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SUMMARY:carte blanche
DESCRIPTION:carte blanche\nMax Frisinger\, Felix Oehmann \nEröffnung\n6. September 2017\, 19 Uhr \nAusstellung\n07. September – 25. Oktober 2017\nMittwoch – Freitag 14 – 18 Uhr\, Samstag 13 – 17 Uhr\nund nach Vereinbarung \nDie Galerie Gisela Clement freut sich\, neue Arbeiten von Max Frisinger und Felix Oehmann\nzu präsentieren. Die Bildhauer Max Frisinger\, geboren 1980 in Bremen\, Felix Oehmann\,\ngeboren 1985 in Heidelberg\, leben und arbeiten in Berlin. \nAus der morbiden Masse von Sperrmüll\, Schrott oder gebrauchtem Baustellenmaterial formt\nMax Frisinger fragile visuelle Spektakel – Triumphe der ästhetischen Anschauung über die\nVergänglichkeit\, errungen aus dem Geist ewigen Recyclings.\nDas Spiel mit Größendimensionen und Vereinfachungen ist bei Felix Oehmann auch das\nSpiel mit Bedeutungen. Er selbst bezeichnet seine oft aus überdimensional vergrößerten\nAlltagsdingen bestehenden Skulpturen als sein Mittel zum Denken.
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53113
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SUMMARY:Patrick Rieve - Der Käpt'n ist an Deck und übernimmt die volle Verantwortung
DESCRIPTION:Patrick Rieves Werk umfasst Zeichnungen\, Objekte\, Installationen und Aktionen sowie Comics und künstlerische Publikationen. Oft handelt es sich dabei um Projekte\, die in Teilen konzeptuell angelegt sind und sich in verschiedenen Medien materialisieren. Inhaltlich vorherrschende Themen sind die Fraktionierung von Realität und die Positionierung des Individuums innerhalb dieser Wirklichkeitsschichtungen. \nUngeachtet der vielfältigen Erscheinungsformen seines künstlerischen Œuvres\, ist Patrick Rieve im Kern stets Zeichner. So erwarten den Besucher der Ausstellung „Der Käpt’n ist an Deck und übernimmt die volle Verantwortung“ Aspekte seiner zeichnerischen Arbeit. Sie bilden die Details innerhalb einer modellartigen Rauminstallation. Bildideen werden in dieser übergeordneten Struktur in neue Sinnzusammenhänge gebracht. \nEin Sternensystem manifestiert sich im Pizzabelag\, Zeichnungen des eigenen Zimmers werden zur Metapher für vergehende Zeit\, Variationen von Buchcovern verschieben vertraute Zusammenhänge\, Dialoge aus dem Hyperraum reflektieren inhaltliche Bezüge. \nDabei bleiben inhaltlich wichtige Fragen des Lebens gegenwärtig:\nWer sind wir? Wie wollen wir leben? Wie soll es weitergehen? Wer ist hier eigentlich der Käpt’n und wovon? \nFormal bedient sich Patrick Rieve in seinen Zeichnungen eines breiten Repertoires an erzählerischen Darstellungsformen: Narrative Fetzen\, chaotische Details\, Ansätze von Ordnungssystemen\, Kopien von Kopien\, aus deren Überlagerung und Systematik ein vielschichtiger persönlicher Kosmos entsteht. \nPatrick Rieve\, geboren 1971\, studierte Visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg. Er ist Produzent\, Herausgeber und Sammler von selbstveröffentlichten Publikationen\, wie Zines und Comics\, die er regelmäßig als St. Patrick’s Zine Library präsentiert. Patrick Rieve lebt und arbeitet in Köln.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Clear Light Day – Soft Dark Night | Eric Cruikshank (Edinburgh)
DESCRIPTION:07.09. bis 26.10.2017 \n>> Vernissage: Donnerstag\, 07. September 2017\, ab 19h\nin Anwesenheit des Künstlers \n>> Finissage: Donnerstag\, 26. Oktober 2017\, ab 19h \nEric Cruikshank (Edinburgh) wird in seiner Einzelausstellung Clear Light Day – Soft Dark Night im ESSZIMMER\, neue Arbeiten zeigen\, die 2017 entstanden sind. \nDer Ausgangspunkt für seine Arbeiten ist die Landschaft. – Nicht als direkte Repräsentation\, vielmehr als Konzentration auf die emotionalen Qualitäten dieses Landschafts-Raumes. Mit einer Farbpalette\, die sich auf das Haus seiner Familie in den Schottischen Highlands zurück führen lässt\, fungiert die Farbe als Transport- und Kommunikationsmittel\, die die unterschiedlichen Bildebenen sowie deren Referenzen aufscheinen lässt.\nDurch die Strukturen\, den formalen Entscheidungen sowie den gewählten Farbharmonien\, die im Alltäglichen verankert sind\, wird der Betrachter dazu ermutigt\, das ihn umgebende Vertraute für neue Einsichten voller Möglichkeiten zu öffnen.
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LOCATION:DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+\, Mechenstrasse 25\, bonn\, 53129
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SUMMARY:LUCIO FONTANA Crosses
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve Köln freut sich besonders\, mit Lucio Fontana – Crosses die erste Ausstellung auszurichten\, die sich thematisch mit der Gruppe der keramischen Kreuze und Kreuzigungen von Lucio Fontana (1899 – 1968) überhaupt befasst. Im Mittelpunkt der umfassenden Präsentation stehen über 20 Werke\, deren figurative Gestaltung auf Motive der christlichen Ikonografie zurückgeht. \nSeit bereits 40 Jahren engagiert sich Karsten Greve für das Werk Lucio Fontanas. Schon 1977 wurden in der Galerie Karsten Greve\, damals in der Lindenstraße in Köln gelegen\, dreißig Arbeiten von maßgeblicher Bedeutung ausgestellt\, die sich heute größtenteils in wichtigen Museen\, Stiftungen und Sammlungen befinden. Die Ausstellung Plastiken und Bilder 1953-1962 folgte 1980 und bot ebenfalls eine Zusammenstellung aus Concetti spaziali\, Buchi und Tagli. 1994 fand eine umfassende Präsentation skulpturaler Werke in der Galerie Karsten Greve Paris statt. 2012 würdigte eine Sonderausstellung mit dem Titel Io sono uno scultore e non un ceramista erneut das plastische Werk Fontanas\, welches an zentraler Stelle innerhalb seines Oeuvres steht. Zahlreiche\, von der Galerie herausgegebene Publikationen beleuchten wissenschaftlich fundiert das künstlerische Schaffen Fontanas. Der aktuelle\, ausstellungsbegleitende Katalog Crosses bietet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Darstellungen der Kreuzmotivik\, veranschaulicht durch Textbeiträge von Choghakate Kazarian\, Musée d´Art Moderne de la Ville de Paris\, und Prof. Ugo Perone\, Humboldt-Universität\, Berlin. \nLucio Fontana verfolgt in seinem Schaffen ein primär plastisches Anliegen\, welches sein künstlerisches Selbstverständnis als Bildhauer begründet. Beeinflusst durch die Tätigkeit seines Vaters\, der als Steinmetz auf die Fertigung von Grabmälern spezialisiert war\, beteiligte sich Fontana zeitweise als Bildhauer in dessen Atelier. Ab 1935 fertigte er eigene keramische Plastiken\, ab 1936 entstehen in Zusammenarbeit mit der Manufaktur Sèvres Werke in Porzellan. Er begreift „Keramik als Bemühung um die reine Kunst – Form\, Farbe und vibrierendes Licht – antidekorativ\, wenn man unter dekorativer Kunst etwas Dekadentes versteht.“ \nBereits die frühen farbigen Anilinbilder\, deren Komposition nicht nur durch den Farbauftrag\, sondern durch leibhaftige Eingriffe in die Integrität des Bildträgers bestimmt war\, dienen ihm der Erforschung und Auslotung der Dreidimensionalität. So galt das Aufschlitzen und Durchstoßen als gestalterische Intervention unter Berücksichtigung der unmittelbaren konkreten\, materiellen Gegebenheiten der Leinwand. Diese Verletzungen des traditionellen Bildträgers entsprechen einer radikalen Auffassung von Kunst\, die seit 1947 von Fontanas Streben nach einer auf den Vorstellungen des Futurismus beruhenden Dynamisierung geleitet war. Schon in seinem Manifesto bianco von 1946 beschwor Fontana die Dringlichkeit der Aufhebung einer statischen\, dem Stillstand verhafteten Kunst und propagierte stattdessen die Zeit und die Bewegung im Raum. Diese neue Ästhetik bestand für ihn „in der Inbesitznahme des Raumes\, in der Loslösung von der Erde\, von der Horizontlinie\, die Jahrtausende lang die Basis der Ästhetik und des Proportionsgefühls war.“ (Lucio Fontana). \n1946 formierte sich um eine Gruppe von Künstlern in Mailand der Spazialismo\, der auf der XXIV. Biennale in Venedig 1948 unter Neue Front der Kunst bekannt wurde. Diese Vereinigung vertrat die Ansicht\, dass das traditionelle Bild bzw. der Bildträger „alt“ und damit überholt sei. Unbedingtes Ziel war es\, das darstellende\, repräsentative Bild bzw. Abbild aufzuheben und stattdessen die Raumerfahrung über alles andere zu stellen\, nämlich in der Zusammenwirkung von Zeit\, Richtung\, Klang und Licht. \nIn dynamischer Umsetzung der Einsicht\, dass natürliche Elemente wie Partikel\, Strahlen\, Elektronen unkontrollierbar und mit gewaltiger Kraft auf Oberflächen einwirken\, vollzieht Fontana die Perforierung der „alten“ Leinwandoberfläche mittels Schnitten und Löchern\, um Plastizität zu erzielen. Getragen von dieser Ambition\, die Malerei in ihrer Flächigkeit und damit in ihrer illusionistischen\, über sich hinausweisenden Eigenschaft anzugreifen\, führen die revolutionären Gesten Fontanas die Durchlässigkeit der Leinwand herbei. Sie veranschaulichen ihre Räumlichkeit als ein „von aller malerischen und propagandistischen Rhetorik“ befreites bzw. „sich frei entfaltendes\, unbegrenztes Kontinuum“\, so dass gleichwohl die Grenze zwischen Malerei und Skulptur aufgehoben und die Gattungen in einem reinen Concetto spaziale aufzugehen scheinen. \nZeitgleich mit den Neuerungen Fontanas innerhalb des Spazialismo\, die raumbezogene\, rein abstrakte Kunst voranzutreiben\, entstehen figürliche Werke\, wobei die Gruppe der Kreuze und Kreuzigungen den Hauptanteil bilden. Damit wird das Raumkonzept des Concetto spaziale auch auf thematisch gebundene Werke angewandt. \nDie meisten der Kruzifixe und Kreuzigungen sind somit in der Hochphase von Fontanas Beschäftigung mit Raumkonzepten zwischen 1947 und Mitte der 1950er Jahre entstanden. Sein Beitrag zur XXIV. Biennale in Venedig 1948 bestand aus vier plastischen Werken\, darunter die in dieser Ausstellung gezeigte Crocifissione (1948). Die Aneignung des Raumes mit expressiv-dynamischer Geste lässt sich in der aufstrebenden Bewegung der Figuren nachvollziehen\, in der Aufwallung des drapierten Lendenschurzes Christi und den ausladenden Gewandfalten. Hier betreibt Fontana die „restlose Abschaffung des Volumens“ zugunsten einer räumlichen Öffnung und Ausdehnung in barocker Manier: Die Konfigurationen sind bis auf den markanten Umriss des Kreuzes in den turbulenten Verwirbelungen gleichsam aufgelöst\, zu reiner\, aerodynamischer Fluktuation und Geschwindigkeit abstrahiert\, als Ausdruck des „Dramas der Kraft und der Bewegung“. \nDie ausgestellten Arbeiten erscheinen somit als Ausdruck von Fontanas neuem raumgreifenden Ansatz und stehen zugleich im Zeichen einer ikonografischen Tradition\, zu welcher Darstellungen von Kreuzigung\, Kreuzabnahme\, Himmelfahrt\, Madonna mit Kind gehören. Sie faszinieren besonders dadurch\, dass sie das Raumkonzept Fontanas auf betörend sinnliche Weise erfahrbar werden lassen: Durch den Schmelz der Oberfläche und die schillernde Farbgebung\, durch die sich steigernde\, anschwellende Form\, welche die luftige\, aufgewirbelte Umgebung der Figur einbezieht\, verkörpern sie atmosphärische Ambienti spaziali\, in welche die schnelle und spontane Bearbeitung der Tonmasse durch Schnitte und Schlitze sichtbar eingeschrieben ist. Das aufwändige Modellieren weicht einer flüchtigen Technik\, die den Entstehungsprozess und das Vor- und Eindringen in den Raum selbst verbildlicht.
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LOCATION:Galerie Karsten Greve\, Drususgasse 1-5\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Ben Cottrell 'Dream Sequence' at Warhus Rittershaus
DESCRIPTION:Ben Cottrell\n´Dream Sequence` \nOpening\nFriday\, September 8\, 2017\, 6-10 pm \nExhibition\nSeptember 9 – October 21\, 2017 \nWarhus Rittershaus\nAn der Schanz 1a\n50735 Cologne \nwww.dc-open.de\nwww.warhusrittershaus.de \nWith Dream Sequence\, Ben Cottrell (* 1972 Cornwall\, England) formulates his fourth solo exhibition at Warhus Rittershaus\, during which he shows both in the gallery’s main exhibition space and the project space of the ADS1A gallery building. Cottrell shows large image collections\, collaged onto raw canvas and composed of various fragments of his everyday artistic practice\, which yield atmospherically exuberant pictorial worlds.\nIncorporating an installative intervention and the artist’s publication Occult Photography\, which will be published by the Verlag für zeitgenössische Beobachtung on the occasion of Dream Sequence\, Cottrell translates the atmospheric content of his work in an almost documentary manner\, as an interdisciplinary synthesis of the arts\, into an extended dimension. He points to the inalienable relationship between the artistic need to produce and the perpetual inclusion of the same motifs and muses\, in order to once more celebrate the overlapping themes of his artistic work\, such as mortality and joy\, nature and myth\, popular culture\, mysticism and the elevation of the female form. \nMit Dream Sequence formuliert Ben Cottrell (*1972 Cornwall\, England) seine vierte Einzelausstellung bei Warhus Rittershaus und bespielt sowohl den Hauptausstellungsraum der Galerie\, als auch den Projektraum des Galeriehauses ADS1A. Cottrell zeigt große\, auf rohe Leinwand collagierte Bildsammlungen\, die aus diversen Fragmenten seiner alltäglichen künstlerischen Praxis zusammengesetzt sind und atmosphärisch überbordende Bildwelten ergeben.\nIm Zusammenschluss mit einer installativen Intervention und der Künstlerpublikation Occult Photography\, die anlässlich von Dream Sequence im Verlag für zeitgenössische Beobachtung erscheint\, bringt Cottrell geradezu dokumentarisch den atmosphärischen Gehalt seines Schaffens als raumübergreifendes Gesamtkunstwerk ästhetisch in eine erweiterte Dimension und weist auf die unabdingbare Beziehung zwischen künstlerischem Produktionszwang und der immerwährenden Inklusion derselben Motive und Musen hin\, um auch hier die zentralen Themen seiner künstlerischen Arbeit wie Sterblichkeit und Lust\, Natur und Mythos\, Populärkultur\, Mystik sowie die Überhöhung des weiblichen Körpers zu zelebrieren.
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SUMMARY:WILLIAM ANASTASI
DESCRIPTION:Die Thomas Rehbein Galerie freut sich\, anlässlich des DC Open bedeutende Arbeiten auf Papier aus verschiedenen Werkgruppen des US-amerikanischen Konzeptkünstlers William Anastasi (*1933) zu präsentieren. \nDas Werk von William Anastasi ist fest in der konzeptuellen Ausrichtung von Kunst verankert\, die in den 1960er Jahren aufkam. Beeinflusst durch Vorreiter wie Marcel Duchamp\, suchten die Vertreter dieser Richtung die Oberflächlichkeit einer sinnlich erfahrbaren “retinalen Kunst” (Marcel Duchamp) und ihre Aufmerksamkeit heischenden Effekte zu überwinden. Stattdessen propagierten sie die Idee oder das Konzept als einzig gültige\, sinnstiftende Funktion von Kunst. Idee und Inhalt drängten die materielle Durchführung und die damit einhergehenden ästhetischen und technischen Gestaltungsfragen zurück. Die unter diesen programmatischen Vorgaben entstehende Kunst\, die oft nur aus knapp verfassten Handlungsanweisungen bestand und von jedem ausgeführt werden konnte\, diente nun der Hinterfragung ihrer eigenen Bedingungen\, vor allem mittels Sprache und unter Verwendung von Tautologie oder Selbstreferentialität. \nWilliam Anastasi\, der zu den Konzeptkünstlern der ersten Stunde gehört\, führt in den hier versammelten Arbeiten auf Papier grundlegende Ansätze vor\, die die Entstehung von Kunst auf alltägliche\, ja banale Bedingungen zurückführt. Die nüchterne Erkenntnis\, dass die Kunst nichts sei\, außer sich selbst\, ließ alle illusionistischen\, repräsentativen Aspekte von Kunst hinfällig werden und setzte zugleich das Ideal eines genialen Künstlers außer Kraft\, ebenso wie die Aura von Einzigartigkeit\, die das konventionelle Kunstwerk umgab. Allein die theoretische Existenz und der dokumentarische Charakter der Kunst war nun maßgeblich\, da die Kunst nicht über sich selbst hinausweisen\, sondern vielmehr ihre wesentlichen Kernpunkte thematisieren\, ihre materielle\, unmittelbare und konkrete Realität in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung rücken sollte. \nDie künstlerische Vorgehensweise von Anastasis Blind Drawings\, Walking Drawings\, Subway Drawings\, Burst Drawings\, Drip Drawings und Pocket Drawings widerspiegelt diese Überzeugungen. So dokumentieren beispielsweise die Subway Drawings den unregelmäßigen Rhythmus der U-Bahn\, den Anastasi wie ein Seismograph aufnimmt\, in dem er während zahlreicher Fahrten durch New York (die ihn u.a. zu John Cage führten\, mit dem er jahrelang Schach spielte) ein Blatt auf seine Knie legt und zwei Bleistifte darauf hält\, die durch die ruckartigen Verschiebungen des Fahrzeugs zittrige Linien \nhinterlassen. Ähnlich erfassen seine Walking Drawings die natürlichen Bewegungen des schreitenden Körpers beim Spaziergang. Für seine Pocket Drawings füllt Anastasi ein in seiner Hosentasche zusammengefaltetes Papier mit einem Stift an\, während er einer ganz anderen Tätigkeit nachgeht\, also abgelenkt ist vom eigentlichen Zeichenvorgang und stattdessen der Meditation oder Betrachtung eines Films hingegeben. In den Burst Drawings zeichnet Anastasi mit verbundenen Augen ausgehend von der Mitte eines großen\, an der Wand befestigten Blatt Papiers Striche mit Ölkreide\, die sich strahlenförmig in den Außenbereich des Blattes ausdehnen. Das gezeichnete Ergebnis mutet wie eine Explosion an. In den Drip Paintings zeichnen sich die Spuren eines Stiftes ab\, den Anastasi\, auf einer Leiter stehend\, an einer Schnur auf ein vorbereitetes Blatt Papier hinabsenkt\, in das der Umriss eines Kreises eingezeichnet ist. \nDie Kontrolle über den Schaffensprozess durch handwerkliche Beherrschung weicht damit dem Zufallsprinzip\, der nun den Stift lenkt und die einzigartige\, unverkennbare Handschrift des Künstlers tilgt. Die „Blindheit“ des Künstlers wird ferner als Zustand der Ohnmacht angeführt\, der die Kunst unmittelbaren Gegebenheiten\, also außerhalb des künstlerischen Einflussvermögens\, überlässt. Durch Ablenkung\, Störung oder Blindheit sucht William Anastasi bewußt ästhetische Entscheidungen zu umgehen und entbindet somit den künstlerischen Schöpfungsprozess von der Erfindungkraft und dem Einfallsreichtum des Künstlers. \nMit dieser Ausstellung bietet die Thomas Rehbein Galerie einen repräsentativen Überblick des gesamten zeichnerischen Schaffens von William Anastasi\, welches demnächst in einem umfassenden Buchprojekt Eingang findet. Die Kölner Ausstellung markiert die erste Station einer Reihe von groß angelegten musealen Präsentationen\, die die Bedeutung der Arbeiten auf Papier von William Anastasi innerhalb ihres Entstehungskontextes und in ihrer Einflussnahme auf nachfolgende Künstlergenerationen beleuchten.
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LOCATION:Thomas Rehbein Galerie\, Aachener Str. 5\, Köln\, 50674
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SUMMARY:Aaron Siskind - A Painter´s Photographer
DESCRIPTION:Die Galerie Julian Sander freut sich sehr erstmals Arbeiten von Aaron Siskind in der Galerie präsentieren\nzu können. A Painter´s Photographer zeigt Fotografien des Künstlers und nimmt Bezug auf die enge\nVerbindung zur Malerei des Abstrakten Expressionismus in Siskinds Werk. \nIn einem Essay von 1951 beschreibt die Künstlerin und Kunstkritikerin Elaine de Kooning Aaron Siskind als\n“Malerfotografen”. Nach über 60 Jahren zählt Siskind weiterhin zu den am engsten mit dem abstrakten\nExpressionismus des 20. Jahrhunderts verbundenen Fotografen. Seine flachen Bildebenen\, die geringe\nTiefenschärfe und der Fokus auf die Oberflächenstruktur schwingen mit den gestischen Gemälden von\nKünstlern wie Jackson Pollock\, Willem de Kooning und Franz Kline. Siskind teilte zudem ein künstlerisches\nEthos mit vielen dieser Maler. Er betonte wie seine eigenen Gefühle die Bilder während des\nSchaffensprozesses prägten und Teil des Werkes wurden.\nAaron Siskind erweiterte das ausdrucksvolle Potential der Fotografie und der Definition von Abstraktion.\nBekannte Subjekte werden für den Betrachter durch extreme Nahaufnahme\, ein ungewöhnlicher Winkel\nund die Herausnahme aus dem erzählerischen Kontext zu Abstraktionen\, die sich neu erfahrbar machen\nlassen. \nSiskind kann zu den Pionieren des Abstrakten Expressionismus gezählt werden – War er es doch\, der mit\nseinen Fotografien die Ansätze dieser Bewegung in den frühen 40er Jahren hervorbrachte und zahlreiche\nMaler inspirierte. \nAaron Siskind wurde 1903 in New York als Sohn russisch-jüdischer Immigranten geboren. Er studierte\nSozialwissenschaften am College in New York und lehrte die folgenden 20 Jahre Englisch an einer\nöffentlichen Schule. Erst 1930 kam er zur Fotografie und war seit 1936 in der New York Photo League\naktiv – Eine Verbindung die bis 1940 anhielt. In den frühen 40er Jahren befreundete Siskind sich mit\nMalern des Abstrakten Expressionismus (Franz Kline\, Barnett Newman\, Mark Rothko u.a.) und richtete\nseinen künstlerischen Fokus auf symbolisch und abstrakte Fotografie basierend auf einem\ndokumentarischen Stil. Zahlreiche Ausstellungen in der Charles Egan Gallery zwischen 1947 und 1949\nsowie das größer werdende Interesse der Museen machten ihm ein Leben als Künstler und Lehrer\nmöglich. Nach einer Einladung von Harry Callahan lehrte Siskind von 1951 bis 1971 Fotografie an der\nFakultät des Illinois Institute of Technology and Design in Chicago. Anschließend wechselte er an die\nRhode Island School of Design und lehrte dort 5 weitere Jahre am Graduiertenprogramm. Seine erste\neigene Publikation über sein Werk veröffentliche er 1959 mit dem Titel „Aaron Siskind: Photographs“.\nAaron Siskind arbeitete stets an neuen Arbeiten und fotografierte bis zu seinem Tod am 8. Februar 1991. \nDie Galerie Julian Sander lädt Sie und ihre Freunde herzlich zur Eröffnung im Rahmen des Düsseldorf\nCologne Open Galleries Programm am Freitag\, den 8. September von 18-22 Uhr in die neuen Räumen am\nKölner Neumarkt ein. Am Sonntag\, den 10. September zeigen wir im Rahmen der Ausstellung einen Film\nüber die New York School (freier Eintritt\, ohne Anmeldung).
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LOCATION:Galerie Julian Sander\, Cäcilienstraße 48\, Köln\, 50667
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SUMMARY:I´M NOT DANCING  I´M FIGHTING
DESCRIPTION:Der Kunstverein Leverkusen eröffnet am 14.September 2017 die Ausstellung „I´M NOT DANCING I´M FIGHTING“ der in Köln lebenden Julia Bünnagel. Ihre gattungssprengenden Arbeiten umfassen Skulpturen\, großformatige modularer Installationen\, Schriftbilder und Soundobjekte. Als Quelle dienen ihr audiovisuelle Beobachtungen aus Kybernetik\, Architektur\, Science Fiction\, Musik und Wahrnehmungstheorie. Die gemeinsame mathematische Grundlage von Sound und Geometrie\, das Spannungsfeld von Linie und Fläche\, Volumen und Leere bilden ihre zentralen Bezugspunkte. Für die Räume des Kunstvereins hat Julia Bünnagel eine sich über beide Ausstellungsräume erstreckende Installation aus modularen Klang- und Lichtskulpturen konzipiert. Sie transformiert die Räume in eine dynamisch-multimediale Intervention\, irritiert\, verschiebt und hinterfragt die Verlässlichkeit von Wahrnehmung durch die enge Verbindung von visuellem und klanglichem Erleben.
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LOCATION:Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich e. V.\, Gustav-Heinemann-Straße 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:FRIEDHELM FALKE  Echoes
DESCRIPTION:Einzelausstellung mit neuen Arbeiten des Kölner Künstlers Friedhelm Falke. Neben unterschiedlichen Formaten alle in Acryl u. Vinylfarbe auf Nessel erscheint zur Ausstellung eine Edition von 6 Papierarbeiten.
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LOCATION:Galerie Carla Reul GmbH\, Dürenstraße 9\, Bonn\, 53173
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SUMMARY:John & James Whitney: Through the Stargate
DESCRIPTION:John Whitney und sein jüngerer Bruder James gehören zu den einflussreichsten Pionieren des frühen Computerfilms und kybernetischen Kinos. In den 1940er Jahren experimentierten sie gemeinsam auf dem Gebiet des ‘non-objective film’ und gehörten zur künstlerischen Avantgarde der US-amerikanischen Westküste. Auf der Suche nach einem neuen audiovisuellen Ausdruck inspirierte sie die Musik des frühen 20. Jahrhunderts\, einen Klang-Erzeugungs-Apparat zu konstruieren\, um die abstrakten und geometrischen Formen ihrer frühen Filme zu begleiten. Während sich James ab den 1950ern zunehmend mit meditativen und psychedelischen Wahrnehmungserweiterungen im Film beschäftigte\, besorgte sich John ausrangierte Flugabwehrtechnologie des Zweiten Weltkriegs\, konstruierte damit seine eigene ‘cam machine’ und schuf zugleich die ersten Computer-basierten Animationen. Damit erregte er nicht nur die Aufmerksamkeit der Filmindustrie und von Regisseuren wie Alfred Hitchcock und Stanley Kubrick\, sondern auch einer ganzen Generation experimenteller Filmemacher.
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LOCATION:Temporary Gallery\, Mauritiuswall 35\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Filipa César & Louis Henderson: Op-film. An Archaeology of Optics
DESCRIPTION:Der Leuchtturm – errichtet\, um Licht in das dunkle Unbekannte der Welt zu werfen – trägt wie kein anderes Bauwerk die Wünsche einer der Aufklärung verpflichteten Moderne in sich: die Überlegenheit von Vernunft und Geist über Natur\, der Glaube an technischen Fortschritt und an einen weltumspannenden Handel\, getragen vom Gedanken des Kolonialismus\, Imperialismus und der christlichen Mission. Optische Entdeckungen wie die Fresnel-Linse in 1822\, die in Leuchttürmen fortan zum Einsatz kamen\, unterstützten Seefahrt und Schiffsartillerie\, die neue Weltordnung zu errichten. Heute übernehmen Radar\, sonar- und satelliten-gestützte Navigationshilfen ihre Funktion. Filipa César und Louis Henderson entwerfen mit ihrem Film und der begleitenden Materialsammlung ein kartographisches und hochgradig hybridisiertes Bild-Text Gewebe\, das untersucht\, wie optische Technologien militärische und koloniale Entwicklungen „westliche“ Vorstellungen vermitteln und durch sie vermittelt werden.
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LOCATION:Temporary Gallery\, Mauritiuswall 35\, Köln\, 50676
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SUMMARY:25 Jahre Skulptur RHEINORANGE von Lutz Fritsch – Festakt / Publikation / Ausstellung
DESCRIPTION:Im Lehmbruck Museum Duisburg findet am Samstag\, den 16. September 2017 um 16 Uhr ein Festakt statt anlässlich 25 Jahren Skulptur RHEINORANGE von Lutz Fritsch an der Mündung von Rhein und Ruhr. Eine Studio-Ausstellung\, die die Entstehung von RHEINORANGE dokumentiert wird eröffnet und das neue Buch zur Skulptur RHEINORANGE (Wienand Verlag 2017) wird vorgestellt. \nBegrüßung: Thomas Krützberg\, Kulturdezernent der Stadt Duisburg\nGespräch über RHEINORANGE mit Lutz Fritsch (Künstler)\, Dr. Söke Dinkla (Museumsdirektorin)\, Manfred Osenger (Bürgermeister Stadt Duisburg)\, Dr. Ulrich Kleier (ehem. Wirtschaftsjunior) und Anja Süselbeck (Wirtschaftsjunioren). Moderation: Jörg Mascherrek (Lehmbruck Museum)\nMitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen Musik von Georg Kreisler und Cole Porter \nAm Sonntag\, den 17. September 2017\, von 11 bis 17 Uhr\,\nfindet ein Bürgerfest an der Skulptur RHEINORANGE statt\, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
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LOCATION:Lehmbruck Museum Duisburg\, Friedrich-Wilhelm-Straße 40\, Duisburg\, 47051
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SUMMARY:NEUE KONSTELLATION - Timo Kube
DESCRIPTION:Eröffnung\nDienstag\, 26. September 2017\, 19 Uhr\nZur Einführung findet ein Gespräch zwischen\nDr. Wilfried Dörstel und Timo Kube statt. \nNEUE KONSTELLATION ist Timo Kubes erste Einzelpräsentation in der Bonner Galerie Gisela Clement. \nSeine sorgfältig gesetzten räumlichen Kompositionen aus Wand- und Bodenobjekten\, sowie unbehandelten Materialien und ortsspezifischen architektonischen Eingriffen\, führen beim Betrachter zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung. Das Verhältnis von Wahrnehmung und Realität ist für Kube ein zentrales Thema in seiner künstlerischen Auseinandersetzung. \nHierfür verwendet er natürliche und industrielle Materialien wie Ton\, Steine\, Beton\, Schaumstoff\, Textilien\, Polyester und Spiegel. Die minimal anmutenden Objekte\, oder ’devices’ wie Kube sie nennt\, können als autonome Werke betrachtet werden. Gleichzeitig geht es Kube immer auch um die Auflösung der Objektgrenzen zugunsten des formalen und inhaltlichen Zusammenhangs der jeweiligen Ausstellungssituation – daher NEUE KONSTELLATION.
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
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SUMMARY:Eröffnung: PiK zeigt: Green Room/06.10.17/19 Uhr
DESCRIPTION:GREEN ROOM\nAyami Awazuhara | Robert Brambora | Florian Goldmann\nVincent Grunwald | Kevin Kemter | Max Leiß | Per Mertens | Silvia Noronha\nMaarten Van Roy | Max Ruf | Max Stocklosa | Jett Strauss | Anna Szaflarski\nMaria Tackmann | Florian Thate | Daniel Wolter \nPiK – Projektraum im KunstWerk\, KunstWerk Köln e.V.\, Deutz-Mülheimer-Str. 127\, 51063 Köln\, projektraumimkunstwerk.tumblr.com \nEröffnung: 06.10.2017 | 19 Uhr\nAusstellungsdauer: 07.10. – 04.11.2017\nÖffnungszeiten: Do. 16 Uhr bis 20 Uhr | Sa. 15 bis 19 Uhr\nSonderöffnungszeiten während der Museumsnacht Köln am 04.11.2017: 15 Uhr bis 1 Uhr \nDie Ausstellung blickt aus dem Ozean möglicher Zukünfte auf das Festland der Gegenwart\,\ndessen Konturen jedoch gerade so fest sind\, wie die einer Qualle.\nMehr noch als Menschen\, bestehen Quallen zum überwiegenden Teil aus Wasser.\nDie Qualle der Gegenwart ist heute schon durchtränkt von ihren möglichen Zukünften.\nSie ufert aus. Und doch ist sie gestrandet.\nIn der Wüste ihrer Vergangenheit\, bohrt sie ihre Tentakel in den Sand\nund fördert so Modelle zu Tage\,\nmit denen sie Szenarien aus dem Ozean möglicher Zukünfte ausliest. \nLangsam wird etwas sichtbar.\nProjiziert auf den Spiegel der Gegenwart\, der Zukunft genannt wird\,\nkann ich mich\, kann ich Dich sehen.\nDie Qualle selbst können wir nicht erkennen. \nStell dir vor\, es ist das Ende der Zivilisation und nicht das Ende der Welt.\nEine gestrandete Qualle trocknet im Sand und wird manifest.\nDie Wüste kann sich nicht mehr ausbreiten – sie ist überall.\nDie Wärter im Zoo der Tiermetaphern sind nie von ihrer Mittagspause zurückgekehrt.\nDer Kater unendlich. Der Filmriss die Prognose. \n……………………………………………………………………………………………………………………………….\nWeitere aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen\, Ausstellungen und Aktionen finden Sie unter: \nwww.kunstwerk-koeln.de\nwww.facebook.com/KunstWerk.Koeln.eV/\nwww.facebook.com/people/Pik-Deutz/100011661587059\nwww.instagram.com/pik_deutz/
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SUMMARY:Vernissage Alexandra Hopf DIE FALTEN DER REVOLUTION
DESCRIPTION:Alexandra Hopf\nDIE FALTEN DER REVOLUTION - International Standard Coat 1917 – 2017\nEröffnung Freitag 20.Oktober 2017 19 – 22 Uhr\nZERO FOLD Albertusstraße 4\, 50667 Köln\nLaufzeit: 21.Oktober – 9.Dezember 2017\nÖffnungszeiten: Do – Sa  14 – 18 Uhr  und auf Anfrage\nwww.zerofold.de\nZur Ausstellung erscheint der ZERO FOLDER No. 2\,Grafische Gestaltung: Studio Carmen Strzelecki \nPlease find English version below\nMitte Oktober 2017 bezieht ZERO FOLD wieder kontinuierlich Stellung im Projektbüro und Ausstellungsraum in der Albertusstraße 4 und freut sich\, den Raum mit der Ausstellung »Die Falten der Revolution – International Standard Coat 1917 – 2017« der Berliner Künstlerin Alexandra Hopf (*1968 in Kassel) zu eröffnen.\nIn der Ausstellung bei ZERO FOLD entwickelt Alexandra Hopf eine Werkgruppe aus ihrer Präsentation »Maison Tatlin« in der Galerie Scharmann & Laskowski aus 2015 weiter. Von der Decke des Galerieraumes hing damals eine Reihe grob geschneiderter Mäntel aus Leinwand\, gefertigt nach einem Originalschnittmuster von Vladimir Tatlin aus dem Jahr 1922. Diese Rohlinge eines Kleidungsstücks hat die Künstlerin nun anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution als Auflagenobjekte zu tragbaren Mänteln entwickelt\, aus Leinen ge- schneidert\, hochwertig gefüttert und mit Kuhhornknöpfen versehen\, in den Größen von XS bis L.\nMit dieser Produktion greift sie ein zentrales Thema im Diskurs über die Rolle der Russischen Avantgarde in der Oktoberrevolution auf\, das auch in 2017 sowohl im Kunstkontext als auch in der allgemeingesellschaftlichen Diskussion hochaktuell ist: das Verhältnis zwischen politischer und künstlerischer Revolution\, beziehungsweise die Rolle und Relevanz von Kunst in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen.\nDer russische Künstler Vladimir Tatlin (1885 – 1953) entwarf den Mantel im Unterschied zu seinen anderen konstruktivistischen Künstlerkollegen im Moskauer Institut für Künstlerische Kultur nicht als Arbeitskleidung\, sondern als Alltags- und Festtagsbekleidung zugleich. Tatlin betrachtete es als programmatische Aufgabe\, der Kleidung eine neue gesellschaftliche und kulturelle Funktion zuzuweisen und entwarf Typenkleidung in Serienproduktion\, Vorläufer des demokratischen Prêt-à-Porter. Das Tragen dieser Kleidung sollte in letzter Konsequenz den Träger zum »besseren« Menschen machen und auf dessen Bewusstsein zurückwirken.\nMit der Produktion der benutzbaren Kunstwerke reflektiert die Künstlerin also erneut den Begriff der »Avantgarde«\, den sie beständig in ihrem Werk behandelt: Heute stellt sich in Zeiten brisanter politischer Umwälzungen nicht weniger als vor 100 Jahren die Frage\, wie sehr sich die Grenzen zwischen Kunst und Alltag aufrechterhalten lassen\, und wo man sich als Künstler verortet zwischen einer idealistischen Auffassung von Kunst als bewusstseinsveränderndem Medium und ihrer Verteidigung als ästhetischen Gegenentwurf\, der letztendlich auch Rückzug vom Aktuellen bedeutet.\nWelchen Beitrag leistet Kunst auf ihre Art an der Gestaltung von Gesellschaft? Wenn man Kunst nicht als Produktion von Botschaften\, sondern von Dingen interpretiert\, kann die Kunstproduktion mit ihrer zunehmenden Tendenz zur Mimikry und Assimilation als subtile Einwirkung auf das Denken\, das ästhetische Empfinden und damit mittelbar auch das politische Handeln wirksam werden. Ihre Verschmelzung mit den Alltagsdingen hat aber gleichzeitig auch ihre Vereinnahmung im Sinne einer Ökonomisierung und Profanisierung zur Folge.\nDie Problematik der »Selbstaufhebung« künstlerischer Produktion im Oszillieren zwischen avantgardistischer Progression und konstituierendem Rückgriff war und ist auch jeder politischen Revolution immanent.\nNeben den Mänteln zeigt Alexandra Hopf neue Fotoarbeiten und auf Leinwand aufgezogene Papierarbeiten. \nZERO FOLD Albertusstraße 4 50667 Cologne Alexandra Hopf\n„THE FOLDS OF THE REVOLUTION – International Standard Coat 1917 – 2017“\nPrivate viewing: Friday\, 10.20.2017\, 7 p.m.\nDuration: 10.21.2017 until 12.09.2017\nOpening hours: Thu – Sat from 2 – 6 p.m. and by appointment www.zerofold.de\nOn occasion of the show ZERO FOLDER No.2 will be published\, graphic design Studio Carmen Strzelecki\nIn the middle of October 2017\, ZERO FOLD will move to a new location at Albertusstraße 4\, and is pleased to present the exhibition „The Folds of the Revolution – International Standard Coat 1917 – 2017” by the Berlin based artist Alexandra Hopf (* 1968 in Kassel).\nFor the exhibition at ZERO FOLD Alexandra Hopf has developed a group of works dating from her 2015 presentation „Maison Tatlin“ at Galerie Scharmann & Laskowski\, from the ceiling of the gallery\, a series of coats made of coarse canvas and cut from a pattern by Vladimir Tatlin in 1922.\nOn the occasion of the 100th anniversary of the Russian Revolution\, the artist has developed this series of garments as an edition of wearable coats\, in this instance made of linen\, with a high-quality lining\, and fitted with cow horn buttons\, in sizes from XS to L.\nWith this production\, the artist takes up a central theme in the discourse on the role of the Russian avant-garde during the October Revolution\, which is also up-to-date in both the art context and the general social discussion in 2017: the relationship between political and artistic revolution\, or the role and relevance of art within social change processes.\nThe Russian artist Vladimir Tatlin (1885 – 1953)\, in contrast to his constructivist contemporaries at the Moscow Institute of Artistic Culture\, designed the coat not only as a\ngarment of workwear\, but also as an item of daily and leisure clothing. Tatlin programmatic task to assign a new social and cultural function to clothing and clothes for serial production\, the forerunner of the democratic prêt-à-porter. Wearing these clothes should ultimately make the wearer a „better“ human being impact on his awareness.\nBy way of producing usable works of art\, the artist again reflects the concept\ngarde“\, which she continuously deals with in her work: Today\, in times of explosive political upheaval and less than 100 years ago\, the question arises as to how much the boundaries between art and everyday life can be maintained\, and where one finds oneself as an artist between an idealistic conception of art as a consciousness-altering medium and its defense as an aesthetic alternative concept\, which ultimately also means withdrawal from the present.\nIn which way does art contribute in shaping society?\nIf art is not interpreted as a production of messages but of objects\, this production with its increasing tendency toward mimicry and assimilation as a subtle influence on thinking\, can impact the esthetic sensitivity and thereby indirectly also political action. Their fusion with everyday objects is simultaneously resulting in their appropriation in the sense of economization and profanization.\nThe problem of the annulment of artistic production oscillating between avant-garde progression and constitutive recourse was and is also immanent in every political revolution.\nIn addition to the coats\, Alexandra Hopf presents new photographic and canvas-mounted works on paper.
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SUMMARY:PAULINE M´BAREK - Relikte
DESCRIPTION:Im Werk von Pauline M’barek (*1979) tritt der Körper als Erkundungsinstrument auf. Als Medium der Weltaneignung ermöglicht er Erkenntnis\, denn der elementare Erfahrungsschatz des Menschen basiert auf Sinneseindrücken\, durch welche sich auch die Beziehung zur Umwelt erschließt. Mit den Sinnen erfährt\, erfasst der Mensch seine Umgebung\, das „Greifen“ ist zugleich ein „Begreifen“. Der Körper ist integraler Bestandteil des Selbst\, ermöglicht aber gleichzeitig den Zugang zur Außenwelt. Als Grenze zum Anderen erscheint der Körper gleichermaßen durchlässig und dicht\, porös und verschlossen. Sowohl Subjekt als auch Objekt\, trägt und hinterlässt er Spuren der Interaktion. \nM’barek setzt sich mit Wahrnehmungsprozessen auseinander\, die sie aufspürt und bildhaft umsetzt bzw. in eine konkrete materielle Form überführt. M’barek befasst sich somit mit der Freilegung von Spuren subjektiver Wahrnehmungsmomente: „In der Ausstellung Relikte steht die Erkundung der sinnlichen Wahrnehmung durch ein Körper anhand von archäologischen Verfahren des Grabens\, Entbergens und Abformens im Mittelpunkt: Auf welche Weise lassen sich sinnliche Wahrnehmungen materialisieren?“ (M’barek) \nIn ihrer Werkgruppe RELIKTE transformiert M’barek die vom Körper beim Graben hinterlassene Spuren und damit gleichsam die erfahrenen Sinneseindrücke in plastische Gestalt. Die resultierenden Objekte sind Zeugnisse einer Bewegung von Händen\, die tief in den Sand eindringen. Durch blinde\, unterirdische Suchbewegungen entstandene Hohlräume werden durch unzählige\, feine Gipsschichten abgegossen und als Positiv wieder ausgegraben: „Der Abguß der grabenden Hand wird so zum Relikt\, das Loch zum Gefäß\, das Negativ zum Positiv.“ (M’barek) Als Ergebnisse dieser Umwandlung von Aktion in Artefakt offenbaren sich ästhetisch höchst anspruchsvolle gefäßartige Formen\, deren grobkörnige und von Muschelpartikeln durchsetzte Außenwand an antike\, verkrustete Unterwasserschätze erinnert. \nWie archäologische Fundstücke sind auch die einzelnen skulpturalen Objekte der Arbeit CONTENANCE (frz. Fassungsvermögen) präsentiert. Die amorphen\, aufstrebenden\, der Schwerkraft scheinbar trotzenden\, Gipsschüttungen lassen bei näherer Betrachtung Negativabdrücke von Händen erkennen. Als Behältnis für die zähflüssige Gipsmasse\, welche langsam durch die Finger zu Boden fließt\, hinterlässt die Hand einen Abdruck beim Erstarren des Materials. Das Material\, welches gemeinhin als leblos und starr empfunden wird und vornehmlich zur naturgetreuen Reproduktion eingesetzt wird\, offenbart sich \nhier als bewegliche\, sämige Masse. Zugleich bildet es die Spuren menschlicher Berührung exakt ab\, lässt die haptische Erfahrung sichtbar werden. \nDer Sichtbarmachung des Sehsinns gewidmet ist die Videoarbeit GLANCE\, in deren Mittelpunkt ein stark vergrößertes Auge steht\, welches beim Beobachten gefilmt wird. Das Auge wird als konkretes\, körperliches Sehorgan gefilmt\, also in seiner sinnlichen Außenwirkung bzw. Erscheinung. Die Spiegelungen auf seiner glatten\, glänzenden\, mitunter tränennassen\, Oberfläche lassen die umgebende Außenwelt erkennen\, zu der auch der eigene Körper gehört. Die Reflektionen verorten zwar den Körper\, aus dem heraus das Auge blickt\, enthüllen jedoch nicht den Vorgang des Sehens selbst\, der sich im Inneren des Körpers abspielt und verborgen bleibt. \nEine weitere Videoarbeit EXPOSURE (engl. Freilegung und Belichtung) schildert die Bewegungen einer Hand\, die in eine weiße Fläche\, den Sandboden\, ein Loch gräbt. Je tiefer und somit dunkler das Loch wird\, desto mehr erscheint die Hand\, durch das einfallende Sonnenlicht überstrahlt\, wie ein weißes Negativ. Auf dem Grund des Loches erscheint die flirrende Oberfläche des aufkommenden Wassers\, das im Wechsel mit dem einbrechenden Sandmassen eine beinahe dramatische Handlung ergibt. Die Hand nimmt erst wieder positive Gestalt an\, wenn der Meeresspiegel erreicht wird. Ihre Körperlichkeit kehrt zurück\, jedoch losgelöst von dieser als Reflektion auf der Wasseroberfläche. Das Bild ist freigelegt. \nFür Pauline M’barek ist der Körper und sein Wahrnehmungsapparat zugleich Untersuchungsgerät und Gegenstand der Untersuchung. Dabei geht es in ihrer Kunst weniger um die Offenlegung eines Ergebnisses\, sondern vielmehr um die konkreten körperlichen Äußerungen\, die solchen Vorgängen des Aufdeckens und Entdeckens eingeschrieben sind.
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LOCATION:Thomas Rehbein Galerie\, Aachener Str. 5\, 50674\, Köln
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SUMMARY:Noch bis Samstag\, 9. Dezember: Alexandra Hopf DIE FALTEN DER REVOLUTION
DESCRIPTION:Please find English version below \nZERO FOLD Albertusstraße 4\, 50667 Köln \nAlexandra Hopf\n»DIE FALTEN DER REVOLUTION – International Standard Coat 1917 – 2017« \nLaufzeit 21.10.2017 bis 09.12.2017\nÖffnungszeiten Do – Sa von 14 –18 Uhr und auf Anfrage\nwww.zerofold.de\nZur Ausstellung erscheint der ZERO FOLDER No. 2\,Grafische Gestaltung: Studio Carmen Strzelecki \nSeit Mitte Oktober 2017 bezieht ZERO FOLD wieder kontinuierlich Stellung im Projektbüro und Ausstellungsraum in der Albertusstraße 4 und freut sich\, den Raum mit der Ausstellung »Die Falten der Revolution – International Standard Coat 1917 – 2017« der Berliner Künstlerin Alexandra Hopf (*1968 in Kassel) zu eröffnen. \nIn der Ausstellung bei ZERO FOLD entwickelt Alexandra Hopf eine Werkgruppe aus ihrer Präsentation »Maison Tatlin« in der Galerie Scharmann & Laskowski aus 2015 weiter. Von der Decke des Galerieraumes hing damals eine Reihe grob geschneiderter Mäntel aus Leinwand\, gefertigt nach einem Originalschnittmuster von Vladimir Tatlin aus dem Jahr 1922. Diese Rohlinge eines Kleidungsstücks hat die Künstlerin nun anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution als Auflagenobjekte zu tragbaren Mänteln entwickelt\, aus Leinen ge-schneidert\, hochwertig gefüttert und mit Kuhhornknöpfen versehen\, in den Größen von XS bis L. \nMit dieser Produktion greift sie ein zentrales Thema im Diskurs über die Rolle der Russischen Avantgarde in der Oktoberrevolution auf\, das auch in 2017 sowohl im Kunstkontext als auch in der allgemeingesellschaftlichen Diskussion hochaktuell ist: das Verhältnis zwischen politischer und künstlerischer Revolution\, beziehungsweise die Rolle und Relevanz von Kunst in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. \nDer russische Künstler Vladimir Tatlin (1885 – 1953) entwarf den Mantel im Unterschied zu seinen anderen konstruktivistischen Künstlerkollegen im Moskauer Institut für Künstlerische Kultur nicht als Arbeitskleidung\, sondern als Alltags- und Festtagsbekleidung zugleich. Tatlin betrachtete es als programmatische Aufgabe\, der Kleidung eine neue gesellschaftliche und kulturelle Funktion zuzuweisen und entwarf Typenkleidung in Serienproduktion\, Vorläufer des demokratischen Prêt-à-Porter. Das Tragen dieser Kleidung sollte in letzter Konsequenz den Träger zum »besseren« Menschen machen und auf dessen Bewusstsein zurückwirken. \nMit der Produktion der benutzbaren Kunstwerke reflektiert die Künstlerin also erneut den Begriff der »Avantgarde«\, den sie beständig in ihrem Werk behandelt: Heute stellt sich in Zeiten brisanter politischer Umwälzungen nicht weniger als vor 100 Jahren die Frage\, wie sehr sich die Grenzen zwischen Kunst und Alltag aufrechterhalten lassen\, und wo man sich als Künstler verortet zwischen einer idealistischen Auffassung von Kunst als bewusstseinsveränderndem Medium und ihrer Verteidigung als ästhetischen Gegenentwurf\, der letztendlich auch Rückzug vom Aktuellen bedeutet. \nWelchen Beitrag leistet Kunst auf ihre Art an der Gestaltung von Gesellschaft? Wenn man Kunst nicht als Produktion von Botschaften\, sondern von Dingen interpretiert\, kann die Kunstproduktion mit ihrer zunehmenden Tendenz zur Mimikry und Assimilation als subtile Einwirkung auf das Denken\, das ästhetische Empfinden und damit mittelbar auch das politische Handeln wirksam werden. Ihre Verschmelzung mit den Alltagsdingen hat aber gleichzeitig auch ihre Vereinnahmung im Sinne einer Ökonomisierung und Profanisierung zur Folge. \nDie Problematik der »Selbstaufhebung« künstlerischer Produktion im Oszillieren zwischen avantgardistischer Progression und konstituierendem Rückgriff war und ist auch jeder politischen Revolution immanent. \nNeben den Mänteln zeigt Alexandra Hopf neue Fotoarbeiten und auf Leinwand aufgezogene Papierarbeiten. \nZERO FOLD Albertusstraße 4 50667 Cologne \nAlexandra Hopf\n„THE FOLDS OF THE REVOLUTION – International Standard Coat 1917 – 2017“ \nDuration: 10.21.2017 until 12.09.2017\nOpening hours: Thu – Sat from 2 – 6 p.m. and by appointment\nwww.zerofold.de \nOn occasion of the show ZERO FOLDER No.2 will be published\, graphic design Studio Carmen Strzelecki \nSince the middle of October 2017\, ZERO FOLD will move to a new location at Albertusstraße 4\, and is pleased to present the exhibition „The Folds of the Revolution – International Standard Coat 1917 – 2017” by the Berlin based artist Alexandra Hopf (* 1968 in Kassel). \nFor the exhibition at ZERO FOLD Alexandra Hopf has developed a group of works dating from her 2015 presentation „Maison Tatlin“ at Galerie Scharmann & Laskowski\, from the ceiling of the gallery\, a series of coats made of coarse canvas and cut from a pattern by Vladimir Tatlin in 1922.\nOn the occasion of the 100th anniversary of the Russian Revolution\, the artist has developed this series of garments as an edition of wearable coats\, in this instance made of linen\, with a high-quality lining\, and fitted with cow horn buttons\, in sizes from XS to L. \nWith this production\, the artist takes up a central theme in the discourse on the role of the Russian avant-garde during the October Revolution\, which is also up-to-date in both the art context and the general social discussion in 2017: the relationship between political and artistic revolution\, or the role and relevance of art within social change processes.\nThe Russian artist Vladimir Tatlin (1885 – 1953)\, in contrast to his constructivist contemporaries at the Moscow Institute of Artistic Culture\, designed the coat not only as a garment of workwear\, but also as an item of daily and leisure clothing. Tatlin considered it a programmatic task to assign a new social and cultural function to clothing and to design clothes for serial production\, the forerunner of the democratic prêt-à-porter.\nWearing these clothes should ultimately make the wearer a „better“ human being thus having an impact on his awareness. \nBy way of producing usable works of art\, the artist again reflects the concept of the „avant-garde“\, which she continuously deals with in her work: Today\, in times of explosive political upheaval and less than 100 years ago\, the question arises as to how much the boundaries between art and everyday life can be maintained\, and where one finds oneself as an artist between an idealistic conception of art as a consciousness-altering medium and its defense as an aesthetic alternative concept\, which ultimately also means withdrawal from the present. \nIn which way does art contribute in shaping society?\nIf art is not interpreted as a production of messages but of objects\, this production with its increasing tendency toward mimicry and assimilation as a subtle influence on thinking\, can impact the esthetic sensitivity and thereby indirectly also political action. Their fusion with everyday objects is simultaneously resulting in their appropriation in the sense of economization and profanization. \nThe problem of the annulment of artistic production oscillating between avant-garde progression and constitutive recourse was and is also immanent in every political revolution. \nIn addition to the coats\, Alexandra Hopf presents new photographic and canvas-mounted works on paper. \nTranslation Uta Hoffmann
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