BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Pinnwand - ECPv6.0.10//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://pinnwand.artblogcologne.com
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Pinnwand
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170401T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170828T170000
DTSTAMP:20260524T011042
CREATED:20170224T140536Z
LAST-MODIFIED:20170224T140536Z
UID:2215-1491076800-1503939600@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:"CONTEMPORARY VELÁZQUEZ"
DESCRIPTION:Alina Ada Lungu gehört mit ihren 21 Jahren zu den jüngsten und talentiertesten Künstlern Rumäniens. Ihre Bilderwelt zeichnet sich durch eine helle Farbpalette aus und zeigt Figuren in überlappenden Räumen und Zeiten. Ihr künstlerischer Ansatz geht von einer sorgfältigen Analyse von in der Wirklichkeit verborgenen oder sichtbaren Formen und Strukturen aus. Die Themen ihrer Arbeiten werden aus der Serie von Fotos ausgewählt\, die vorher gespeichert wurden. Sie will das Gedächtnis als Element der Neuheit nutzen und in die Gegenwart und Zukunft integrieren. Dabei aktivieren sich diese kombinierten Elemente gegenseitig und geben einander Farben und Bedeutungen. Die Fläche wird zur Bühne\, in dem die Charaktere zusammenspielen und sich auch gegenseitig dominieren. Eine Reihe von Selbstporträts drückt verschiedene innere Zustände vom Zustand der Verwirrung bis hin zu den Gefühlen des Glücks aus. Alina Ada Lungu kreiert so Collagen durch die sie eine Summe von Emotionen sammeln kann. Der Raum lädt ein mit gefüllten und detaillierten Formen. Rosa und warme Farben leuchten den bildlichen Raum aus und schwarze Akzente schaffen Tiefe. Ihre Quellen der Inspiration stammen aus den täglichen Ereignissen des Lebens sowie aus der Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ansich.  \nAlina Ada Lungu ist eine außergewöhnliche Malerin mit einer bemerkenswerten Sensibilität und großen kunsthistorischen Verständnis. Ihre Bilderwelt schafft eine Multidimensionalität und ein Geheimnis\, dass wir – hoffentlich – nie entschlüsseln werden.  \nVernissage: 01.04.2017\, 20:00 Uhr\nSülzburgstr. 189\, 50937 Köln \nEinführung in die Ausstellung: Prof. Werner Liebmann\, Kunsthochschule Weißensee\, Berlin\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog \nAusstellungsdauer: 01.04 – 28.08.2017
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/contemporary-velazquez/
LOCATION:Studio NOVO Artspace\, Sülzburgstrsse 189\, Köln\, 50937
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/02/Contemporary-Velazquez.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170523T210000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170713T180000
DTSTAMP:20260524T011042
CREATED:20170513T124645Z
LAST-MODIFIED:20170513T124645Z
UID:2753-1495573200-1499968800@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Zwei Ausstellungen - eine Eröffnung
DESCRIPTION:radikal\nJoachim Bandau \nDie Ausstellung zeigt Arbeiten des Künstlers aus vier Jahrzehnten\, Beispiele der radikalen Auseinandersetzung von Joachim Bandau mit Skulptur und Malerei. \n„schön bunt hier“ *\nBeat Zoderer \nImmer wieder beschäftigt sich Beat Zoderer mit den Formen von Kugel und Kreis. Präsentiert werden „runde“ Skulpturen\, Reliefs\, Folien- und Papierarbeiten aus den Jahren 1993 bis 2017. \n* Zitat eines Besuchers \nEröffnung\nDienstag\, 23. Mai 2017\, 19 Uhr\nAusstellung\n24. Mai – 13. Juli 2017
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/zwei-ausstellungen-eine-eroeffnung/
LOCATION:Galerie Gisela Clement\, GALERIEHAUS\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/05/DSC02436_low-6.jpg
ORGANIZER;CN="Miriam%20Schmedeke":MAILTO:info@galerie-clement.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170601T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170814T180000
DTSTAMP:20260524T011042
CREATED:20170523T211539Z
LAST-MODIFIED:20170523T211539Z
UID:2813-1496343600-1502733600@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:BÜRO FÜR AUGEN\, NASE\, ZUNGE\, MUND\, HERZ\, HAND UND MASKE (DIE ALLES ÜBERDECKT)
DESCRIPTION:Nicole Baginski\, Tanja Geiß\, Patrick Henkel\, Eva Kot’átková\, Susanne Kümpel\, Andreas Maus\, Michael Müller und Anna Rossa \nKOLUMBA KUNSTMUSEUM\, KÖLN\nEröffnung: Donnerstag\, 1. Juni 2017\, 19 Uhr\n02.06. – 14.08.2017 / Mi. – Mo. 12 – 18 Uhr \nEine künstlerische Aktion des KUNSTHAUS KAT18 im Museum Kolumba\, Köln \nIm Herbst 2016 verbrachte die tschechische Künstlerin Eva Kot’átková zwei Wochen im Kölner KUNSTHAUS KAT18. Ihr fiel auf\, dass die hier Arbeitenden sich oft mit dem eigenen Körper und deren Einzelteilen beschäftigen. Daraus entwickelte sie zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern die Idee\, ein Büro für Augen\, Nase\, Zunge\, Mund\, Herz\, Hand und Maske (die alles überdeckt) einzurichten. \nIn einem Raum\, der wie ein gewöhnliches Büro mit Tischen\, Stühlen und Lampen eingerichtet ist und für den von den Künstlerinnen und Künstlern feste Verhaltensregeln aufgestellt sind\, werden Augen\, Nase\, Zunge\, Mund\, Herz\, Hand und Maske neben ausgestellten Zeichnungen\, Objekten und Kostümen in Aktion treten. So singt der Mund den Wetterbericht\, das Auge stellt Ausweise aus und die Hand erweist sich einmal als streichelnde dann wieder als erschreckende\, Angst einjagende Hand. Damit entsteht ein surrealer Raum\, der mit Humor und viel Einfühlsamkeit die alltäglichen durch Routine\, Einfallslosigkeit aber auch Einschüchterung gekennzeichneten amtlichen Handlungen in ein unvorhersehbares Abenteuer verwandeln. \nDas Projekt wird Ende des nächsten Jahres im Museum Kampa in Prag fortgesetzt. \nKuratorinnen: Jutta Pöstges und Noemi Smolik \nAusstellungsdauer: 02.06. – 14.08.2017\nÖffnungszeiten: Mi. – Mo. 12 – 18 Uhr \nEva Kot’átková stellte 2008 in der Spála Galerie\, Prag\, 2013 im Wroclaw Museum of Contemporary Art\, Wroclaw und im Kunstverein Braunschweig\, 2014 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und im Schinkel Pavillon\, Berlin\, 2015 in der Juan Miró Foundation\, Bercelona und 2016 im Museum Haus Ester\, Krefeld aus. Sie nahm 2013 an der 5 Moscow Biennale of Contemporary Art und an der 55 Biennale in Venedig\, 2015 an der Triennale New Museum in New York teil. 2015 bekam sie den Bonner Dorothea von Stetten Art Preis. Sie lebt und arbeitet in Prag. \nVERANSTALTUNGEN\nDie Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Entnehmen Sie die detaillierten Informationen unserer Homepage (www.kunsthauskat18.de) oder dem Newsletter. \nSamstag 19. bis Montag 21. August 2017\n10 Jahre Kolumba!\nEin langes Wochenende u.a. mit Aktionen und Performances der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung \nKÜNSTLERHEFT\nZur Ausstellung erscheint ein von den Künstlerinnen und Künstlern gestaltetes Heft in einer Auflage von 500 Exemplaren (32 Seiten\, Fadenbindung\, € 10\,-). \nKONTAKT\nFür weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung\nJutta Pöstges: Poestges@gwk-koeln.de (Kuratorin)\nNoemi Smolik: noemi.smolik@t-online.de (Kuratorin)\nBarbara von Flüe: bf@kolumba.de (Projektbegleitung Kolumba) \nAbb. Michael Müller\, auf NASE; 2017 © KUNSTHAUS KAT18 \nDie Ausstellung wird gefördert von:\nKUBiST e.V. (Projektträger)/ RheinEnergie Stiftung / Stadt Köln Kulturamt / Kunststiftung NRW / Soroptimist International Club Köln / Soroptimist International Club Köln-Römerturm \nKolumba wird kuratiert von Stefan Kraus\, Ulrike Surmann\, Marc Steinmann und Barbara von Flüe\nKOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln\, Kolumbastraße 4 – 50667 Köln – www.kolumba.de\nEintritt (regulärer Museumseintritt): € 5 / reduziert € 3\nKostenloser Kurzführer mit zahlreichen Erläuterungen\nÖffnungszeiten täglich außer dienstags von 12 bis 17 Uhr\nFührungen nach Terminvereinbarung von 10:30 bis 12 und von 17:30 bis 19 Uhr\nBuchungen: 0221 933193-32 (Mo bis Fr 10 bis 12) oder per E-Mail: dl@kolumba.de
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/buero-fuer-augen-nase-zunge-mund-herz-hand-und-maske-die-alles-ueberdeckt/
LOCATION:KOLUMBA KUNSTMUSEUM\, KÖLN\, Kolumbastraße 4\, Köln\, 50667
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/05/2017_Buero-links.png
ORGANIZER;CN="Vera%20Langer":MAILTO:langer@gwk-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170604T080000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170704T170000
DTSTAMP:20260524T011042
CREATED:20170606T200245Z
LAST-MODIFIED:20170606T200245Z
UID:2857-1496563200-1499187600@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:FOTORAUM zeigt Aymeric Fouquez\, NORD 23.06. – 30.07.2017
DESCRIPTION:AYMERIC FOUQUEZ\nNORD\n23.06. – 30.07.2017\nIm Rahmen der Reihe „Wir haben Gäste“\nVernissage am Freitag\, den 23.06.17 ab 20 Uhr\nLive-Musik von Samuel Horn: „Diesel und Fisch”\nÖffnungszeiten während der Ausstellungszeit:\nSonntags 16 – 18 Uhr und nach Vereinbarung\nFinissage: Sonntag\, 30.Juli 2017\, 16 – 18 Uhr \n„Und dann mit einem Mal war die Erinnerung da…“ M. Proust \nFußballspielen zwischen Gräbern\, Picknick auf den Grabsteinen\, die Sonntagmorgen bei der Oma:\nDer französische Künstler Aymeric Fouquez verband Bilder der unzähligen Kriegsfriedhöfe des Ersten Weltkriegs in seiner Heimat lange nicht mit der historischen Schwere dieser Orte. Für ihn sind sie untrennbar mit dem Glücksgefühl unbekümmerter Kindheitstage verflochten. Wie der Geschmack der Madeleine\, dem in Lindenblütentee getunkten Gebäck\, im berühmten Roman von Proust\, führen ihn die Gräberfelder der nordfranzösischen Landschaft und belgischen Küste in das Reich der Erinnerungen. In der Welt des kleinen Aymeric gab es dort die vielen schönen Ausflüge mit der Großmutter zu den sorgfältig gepflegten Einfriedungen in der direkten Nachbarschaft. Friedhöfe\, als friedliche und sichere Orte\, gut um ein Kind stets im Auge behalten zu können. Orte\, an denen man als Kind dem langgehegten Traum frönen konnte: Kicken wie Michel Platini\, dem Meister des französischen Fußballs. Wo ginge das besser als auf feinem „englischen Rasen“?\nIn Frankreich ist der Erste Weltkrieg\, „La Grande Guerre“\, als Teil der Erinnerungskultur anhand unzähliger Denk-und Mahnmale immer präsent. Zahlreiche Friedhöfe der beteiligten Nationen erinnern an die vielen geopferten Menschenleben und prägen das Landschaftsbild bis heute. Ins Auge stechen vor allem die über 1000 Kriegsfriedhöfe der Commonwealth-Staaten mit ihren hellen Grabsteinen gleicher Größe und Farbe\, die nach einheitlich festgelegten Regeln entstanden. Aufgrund des hohen Aufwands\, der Kosten und der gleichen Behandlung von identifizierten und unbekannten Opfern\, hatte sich das Empire im Verlauf des Krieges dazu entschieden\, die gefallenen Soldaten erst einmal vor Ort auf den Schlachtfeldern zu begraben anstatt sie in ihre jeweilige Heimat zu überführen. Nachdem ihnen Frankreich diese Areale nach Kriegsende überließ\, wurde auf den letzten Ruhestätten mit der Gestaltung von Friedhofsanlagen begonnen. Entworfen wurden sie u.a. vom berühmten britischen Architekten Edwin Lutyens basierend auf der Idee einer Kirche im Freien. Zum Schutz und zur Abgrenzung von der Umgebung wurden die Gedenkstätten mit meist niedrigen Mauern oder Hecken umsäumt. Jedes Opfer erhielt einen Grabstein. Bei der streng linearen Grabsteinreihung wurde keine visuelle Unterscheidung der militärischen Ränge gemacht.\nCharakteristisch ist auch die gezielte Gestaltung mit ausgesuchten Bäumen\, Pflanzen und kurz gemähten Rasenflächen im Sinne eines Gartens.\nIn seiner Serie „Nord“ setzt sich Aymeric Fouquez mit dem Phänomen dieser historischen Gedenkstätten auseinander. Natürlich wurde auch ihm irgendwann die Pietät gegenüber diesen speziellen Orten bewusst. Seine Bilder haben aber nichts von Heldengedenken\, Pathos\, Trauer oder gar Schlachtfeldtourismus. Trotz des autobiografischen Ursprungs seiner Serie\, schwelgt er in seinen Fotografien auch nicht in kindlicher Nostalgie. Fouquez hält die stille Schönheit dieser Orte inmitten von französischer und belgischer Nutzlandschaft in großformatigen Landschaftsbildern fest. Dies tut er mit der Großformatkamera und viel Gespür für die Gliederung des Bildraums sowie Linien und Flächen.\nIn der über 70 Motive umfassenden Serie prägen oft ein weiter\, milchig bedeckter Himmel und eine nebelverhangene Herbst- und Winterlandschaft die Motive. Diffuses und fahles Licht\, kahle Bäume und eine diesige Witterung\, die die Nähe zur Küste erahnen lässt\, erzeugen eine zurückgenommen und subtile Stimmung und Farbigkeit. Abgegrenzt\, aber zugleich auch eingebettet in ihre Umgebung\, existieren die Grabstätten inmitten von abgeernteten Feldern\, Nutzgärten und gepflügten Äckern oder in unmittelbarer Nähe zu Autobahnen und Bahntrassen. Einige der Friedhöfe sind im Motiv zunächst kaum sichtbar. Oft fällt erst auf den zweiten Blick ihre Insellage zwischen Wohnhäusern\, Werkshallen und Landwirtschaftlichen Betrieben mit ihren Traktoren\, Gerätschaften oder Misthaufen ins Auge. Die wenigen Menschen auf den Bildern sind meist mit ihrer eigenen Arbeit beschäftigt oder sind mit dem Rennrad oder dem Mofa unterwegs. Nur einmal sind Arbeiter zu sehen\, die mit einer Reparatur an einem Mahnmal beschäftigt sind. Ansonsten sind die Friedhöfe menschenleer.\nFouquez‘ Arbeiten sind präzise komponierte Reflektionen über Architektur und Landschaft\, Vergangenheit und Gegenwart\, persönlicher Erinnerung und kollektivem Gedächtnis. \nAymeric Fouquez\, Bernadette Jansen 2017 \nAymeric Fouquez (* 1974) wurde in Nordfrankreich geboren. Er studierte Geschichte und Kunst in Paris und absolvierte 2002 die École Nationale de la Photographie in Arles. Er studierte an der Akademie für Bildende Kunst in Leipzig in der Meisterklasse von Professor Timm Rautert. 2007 erhielt er den Wüstenrot-Preis für Dokumentarfotografie\, Museum Folkwang\, Essen. \nMUSIK\nSAMUEL HORN: DIESEL UND FISCH \n„diesel und fisch und nebenan wurde\nein stahlgerüst sandgestrahlt\nwir hievten das hackfleisch und eistee an bord\nund gingen auf große fahrt“\nsamuel horn (g\, voc) und lucas wölfl (b) \nDer Fotoraum Köln e.V. ist Atelier und Ausstellungsplattform zugleich. Ob Dokumentarfotografie\, Fotojournalismus oder Landscape\, experimentelle\, inszenierte oder konzeptionelle Fotografie: In der interdisziplinären Ausstellungsreihe Wir haben Gäste stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und konfrontiert sie mit Musik\, Performance oder Bewegtbildern. Oder aber auch mal mit den Bildern des Publikums.\nFotoraum Köln e.V. combines studio and exhibition venue. Whether documentary photography\, photojournalism or landscape\, experimental\, staged or conceptual photography: the interdisciplinary exhibition series Wir haben Gäste (we have guests) confronts international contemporary photography at the openings with music\, performance or moving images.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/fotoraum-zeigt-aymeric-fouquez-nord-23-06-30-07-2017/
LOCATION:FOTORAUM\, HERDERSTR. 88\, Köln\, 50935
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/06/Fouquez_Nord_web.jpeg
ORGANIZER;CN="Rosanna%20D%27Ortona":MAILTO:rosanna@fotoraum-koeln.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170609T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170711T180000
DTSTAMP:20260524T011042
CREATED:20170523T211509Z
LAST-MODIFIED:20170523T211509Z
UID:2805-1497031200-1499796000@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:THREE UNCLAIMED GESTURES
DESCRIPTION:Zum ersten Mal erweitert sich das Konzept des Showrooms ART ONEonONE\, in dem bisher immer nur eine künstlerische Position für jeweils einen Besucher zugänglich war.\nDieses Mal werden drei künstlerische Positionen gezeigt\, die sich mit dem Thema Raum/Körper/ Bewegung beschäftigen. \nο Arryn Snowball (Australien/Berlin) Malerei\nο Reiko Yamaguchi (Japan/Braunschweig) Video/Performance\nο Andrea Morein (Köln/Berlin) Fotografie \nThree Unclaimed Gestures will eine Grundhaltung zum künstlerischen Tun reflektieren. Die Aufmerksamkeit soll auf einen künstlerischen Gestus gelenkt werden\, der sich mit dem eigenen Subjekt auseinandersetzt _ in einer Weise\, die dem Betrachter und dem Gesamtgeschehen Raum gibt. Ein Ansatz\, der weniger auf die Interpretierbarkeit setzt\, als auf ein Geschehen als solches\, das den Betrachter mit einbezieht\, ohne ihn zum Mitakteur zu machen.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/three-unclaimed-gestures/
LOCATION:Showroom ART ONEonONE\, Atelier 2.24\, Kunsthaus Rhenania\, Bayenstr. 28\, Nordeingang\, Köln\, 50678
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/05/THREE.jpg
ORGANIZER;CN="Andrea%20Morein":MAILTO:info@andreamorein.com
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170609T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170722T160000
DTSTAMP:20260524T011043
CREATED:20170609T103734Z
LAST-MODIFIED:20170609T103734Z
UID:2861-1497031200-1500739200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:A.R. PENCK
DESCRIPTION:Eröffnung: Freitag\, 9. Juni 2017 ab 18 Uhr \nBlick\ndie vergangenheit ist die zukunft – das neue liegt hinter mir – das alte vor mir – der übergang – spaltet die identität – was vorher war – was drüben weitergeht – was hier war – was hier weitergeht – was wenn – was nicht wenn nicht – geteiltes gesicht – zerstörtes gedicht – Jazz is not dead\n(A.R. Penck\, Katalog zur Ausstellung Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln\, 1981) \nA. R. Penck (5. Oktober 1939 – 2. Mai 2017) hinterlässt ein Werk\, das die deutsche Kunst seit den 1960er Jahren maßgeblich geprägt hat. Dem Œuvre\, bestehend aus Bildern\, Zeichnungen\, Skulpturen\, Modellentwürfen und Texten\, gab Penck Ende der 1960er Jahre mit dem Standart-Begriff einen theoretischen Rahmen. Seine Kunst sollte klar strukturiert sein\, damit jeder sie umfassend aufnehmen und verstehen kann. Ab den 1970er Jahren erweiterte er die Formensprache: geometrische Gestalten\, archetypische Formen\, Symbole aus Bereichen der Mathematik und Logik und die charakteristischen Strichfiguren fügen sich zu einer komplexeren Bildsprache zusammen. Ornamentale\, musterartige Darstellungen stehen den abstrakten\, klaren Formen gegenüber. Dazwischen tauchen immer wieder die gesichtslosen Strichfiguren auf. „[…] Auf den Bildern sieht man\, dass die Figuren\, obwohl sie das Zeichenhafte noch haben\, die flache Naivität verlassen haben. Raum und Zeit spielen eine andere Rolle […]“ (A.R. Penck zu Standart west 1984) \nDie aktuelle Ausstellung wurde noch zu Lebzeiten des Künstlers geplant. Gezeigt werden großformatige Leinwandarbeiten\, vor allem aus der Zeit von 1974 bis 1984. Noch bis zum 18. Juni widmet die Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence dem Künstler unter dem Titel „Rites de Passage“ eine umfassende Retrospektive. Begleitend ist im Verlag der Buchhandlung Walther König ein Buch erschienen. \nAbbildung © VG Bild-Kunst
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/a-r-penck/
LOCATION:Michael Werner Kunsthandel\, Gertrudenstraße 24-28\, Köln\, 50667
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/06/RP-297-C.jpg
ORGANIZER;CN="info%40michaelwernerkunsthandel.de":MAILTO:info@michaelwernerkunsthandel.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170609T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170707T180000
DTSTAMP:20260524T011043
CREATED:20170603T072042Z
LAST-MODIFIED:20170603T072042Z
UID:2851-1497034800-1499450400@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:circling grey  CLAUDIA LARISSA ARTZ / THOMAS KEMPER
DESCRIPTION:Eröffnung am Freitag\, den 9. Juni 2017 um 19 Uhr\ngalerie ulf larsson\nSchaafenstraße 10\n50676 Köln\nMi – Fr: 14 -18 Uhr / Sa: 11 – 16 Uhr u.n.V. 0172 20 68 077 \n„Gloriole II“ steht stellvertretend für eine Serie von Bildern\, in denen CLAUDIA LARISSA ARTZ (*1969) mit abstrakten Ordnungen und Muster die Leinwand füllt und dabei eigenwillige Räume schafft. Äußerst sparsam und fein sind die Pigmente aufgetragen\, manchmal ist es nicht mehr als ein Abstreifen der Farbreste vom Pinsel. Die Negation der Üppigkeit hinterlässt eine Transparenz\, die zu schweben scheint. Die kantigen\, spitzen Formen ihrer konstruktiven Bilder erhalten durch die haptische Sinnlichkeit\, mit der die grau-grünen Pigmente und Acrylfarben auf der Leinwand erscheinen\, beinah etwas Zärtliches. G. von Schoenebeck\, (GA 2015/13) \nDie collagen- oder montageähnlichen Arbeiten auf Papier von THOMAS KEMPER (*1957) zeigen plastisch und zerklüftet anmutende Konstruktionen mit lediglich annähernd geometrischem Grundriss. Im Innenleben greifen Zäsuren\, Synkopen\, Kontrapunkte oder Akkorde\, die auf lichte und schattige\, kühle und aufgeheizte Farbfelder sowie auf malerisch poetische Segmente Einfluss nehmen. In diesen Arbeiten koppelt der Künstler zwei Prozesse: den malerischen Vorentwurf\, die geradezu bildhauerische Aktion des Zerschneidens und des Zusammenschweißens von Bausteinen\, die sich zu fiktiven Orten verdichten. Ch. zu Mecklenburg (GA 2017) \nLinks: Claudia Larissa Artz\, „2 Kreise\, eine Einheit“\, 2016\, Pigmente\, Acryl\, Tusche auf Leinwand\, 40 x 35\,4 cm\nRechts: Thomas Kemper\, 2017 – 03 – 01\, Öl und Alkyd auf Papier 55 x 29 cm
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/circling-grey-claudia-larissa-artz-thomas-kemper/
LOCATION:galerie ulf larsson\, Schaafenstraße 10\, Köln\, 50733
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/06/cricling-grey-CLAUDIA-LARISSA-ARTZ-THOMAS-KEMPER-galerie-ulf-larsson-2017.jpg
ORGANIZER;CN="Thomas%20Kemper":MAILTO:mail@thomaskemper.eu
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170609T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170708T170000
DTSTAMP:20260524T011043
CREATED:20170603T072029Z
LAST-MODIFIED:20170603T072029Z
UID:2847-1497034800-1499533200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:CLAUDIA REINHARDT-TELJER Rescue! (If you can)
DESCRIPTION:10.06. – 09.07.2017\nEröffnung: Freitag\, 9.6.2017\, 19 Uhr\nIn der Ausstellung ‚Rescue! (If you can)‘\, zeigt Claudia Reinhardt-Teljer eine neue Serie von kleinund\nmittelformatigen Malereien\, entlehnt aus Pressefotografien jüngster Zeit. In früheren\nArbeiten hat CRT selbst fotografiert. Die so entstandenen fotografischen Serien\, bestechen\nzumeist durch ihre detailkonzentrierte Darstellung. Im Herstellungsprozess dieser Arbeiten\,\nmusste CRT raus aus dem Atelier\, hin zu den Shooting-Orten\, diese mit Interieur und Akteuren\nausstatten und mit der Kamera zum Leben erwecken. […] Während diesen Arbeiten stets eine lange Recherche vorausgeht und außerhalb des Ateliers geschaffen werden\, hat die Künstlerin für ihre neueste Arbeit die Schaffensmethode vollständig umgekehrt. In 2016 begann CRT eine breit gefächerte Sammlung von Presse Fotografien in Aquarellzeichnungen zu übersetzen. In diesen Collagen dringen die Bilder von draußen aus der\nWelt\, nach drinnen ins Atelier. […] Entschleunigung des Schaffens führt zu längerer Betrachtung des Motives. Es scheint\, als verlöre ein Motiv mehr und mehr an Detailschärfe\, je länger man es betrachtet. Als entzöge es dem\nBetrachter die Neben-Information\, eine Qualität\, die von den pastösen Pinselstrichen der Künstlerin betont wird.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/claudia-reinhardt-teljer-rescue-if-you-can/
LOCATION:kjubh Kunstverein e.V.\, Dasselstraße 75\, Köln\, 50674
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/06/kjubhEK_ReinhardtVS.jpg
ORGANIZER;CN="kjubh%20Kunstverein%20e.V.":MAILTO:frohnapfeld15@gmail.com
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170614T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170713T220000
DTSTAMP:20260524T011043
CREATED:20170503T135726Z
LAST-MODIFIED:20170503T135726Z
UID:2676-1497466800-1499983200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:MATTHIAS RECHT – STICKY FINGERS
DESCRIPTION:»I’M LEAVING YOU MY LEGACY I GOTTA MAKE MY MARK I GOTTA RUN IT HARD I WANT YOU TO REMEMBER ME ‚CAUSE I’M LEAVING MY FINGERPRINTS I’M LEAVING MY FINGERPRINTS I’M LEAVING MY FINGERPRINTS\, IN THE END« [KATY PERRY] \n„Sticky Fingers“ versammelt monochrome\, raumbe­zogene Objekte. Das Phänomen ‚Farbe‘ und deren Materia­lität ist dabei von zentralem Interesse in den skulp­tu­ralen Arbeiten von Matthias Recht. Klare Formge­bungen indus­triell perfek­tio­nierter Ferti­gungen und die Unbestimmtheit amorphen Materi­al­breis verbinden sich zu Objekten zwischen „niederer Materia­lität“ und Hard-Edge-Rahmung. Farbe wird neben ihrem visuellen Wahrneh­mungs­gehalt\, als physisch formbares- wie auch poten­tiell formloses Material präsen­tiert. Kontem­plative Farbfelder und berührungslüsternde Haptik verbinden sich zu einem denkbaren vanda­lis­ti­schen Minima­limus. \nMatthias Recht\, 1984 in Köln geboren\, studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Kunst­aka­demie Düsseldorf. 2015 schloß er sein Studium als Meisterschüler von Prof. Wilhelm Mundt ab. Matthias Recht lebt und arbeitet in Düsseldorf.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/matthias-recht-sticky-fingers/
LOCATION:Matjö – Raum für Kunst\, Mathiasstr. 15\, Köln\, 50676
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/05/MR_Matjoe-1.png
ORGANIZER;CN="Hoffmann":MAILTO:info@matjoe.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170623T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20171001T170000
DTSTAMP:20260524T011043
CREATED:20170523T211524Z
LAST-MODIFIED:20170523T211524Z
UID:2809-1498219200-1506877200@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:Ruinen der Gegenwart
DESCRIPTION:Unsere globalisierte Gegenwart kann als Zeitalter der Ruinen charakterisiert werden\, denn überall sind wir von ihnen umgeben. Die Ausstellung Ruinen der Gegenwart befragt einerseits das immer wieder faszinierende ästhetische Potential von Ruinen\, nimmt aber ebenso ihre politischen und wirtschaftlichen Ursachen sowie ihre Folgen unter die Lupe. Dabei wird auch eine historische Entwicklung nachgezeichnet: von der tradierten Idealisierung der Ruine als Quelle einer gedankenverlorenen Meditation über eine ferne Vergangenheit\, zu einer der heutigen Zeit entsprechenden Ruineninterpretation\, die präzise nach Entstehung und gegenwärtiger Bedeutung fragt.\nDass Ruinen heute anders zu ‚entziffern‘ sind als in der klassischen Ruinenbetrachtung\, hat der Kunst- und Architekturhistoriker Robert Harbison bereits Anfang der 1990er-Jahre in seinem Buch The Built\, the Unbuilt and the Unbuildable exemplarisch herausgestellt: „Nur selten ist bekannt\, wie ein Gebäude zur Ruine wurde\, und deshalb sehen wir darin einen einzigen\, sich immer wiederholenden Prozess. Es ist überraschend\, wenn man entdeckt\, dass die zerrissene Ecke eines von einer Gasexplosion zerstörten Hauses sich als pittoresk erweist\, genauso wie der Besuch eines von einem Erdbeben entvölkerten Dorfs. In solchen Fällen kam die Leere über Nacht\, während sie in der Regel Ergebnis eines langwierigen Prozesses ist…“ Die Vielfalt heutiger Ruinen und ihre jeweils spezifischen kulturellen Resonanzen sind Thema der Ausstellung.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/ruinen-der-gegenwart/
LOCATION:KAI10 | Arthena Foundation\, Kaistrasse 10\, Düsseldorf\, 40221
CATEGORIES:Ausstellung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/05/27_RG_Alys_Silence-of-Ani.jpg
ORGANIZER;CN="Susanne%20Kalf":MAILTO:kalf@kaistrasse10.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170623T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170805T160000
DTSTAMP:20260524T011043
CREATED:20170622T154248Z
LAST-MODIFIED:20170622T154248Z
UID:2899-1498240800-1501948800@pinnwand.artblogcologne.com
SUMMARY:François Jacob
DESCRIPTION:Die Thomas Rehbein Galerie freut sich\, erstmals in einer umfassenden Einzelausstellung Werke des belgischen Künstlers François Jacob zu präsentieren. Der 1976 in Brüssel geborene Jacob entwirft in seinen altmeisterlich ausgeführten Gemälden beklemmende Situationen wie Theaterszenen\, in denen der Mensch wie eine Marionette in einem grotesken Rollenspiel gefangen zu sein scheint\, dessen Charakterbesetzung nicht bekannt ist. \nJacob platziert seine oft mit Kostümen und Requisiten ausgestatteten Protagonisten in einen überwiegend dunklen Bildraum\, der fast ohne Tiefenwirkung auskommt und eine melancholische\, an die bläulich-grünliche Tonalität gebundene Grundstimmung evoziert. Das Bildgeschehen\, unspektakulär und meist auf ein bis zwei Figuren konzentriert\, spielt sich daher vordergründig ab\, einer Bühnenhandlung gleich\, getragen von einer barocken\, Hell und Dunkel Effekte kontrastierenden Lichtdramatik. Die Aktion scheint angehalten\, wie auf einem Standbild oder einer Momentaufnahme. Aus einem narrativen Gesamtzusammenhang herausgelöst\, wird sie von einer geheimnisvollen Suggestivkraft umgeben\, ist jedoch nicht näher zu bestimmen. \nHäufig werden die Charaktere von einem einzigen Scheinwerfer gnadenlos angestrahlt. So wird die Schauspielerin\, die sich hinter den Vorhang zurückgezogen hat\, um einen Kleiderwechsel vorzunehmen\, durch die grelle Beleuchtung schonungslos bloßgestellt. Vergleichbar mit einem schnellen Paparazzo Schnappschuss\, dessen Ziel das Einfangen einer unbemerkten Pose ist\, wird hier der Blick hinter die Kulisse geleitet (Actrice). Die punktuelle Lichtführung bei Jacob dient einer fast schmerzhaften Sichtbarmachung\, wobei die Grenze zwischen privatem und öffentlichem Raum aufgehoben und der Betrachter wie ein Voyeur in den Akt der Zurschaustellung eingebunden ist. \nJacobs Inszenierungen bringen im wörtlichen Sinne etwas „ans Licht“. Sie enthüllen eine „andere Realität“\, eröffnen Parallelwelten und gewähren Einblicke in die Abgründe des Seelenlebens.\nIn den wiederholt aufgenommenen Motiven des Verkleidens und Verhüllens wird das Spiel mit Dualitäten demonstrativ aufgeführt. Insbesondere wird der existenzielle Konflikt zwischen Schein und Sein offengelegt\, um die Zerrissenheit des Menschen zu thematisieren. \nBefremdlich muten also die Gestalten an\, wie die menschliche Figur\, die etwas linkisch auf einem Boden aus Holzplanken kniet und einen großen Eselskopf mit abgespreizten Ohren als ungeheuerliches Attribut trägt (Canasson).\nDie Konfrontation mit einem trügerischen Erscheinungsbild wird auch in der frontalen Ansicht dreier nebeneinander vorwärts schreitender Gestalten erfahrbar (Marches). Ihre gestaffelte Größe und die verschlungenen Hände lassen an die klassische Konstellation einer Mutter mit zwei Kindern denken\, jedoch verbergen sich ihre Gesichter hinter Masken und sind damit unkenntlich. Eine Verunsicherung kommt auf\, da die klare Zuweisung von Identität ausbleibt.\nIn besonderem Maße wird diese Irritation angesichts der Gestalt der Tänzerin spürbar\, die gleichermaßen durch männliche\, weibliche und kindliche Anteile bestimmt ist. Hier wird eine geschlechtliche Uneindeutigkeit heraufbeschworen\, die eine Identifikation unmöglich macht (La Pose). \nEine fundamentale Entfremdung findet somit statt und Jacobs Sujets wirken dementsprechend in sich gekehrt und deplatziert. Vorgeführt wie Diego Velázquez´ aus dem höfischen Personal stammende Riege\, mit ihren traurigen Zwergen\, Sklaven und Narren\, weichen sie hinter einer – bisweilen karikaturhafte Züge aufweisenden – künstlichen Fassade zurück. Die wirkmächtigen Werke von François Jacob reflektieren das universelle Schauspiel\, die Maskerade menschlichen Daseins und stellen unverhohlen die Ambiguität einer Existenz zur Schau\, die sich in „vielen Gesichtern“ manifestiert.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/francois-jacob/
LOCATION:Thomas Rehbein Galerie\, Aachener Str. 5\, Köln\, 50674
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://pinnwand.artblogcologne.com/wp-content/uploads/2017/06/FJ_Pose_2016_OilOnCanvas_140x88cm.jpg
ORGANIZER;CN="Bettina%20Haiss":MAILTO:art@rehbein-galerie.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR