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SUMMARY:Affect Me Social Media Images in Art
DESCRIPTION:Im Zeitalter von Facebook\, Instagram\, Twitter und Co. hat sich der Umgang mit Bildern grundlegend verändert. Bilder\, welche in digitalen Netzwerken zirkulieren\, sind zum wichtigsten persönlichen Ausdrucksmittel einer breiten Öffentlichkeit geworden. Denn die interaktive Komponente des Web 2.0 schafft einen neuen dialogbasierten Raum\, in dem die Nutzer*innen annähernd in Echtzeit kommunizieren können. Insbesondere wenn Bilder als Vehikel der Kommunikation genutzt werden\, nimmt die Frequenz dieses Dialogs rasant an Fahrt auf. Denn Bilder mit ihrem hohen Affizierungspotenzial spielen geradezu virtuos auf der Klaviatur der Gefühle und lösen spontane Reaktionen bei ihren Adressaten aus. Ad hoc und mitunter aus dem Bauch heraus wird kommentiert\, was andere posten. Dazu gehören Banalitäten aus dem Leben der User genauso wie Bildbeweisstücke aus den globalen Krisenherden unserer Gegenwart. Die Bedeutung dieser Bilder entsteht durch das Handeln mit ihnen\, durch Interaktionsprozesse zwischen Bildern und Menschen\, die vor allem durch affektive Dynamiken gekennzeichnet sind. Die Bilder bewegen die User\, werden massenhaft ‚geliked‘ oder provozieren Proteste\, sind Anlass für Kritik und ungehemmte Pöbelei\, befördern öffentliche Debatten und wirken gemeinschaftsbildend. Sie werden vielfach aufgegriffen\, in neuen Kontexten gepostet oder publiziert\, mit Bildbearbeitungsprogrammen verändert oder mit neuen Aufnahmen nachgeahmt. \nBesonders im Hinblick auf zeitgenössische Formen des politischen Protests manifestiert sich das demokratische Versprechen der über die Sozialen Medien verbreiteten Bilder\, alternative Perspektiven auf die politischen Krisen der Gegenwart zu liefern. Die Zunahme von ideologischer Propaganda und gefälschten Informationen in den Sozialen Medien mögen diese als Kanäle der Wissensvermittlung aktuell in Verruf gebracht haben. In den weltumspannenden Protestbewegungen der letzten Jahre avancierte jedoch gerade das private\, mittels Handykamera aufgenommene und in den Netzwerken online verbreitete Foto zu dem vielleicht bedeutendsten Instrumentarium einer unabhängigen Meinungsbildung. \nHier setzt die Ausstellung Affect Me. Social Media Images in Art an. Sie stellt Arbeiten von neun internationalen künstlerischen Positionen vor\, die sich auf die neuen Bildphänomene der Sozialen Medien beziehen und explizit Bildmaterial aufgreifen\, das im Kontext von globalen politischen Auseinandersetzungen und zivilgesellschaftlichem Protest ins Netz gespeist wurde. Sie reflektieren in ihren Arbeiten die Gebrauchsweisen und die Semantik dieser Bilder\, setzen sich aber ebenso mit ihren ästhetischen Qualitäten auseinander. Mitunter lassen sie uns tief eintauchen in die Orte und Ereignisse unserer aktuellen Welt im Umbruch. Ein anderes Mal nehmen die Künstler*innen eine eher distanzierte Perspektive ein. Sie beleuchten das Vermögen der Bilder zu mobilisieren und zeigen auf\, wie diese Bilder Tatsachen schaffen und dabei an der porösen Grenze zwischen Realität und Fiktion agieren. \nEine Kooperation von KAI 10 | Arthena Foundation\, Düsseldorf und dem Sonderforschungsbereich 1171 Affective Societies\, Freie Universität\, Berlin.
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SUMMARY:ERNST WILHELM NAY: BILDER DER 60ER JAHRE
DESCRIPTION:„Es ist ein Leben wert\, soweit vorzudringen\, das das reale Farbbild entstehen kann und die Farbe dabei so klingt\, dass ohne besondere Absicht des Künstlers Menschliches anschaubar wird\, Menschliches und Kreatürliches in neuer\, unbekannter Formulierung.“ (Ernst Wilhelm Nay\, Oktober 1967) \nDer Michael Werner Kunsthandel freut sich\, die in Kooperation mit der Ernst Wilhelm Nay Stiftung realisierte Ausstellung Ernst Wilhelm Nay – Bilder der 60er Jahre präsentieren zu können. Gezeigt werden dreizehn Leinwandarbeiten aus den Jahren 1964 bis 1967 – der letzten Schaffensphase des Künstlers – in welcher sich in seiner Malerei noch einmal ein spürbarer Stilwechsel vollzog. \nFlächige und ornamentale Figurationen\, die Vereinfachung der Formensprache und Verringerung der Farbpalette sind kennzeichnend für die Bilder Nays ab Mitte der sechziger Jahre. Rund 10 Jahre zuvor begann die Werkphase der Scheibenbilder\, die sich dann Anfang der 60er Jahre langsam zu Augen und Spindeln wandelten. Hieraus entstanden schließlich Ketten aus runden und ovalen Scheiben\, Farbbänder und Streifen\, die vertikal in das Unendliche zu laufen scheinen. Hier und da tauchen modifizierte Formen und Muster aus älteren Arbeiten Nays auf. Diese bildlichen Zitate bilden die „Basis seines Spätstils“. Insofern beziehen sich die Arbeiten gleichermaßen auf die Rückbesinnung als auch auf den Neuanfang innerhalb der eigenen Malerei. Die Werke dieser Zeit wirken „wie angehaltene Momente aus einem lebendigen Strom von Formen. In die sind menschliche Zeichen eingeschrieben\, als Miterlebende eines großen Zusammenhangs; dieser schließt Geschichte zwar ein\, geht aber gleichzeitig darüber hinaus – unaufhörlich.“ (Prof. Dr. Siegfried Gohr\, 2017). Rhythmisch setzt Nay in seinen Werken verschiedene organische Formen in kontrastreichen Farben gegeneinander\, welche an menschliche Bewegung erinnern. Auch wenn er häufig als rein abstrakter Maler wahrgenommen wird\, scheint der Körper ein wesentlicher Aspekt seines gesamten künstlerischen Schaffens. \nErnst Wilhelm Nay (*1902 in Berlin) zählt zu den wichtigsten Vertretern deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1951 übersiedelte er nach Köln\, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1968 lebte und arbeitete. \nBegleitend erscheint ein Katalog mit einem Text von Prof. Dr. Siegfried Gohr.
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SUMMARY:BENJAMIN HOULIHAN\, Ausstellungseröffnung @ TYSON
DESCRIPTION:Wie verzerrte Quader ragen die Objekte Benjamin Houlihans schräg aus der Wand. Weder Form\, oszillierend zwischen Abstraktion und gegenständlicher Darstellung\, noch Farbe\, changierend zwischen Violett und Blau\, Grün und Gelb\, Pink und Gold\, lassen sich wirklich greifen. So abstrakt die Werke zunächst wirken\, so alltäglich ist die Beobachtung\, aus der sie hervorgehen. Sie bilden den Weg des Lichtstrahls plastisch nach\, der aus einem Fenster auf Fensterrahmen und -sims\, auf Wände\, Böden und Möbel fällt. Das Licht\, das die Physik als elektromagnetische Strahlung und damit als immateriell beschreibt\, wird in eine Materialität überführt und weitestgehend vom umgebenden Raum isoliert. Zugleich wird aus dem Strahl sein genaues Gegenteil\, nämlich ein Objekt\, das selbst Licht absorbiert und Schatten wirft. Mit plastischen Mitteln greift der Künstler ein lang tradiertes Bildthema auf\, das traditionell vor allem eine Domäne von Malerei und Fotografie ist. Auf der zweidimensionalen Bildfläche bietet es ein vielfältiges Terrain für das Spiel mit optischen Mehrdeutigkeiten. \nJulia Schleis
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SUMMARY:Schwarm - Pascal Fendrich
DESCRIPTION:Schwarm \nEine Betrachtung über Masse und Individuum\, über Repetition und Versenkung und über das Verhältnis von Mensch und Tier. \nDer Künstler Pascal Fendrich zeigt in den Räumen von BRUCH & DALLAS eine Auswahl von Aquarellen aus der 99-teiligen Serie von Wellensittichportraits mit dem Titel „Schwarm“ \nWellensittiche waren ursprünglich nur in Australien beheimatet. Sie wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von Englischen Seefahrern nach Europa gebracht. In freier Wildbahn leben die Vögel in großen Schwärmen\, und dürfen in Gefangenschaft nicht alleine gehalten werden. Während die Tiere in der Natur lediglich grünes Gefieder tragen\, kamen durch Züchtungen weitere Farben hinzu. Heute zählen Wellensittiche zu den am häufigsten gehaltenen Papageienarten weltweit. \nDie gezeigten Aquarelle in den Farben Gelb\, Grün und Blau sind allesamt Kopien des ersten Blattes. Sie sind innerhalb eines knappen Jahres entstanden und unterliegen der Eigen-dynamik des Mediums Aquarell sowie den natürlichen Wahrnehmungs- und Erinnerungs-schwankungen des Künstlers während der repetitiven Arbeit.\nAuf den ersten Blick scheinen alle Wellensittiche gleich auszusehen\, jedoch unterscheiden sie sich bei näherem Hinsehen in vielen Details und selbst auf den schönsten Blättern gibt es Stellen\, die auf anderen besser gelungen sind. \nZu der Ausstellung „Schwarm“ bei BRUCH & DALLAS zeigt Pascal Fendrich auch das neu entstandene Objekt „Chat“\, einen Vogelspiegel in Menschengröße.\nIn Zeiten\, in denen die Original-Objekte in Zoohandlungen nicht mehr erhältlich sind\, weil sie Verhaltensstörungen hervorrufen\, werden wir daran erinnert\, dass die Spiegel dazu dienten\, Wellensittiche einzeln im Käfig zu halten\, damit sie die menschliche Sprache lernen. \nAls Edition zur Ausstellung wird eine Collage in 18er Auflage entstehen\, die für 40€ erworben werden kann. \nPascal Fendrich\, geboren 1972\, studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Prof. Jürgen Klauke und Prof. Peter Zimmermann und als Gaststudent an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Georg Herold. Er lebt und arbeitet in Köln und Berlin. \nVon 2000 bis 2015 arbeitete er vorwiegend als Videokünstler. In den letzten beiden Jahren widmete er sich verstärkt der Malerei und Grafik und schuf einige Objekte.\nBei BRUCH & DALLAS zeigt er nun Werke aus dieser neuen Schaffensperiode. \nFendrichs Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Screenings gezeigt. Er war als Gastdozent an Hochschulen in Bangkok und in Kalifornien tätig. \nwww.pascalfendrich.com\nAusstellung: 25.11.2017 – 30.12.2017
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LOCATION:BRUCH & DALLAS\, Ebertplatzpassage\, Köln\, 50668
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SUMMARY:JUDITH MARIA KLEINTJES "lumière noire"
DESCRIPTION:In der schwebenden Präsenz körperhafter Fragmente gerät Einfaches unüberschaubar\, Heiteres düster\, Winziges monumental\, Zartes bedrohlich\, Leichtes schwer. Was auf der motivischen Ebene immer wieder als bildhafter Verweis auf Prozesse der Metamorphose aufscheint\, erweist sich im Kern als eine Suche nach Bildern für die Ambivalenz und Unbeständigkeit aller Erscheinungen\, Prinzipien\, Zustände. Wobei die Sensibilität und Feingliedrigkeit der Bildsprache von Judith M. Kleintjes ebenso wie ihr behutsamer Einsatz der Farbe ihre Arbeiten wie kostbare Konzentrate wirken lassen\, die nicht Gefahr laufen\, sich „im Chaos zu verlieren. In der Zusammenschau ergeben sie die Kartographie einer Suche – reduziert und präzise\, aber offen in einem poetischen Sinne. In den Arbeiten von Judith M. Kleintjes scheint etwas auf\, das alltägliche Normalität und Ordnungsmuster überschreitet. Sie vermitteln eine Ahnung von der Fragilität des vermeintlich Stabilen\, von der Verwundbarkeit mentaler und körperlicher Unversehrtheit\, von der Auflösung des Sichergeglaubten. Dies nicht als katastrophalen Ausnahmefall\, sondern als kreatürliche Bedingung zu begreifen.“ (Textfragment\, Dr. Gudrun Bott/FIH-Field Institute Hombroich\, Neuss)
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LOCATION:Galerie Carla Reul\, Dürenstraße 9\, Bonn- Bad Godesberg\, 53173
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SUMMARY:Wiebke Elzel – "SUNDAY\, JUNE 26 – SATURDAY\, JULY 2"
DESCRIPTION:Vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018 zeigt GLASMOOG – Raum für Kunst & Diskurs an der Kunsthochschule für Medien Köln eine Einzelausstellung von Wiebke Elzel. Der Titel der Ausstellung „SUNDAY\, JUNE 26 – SATURDAY\, JULY 2“ verweist auf sieben Ausgaben der International New York Times\, die das Ausgangsmaterial für die neue mehrteilige fotografische Arbeit bilden\, die im Zentrum von Elzels Ausstellung steht.\nSeit 2013 arbeitet Elzel in ihren großformatigen Fotografien wiederholt mit Anordnungen von aus Zeitungsseiten ausgeschnittenen Buchstaben\, dabei entstehen in der Tradition der Collage stillebenartige Arrangements. Bestehende Textformationen werden in einem paradox-akribischen Akt bis zur Unlesbarkeit in Einzelbuchstaben und Wortfragmente zerlegt\, schließlich neu akkumuliert und zu einem scheinbar zufällig anmutenden Bild rekomponiert. In der für die Ausstellung in GLASMOOG neu entstandenen siebenteiligen Fotoserie „SUNDAY\, JUNE 26 – SATURDAY\, JULY 2“ betonen die Strahlen von einfallendem Sonnenlicht den flüchtigen Moment des fotografischen Augenblicks und verwandeln die abstrakt-grafischen Anhäufungen von Buchstaben in wandelbare Archipele\, deren textlichen Bezüge in der Betrachtung immer wieder neu entstehen.\nZum Abschluss der Ausstellung erscheint im Januar 2017 eine Künstlerpublikation mit Edition. \nWiebke Elzel\, die 2011 u.a. mit dem Kunstpreis der Arthur-Boskamp-Stiftung\, Hohenlockstedt\, ausgezeichnet wurde\, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Seit 2012 lehrt Elzel als Künstlerisch-Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). 2017 erhielt sie ein Projektstipendium der Kunststiftung NRW. Zuletzt waren Arbeiten von ihr in der MEWO Kunsthalle Memmingen zu sehen. \nAusstellungseröffnung: Donnerstag\, 30. November 2017\, 19 Uhr\nFinissage und Künstlergespräch: Mittwoch\, 31. Januar 2018\, 19 Uhr\nÖffnungszeiten der Ausstellungen: Do/Fr 16–19 Uhr\, Sa 14–18 Uhr und n.V.
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SUMMARY:PETER SAUERER / TRUDE FRIEDRICH Antoniusfeuer
DESCRIPTION:PETER SAUERER\nPeter Sauerers (*1958) unerschöpflicher Fundus ist die Weltgeschichte. Jede seiner ausgestellten Objektschachteln enthält ein spezifisches\, szenisch gebundenes Figurenensemble. Vom Künstler mit äußerster Präzision geschnitzt und farbig gefasst stehen die einzelnen Protagonisten auf schlanken Podesten\, wobei die präsentierten Figuren mitsamt ihrem Unterbau nicht länger als eine Zigarette sind. Auf die Außenseite des Pappdeckels ist die jeweilige Vorlage angebracht: ikonische Pressefotos\, Filmplakate\, Reproduktionen von Kunstwerken. Wie ein kompletter Satz Miniaturfiguren scheint Sauerers Ensemble zur spielerischen Nachstellung des abgebildeten Originalszenarios einzuladen. Der Spielzeugcharakter verführt zunächst zum leichten Genuss: Man ergeht sich belustigt in der intensiven Beobachtung der handwerklich raffinierten Details und erliegt dem Erstaunen den das extreme Kleinformat hervorruft. \nDiese unbeschwerte Hingabe ist verräterisch\, sobald die Verbindung zur Vorlage erkennbar wird. Denn die Akteure sind mitunter medial verbreiteten Darstellungen entnommen\, die im kollektiven Gedächtnis verankert sind und auf die bisweilen schonungslos brutale Gewalt des zugrundeliegenden Ereignisses verweisen. Der Figurensatz „Dallas“ vergegenwärtigt die Erschießung von John F. Kennedy und umfasst John F. Kennedy\, Jackie Kennedy\, den Mörder Lee Harvey Oswald (in weißen Unterhemd)\, sowie den ebenfalls bei dem Attentat ums Leben gekommenen Chauffeur. Ebenfalls im Programm: die Geiselnahme von Gladbeck mit dem Geiselnehmer Dieter Degowski und der 18-jährigen Geisel Silke Bischoff\, die während der abschließenden Polizeiaktion auf der Autobahn erschossen wurde\, sowie ausgelassene Begegnungen auf dem Bergdorf\, Hitlers Landhaus am Obersalzberg\, darunter die Begrüßung der kleinen Tochter von Eva Brauns bester Freundin Herta Schneider\, Uschi. Auch die „Geißelung Christi“ des italienischen Meisters Piero della Francesca ist hier vertreten. \nWährend durch die Bildvorlage der Bezug zum Ereignis gegeben ist\, wird dieser durch die von Sauerer nachgebildeten Protagonisten geradezu verschleiert. Wie eine Schauspielerriege\, die sich ihrer drastischen Rollen entledigt und vor den Bühnenvorhang tritt\, werden sie dem Publikum frontal zur Schau gestellt. Hier offenbart sich die Diskrepanz zwischen der Dramatik des Geschehens und der unbewegten Haltung der Beteiligten: Täter und Opfer nehmen die gleiche aufrechte und passive Haltung ein. Einzig die Ausstattung lässt auf die dargestellte Person und ihre Taten schließen. Beklemmend ist der gleichgeschaltete Ausdruck der Miniaturen\, und damit auch die unbeirrbar egalisierende Sorgfalt\, mit welcher Sauerer die Gestalten erschafft. Ob es sich um den Urheber der Verbrechen an der Menschlichkeit handelt oder um die Unschuld vom Lande: Beide sind mit der gleichen – man muss es so sagen – liebevollen Hingabe geschnitzt und bemalt. \nManchmal lenkt Sauerer den Blick auf eine Randfigur\, einen Nebenschauplatz oder einem Detail im Hintergrund. Dem berühmten gekreuzigten Jesus mit den grotesk gespreizten Fingern aus dem berühmten Retabel des Isenheimer Altars von Matthias Grünewald stellt Sauerer zwei Figürchen zur Seite\, deren Leiber mit roten Flecken übersäht sind. Damit wird auf eine Figur\, die auf dem unteren Seitenflügel des Altarbildes wiedergegeben ist und vom sog. Antoniusfeuer* befallen ist\, hingewiesen. Neben der Reproduktion seines berühmten Gemäldes „Das Eismeer“ steht der „Eismeermaler“ Caspar David Friedrich selbst\, erkennbar an seinem ausladenden Backenbart. Der Maler litt an einer depressiven Erkrankung und hatte einen Suizidversuch unternommen. Anekdotisch wird berichtet\, Friedrich habe sich einen Backenbart wachsen lassen\, um die Narbe am Hals zu kaschieren. \nNicht die exakte Wiedergabe der Vorlage ist Sauerers Anliegen\, sondern vielmehr durch einen Perspektivwechsel die Wahrnehmung zu schärfen. Während man angesichts der unaufhaltsamen medialen Bilderflut und dem undurchdringlichen Informationsdickicht längst abgestumpft ist\, vermögen die mit viel Feingefühl gefertigten Figuren aus Holz von Sauerer aufgrund ihrer altmodischen Anmutung einen besonderen Reiz auszuüben. Ohne großes Getöse fordern sie den Blick besonders heraus und erzielen einen nachhaltigen Eindruck. \nTRUDE FRIEDRICH\nDurch die zeitintensive Bearbeitung Bedeutung zu generieren vermag auch Trude Friedrich (*1955) in ihrem künstlerischen Schaffen. Gegenstand ihres Werkes sind alltägliche\, unscheinbare Vorkommnisse\, beiläufige Ansichten\, die Friedrich durch ihre Kunstfertigkeit aufwertet\, bzw. durch die minutiöse handwerkliche Tätigkeit beinahe symbolisch „auflädt“: Gräser\, Häuser\, Zäune. Man ist angehalten\, ihre sorgfältig gefertigten Werke länger zu betrachten. Faszinierend exakt und täuschend echt ist die naturgetreue Nachbildung in Holz\, etwa der einzelnen Grashalme in einer Vase („Grasschnitt“). Die langsam einsetzende Erkenntnis\, dass durch die Verschleifung von Schein und Sein\, Illusion und Identität\, ein „falscher Eindruck“ erzeugt wurde\, verunsichert. Auch liegende oder lose baumelnde Schnurstränge werden hölzern „versteift“ und wie Stöcke gegen die Wand gelehnt. Die sich aus dieser Vereinigung von Unvereinbarkeiten ergebende Erfahrung einer widernatürlichen bzw. unmöglichen Gegebenheit zeugt von einer Entfremdung bzw. „Verkehrung“ der Verhältnisse und mutet surreal an („Schnur vertikal“). \nTrude Friedrichs Kunst irritiert durch subtile Abwandlungen oder Verrückungen vorgefundener Realität und die dadurch bedingten leisen Verschiebungen der Grenzen zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit\, Fakt und Fantasie. Ihre Bildwelten enthalten Widersprüchliches\, und doch beanspruchen stocksteife Schnüre\, diamantenbesetzte Äste oder Schuppenhäuser eine eigene Wahrheit\, besitzen eine eigene Wesenhaftigkeit. In ihrer Serie „Schutzmarken“ fügt Friedrich zarte Lindenäste zu filigranen Gebilden zusammen\, deren Liniengerüste wie direkt auf die Wand aufgetragene Zeichenstriche Würfel\, Sterne und andere stilisierte Formationen ergeben. Oft sind die Äste mit facettierten\, zartfarbigen Edelsteinen gespickt\, die wie Knospen sprießen („Diamantenbündel“\, „Hexagon“\, „Gleiche Welt“\, „Diamantrahmen“). Während man ein Reisigbündel in der Wirklichkeit antrifft\, erscheint ein Diamantbündel als Produkt der Vorstellungskraft. Und doch nimmt dieser durch Friedrichs schöpferische Hand objektive Gestalt an und beansprucht seinen Platz in der Wirklichkeit. Von ähnlicher substanzieller Tragweite wie etwas\, das „in Stein gemeißelt“ eine Beständigkeit für sich beansprucht\, erscheinen die hier präsentierten in Holz geschnitzten Gegebenheiten als Ausdruck einer unverrückbaren Realität. Eine souveräne Selbstverständlichkeit geht von dieser Vereinigung von Unvereinbarem aus: So ist es ganz natürlich\, dass Diamanten auf Bäumen wachsen („Gleiche Welt“). \n* Durch den Verzehr von Mutterkorn (Getreidepilz) verursachte Vergiftung\, die auch als „heiliges Feuer“ bekannt und insbesondere im Mittelalter verbreitet war.
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SUMMARY:HARD RETURN Olivier Foulon
DESCRIPTION:Olivier Foulon (geboren 1976 in Brüssel\, lebt in Berlin) befasst sich mit der Beschaffenheit von fotografischen Bildern. Er montiert Ausdrucke der Bilder auf Karton\, eines neben dem anderen. So entsteht nicht durch eine persönliche Auswahl\, sondern aus der Vielzahl von Ausdrucken von Momenten des Ausdrucks eine Serie. Als Motive wählt er das\, was ihn umgibt: Äpfel\, kurz bevor er sie isst\, Reproduktionen von Antoine Watteaus „Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint“ oder der Blick durch einen Strauß bunter Blumen auf die Zimmerdecke. Nicht das Motiv\, sondern der Moment interessiert. Die Blumen sind keine Sinnträger\, sondern Überbringer dieses Moments. Einige Künstler legen Wert auf Ambiguität oder Unklarheit und begründen ihre Arbeit damit\, dass Kunst schwer fassbar und unbestimmt sei. Dies ist nicht der Fall bei Foulon. Er zeigt das\, was ist; Dinge\, die wir erkennen und wissen. Er tut dies jedoch auf eine Art und Weise\, dass ihre Unmittelbarkeit sie unbequem\, ja unheimlich erscheinen lässt. Als wären sie nicht bei sich\, wir nicht bei uns\, sondern an einem Scheidepunkt zwischen Gut und Böse\, Tag und Nacht\, unten und oben\, Figur und Grund\, Bild und Träger usw. – im Sinne von A.D. Coleman: „I found myself disturbed and left uneasy by encounters with certain photographs – not because they were unpleasant on a purely sensory level\, but because between the style\, technique\, form\, subject matter\, content\, cultural context\, and the medium itself generated emotional and intellectual stress“ (The Grotesque in Photography\, 1977). Der Titel „Hard Return“\, den Foulon für seine Ausstellung wählt\, markiert diesen Bruch. Er kommt aus der Befehlssprache des Computers und bezeichnet einen harten Zeilenumbruch\, der auch dann bestehen bleibt\, wenn Text eingefügt oder gelöscht wird. Ein harter\, technischer Bruch\, der Form und Inhalt spaltet und eine Rückkehr zum Bestehenden erschwert. Foulon interessiert dieser Bruch nicht als Zäsur zwischen den Worten irgendeines Textes\, sondern zwischen eben jenen zwei Worten ‚hard’ und ‚return’ und deren Momenten der Auseinandersetzung mit dem Bildgegenstand: „There is a tension for me in the word ‚hard return’\, between its meaning for a native or non-native speaker. Between a change of an idea\, a scene or a cut in the flow\, and ‚hard’ as difficult and ‚return’ as in the line: the repressed always returns; ‚hard return’\, in the sense that there is a difficult come-back.“ (Olivier Foulon\, 2017)
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SUMMARY:HARD RETURN - Olivier Foulon
DESCRIPTION:02. Dezember 2017 – 04. März 2018 \nOlivier Foulon (geboren 1976 in Brüssel\, lebt in Berlin) befasst sich mit der Beschaffenheit von fotografischen Bildern. Er montiert Ausdrucke der Bilder auf Karton\, eines neben dem anderen. So entsteht nicht durch eine persönliche Auswahl\, sondern aus der Vielzahl von Ausdrucken von Momenten des Ausdrucks eine Serie. Als Motive wählt er das\, was ihn umgibt: äpfel\, kurz bevor er sie isst\, Reproduktionen von Antoine Watteaus ‘Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint’ oder der Blick durch einen Strauß bunter Blumen auf die Zimmerdecke. Nicht das Motiv\, sondern der Moment interessiert. Die Blumen sind keine Sinnträger\, sondern überbringer dieses Moments. Einige Künstler legen Wert auf Ambiguität oder Unklarheit und begründen ihre Arbeit damit\, dass Kunst schwer fassbar und unbestimmt sei. Dies ist nicht der Fall bei Foulon. Er zeigt das\, was ist; Dinge\, die wir erkennen und wissen. Er tut dies jedoch auf eine Art und Weise\, dass ihre Unmittelbarkeit sie unbequem\, ja unheimlich erscheinen lässt. Als wären sie nicht bei sich\, wir nicht bei uns\, sondern an einem Scheidepunkt zwischen Gut und Böse\, Tag und Nacht\, unten und oben\, Figur und Grund\, Bild und Träger usw. – im Sinne von A.D. Coleman: „I found myself disturbed and left uneasy by encounters with certain photographs – not because they were unpleasant on a purely sensory level\, but because between the style\, technique\, form\, subject matter\, content\, cultural context\, and the medium itself generated emotional and intellectual stress.“ (The Grotesque in Photography\, 1977) Der Titel „Hard Return“\, den Foulon für seine Ausstellung wählt\, markiert diesen Bruch. Er kommt aus der Befehlssprache des Computers und bezeichnet einen harten Zeilenumbruch\, der auch dann bestehen bleibt\, wenn Text eingefügt oder gelöscht wird. Ein harter\, technischer Bruch\, der Form und Inhalt spaltet und eine Rückkehr zum Bestehenden erschwert. Foulon interessiert dieser Bruch nicht als Zäsur zwischen den Worten irgendeines Textes\, sondern zwischen eben jenen zwei Worten ‘hard’ und ‘return’ und deren Momenten der Auseinandersetzung mit dem Bildgegenstand: „There is a tension for me in the word ‘hard return’\, between its meaning for a native or non-native speaker. Between a change of an idea\, a scene or a cut in the flow\, and ‘hard’ as difficult and ‘return’ as in the line: the repressed always returns; ‘hard return’\, in the sense that there is a difficult come-back.“ (Olivier Foulon\, 2017). \nOlivier Foulon (born 1976 in Brussels\, lives in Berlin) occupies himself with the properties of photographic images. He mounts the prints of the images on cardboard\, one next to the other. This leads to a series\, formed not by personal selection but by the multitude of printouts of moments of an expression. He selects the motifs from the world around him: apples\, shortly before eating\, reproductions of ‘Gersaint’s Signboard’ by the Rococo painter Antoine Watteau\, or a bouquet of colourful flowers through which one catches a glimpse of the ceiling. However\, it is the moment that is of interest\, not the motif. The flowers are not carriers of meaning but messengers of this moment. While some artists place importance on ambiguity or vagueness\, explaining their work with the fact that art is elusive and indeterminate\, this is not the case with Foulon. He shows things as they are; things that we see and know. But he does this with an immediacy that makes them appear uneasy and even uncanny. As if they were entities not wholly with themselves\, us not wholly with ourselves\, but rather at the crossroads between good and evil\, day and night\, top and bottom\, figure and ground\, picture and support etc. – in the sense of A. D. Coleman: „I found myself disturbed and left uneasy by encounters with certain photographs?not because they were unpleasant on a purely sensory level\, but because between the style\, technique\, form\, subject matter\, content\, cultural context\, and the medium itself generated emotional and intellectual stress“ (The Grotesque in Photography\, 1977). The title „Hard Return“ selected by Foulon for his exhibition marks this break. It derives from the computer command designating a forced line break that even stays in place when one inserts and deletes text. A hard technical break dividing form and content making a return to the existing difficult. Foulon is not interested in this break as a caesura between the words of any text but precisely between the two words ‘hard’ and ‘return’ and their relation to his occupation with the pictorial object: „There is a tension for me in the term ‘hard return’\, between its meaning for a native or non-native speaker. Between a change of an idea\, a scene or a cut in the flow\, and ‘hard’ as difficult and ‘return’ as in the line: the repressed always returns; ‘hard return’\, in the sense that there is a difficult come-back“ (Olivier Foulon\, 2017). \nÖffnungszeiten / Opening times: \nDo-Fr 11-18 Uhr\, Sa-So 13-17 Uhr\nThu-Fri 11am-6 pm\, Sat-Sun 1-5 pm
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LOCATION:Temporary Gallery\, Mauritiuswall 35\, Köln
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:CSATATÉR – SCHLACHTFELD I\, Marlini Wickramasinha (Einzelausstellung)
DESCRIPTION:Im September eröffnete die Ausstellung „Csatatér – Schlachtfeld“ in der ungarischen Hauptstadt Budapest. In einer Serie von Einzelausstellungen zeigen wir die ungarischen und deutschen Positionen der Gruppenausstellung. Den Anfang macht die Kölner Malerin Marlini Wickramasinha mit ihren bildgewaltigen schwarz weiß Gemälden und feinen Zeichnungen. Marlini Wickramasinha\, geboren in Sri Lanka lebt und arbeitet seit 1958 in Deutschland\, wo sie die Münchener Kunstakademie mit mehreren Auszeichnungen absolvierte. Seit den 60iger Jahren gehört Sie zur Kölner Kunstszene. Ihr malerischer Kosmos dreht sich um Destruktion\, Zerstörung und Schlachtfelder. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland machten diese unverkennbaren Arbeiten einem großen Kunstpublikum bekannt. Ihr malerischer Kosmos dreht sich um Destruktion\, Zerstörung und Schlachtfelder.\nDie Titel ihrer Arbeiten wie „Flak Berlin\, 1945“\, „Pearl Harbour“ oder „Kampfjet über Syrien“ lesen sich wie die Chronik des 20. und 21. Jahrhunderts mit all ihren Kriegen und Katastrophen. Aber ihre Werke sind nicht vordergründig politisch oder geschichtlich\, die Zerstörung und die Faszination der Ästhetik\, die das Chaos durch Gewalteinwirkung hinterlässt\, sind ihr Zentrum. Schönheit und Schrecken liegen in ihren Arbeiten nah beieinander. Die auf Schwarz\, Weiß und Grau reduzierten Gemälde zeigen eine unendliche Palette an Zwischentönen. Marlini W. macht die Grau-Nuancen zur Farbe der Stille. Sie malt die Stille nach dem Sturm\, den Moment nach der Explosion\, in der die Welt für eine Sekunde still steht.\nAls Vorlagen dienen ihr Abbildungen aus Zeitschriften\, die sie als Szenen und Aufnahmen der Wirklichkeit in Öl und Acryl auf Leinwand bannt. Sie sieht im Chaos auch immer einen Anfang. Die Dekonstruktion öffnet die Türen für Neues. Ihre Arbeiten sind zur gleichen Zeit figurativ und abstrakt. In ihren Bildern ist das Ganze in seine Einzelteile zerlegt\, mit ihrer Malerei zerlegt sie die Bildfläche in eine Vielzahl von Formen.
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LOCATION:Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes\, Baudristr. 5\, Köln\, 50733
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SUMMARY:STRICHSTÄRKE
DESCRIPTION:Eröffnung 7.12. ab 18 Uhr\nZeichnungen von Birgit Antoni Rainer Aring Matthias Beckmann Heiner Blumenthal Britta Bogers Stefan Bücher Harald Busch Katja Butt Hilla Chappuis Anne Chichos Katja Davar Nikola Dimitrov Christine Fausten Gundi Feyrer Verena Freyschmidt Anja Ganster Ruth Gilberger Friederike Graben Tina Haase Mechthild Hagemann Brigitta Heidtmann Karin Hochstatter Katharina Jahnke Klaus Kampert Seong-Hi Kang Annebarbe Kau Julia Kröpelin Christoph Lammers Christiane Löhr Leo Löhr Wolfgang Lüttgens Hans Maas Andreas My Irena Paskali Renate Paulsen Christian Pilz Kathrin Rabenort Elisabeth Rietmeyer Maria Schleiner Kadie Schmidt Hackenberg Manfred Schneider Frances Scholz Mira Schumann Nicola Schrudde Michael Seeling Gabi Seifert Ulrike Siecaup Jens Stittgen Astrid Stricker Ingeborg Thistle Winfried Virnich Heike Weber Irene Weingartner Annette Wesseling
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LOCATION:Petersburger-Raum für Kunst\, Gladbacherstr.50\, Köln\, 50672
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SUMMARY:plan B im Künstlerforum Bonn  -  8. bis 30. Dezember 2017
DESCRIPTION:Die Welt geht in Stücke\, Kunst aufs Ganze. \nplan B: Siegfried Bernhard Collas\, Rainer Maria Jaenicke\, Harald Klemm\, Jaume Rocamora\, Alfred Schädlich\, Joseph Schnorrenberg\, Marta Stencel\, Alex Studthoff\, Ulf Umlauff\, Josep Vallribera\, Hans-Gerd Weise\, Wolfseule\, Yung Prick \nVernissage: Freitag\, 08.12.2017\, 19 Uhr / Finissage: Samstag\, 30.12.2017 ab 14 Uhr \nKatalog zur Ausstellung (siehe Website):
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LOCATION:Künstlerforum Bonn\, Hochstadenring 22-24\, Bonn\, 53119
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SUMMARY:plan B im Künstlerforum Bonn - noch bis zum 30.12. 2017
DESCRIPTION:Finissage: Samstag\, 30. Dezember ab 14 Uhr \nPlan B: Die Welt geht in Stücke\, Kunst aufs Ganze.\n„…ein sehenswerter Parcours aktueller Gegenwartskunst.“ (ldm) \nplan B: Siegfried Bernhard Collas\, Rainer Maria Jaenicke\, Harald Klemm\, Jaume Rocamora\, Alfred Schädlich\, Joseph Schnorrenberg\, Marta Stencel\, Alex Studthoff\, Ulf Umlauff\, Josep Vallribera\, Hans-Gerd Weise\, Wolfseule\, Yung Prick \nKünstlerforum Bonn\, Hochstadenring 22 – 24\, 53119 Bonn\nÖffnungszeiten: Di – Fr 15 – 18 Uhr\, Sa 14 – 17 Uhr\, So 11 – 17 Uhr\, Eintritt frei
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SUMMARY:Kunstgruppe plan B im Künstlerforum Bonn
DESCRIPTION:Die Welt geht in Stücke\, Kunst aufs Ganze.\nDie Welt ist groß\, widerspenstig\, widersprüchlich\, ständig anders – flüssig gewissermaßen\, wie ein Teil des Erdkerns. Und die Wirklichkeit\, in der wir uns bewegen\, ist fragmentarisch\, brutal\, rätselhaft\, Stückwerk. Dieser Welt\, dieser Wirklichkeit setzen Religionen Glauben entgegen. Die Philosophie versucht es mit Wissen und Vernunft. Die Politik oft genug mit Populismus. Wir von plan B gehen den Weg der Kunst. Was wir wahrnehmen und was wir empfinden\, das setzen wir um in Werke – malend\, fotografierend\, zeichnend\, Maus-schiebend; mit gerahmten\, ungerahmten und bewegten Bildern\, mit Tönen\, mit Installationen. Mit allem also\, was uns geeignet erscheint\, der in Stücke gehenden Welt beizukommen. \nplan B: Siegfried Bernhard Collas\, Rainer Maria Jaenicke\, Harald Klemm\, Jaume Rocamora\, Alfred Schädlich\, Joseph Schnorrenberg\, Marta Stencel\, Alex Studthoff\, Ulf Umlauff\, Josep Vallribera\, Hans-Gerd Weise\, Wolfseule\, Yung Prick \nVernissage: Freitag\, 08.12.2017\, 19 Uhr / Finissage: Samstag\, 30.12.2017 ab 14 Uhr
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SUMMARY:plan B im Künstlerforum Bonn  vom 8. bis 30. Dezember 2017
DESCRIPTION:plan B: Siegfried Bernhard Collas\, Rainer Maria Jaenicke\, Harald Klemm\, Jaume Rocamora\, Alfred Schädlich\, Joseph Schnorrenberg\, Marta Stencel\, Alex Studthoff\, Ulf Umlauff\, Josep Vallribera\, Hans-Gerd Weise\, Wolfseule\, Yung Prick \nDie Welt geht in Stücke\, Kunst aufs Ganze.\nDie Welt ist groß\, widerspenstig\, widersprüchlich\, ständig anders – flüssig gewissermaßen\, wie ein Teil des Erdkerns. Und die Wirklichkeit\, in der wir uns bewegen\, ist fragmentarisch\, brutal\, rätselhaft\, Stückwerk. Dieser Welt\, dieser Wirklichkeit setzen Religionen Glauben entgegen. Die Philosophie versucht es mit Wissen und Vernunft. Die Politik oft genug mit Populismus. Wir von plan B gehen den Weg der Kunst. Was wir wahrnehmen und was wir empfinden\, das setzen wir um in Werke – malend\, fotografierend\, zeichnend\, Maus-schiebend; mit gerahmten\, ungerahmten und bewegten Bildern\, mit Tönen\, mit Installationen. Mit allem also\, was uns geeignet erscheint\, der in Stücke gehenden Welt beizukommen.\nVernissage: Freitag\, 08.12.2017\, 19 Uhr / Finissage: Samstag\, 30.12.2017 ab 14 Uhr
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