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SUMMARY:"CONTEMPORARY VELÁZQUEZ"
DESCRIPTION:Alina Ada Lungu gehört mit ihren 21 Jahren zu den jüngsten und talentiertesten Künstlern Rumäniens. Ihre Bilderwelt zeichnet sich durch eine helle Farbpalette aus und zeigt Figuren in überlappenden Räumen und Zeiten. Ihr künstlerischer Ansatz geht von einer sorgfältigen Analyse von in der Wirklichkeit verborgenen oder sichtbaren Formen und Strukturen aus. Die Themen ihrer Arbeiten werden aus der Serie von Fotos ausgewählt\, die vorher gespeichert wurden. Sie will das Gedächtnis als Element der Neuheit nutzen und in die Gegenwart und Zukunft integrieren. Dabei aktivieren sich diese kombinierten Elemente gegenseitig und geben einander Farben und Bedeutungen. Die Fläche wird zur Bühne\, in dem die Charaktere zusammenspielen und sich auch gegenseitig dominieren. Eine Reihe von Selbstporträts drückt verschiedene innere Zustände vom Zustand der Verwirrung bis hin zu den Gefühlen des Glücks aus. Alina Ada Lungu kreiert so Collagen durch die sie eine Summe von Emotionen sammeln kann. Der Raum lädt ein mit gefüllten und detaillierten Formen. Rosa und warme Farben leuchten den bildlichen Raum aus und schwarze Akzente schaffen Tiefe. Ihre Quellen der Inspiration stammen aus den täglichen Ereignissen des Lebens sowie aus der Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ansich.  \nAlina Ada Lungu ist eine außergewöhnliche Malerin mit einer bemerkenswerten Sensibilität und großen kunsthistorischen Verständnis. Ihre Bilderwelt schafft eine Multidimensionalität und ein Geheimnis\, dass wir – hoffentlich – nie entschlüsseln werden.  \nVernissage: 01.04.2017\, 20:00 Uhr\nSülzburgstr. 189\, 50937 Köln \nEinführung in die Ausstellung: Prof. Werner Liebmann\, Kunsthochschule Weißensee\, Berlin\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog \nAusstellungsdauer: 01.04 – 28.08.2017
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SUMMARY:Ruinen der Gegenwart
DESCRIPTION:Unsere globalisierte Gegenwart kann als Zeitalter der Ruinen charakterisiert werden\, denn überall sind wir von ihnen umgeben. Die Ausstellung Ruinen der Gegenwart befragt einerseits das immer wieder faszinierende ästhetische Potential von Ruinen\, nimmt aber ebenso ihre politischen und wirtschaftlichen Ursachen sowie ihre Folgen unter die Lupe. Dabei wird auch eine historische Entwicklung nachgezeichnet: von der tradierten Idealisierung der Ruine als Quelle einer gedankenverlorenen Meditation über eine ferne Vergangenheit\, zu einer der heutigen Zeit entsprechenden Ruineninterpretation\, die präzise nach Entstehung und gegenwärtiger Bedeutung fragt.\nDass Ruinen heute anders zu ‚entziffern‘ sind als in der klassischen Ruinenbetrachtung\, hat der Kunst- und Architekturhistoriker Robert Harbison bereits Anfang der 1990er-Jahre in seinem Buch The Built\, the Unbuilt and the Unbuildable exemplarisch herausgestellt: „Nur selten ist bekannt\, wie ein Gebäude zur Ruine wurde\, und deshalb sehen wir darin einen einzigen\, sich immer wiederholenden Prozess. Es ist überraschend\, wenn man entdeckt\, dass die zerrissene Ecke eines von einer Gasexplosion zerstörten Hauses sich als pittoresk erweist\, genauso wie der Besuch eines von einem Erdbeben entvölkerten Dorfs. In solchen Fällen kam die Leere über Nacht\, während sie in der Regel Ergebnis eines langwierigen Prozesses ist…“ Die Vielfalt heutiger Ruinen und ihre jeweils spezifischen kulturellen Resonanzen sind Thema der Ausstellung.
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LOCATION:KAI10 | Arthena Foundation\, Kaistrasse 10\, Düsseldorf\, 40221
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SUMMARY:KÜNSTLERRÄUME II
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich\, mit der Sommerausstellung Künstlerräume II acht künstlerische Positionen in einem wechselvollen Parcours zusammenzuführen\, die verschiedene inhaltliche und formale Qualitäten offenlegen. In der Galerie werden acht Raumsituationen geschaffen\, die jeweils dem Werk eines Künstlers gewidmet sind. Diese Konzentration mündet nicht etwa in hermetisch abgeschlossene Parzellen\, sondern gewährt durch ständigen Perspektivwechsel und der Verschiebung von Sichtachsen spannungsvolle Ein- und Durchblicke. Wie bei einer Reise ergeben sich einzelne „Stationen“ des Erlebens und Empfindens\, gleichwohl mit Eindrücken und Erinnerungen aufgeladen\, so dass das Gegenwärtige immer auch geprägt ist von dem Vergangenen. Spontanes Staunen stellt sich gleich zu Beginn des Rundgangs angesichts der Werke von Georgia Russell (*1974 in Elgin\, Schottland) ein. Ausgestattet mit einem Skalpell\, verwandelt sie mit raffinierter Schnitttechnik Bücher\, Fotografien\, aber auch farbig bemalte Leinwände\, in vibrierende\, flirrende Objekte. Stets geleitet von ihrer Intuition und dem Anspruch\, das vorgefundene Material als Träger einer Geschichte zu enthüllen und die Spuren dieser aufzudecken\, nutzt Russell das klinische Schneidemesser als Zeichenutensil um verborgene\, einer gesteigerten Sensibilität zugängliche Inhalte freizulegen. In ihren jüngsten Werken überlagert sie farbige Leinwände\, so dass die filigranen Schlitze eine zarte\, zwischen Fülle und Leere\, Außen und Innen changierende Struktur ergeben\, die an atmosphärische Erscheinungen und wechselvolle Lichtstimmungen der Impressionisten denken lässt. Im Gegensatz zu dieser Flüchtigkeit strahlen die Werke von Lawrence Carroll (*1954 in Melbourne\, Australien) eine stille Monumentalität aus. Gleichermaßen Malereien wie plastische Körper zeigen sie sich als „malerische Konstruktion“\, in deren Grund oder Oberfläche der Künstler Objekte einarbeitet. Auf diese Weise bricht er die oft pergamentartige\, ledrige Außenhülle auf\, um sie zugleich aber wieder neu zusammenzusetzen oder zu „reparieren“\, wie er selbst diesen Vorgang bezeichnet. Zudem bestimmen Alters- und Abnutzungspuren\, Zeichen von Verwitterung und Verfall die Kompositionen\, deren Patina damit als Ausdruck von Geschichtlichkeit und Vergänglichkeit erscheint. Durch die Einbeziehung gewöhnlicher Objekte wie zerfledderte Schuhe\, trockene Blumen oder Stofffetzen wirken sie wie ein modernes Memento mori. Eine Art der Erinnerung\, im Sinne einer bewahrenden Haltung\, spiegeln die Werke von Claire Morgan (*1980 in Belfast\, Nordirland) wider. In ihnen werden dramatische Interaktionen zwischen Tier und Natur wirkungsvoll inszeniert. Dabei gebraucht die Künstlerin einen Naturbegriff\, der von ihrem ausgeprägten Umweltbewusstsein durchdrungen ist und den schonungslosen Umgang des Menschen mit den Ressourcen des Planeten beinhaltet. Ich untersuche Situationen\, in denen die Natur auf Herausforderungen reagiert\, die durch uns und unsere Nebenprodukte verursacht werden. (Morgan) In ihren ausgewogenen\, ätherisch wirkenden Installationen und Szenarien umgibt Morgan fachkundig präparierte Tierprotagonisten mit mathematisch genau berechneten Polygonen und Kugeln\, sowie architektonisch anmutenden\, symmetrischen Einheiten. Es sind hauchzarte Gespinste\, die allesamt aus lichtdurchlässigen und schwerelosen Materialien wie Pusteblumensamen\, Fruchtfliegen oder zerrissener Kunststofffolie gefertigt und auf feine Nylonfäden gezogen werden. Diese überempfindlichen Konstruktionen sind von Morgan meist wie schwebende Käfige oder Sphären angelegt\, welche die Tiere oft wie in einem märchenhaften Dornröschenschlaf sanft umfangen. Die Menschen in Gideon Rubins (*1973 in Tel Aviv\, Israel) Gemälden und Zeichnungen sind „gesichtslos“. An Stelle der Gesichtszüge erscheint ein heller\, leerer Fleck\, der sowohl malerische Strukturen als auch physiognomische Merkmale zu negieren scheint. Für solche gesichtslosen Portraits und szenischen Kompositionen greift Rubin auf Aufnahmen aus Fotoalben des frühen 20. Jahrhunderts zurück. Auch Fotos von Medienstars aus Illustrierten und Gemälde Alter Meister nutzt der Künstler als Vorlagen. Rubins Figuren sind Projektionsflächen für beliebige Geschichten und zeugen von seiner Suche nach einer Narration\, die das Individuelle zugunsten des Überindividuellen\, Universellen überwindet und sich so einer Allgemeingültigkeit öffnet. „Je belangloser die eingefangene Szene\, desto besser. Ich interessiere mich nicht für das Individuum oder die Einzelperson\, ich ziehe es sogar vor\, keine persönlichen Details zu erfahren. Sich alte anonyme Fotografien vorzunehmen und diese nachzuempfinden\, ist wie den Spuren der Vergangenheit nachzugehen oder alte Geschichten ans Tageslicht zu bringen. Ich bevorzuge die rohe Leinwand oder den Stoff\, und belasse sie oftmals im unberührten Zustand\, so dass die fehlende Bemalung zum integralen Bestandteil des Gemäldes wird. Ich bemale eine Leinwand wieder und wieder\, so dass Schichten vergangener Malvorgänge und Motive an die Oberfläche treten\, um sich in einem Schlussbild zu verdichten\, das durch die Überlagerung zahlreicher Gemälde und Geschichten zustande kommt.“ Pierrette Blochs (1928 – 2017 in Paris\, Frankreich) pulsierende Setzungen sind sowohl minimalistisch als auch von profunder künstlerischer Ausdruckkraft und zeugen von ihrer eingehenden Auseinandersetzung mit der Linie. Mit Collagen\, Tusche auf Papier\, Hartfaserplatten\, Seil und Pferdehaar entwickelt Pierrette Bloch ihre reduzierte und doch ungeheuer nuancenreiche Formsprache – die im Wesentlichen aus Punkten\, Linien und Strichen besteht. Mit der Variation dieser Grundelemente\, sowie dem Kontrast von Schwarz und Weiß\, lotet sie die Beziehung zwischen Leere und Fülle\, dem ‚Intervall‘ aus. Wie die musikalische Notenlinie\, ist die horizontale Ausrichtung der Linie\, ob in Tusche ausgeführt oder aus einem Pferdehaar geflochten\, bei Bloch rhythmisiert durch Pausen\, Wiederholungen und Unterbrechungen. Matthias Weischers (*1973 in Elte\, Deutschland) Darstellungen bewegen sich auf der schmalen Grenze zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Seine bis 2007 entstandenen Gemälde zeigen meist bühnenartige\, menschenleere Innenräume in ungewöhnlichen Perspektiven\, die durch abstrakte Elemente verfremdet sind. Die collagenartig kombinierten Elemente haben oft Zitatcharakter und gehen komplexe\, mehrdeutige Beziehungen ein. Seit einem Aufenthalt als Stipendiat der Villa Massimo in Rom im Jahr 2007 widmet sich Weischer verstärkt der direkten Naturbeobachtung im Medium der Zeichnung. Er arbeitet seither vorrangig auf und mit Papier. Die konstruierten Interieurs werden zunehmend abgelöst von einer offenen Raumerfassung in kleineren Formaten mit helleren Farben\, in denen natürliche und artifizielle Elemente\, fiktiver und realer Raum ineinander übergehen. Norbert Prangenberg (1949 in Rommerskirchen-Nettesheim – 2012 in Krefeld) bezeichnet seine dreidimensionalen Werke als Figuren\, während Zeichnungen und Gemälde einfach Bilder sind. Alle Werke von Prangenberg spiegeln die Durchdringung von Handwerk und Kunst wider\, sowie die Durchlässigkeit der Medien. Dieser ganzheitliche Ansatz\, der auf einer Lehre in der Goldschmiedekunst als auch seiner Tätigkeit als Entwurfszeichner für Glashütten beruht\, wird im Zusammenwirken von Figuren und Bildern anschaulich. So sind die ausgestellten Figuren mit malerischen Motivationen behaftet und erweisen sich gleichwohl als skulpturale Malereien wie malerische Skulpturen. Aus einer unvermittelten schöpferischen Motivation heraus generiert sich Prangenbergs Vokabular\, das auf geometrische Grundformen konzentriert ist. Kreis\, Raute\, Dreieck\, Oval\, Quadrat sind Bausteine\, die durch stete Wiederholung und räumliche Abwandlung als Kugel\, Polyeder\, Pyramide\, Kubus auftreten\, als Vertreter einer körperhaften Präsenz im Raum. Als Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens von Manish Nai (*1980 in Gujarat\, Indien) steht der Werkstoff Jute\, ein Material\, welches nicht nur in enger Beziehung zu Indien steht\, sondern in besonderem Maße mit der Biografie des Künstlers verbunden ist. Berge von Jute türmten sich in der elterlichen Wohnung\, als das Handelsunternehmen seines Vaters niederging. Das unmittelbare\, schmerzhafte Erleben des Scheiterns gab den Anlass für den jungen Künstler\, der zunächst Malerei studierte\, sich mit den übrig gebliebenen\, wertlosen Gütern zu beschäftigen und alltägliche Stoffe wie Leinengewebe und Tücher\, aber auch alte Zeitungen zur Fertigung seiner Werke zu verwenden. Der Jutestoff ist in Indien allgegenwärtig\, er dient gleichwohl zum Einpacken von Waren\, zur Auskleidung von Gebäuden und wird zur Lagerstätte von zahlreichen Wander-Arbeitern. Beeinflusst von der Reduziertheit minimalistischer Kunst\, sind Nais Werke nicht als Abbild zu verstehen\, sondern als Ausdruck leibhaftiger Materialität. Nai erfasst Spuren von Abnutzung und Abtragung um ein „Portrait einer Stadt in ihren abgelegten Kleidern“ zu erschaffen. Ob gepresste Fäden und Falten oder halbzerfallene Reklamen\, Unebenes\, Abdrücke in einer Zementwand\, Kratzer und Einschnitte auf Pappe\, es sind „…die zufälligen Formationen des Alltags\, die kleinen Überraschungen des Immergleichen“\, die Manish Nai interessieren.
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LOCATION:Galerie Karsten Greve\, Drususgasse 1-5\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Carolin Eidner - A Creature of Doubt and Delay
DESCRIPTION:Carolin Eidner zeigt unter dem Titel „A Creature of Doubt and Delay“ in der artothek eine Kompilation von digitalen Zeichnungen\, Objekten und raumformenden Eingriffen. \nDie Künstlerin bewegt sich mit Ihren Werken in einer Vielzahl von Medien. Das reicht von Gipsbildern\, die den Grenzbereich zwischen Gemälde und Objekt ausloten\, über architektonisch geprägte Skulpturen und Installationen bis zu digitalen Arbeiten\, die als Video oder großformatige Prints Carolin Eidners Interesse an existentiellen Phänomenen und ontologischen Fragen sichtbar machen.\nCarolin Eidner nimmt sich in ihren Arbeiten die Freiheit\, alles neu zu denken\, das Kanonische in Frage zu stellen\, nichts als gegeben zu nehmen. Aus diesem idealen Nullpunkt heraus entwickelt sie ihre Werke und stellt den Bezug zu philosophischen Fragen her\, die von der Postmoderne ausgehend Perspektiven in die Zukunft eröffnen. \nIn der artothek empfangen den Besucher vier große digitale Druckbahnen\, auf denen sowohl gegenständliche sowie abstrakte Motive arrangiert sind. Sie bilden Referenzen zu verschiedenen phänomenhaften Erscheinungsformen. Die scheinbar simplen malerischen Strategien brechen mit Erwartungen an künstlerisches Schaffen\, an Konventionen und Strukturen\, die Kunst und Leben bestimmen.\nIm Kontrast dazu stehen kleinformatige Gipsarbeiten\, die mit der Illusion von geometrischen Räumen spielen und auf der Wand zu schweben scheinen. Sie sind Träger für poetische Textstücke\, die in ihrer Zusammenstellung die flüchtige und konventionelle Erscheinung von Sprache verdeutlichen.
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SUMMARY:Sibylle Feucht at "Doublefeatures" | Galerie Lausberg\, Düsseldorf
DESCRIPTION:July 28 – August 28\, 2017 \nOpening and Summer-Party:Sunday\, August 13\, 2017\, 4 – 10pm \n12 KünstlerInnen der Galerie laden 12 Gast-KünstlerInnen ein: \nteilnehmende KünstlerInnen:\n> Dieter Balzer – Dirk Rathke\n> Susanna Neunast – Sibylle Feucht\n> Harald Schmitz-Schmelzer – Anne Schreiber\n> Frank Piasta – Patric Sandri\n> Rita Rohlfing – Cecilia Vissers\n> Dani Marti – Monika Radhoff-Troll\n> Gudrun Kemsa – Nina Brauhauser\n> Katharina Mayer – Wulf Aschenborn\n> Dirk Salz – Freddie Soethout\n> Jürgen Paas – Otmar Hörl\n> Freddy Chandra – Sybille Pattscheck\n> Regine Schumann – Kirstin Arndt
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DESCRIPTION:Die ortsspezifische Kunstinstallation HOME AWAY FROM HOME der Künstlerin Lia Sáile im Sightfenster ist in\neinem Übergangswohnheim für Flüchtlinge situiert. Zusammengesetzt aus Neonlichtern sowie Stofffahnen mit\nfiktiven Tür-Motiven\, die aus Fotoaufnahmen basierend auf verschiedenen Krisengebieten konstruiert wurden\,\nreflektiert die Arbeit das Themenfeld Flucht und Migration auf der Ebene des Hauses sowie des Zu-Hauses. \nWas macht ein Haus zu einem Zu-Hause? Welche Vorstellungen machen wir uns davon\, was hinter den Türen\nanderer geschieht? Was trennt uns\, was verbindet uns? Welche Bedingungen\, Erwartungen\, Regeln sind mit\nder Öffnung eines Hauses – auf privater und kollektiver\, individueller und politischer Ebene – verbunden? Was\nbrauchen wir\, um uns zuhause zu fühlen? \nVom 11.8. – Eröffnung 19-22:00 Uhr – bis zum 7.9.2017 ist Lia Sáiles Installation HOME AWAY FROM HOME im\nSightfenster\, kuratiert vom Jagla Ausstellungsraum\, als offene Präsentation am Hansaring 139-141 in Köln zu\nsehen. \nwww.sightfenster.wordpress.com\nwww.liasaile.com
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