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SUMMARY:Ruinen der Gegenwart
DESCRIPTION:Unsere globalisierte Gegenwart kann als Zeitalter der Ruinen charakterisiert werden\, denn überall sind wir von ihnen umgeben. Die Ausstellung Ruinen der Gegenwart befragt einerseits das immer wieder faszinierende ästhetische Potential von Ruinen\, nimmt aber ebenso ihre politischen und wirtschaftlichen Ursachen sowie ihre Folgen unter die Lupe. Dabei wird auch eine historische Entwicklung nachgezeichnet: von der tradierten Idealisierung der Ruine als Quelle einer gedankenverlorenen Meditation über eine ferne Vergangenheit\, zu einer der heutigen Zeit entsprechenden Ruineninterpretation\, die präzise nach Entstehung und gegenwärtiger Bedeutung fragt.\nDass Ruinen heute anders zu ‚entziffern‘ sind als in der klassischen Ruinenbetrachtung\, hat der Kunst- und Architekturhistoriker Robert Harbison bereits Anfang der 1990er-Jahre in seinem Buch The Built\, the Unbuilt and the Unbuildable exemplarisch herausgestellt: „Nur selten ist bekannt\, wie ein Gebäude zur Ruine wurde\, und deshalb sehen wir darin einen einzigen\, sich immer wiederholenden Prozess. Es ist überraschend\, wenn man entdeckt\, dass die zerrissene Ecke eines von einer Gasexplosion zerstörten Hauses sich als pittoresk erweist\, genauso wie der Besuch eines von einem Erdbeben entvölkerten Dorfs. In solchen Fällen kam die Leere über Nacht\, während sie in der Regel Ergebnis eines langwierigen Prozesses ist…“ Die Vielfalt heutiger Ruinen und ihre jeweils spezifischen kulturellen Resonanzen sind Thema der Ausstellung.
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LOCATION:KAI10 | Arthena Foundation\, Kaistrasse 10\, Düsseldorf\, 40221
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SUMMARY:HOME AWAY FROM HOME
DESCRIPTION:Die ortsspezifische Kunstinstallation HOME AWAY FROM HOME der Künstlerin Lia Sáile im Sightfenster ist in\neinem Übergangswohnheim für Flüchtlinge situiert. Zusammengesetzt aus Neonlichtern sowie Stofffahnen mit\nfiktiven Tür-Motiven\, die aus Fotoaufnahmen basierend auf verschiedenen Krisengebieten konstruiert wurden\,\nreflektiert die Arbeit das Themenfeld Flucht und Migration auf der Ebene des Hauses sowie des Zu-Hauses. \nWas macht ein Haus zu einem Zu-Hause? Welche Vorstellungen machen wir uns davon\, was hinter den Türen\nanderer geschieht? Was trennt uns\, was verbindet uns? Welche Bedingungen\, Erwartungen\, Regeln sind mit\nder Öffnung eines Hauses – auf privater und kollektiver\, individueller und politischer Ebene – verbunden? Was\nbrauchen wir\, um uns zuhause zu fühlen? \nVom 11.8. – Eröffnung 19-22:00 Uhr – bis zum 7.9.2017 ist Lia Sáiles Installation HOME AWAY FROM HOME im\nSightfenster\, kuratiert vom Jagla Ausstellungsraum\, als offene Präsentation am Hansaring 139-141 in Köln zu\nsehen. \nwww.sightfenster.wordpress.com\nwww.liasaile.com
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LOCATION:Sightfenster\, Hansaring 139\, Köln\, 50670
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SUMMARY:Selma Gülttoprak – Aware of Another
DESCRIPTION:Für die Ausstellung AWARE OF ANOTHER beschäftigte sich Selma Gültoprak mit Brieftauben und recherchierte dazu während eines Stipendiums 2016 in China. In und um Peking suchte sie Taubenzüchter auf\, führte Interviews mit ihnen und gelangte durch Recherche zu weiteren Taubenzüchtern und ihren Taubenlofts. Denn seit 1976\, nach der chinesischen Kulturrevolution und der erstmaligen Genehmigung von Taubenrennen\, die zuvor wegen kapitalistischen Tendenzen vorboten waren\, ist dort ein lukrativer Markt für eine neue chinesische Mittelschicht entstanden. Die kulturelle Verankerung der Brieftaube ist vielfältig und reicht in der Geschichte weit zurück: Während die Taube in der Antike bis in die Neuzeit als Bote diente\, wurde im sie im 2. Weltkrieg auch zu militärischen Zwecken eingesetzt\, wie heute wieder in China. \nFür AWARE OF ANOTHER im Matjö – Raum für Kunst entwickelt und widmet Selma Gültoprak der Brieftaube neue Arbeiten: Die Bedeutung von Kultur\, Erinnerung und ihre Veränderung im Laufe der Zeit wird symbolisch am Beispiel der Brieftaube untersucht. \nEröffnung: 31.08. um 19 Uhr\nLaufzeit: 31.8. – 28.9.\nFreitag\, den 29. September 2017 19:30 Uhr Frank Dommert (a-musik) DJ Set \nSelma Gültoprak\, geboren 1983\, beendete 2012 ihr Studium Mediale Künste mit Diplom an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihr Arbeitsaufenthalt in China und im Swatch Art China Peace Hotel wurde von der Kunststiftung NRW unterstützt.
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LOCATION:Matjö – Raum für Kunst\, Mathiasstr. 15\, Köln\, 50676
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SUMMARY:>sharing 576h<
DESCRIPTION:Über den Zeitraum vom 01.- 24.September werden im 24 Stunden-Rhythmus wechselnde PAErsche KünstlerInnen und Assoziierte mit Live-Performances\, Reflektionen\, anhand einzelner Objekte (Werkzeug/ Material)\, mit Forschungen zur Komplexität eigener Performances etc. ihre künstlerischen Handlungen darlegen. Der Galerieraum wird zum offenen Studio\, in dem probiert und experimentiert wird. Ein ganz normaler Tag ist verdichtet auf die Begrenzung von Zeit und dem vorgegebenen Raum. Jeden Tag um 12 Uhr Mittags übergibt ein KünstlerIn seinem Nachfolger den Raum. \nDie Namensliste der aktuell gezeigten PerformerInnen sind auf den Websiten der Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes (www.kunstwerk-nippes.de) und von PAErsche (www.paersche.org) abrufbar und via Live-stream zu verfolgen. \nBegleitprogramm: \n09.September 2017\nBlue Saturday \n16. September 2017\nPerformance Wanderung Ausgeflogen (Open call) \n23. September 2017\nMapping Nippes \nInformationen zu den KünstlerInnen\, Abläufen\, Standorten usw. unter www.paersche.org
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LOCATION:Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes \, Baudristr. 5  \, Köln\, 50733 
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SUMMARY:The Cologne Art Book Fair 2017
DESCRIPTION:The Cologne Art Book Fair (TCABF) was initiated in 2015 by André Sauer\, Verena Maas und (Tim) providing a new and invaluable platform for friends\, collectors\, and makers of artists’ books\, fan- and artzines\, limited editions and unique prints. \nThis year’s edition is organized by André Sauer\, Leonie Pfennig und (Tim). The fair will once again take place at the Werft 5 – Artspace at Kunsthaus Rhenania\, from September 01-03\, 2017.\nFREE ENTRY! \nTCABF 2017 welcome up to 50 exhibitors: artists and publishers who have devoted themselves to the medium of “the book as art”\, presenting artists’ book makers and self-publishing artists who are otherwise poorly represented at international fairs\, but whose work is absolutely formative.  A program with readings\, talks\, lectures\, book launches and presentations around the broad field of artists’ books will accompany the fair. \nMore detailed information on this year’s exhibitors and program you can find on the website: http://thecologneartbookfair.com
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LOCATION:Werft 5 – Raum für Kunst  Kunsthaus Rhenania\,  Bayenstr. 28  \, Cologne\, Germany\, 50678 
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SUMMARY:Raphael Sbrzesny - Hunde welche die bellen beissen nicht / Eröffnung: 01.09.2017 / 19 Uhr / PiK
DESCRIPTION:PiK – Projektraum im KunstWerk\, KunstWerk Köln e.V.\, Deutz-Mülheimer-Str. 127\, 51063 Köln\, projektraumimkunstwerk.tumblr.com \nEröffnung: 01.09.2017 | 19 Uhr\nAusstellungsdauer: 02.09.- 23.09.2017\nÖffnungszeiten: Do. 16 Uhr bis 20 Uhr | Sa. 15 bis 19 Uhr \nPiK präsentiert vom 02.09. – 23.09.2017 die Einzelausstellung „Hunde welche die bellen beissen nicht“ von Raphael Sbrzesny. Der zuletzt mit dem renommierten Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ausgezeichnete bildende Künstler\, Performer und klassisch ausgebildete Musiker Raphael Sbrzesny (* 1985 in Oberndorf a.N.) entwirft im PiK unterschiedliche Figuren mit denen er nach einem Potential des Karnevalesken fragt. Ausgehend von Michail Bachtins These der Karnevalisierung der Literatur erarbeitet Sbrzesny ein Portfolio grotesker Figuren\, die sich in Skulpturen\, Performances und Videoarbeiten zeigen und Anlass zu einem befreienden Lachen geben. Die auf diese Weise von einem subversiven Potenzial in der Kunst zeugenden Arbeiten sind in Sbrzesnys bisheriger Praxis unter so unterschiedlichen Signifikanten wie Arzt\, Soldat\, Eumel\, Dichter\, König\, Sohn und Sophie aufgetaucht. Sbrzesny beschäftigt sich mit der Frage nach einer emanzipierten Interpretenfigur\, um Möglichkeitsräume jenseits eines ständigen Aktualisierens schon bestehender Ordnungen im eigenen künstlerischen Apparat zu öffnen und arbeitet an der Schnittstelle von Musik\, bildender Kunst\, Musiktheater und Theorie. In der Ausstellung stellt Sbrzesny die Figur des Königs\, des Soldaten und der Sophie in den Mittelpunkt und flankiert diese mit einer neuen Arbeit mit dem Titel PRINCIPAL BOY.\nBei der Eröffnung am 01.09.2017 um 19 Uhr findet eine Performance des Künstlers statt.\n……………………………………………………………………………………………………………………………………….\nWeitere aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen\, Ausstellungen und Aktionen finden Sie unter: \nwww.kunstwerk-koeln.de\nwww.facebook.com/KunstWerk.Koeln.eV/\nwww.facebook.com/people/Pik-Deutz/100011661587059\nwww.instagram.com/pik_deutz/
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LOCATION:PiK – Projektraum im KunstWerk\, Deutz-Mülheimer-Str. 127\, Köln\, 51063
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SUMMARY:Julia Weißenberg - DIAMONDS
DESCRIPTION:Julia Weißenberg\nDIAMONDS \nVernissage: Freitag\, 1. September\, ab 19.00 Uhr\nLaufzeit: 2. September – 14. Oktober\nÖffnungszeiten: Samstag\, 14 — 18 Uhr und auf Anfrage \n„Ich mache mir erst Sorgen\, wenn ich nicht mehr kopiert werde.“ (Phoebe Philo – Céline Designerin)\n„I couldn’t care less“ (Miuccia Prada – Prada & Miu Miu Designerin) \nMit welcher Art Objekt haben wir es zu tun\, wenn sich die Kopie weder in ihrer Materialität noch ihrer Funktion bzw. ihrem Aussehen von dem Original unterscheidet und es lediglich der autorisierte Label-Anhänger ist\, der das Objekt als original auszeichnet? In China ist die Kopie ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung des vervielfachten Gegenstandes: Das Objekt ist von solcher Bedeutung\, dass es sich zu Kopieren lohnt. \nKuratiert von Sally Müller. \nZur Ausstellung erscheint eine Edition\, die im Ausstellungsraum zum Vorzugspreis von 49\,90€ erworben werden kann. \nAusstellungsraum für Brauchbarkeit\, Trimbornstraße 7\, 51105 Köln\nT: +49 (0)177 337 62 36 www.brauchbarkeit.space
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LOCATION:Ausstellungsraum für Brauchbarkeit\, Trimbornstraße 7\, Köln\, 51105 
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SUMMARY:Eva-Maria Kollischan
DESCRIPTION:TROCKEN UND VERDÜNNT\, Eröffnung: Freitag\, 1. September 2017\, 19 Uhr\nAusstellung: 2.9.-24.9.2017\, Öffnungszeiten: Do 18-20 Uhr\, Sa/So 16 -18 Uhr \, u.n.V.
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SUMMARY:Offener Stadtspaziergang vom Eigelstein zum Ebertplatz
DESCRIPTION:Offener Stadtspaziergang vom Eigelstein zum Ebertplatz\nIm öffentlichen Raum gibt es kein „Hausrecht“.*\nWie wird der öffentliche Raum gehandelt und verhandelt? \nDer Eigelstein ist ein exemplarisches und einzigartiges Viertel im Kölner Stadtgefüge. Das Urban Art Festival CityLeaks erforscht den Stadtraum und geht in diesem Stadtspaziergang den un-sichtbaren Spuren der geschichtlichen Entwicklungslinien des städtischen Gefüges nach. Städtischer Raum ist ein Gemeingut\, ein „commons“: Ort des Zusammenlebens\, der Zusammenarbeit und des Verhandelns. In diesem urbanen Gemeingut von Wohnungsbau\, öffentlichem Raum und städtischer Infrastruktur agieren Politik und Verwaltung\, Kapitalinteressen und urbane soziale Bewegungen. Das Eigelsteinviertel war zusammen mit dem Kunibertsviertel\, auf der Rückseite des Hauptbahnhofs gelegen\, ein verruchtes typisches kölsches Veedel. Noch ein Stadtplan für Männer von 1981 verortet die Clubs\, den Straßenstrich und die Bars des Rotlichtbetriebs rund um den Eigelstein. Anfang der 90er wird es Sanierungsgebiet und heute muss es dem Mechanismus neoliberaler flächendeckender Kommerzialisierung und Entwertung der „Commons“ standhalten. Der Eigelstein\, rund um den Ebertplatz\, mit seinen Brachflächen\, ungenutzten Plätzen und Leerstand bietet Raum für Diskurs und Intervention.\nDer offene Stadtspaziergang wird Orte aufsuchen an denen die Fragen\, Wie wird öffentlicher Raum verhandelt? und Wie wird öffentlicher Raum gehandelt?\, mit anschaulichen Beispielen erzählt werden. Neben Oliver Gather von der Kunststation Worringer Platz in Düsseldorf\, mit seinem Blick von außen und Akteuren aus dem Viertel möchten wir ein offenes Gespräch\, den Austausch von Erfahrungen\, Wissen und Wünschen mit allen mitspazierenden Interessierten führen.\nMit Oliver Gather\, Doris Frohnapfel\, Margrit Miebach\, Friederike van Duiven und ExpertInnen\nDauer ca. 2 Std.\nTreffpunkt: Turiner Str. / Ecke Dagobertstr.
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LOCATION:Treffpunkt: Turiner Str. / Ecke Dagobertstr.\, Turiner Str.\, Köln\, 50558
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