangsphase vom bewaffneten Konflikt zur Friedenssicherung. \nAusgehend von Édouard Glissants Definition des „archipelischen Denkens“ als einer „neue[n] Art des Denkens\, das intuitiver\, anfälliger\, bedrohter ist\, dafür aber eingestimmt auf die Chaos-Welt und ihre Unvorhersehbarkeit […] aber auch auf eine Vision des Poetischen und Imaginären auf der Welt [verweist]“[1]\, versammelt Archipiélago in GLASMOOG künstlerische Positionen zu territorialen Fragen\, zum Stadtbild sowie zur Geschichte des Landes. Text-\, Bild-\, Klangmaterial und Objekte werden zu einem rhizomatischen Beziehungsgeflecht verwoben\, das ein horizontales\, nicht zentriertes Denken ermöglicht. Archipiélago fungiert als Echoraum\, in dem künstlerische Arbeiten\, Dokumentationen sowie andere Materialien zu den Symposiumsbeiträgen Widerhall finden. \n[1] Édouard Glissant\, Kultur und Intensität: Ansätze zu einer Poetik der Vielfalt\, Heidelberg 2005\, S. 76.
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LOCATION:Glasmoog – Raum für Kunst\, Filzengraben 2\, Köln\, 50676 
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SUMMARY:Metaphysik 09.02.2018
DESCRIPTION:Metaphysik 09.02.2018\nNicolai Crestianinov
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SUMMARY:Europäer sehen Cuba
DESCRIPTION:Teilnehmende Künstler:\nJoan Alvado – Pep Bonet\, – J. M. Díaz Burgos – Sven Creutzmann – Bela Doka – Micha Ende – Dirk Gebhardt – Nathalie Grenzhaeuser – Karl Haimel – Susanna Heider – Núria Lopéz Torres – Cristina Piza Lopéz – Anja Schlamann – Kirstin Schmitt – Jürgen Strauss Andrea Sunder-Plassmann – Mia Unverzagt \n17 europäische\, fotografische Positionen geben Einblicke in die komplexen Aspekten Cubas. Geboren aus indigenen\, afrikanischen und europäischen Wurzeln\, Beschränkungen und Öffnungen in Kommunikation und Handel geht das in dieser Ausstellung gezeigte Cuba über Volkstum und Klischees hinaus. Intime Einblicke in das Leben Fidel Castros\, in den Alltag ganz gewöhnlicher Menschen; Landschaften und Architekturen\, die Lebensituation der Menshen erahnen lassen\, sind die zentrale Themen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten und einem Vorwort.
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LOCATION:Kunsträume der Michael Horbach Stiftung\, Wormser Str. 23\, Köln\, 50677
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SUMMARY:Ausstellung: Ben Kaufmann "A4" bei MARTINETZ
DESCRIPTION:Ben Kaufmanns Ausstellung A4 basiert auf einer Serie von Fotografien\, die auf selbiger Autobahn zwischen Köln und Aachen im Zeitraum 2013 bis 2017 entstand. Die Serie dokumentiert mit zwei Schwerpunkten – dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler auf der einen und dem LKW Transitverkehr auf der anderen Seite – vorgefundene Komponenten innerhalb dieses öffentlichen Raums. Das Kraftwerk zählt zu den umweltschädlichsten in Deutschland und steht sinnbildlich für umweltpolitische Diskussionen\, der Forderung nach einer Energiewende und der damit verbundenen gesellschafts- und arbeitsmarktrelevanten Kontroverse. Bei den von Kaufmann fotografierten LKWs auf dem betreffenden Autobahnabschnitt\, handelt es sich um Werbeanzeigen mit größtenteils sexistischen Frauensujets\, die einen kritischen Diskurs über gesellschaftlich verankerte Geschlechterstereotypen ignorieren. \nIm flüchtigen Vorbeifahren werden weder das Kraftwerk noch die LKW Werbebotschaften explizit hinterfragt\, sie sind Teil eines alltäglich vorbeiziehenden Außenraums. In der Konzentration der Fotografien auf diese wiederkehrende Motivik hingegen\, zeigen sich in ihnen zum einen ein veränderter Bewusstseinskodex ‚was geht und was nicht‘ sowie Abhängigkeiten zwischen der subjektiven und der kollektiven Einbildung (vgl. hierzu Robert Pfaller\, Die Illusionen der anderen – Über das Lustprinzip in der Kultur\, 2002). Dem gegenüber steht jenseits aller berechtigten Diskussionen eine auf der Straße gültige Realität. Das Motiv des Kraftwerks in der Landschaft mitsamt Horizont symbolisiert eine romantisierende Sichtweise der Industriekultur und das Sujet der Autobahn einen verklärten Freiheitsanspruch gemäß dem Slogan ‚Freie Fahrt‘. \nAuf den LKWs einer global agierenden türkischen Spedition sind zudem die Botschaften „Democracy wins in Turkey“ und „Logistics for a better world“ platziert. Hier vermischen sich Realität\, Staatspropaganda und prosperierende Wirtschaftsinteressen ad absurdum. Der öffentliche Raum der Straße unterliegt in ideologischer Weise unterschiedlichen Interessen und damit verbundenen Besitzansprüchen. Ben Kaufmann bedient sich ebenfalls dieses Raums und schießt die Fotos seiner A4 Serie aus dem fahrenden Auto heraus. Das Implizieren des Wageninnenraums durch Fenster- und Türausschnitte oder dem Rückspiegel im Bild\, entspricht konventionellen Formalien der Landschaftsfotografie wie beispielsweise die Komposition eines Tiefenbildraums durch eine Drapierung des Vordergrunds. Lässt diese künstlerische Guerillastrategie spontane Aufnahmen vermuten\, handelt es sich hier jedoch um gezielte Fotografie – denn es geht primär um das Bild an sich. \nAusstellung bis 06. April 2018 \nFoto: Ben Kaufmann\, A4\, 2013 – 2017
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