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SUMMARY:Karin Sander - Identities on Display
DESCRIPTION:Zum 25-jährigen Jubiläum des Kunstmuseum Villa Zanders zeigt die 1957 in Bensberg (heute Bergisch Gladbach) geborene Künstlerin einen umfangreichen Komplex ihrer Haarzeichnungen (1998)\, die raumgreifende Installation Identities on Display (2013) sowie eine speziell für die Ausstellung entwickelte Bodenarbeit\, die in Form eines\nTeppichs den Grundrissplan des Museums reflektiert\, Ausstellungsraum 1:2 (2017). \nDie Haarzeichnungen von Karin Sander\, in den Räumen seriell angeordnet\, sind durch minimalen Materialeinsatz sowie überwältigende raumgreifende Fülle gleichermaßen gekennzeichnet. Die ausgestellten Haare\, jeweils ausgerissen\, auf ein Blatt Papier fallen gelassen und fixiert\, bilden feine Linien\, so individuell wie die dazugehörigen Personen. Das Haar\, Informationsträger persönlicher Daten\, ist Pars pro Toto\, ein Teil\, das seinen Besitzer charakteristisch repräsentiert und welches\, einzeln gerahmt\, durchaus als Porträt gesehen werden kann. \nAuch die Arbeit Identities on Display lenkt den Blick auf das Porträt. Die Vitrinen nehmen die Garderobe der Besucher\nauf und präsentieren diese im musealen Kontext für die Dauer ihres Aufenthaltes. Die einzelnen Besucher\nwerden mit ihren individuellen Gegenständen und ihrer Kleidung somit Teil einer sich ständig verändernden\nAusstellung. Auf diese Weise greift die Ausstellung von Karin Sander mit unterschiedlichsten Werkgruppen die bestehende Porträtsammlung im Kunstmuseum Villa Zanders auf\, die einen Teil der Identität und Geschichte des Hauses bildet.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:"CONTEMPORARY VELÁZQUEZ"
DESCRIPTION:Alina Ada Lungu gehört mit ihren 21 Jahren zu den jüngsten und talentiertesten Künstlern Rumäniens. Ihre Bilderwelt zeichnet sich durch eine helle Farbpalette aus und zeigt Figuren in überlappenden Räumen und Zeiten. Ihr künstlerischer Ansatz geht von einer sorgfältigen Analyse von in der Wirklichkeit verborgenen oder sichtbaren Formen und Strukturen aus. Die Themen ihrer Arbeiten werden aus der Serie von Fotos ausgewählt\, die vorher gespeichert wurden. Sie will das Gedächtnis als Element der Neuheit nutzen und in die Gegenwart und Zukunft integrieren. Dabei aktivieren sich diese kombinierten Elemente gegenseitig und geben einander Farben und Bedeutungen. Die Fläche wird zur Bühne\, in dem die Charaktere zusammenspielen und sich auch gegenseitig dominieren. Eine Reihe von Selbstporträts drückt verschiedene innere Zustände vom Zustand der Verwirrung bis hin zu den Gefühlen des Glücks aus. Alina Ada Lungu kreiert so Collagen durch die sie eine Summe von Emotionen sammeln kann. Der Raum lädt ein mit gefüllten und detaillierten Formen. Rosa und warme Farben leuchten den bildlichen Raum aus und schwarze Akzente schaffen Tiefe. Ihre Quellen der Inspiration stammen aus den täglichen Ereignissen des Lebens sowie aus der Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ansich.  \nAlina Ada Lungu ist eine außergewöhnliche Malerin mit einer bemerkenswerten Sensibilität und großen kunsthistorischen Verständnis. Ihre Bilderwelt schafft eine Multidimensionalität und ein Geheimnis\, dass wir – hoffentlich – nie entschlüsseln werden.  \nVernissage: 01.04.2017\, 20:00 Uhr\nSülzburgstr. 189\, 50937 Köln \nEinführung in die Ausstellung: Prof. Werner Liebmann\, Kunsthochschule Weißensee\, Berlin\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog \nAusstellungsdauer: 01.04 – 28.08.2017
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SUMMARY:Michael Toenges - Arbeiten auf Papier
DESCRIPTION:Mit Kreiden\, Kohle und Ölfarbe rückt Michael Toenges dem Papier mit einer sehr plastischen\, pastosen Malerei zu Leibe. Den Arbeiten liegt keine klassische Komposition zugrunde\, sondern sie wachsen aus sich heraus wie in einem natürlichen Prozess. Rauschhaft\, aber immer auch abwägend und reflektierend baut sich das Werk als komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Elementen auf. In den Ausstellungsräumen mit ihrem wechselnden Tageslicht offenbart Toenges´ Malerei seine atemberaubende Lebendigkeit\, die bei den neuesten Arbeiten mit einer leichteren und gedämpfteren Farbpalette einhergeht.\nDer in Köln lebende Künstler (geb. 1952) wurde in Bergisch Gladbach bereits 2009 mit seiner opulenten Malerei auf Leinwand vorgestellt. Seine Arbeiten auf Papier werden jetzt erstmals in einer breiten Auswahl präsentiert.\nZur Aussstellung ist ein reich bebilderter Katalog mit Texten von Stefan Kraus\, Steffen Missmahl\, Petra Oelschlägel und Michael Toenges\, 32 Seiten\, zum Preis von 16 Euro erschienen.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:LEIKO IKEMURA. Woman of Fire Dancing with Tree
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich besonders\, die Ausstellung Woman of Fire Dancing with Tree mit neuen Werken von Leiko Ikemura anzukündigen. Mit dieser umfassenden Schau möchten wir die 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin und der Galerie Karsten Greve würdigen\, die im Jahr 1987 mit einer Einzelausstellung in den damaligen Kölner Räumen am Wallrafplatz begann. \nDas vielschichtige Werk von Leiko Ikemura erfährt in vielerlei Medien Ausdruck und beansprucht gleichwohl Malerei\, Skulptur und Zeichnung als künstlerische Gattungen für sich. Dabei spiegelt sich die formale Ungebundenheit und handwerkliche Flexibilität Ikemuras auch in den verhandelten Themen wider\, die vorrangig um Phänomene der Formwerdung und Verwandlung kreisen. Ihre märchenhaften\, von Mischwesen bevölkerten Szenarien evozieren Traumwelten und erzählen von Metamorphosen und Mutationen\, in denen sich Katzen\, Vögel und Mädchen durchdringen und menschlich anmutende Figuren mit landschaftlichen Formationen verschmelzen. \nOft sind die Formen nur angedeutet und nicht ausformuliert\, so dass sie sich erst in der intensiven Betrachtung vollenden\, um sich wie ein Lufthauch sogleich wieder zu verflüchtigen. Diffuse Nebelschwaden führen Gewässer und Gebirge zusammen\, lösen den Horizont auf und verdichten sich zu Gesichtern\, die wie eine Chimäre plötzlich auftauchen. Vexierbildhaft bildet die Kurve eines Flußlaufes die Kontur eines grazil geschwungenen Körpers. Gestalten werden zu Geistwesen\, zu Manifestationen einer wesenhaften Natur. So erscheinen die schwebenden\, körperlosen Köpfe mit loderndem Flammenhaar wie Stellvertreter des Elements Feuer oder Personifikationen einer launenhaften Natur\, die sich mal sanft\, mal stürmisch zeigt (Floating Storm\, Haruko). In der Serie Trees offenbaren sich lichterloh flackernde Baumkronen im Wechsel mit düster verhangenem Geäst wie individuelle Persönlichkeiten. In dieser Typologie der Temperamente sind die Bäume cholerisch erhitzt\, sanguinisch aufgewühlt oder melancholisch getrübt. Bisweilen lässt die Veredelung der Oberfläche durch feinsten Goldstaub einen Bezug zum Energietransfer in der Alchemie erahnen\, deren Lehre sich vorrangig mit der Transmutation unedler Metalle in Gold und Silber befasst. \nIkemuras Kosmologie des Wandels und Werdens scheint einem pantheistischen Weltbild zu folgen\, nach welchem Gott in allen Dingen existiert. Schon Platon hat diese allgegenwärtige Weltseele als „Bewegung\, die sich selbst bewegen kann“ beschrieben. Sowohl das kosmische Gefüge als auch das individuelle Geschöpf sind „beseelt“. Als Ursprung und Prinzip des Lebens vermittelt die Seele zwischen Körper und Geist\, Sein und Werden\, verwandelt als schöpferische Triebkraft die unbelebte Materie in lebendige Wesen. Diese alles durchströmende\, kreative Energie entspricht dem kosmologischen Grundsatz\, der als ewiger Fluss von Heraklit in der Formel Panta Rhei festgehalten wurde: „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ \nIkemuras Werke vermitteln die Offenheit einer sich ständig verändernden Kreation\, wobei auch die Beschaffenheit des Materials als produktives Potenzial im künstlerischen Schaffensprozess fruchtbar gemacht wird. Während die klassische Kunsttheorie die Transformation von rohem Material in eine vollendete Form anstrebt\, die sich durch die Beherrschung des Werkstoffes vollzieht\, gesteht Ikemura dem Material einen schöpferischen Eigenwert zu. So veranschaulichen Skulpturen aus Terrakotta oftmals die ungebändigte\, „freie“ Substanz\, die wie vulkanische Lavamasse eruptiv ausbricht und erdige Klumpen und amorphe Anhäufungen hinterlässt. Eine unberechenbare Motivation wohnt der modellierten Form inne\, eine transformative Kraft\, die von innen nach außen drängt. \nHäufig scheint sich das Verwandlungsmoment im Schlaf einzustellen\, so dass die schlummernden Köpfe wie Steine anmuten\, aus denen langsam Leben erwächst: Hier und da sprießen kleine Bäume. Auch kommt in den Gemälden der „naturbelassenen“ Qualität der Jute eine eigenständige Wirkung zu. Bei Ikemura dringt die rustikale Gewebestruktur an die Oberfläche und schwingt vordergründig mit\, genauso wie die Elemente innerhalb der Komposition – zumeist in wässrig verdünnter Temperafarbe lasierend ausgeführt – in ein spannungsvolles Verhältnis treten. \nIkemuras Schöpfungsgeschichten sind damit gleichwohl sensible Reflexionen über die künstlerische Kreativität und werden unter Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen bildhaft. Die Künstlerin selbst schöpft aus vielerlei Quellen und Traditionen. Geboren in Tsu\, Japan\, studierte Leiko Ikemura zunächst spanische Literatur an der Fremdsprachen-Universität Ōsaka und wanderte 1972 nach Spanien aus. Die Zeit von 1973 bis 1978 widmete sie dem Studium der Malerei an der Akademie in Sevilla. Nach ihrer Übersiedlung in die Schweiz hinterließ Leiko Ikemura in der Zürcher Kunstszene der frühen 1980er Jahre ihre ersten markanten Spuren. Zur selben Zeit zeigte der Bonner Kunstverein erstmals ihre Arbeiten. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen\, wie 1987 im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Neben herausragenden internationalen Präsentationen wurde ihr Werk zuletzt 2016 in einer umfassenden Einzelausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln gezeigt. Ikemura bewegt sich frei zwischen den Kontinenten\, verinnerlicht Mythen und Legenden\, die\, zu allgemeingültigen Symbolen abstrahiert\, in ihre Bildsprache einfließen. Wie universelle Archetypen verweisen die Motive auf existenzielle Zustände und die Ursprünge menschlicher Erfahrung.
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LOCATION:Galerie Karsten Greve\, Drususgasse 1-5\, Köln\, 50667
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DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich besonders\, die Ausstellung Woman of Fire Dancing with Tree mit neuen Werken von Leiko Ikemura anzukündigen. Mit dieser umfassenden Schau möchten wir die 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin und der Galerie Karsten Greve würdigen\, die im Jahr 1987 mit einer Einzelausstellung in den damaligen Kölner Räumen am Wallrafplatz begann. \nDas vielschichtige Werk von Leiko Ikemura erfährt in vielerlei Medien Ausdruck und beansprucht gleichwohl Malerei\, Skulptur und Zeichnung als künstlerische Gattungen für sich. Dabei spiegelt sich die formale Ungebundenheit und handwerkliche Flexibilität Ikemuras auch in den verhandelten Themen wider\, die vorrangig um Phänomene der Formwerdung und Verwandlung kreisen. Ihre märchenhaften\, von Mischwesen bevölkerten Szenarien evozieren Traumwelten und erzählen von Metamorphosen und Mutationen\, in denen sich Katzen\, Vögel und Mädchen durchdringen und menschlich anmutende Figuren mit landschaftlichen Formationen verschmelzen.\nOft sind die Formen nur angedeutet und nicht ausformuliert\, so dass sie sich erst in der intensiven Betrachtung vollenden\, um sich wie ein Lufthauch sogleich wieder zu verflüchtigen. Diffuse Nebelschwaden führen Gewässer und Gebirge zusammen\, lösen den Horizont auf und verdichten sich zu Gesichtern\, die wie eine Chimäre plötzlich auftauchen. Vexierbildhaft bildet die Kurve eines Flußlaufes die Kontur eines grazil geschwungenen Körpers. Gestalten werden zu Geistwesen\, zu Manifestationen einer wesenhaften Natur. So erscheinen die schwebenden\, körperlosen Köpfe mit loderndem Flammenhaar wie Stellvertreter des Elements Feuer oder Personifikationen einer launenhaften Natur\, die sich mal sanft\, mal stürmisch zeigt (Floating Storm\, Haruko). In der Serie Trees offenbaren sich lichterloh flackernde Baumkronen im Wechsel mit düster verhangenem Geäst wie individuelle Persönlichkeiten. In dieser Typologie der Temperamente sind die Bäume cholerisch erhitzt\, sanguinisch aufgewühlt oder melancholisch getrübt. Bisweilen lässt die Veredelung der Oberfläche durch feinsten Goldstaub einen Bezug zum Energietransfer in der Alchemie erahnen\, deren Lehre sich vorrangig mit der Transmutation unedler Metalle in Gold und Silber befasst.\nIkemuras Kosmologie des Wandels und Werdens scheint einem pantheistischen Weltbild zu folgen\, nach welchem Gott in allen Dingen existiert. Schon Platon hat diese allgegenwärtige Weltseele als „Bewegung\, die sich selbst bewegen kann“ beschrieben. 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SUMMARY:OLAV CHRISTPHER JENSSEN. Transmontane
DESCRIPTION:Die Thomas Rehbein Galerie freut sich\, erstmalig Werke des international renommierten Künstlers Olav Christopher Jenssen zu präsentieren. 1954 im norwegischen Sortland geboren\, ist Jenssen einer der vorrangigsten skandinavischen Künstler seiner Generation. Sein Oeuvre umfasst Zeichnungen\, Aquarelle\, grafische Werke\, Buchillustrationen und Bücher. Seine Vorgehensweise ist bestimmt durch die Erforschung und Aneignung neuer Methoden und Techniken\, wodurch seine Werke sowohl eine Beständigkeit als auch Vielfalt aufweisen und eine reichhaltige Bildsprache entwickelt haben. \nSchon mit der ersten Setzung\, ob mit dem Pinsel oder dem Zeichenstift\, gilt es\, über die sinnliche Stimulation eine schöpferische Dynamik in Gang zu setzen\, die nach dem Prinzip von Reiz und Reaktion funktioniert und eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt\, bestimmt einzig durch die Anwesenheit des Künstlers und seine Bereitschaft\, für gewisse kreative Impulse empfänglich zu sein\, diese zu „registrieren“. \nWie bei einer Reise stellen sich im malerischen Prozess unvorhersehbare Entdeckungen ein\, die Jenssen aufmerksam verfolgt. Geleitet von seinem sensiblen Gespür für unmittelbare Gegebenheiten\, gesteht er den Unwägbarkeiten und Überraschungen\, die mitunter einen Kurswechsel erforderlich machen\, eine schöpferische Eigenmacht zu. \nDie künstlerische Sprache von Olav Christopher Jenssen ist nahezu unerschöpflich und universell. Seine Methode folgt keiner Einschränkung und entzieht sich der kategorialen Festlegung. Vielmehr öffnet Jenssen\, dessen künstlerische Anfänge in der Buch und Illustrationskunst liegen\, den Bildraum für die Spontaneität malerischer Intervention und Improvisation. Losgelöst von einem bestimmbaren Vorbild\, treten koloristische Effekte und freie Formen in den Vordergrund und interagieren spannungsvoll. Er arbeitet an mehreren Gemälden gleichzeitig\, um den aufgespürten kreativen Fluss nicht in ein einziges Bild zu geben und sich damit zu verausgaben\, sondern zu verteilen\, hier und da eine Spur\, einen Strich zu hinterlassen. \nWie flüchtige Notationen oder Skizzen tragen derartige Äußerungen immer auch die Eigenschaft des Unvollendeten oder die Möglichkeit der Fortsetzung in sich und ergeben einen „Raum für Öffnungen oder Möglichkeiten“. Ohne Kontrolle über das Werk auszuüben und die Meisterschaft in der Vollendung anzustreben\, ist Jenssen einzig seiner unverhohlenen Experimentierfreude verpflichtet. Jenssens Kompositionen verbleiben ohne konkretes Ergebnis und entbehren einer klaren Referenz: Es sind Andeutungen\, im Ungewissen angesiedelt. \nOlav Christopher Jenssen lebt und arbeitet in Berlin und Lya\, Schweden. Seit 2007 hält er eine Professur für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig inne. Seine Werke befinden sich in zahlreichen bekannten öffentlichen Sammlungen wie dem MOMA\, New York\, Moderna Museet\, Stockholm\, Centre Pompidou\, Paris. Bedeutende Ausstellungen fanden u.a. am Astrup Fearnley Museum\, Oslo\, dem Kiasma Museum in Helsinki\, sowie dem Kunstmuseum Bonn\, Marta Herford und dem Saarlandmuseum in Saarbrücken statt.
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LOCATION:THOMAS REHBEIN GALERIE\, Aachener Str. 5\, Köln\, 50674
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SUMMARY:THOMAS ARNOLDS / LUFTHAUS / 27.04.17-10.06.17 / Eröffnung: 27.04.17\, 19 Uhr
DESCRIPTION:„Lufthaus“ is a multimedia architecture project from the year 2013. It is an examination of the question\, what is the best possible presentation form for the practice of painting?\nAccording to this\, „Lufthaus“ is perceived as a “Gesamtkunstwerk”\, in which the terms of stimulating perception\, fragmentation and totalization of the viewpoint play an important role. \n„Lufthaus“ is painting\, sculpture and architecture at the same time. An utopian ideal pavillon for art\, „Lufthaus“ combines genres and beds the art object in natural landscapes. Within this concept is the utopia of the modern\, the picturesque designs of contemporary artists and the markings of cultural and historic artifacts. The sculptures in the outer room correlate with the structure of the ceiling design or the forms and ornaments of the furnishings\, and at the same time can be seen in the fundamental conception of painting. The binding element is a graphic original form\, an idea which falls from the “painting reality” into the “life reality”. „Lufthaus“ represents a prototype of a safe haven for all art forms\, in which the unique wall curvature enables perfect acoustics\, or the living cells are linked to the kitchen\, sleeping area\, and wash room as well as the production room of the atelier and presentation area of the exhibition room. The absence of room corners influences the practice of painting in particular – with a stronger sensation of right-corner picture formats\, leaving the paintings merely to exist.
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LOCATION:ak RAUM\, Wißmannstraße 30\, Köln\, 50823
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SUMMARY:WE HAVE A T-REX
DESCRIPTION:Im vergangenen Jahr erhielt Gerrit Frohne-Brinkmann den ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS\, ermöglicht durch die Deutsche Telekom. In der mit dem Preis verbundenen Ausstellung realisiert er nun eine neue Arbeit in der artothek – Raum für junge Kunst. \nGerrit Frohne-Brinkmann hatte sich schon im vorigen Jahr auf der ART COLOGNE mit Filmrequisiten auseinandergesetzt: Mehr oder weniger stark abgenutzte Mumien\, die sowohl an klassische Horrorfilme als auch an Grabstätten früher Hochkulturen denken ließen\, waren so zu einem Ensemble installiert\, dass erzählerische Komponenten und Beziehungsgeflechte entstanden und zugleich der nachlässige Umgang mit den Pseudoleichnamen in einem Requisitenlager präsent wurde. \nFür seine Ausstellung „WE HAVE A T-REX“ in der artothek folgt er auch dieses Mal wieder der Ambivalenz zwischen Schein und Sein. Was im Film möglichst echt wirken soll\, kann in der Realität an der Oberfläche ernüchternd primitiv sein und doch die Imagination bekannter (Schlüssel-) Szenen hervorrufen. Es ist der ab dem Filmstart 1993 für fünf Jahre erfolgreichste Film aller Zeiten\, „Jurassic Park“\, auf den der T-Rex verweist. Seine erklärte Absicht „to bring these grand creatures back to life with absolute credibility“ erfüllte sich sowohl mit der Story\, in der Dinosaurier für einen Abenteuerpark gezüchtet wurden\, wie auch in der Filmproduktion selbst\, deren Ansprüche an eine möglichst naturgetreue Animation hoch angesetzt wurden und bis heute maßgebend sind. \nGerrit Frohne-Brinkmann ist den ästhetischen Setzungen und Bildikonen der Filmindustrie auf der Spur\, nutzt bereits vorhandene Requisiten oder baut sie nach und reinszeniert dabei Settings\, die unsere Visualisierung von Realität nachhaltig geprägt haben.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Sabrina Haunsperg – Malerei & SURPRISE – Gruppenausstellung
DESCRIPTION:PRESSEMITTEILUNG \nSabrina Haunsperg – Malerei – Einzelausstellung\nSURPRISE – Gruppenausstellung\nLeonard Bartussek\, Liza Dieckwisch\, Magdalena Kita\, Soim Lee und Kristian Schäferling \nVernissage im Rahmen der NACHT DER GALERIEN\nam 05. Mai 2017 von 18 – 24 Uhr \nLaufzeit: 05. Mai bis 10. Juni 2017 \nKünstlergespräch zur Finissage: 10. Juni 2017 – 18 Uhr mit Christoph Schreier\, stellv. Direktor Kunstmuseum Bonn \nDie Galerie Judith Andreae zeigt die Einzelausstellung SABRINA HAUNSPERG – Malerei sowie die von Sabrina Haunsperg kuratierte Gruppenausstellung SURPRISE. \nSabrina Haunsperg (*1980\, Hallein/Österreich) widmet sich auch in ihrer dritten Ausstellung dem Thema Malerei und präsentierte neue Arbeiten. \nKonsequent werden ihre Leinwände nach alter Rezeptur mit Ölgrund vorbereitet\, bevor die Pigmentmischung sorgfältig in unzähligen Schichten auf das entstehende Werk aufgetragen wird. Die Künstlerin schüttet die Farbe\, sprüht sie auf und der Ölstift kommt immer mehr zum Abschluss des Malprozesses zum Einsatz.\n„So steht am Ende kein Zufallsprodukt\, sondern das wohl austarierte Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit dem Material Farbe und dessen optischer Wirkung auf Leinwand.“ (Jörg Dauer) \nSabrina Haunsperg studierte ab 2001 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Herbert Brandl\, Prof. Helmut Federle und weiteren. Ab 2008 war sie Meisterschülerin bei Herbert Brandl. Es folgte 2009 das USA Stipendium des DAAD\, das Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl und den Anerkennungspreis der Stiftung Vordemberge Gildewart (Schweiz). Weitere Schritte waren die Nominierung des Zurich Art Prize des Hauses Konstruktiv in Zürich und das CC Andratx Mallorca Art-in-Residence Programm 2013. Von 2011 bis 2016 hatte die Künstlerin Lehraufträge für Malerei an der Technischen Universität in Dortmund und der Universität Siegen. Sabrina Haunsperg war bereits zweimal im Museum Wiesbaden\, in einer Einzelausstellung und einer Gruppenausstellung\, zu sehen. Im Februar 2018 wird es eine Einzelausstellung im Schauwerk Sindelfingen geben. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. \nWerke der Künstlerin befinden sich in nationalen und internationalen Sammlungen\, u.a. in der Sammlung Mondstudio/D; der Malcollection/NL\nund der Sammlung Warsteiner/D. \nSabrina Haunsperg freut sich\, Künstlerinnen und Künstler aus ihrem persönlichen\, nahen Umfeld anlässlich der Gruppenausstellung SURPRISE in der Galerie Andreae in Bonn vorzustellen.\nSpielerisch\, mitunter kindlich anmutend mit existentiellen Themen menschlichen Lebens umzugehen\, verbindet die unterschiedlichen künstlerischen Positionen. Freude\, der Umgang mit Schmerz\, Ohnmacht und der Wunsch nach Leben\, Freiheit und Schönheit. Eine fragile\, glitzernde Schau in die menschliche Innenwelt. \nDie KünstlerInnen sind Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf: Magdalena Kita (*1983/PO)\, Liza Dieckwisch (*1989/DE)\, Soim Lee (*1980/KR)\, Kristian Schäferling (*1987/DE/USA) sowie der Musikhochschule Köln und Juilliard School New York: Leonhard Bartussek (*1979/AT).
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LOCATION:Galerie Judith Andreae\, Paul-Kemp-Str. 7\, Bonn\, 50937
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SUMMARY:Parada Salvaje | Vernissage
DESCRIPTION:Die argentinische Künstlerin Celina Jure (Buenos Aires)\, die in Jujuy aufgewachsen ist\, wurde bekannt durch ihre aus dem Tanz und der Beweg­ung heraus entwickelten großformatigen und Wandfüllenden Malereien\, die oftmals auch direkt vor Ort und in Reaktion auf den Ausstellungsraum entstanden. \nIn den letzten Jahren hat sich Celina Jure zunehmend dem Objekt und der Installation zugewandt sowie dem Material Ton. Der bewegte\, dynamische Duktus ihrer Malerei findet sich auch in der Art und Weise wie sie den Ton bearbeitet beziehungsweise in den Assemblagen ihrer Ton-Stelen\, die jederzeit drohen ihre mühevoll gefundene Balance zu verlieren\, um als Scherben auf dem Boden zu enden. Diese fragil anmutenden\, in sich bewegten Objekte\, stehen oftmals alleine oder größere Gruppen bildend zusammen.
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LOCATION:DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+\, Mechenstraße 25\, Bonn\, 53129
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SUMMARY:030_Parada Salvaje | Celina Jure (Buenos Aires)
DESCRIPTION:Die argentinische Künstlerin Celina Jure (Buenos Aires)\, die in Jujuy aufgewachsen ist\, wurde bekannt durch ihre aus dem Tanz und der Beweg­ung heraus entwickelten großformatigen und Wandfüllenden Malereien\, die oftmals auch direkt vor Ort und in Reaktion auf den Ausstellungsraum entstanden. \nIn den letzten Jahren hat sich Celina Jure zunehmend dem Objekt und der Installation zugewandt sowie dem Material Ton. Der bewegte\, dynamische Duktus ihrer Malerei findet sich auch in der Art und Weise wie sie den Ton bearbeitet beziehungsweise in den Assemblagen ihrer Ton-Stelen\, die jederzeit drohen ihre mühevoll gefundene Balance zu verlieren\, um als Scherben auf dem Boden zu enden. Diese fragil anmutenden\, in sich bewegten Objekte\, stehen oftmals alleine oder größere Gruppen bildend zusammen.
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DESCRIPTION:Raymund Kaiser Andreas Keil K.P. Kremer Michael Toenges Peter Tollens Ulrich Wellmann
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LOCATION:Städtische Galerie im Kunsthaus Troisdorf\, Mülheimer Straße 23\, Troisdorf\, 53840
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SUMMARY:Zwei Ausstellungen - eine Eröffnung
DESCRIPTION:radikal\nJoachim Bandau \nDie Ausstellung zeigt Arbeiten des Künstlers aus vier Jahrzehnten\, Beispiele der radikalen Auseinandersetzung von Joachim Bandau mit Skulptur und Malerei. \n„schön bunt hier“ *\nBeat Zoderer \nImmer wieder beschäftigt sich Beat Zoderer mit den Formen von Kugel und Kreis. Präsentiert werden „runde“ Skulpturen\, Reliefs\, Folien- und Papierarbeiten aus den Jahren 1993 bis 2017. \n* Zitat eines Besuchers \nEröffnung\nDienstag\, 23. Mai 2017\, 19 Uhr\nAusstellung\n24. Mai – 13. Juli 2017
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, GALERIEHAUS\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
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SUMMARY:Eröffnung: PiK zeigt: ON OUR WAY TO BODØ / Jo Dickreiter/ Kristian Pettersen/ 27.05.17 / 19.00 Uhr
DESCRIPTION:ON OUR WAY TO BODØ\nJo Dickreiter | Kristian Pettersen\nPiK – Projektraum im KunstWerk\, KunstWerk Köln e.V.\, Deutz-Mülheimer-Str. 127\, 51063 Köln\, projektraumimkunstwerk.tumblr.com \nEröffnung: 27.05.17 | 19.00 Uhr\nAusstellungsdauer: 28.05. – 17.06.17\nÖffnungszeiten: Do. 16 Uhr bis 20 Uhr | Sa. 15 bis 19 Uhr \nPiK zeigt in der Ausstellung „on our way to Bodø“ Arbeiten von Kristian Pettersen und Jo Dickreiter. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf den Geburtsort Pettersens\, dessen experimentelle\, skulpturale Arbeiten in Dialog mit den Zeichnungen Dickreiters treten. Der Bewegungsdrang der Linien kennzeichnet Dickreiters malerischen Bildwelten\, in denen das märchenhafte Motivvokabular vor landschaftlicher Kulisse auf Protagonisten und Symbole aus der Popkultur trifft.
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SUMMARY:BÜRO FÜR AUGEN\, NASE\, ZUNGE\, MUND\, HERZ\, HAND UND MASKE (DIE ALLES ÜBERDECKT)
DESCRIPTION:Nicole Baginski\, Tanja Geiß\, Patrick Henkel\, Eva Kot’átková\, Susanne Kümpel\, Andreas Maus\, Michael Müller und Anna Rossa \nKOLUMBA KUNSTMUSEUM\, KÖLN\nEröffnung: Donnerstag\, 1. Juni 2017\, 19 Uhr\n02.06. – 14.08.2017 / Mi. – Mo. 12 – 18 Uhr \nEine künstlerische Aktion des KUNSTHAUS KAT18 im Museum Kolumba\, Köln \nIm Herbst 2016 verbrachte die tschechische Künstlerin Eva Kot’átková zwei Wochen im Kölner KUNSTHAUS KAT18. Ihr fiel auf\, dass die hier Arbeitenden sich oft mit dem eigenen Körper und deren Einzelteilen beschäftigen. Daraus entwickelte sie zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern die Idee\, ein Büro für Augen\, Nase\, Zunge\, Mund\, Herz\, Hand und Maske (die alles überdeckt) einzurichten. \nIn einem Raum\, der wie ein gewöhnliches Büro mit Tischen\, Stühlen und Lampen eingerichtet ist und für den von den Künstlerinnen und Künstlern feste Verhaltensregeln aufgestellt sind\, werden Augen\, Nase\, Zunge\, Mund\, Herz\, Hand und Maske neben ausgestellten Zeichnungen\, Objekten und Kostümen in Aktion treten. So singt der Mund den Wetterbericht\, das Auge stellt Ausweise aus und die Hand erweist sich einmal als streichelnde dann wieder als erschreckende\, Angst einjagende Hand. Damit entsteht ein surrealer Raum\, der mit Humor und viel Einfühlsamkeit die alltäglichen durch Routine\, Einfallslosigkeit aber auch Einschüchterung gekennzeichneten amtlichen Handlungen in ein unvorhersehbares Abenteuer verwandeln. \nDas Projekt wird Ende des nächsten Jahres im Museum Kampa in Prag fortgesetzt. \nKuratorinnen: Jutta Pöstges und Noemi Smolik \nAusstellungsdauer: 02.06. – 14.08.2017\nÖffnungszeiten: Mi. – Mo. 12 – 18 Uhr \nEva Kot’átková stellte 2008 in der Spála Galerie\, Prag\, 2013 im Wroclaw Museum of Contemporary Art\, Wroclaw und im Kunstverein Braunschweig\, 2014 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und im Schinkel Pavillon\, Berlin\, 2015 in der Juan Miró Foundation\, Bercelona und 2016 im Museum Haus Ester\, Krefeld aus. Sie nahm 2013 an der 5 Moscow Biennale of Contemporary Art und an der 55 Biennale in Venedig\, 2015 an der Triennale New Museum in New York teil. 2015 bekam sie den Bonner Dorothea von Stetten Art Preis. Sie lebt und arbeitet in Prag. \nVERANSTALTUNGEN\nDie Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Entnehmen Sie die detaillierten Informationen unserer Homepage (www.kunsthauskat18.de) oder dem Newsletter. \nSamstag 19. bis Montag 21. August 2017\n10 Jahre Kolumba!\nEin langes Wochenende u.a. mit Aktionen und Performances der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung \nKÜNSTLERHEFT\nZur Ausstellung erscheint ein von den Künstlerinnen und Künstlern gestaltetes Heft in einer Auflage von 500 Exemplaren (32 Seiten\, Fadenbindung\, € 10\,-). \nKONTAKT\nFür weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung\nJutta Pöstges: Poestges@gwk-koeln.de (Kuratorin)\nNoemi Smolik: noemi.smolik@t-online.de (Kuratorin)\nBarbara von Flüe: bf@kolumba.de (Projektbegleitung Kolumba) \nAbb. Michael Müller\, auf NASE; 2017 © KUNSTHAUS KAT18 \nDie Ausstellung wird gefördert von:\nKUBiST e.V. (Projektträger)/ RheinEnergie Stiftung / Stadt Köln Kulturamt / Kunststiftung NRW / Soroptimist International Club Köln / Soroptimist International Club Köln-Römerturm \nKolumba wird kuratiert von Stefan Kraus\, Ulrike Surmann\, Marc Steinmann und Barbara von Flüe\nKOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln\, Kolumbastraße 4 – 50667 Köln – www.kolumba.de\nEintritt (regulärer Museumseintritt): € 5 / reduziert € 3\nKostenloser Kurzführer mit zahlreichen Erläuterungen\nÖffnungszeiten täglich außer dienstags von 12 bis 17 Uhr\nFührungen nach Terminvereinbarung von 10:30 bis 12 und von 17:30 bis 19 Uhr\nBuchungen: 0221 933193-32 (Mo bis Fr 10 bis 12) oder per E-Mail: dl@kolumba.de
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LOCATION:KOLUMBA KUNSTMUSEUM\, KÖLN\, Kolumbastraße 4\, Köln\, 50667
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SUMMARY:FOTORAUM zeigt Aymeric Fouquez\, NORD 23.06. – 30.07.2017
DESCRIPTION:AYMERIC FOUQUEZ\nNORD\n23.06. – 30.07.2017\nIm Rahmen der Reihe „Wir haben Gäste“\nVernissage am Freitag\, den 23.06.17 ab 20 Uhr\nLive-Musik von Samuel Horn: „Diesel und Fisch”\nÖffnungszeiten während der Ausstellungszeit:\nSonntags 16 – 18 Uhr und nach Vereinbarung\nFinissage: Sonntag\, 30.Juli 2017\, 16 – 18 Uhr \n„Und dann mit einem Mal war die Erinnerung da…“ M. Proust \nFußballspielen zwischen Gräbern\, Picknick auf den Grabsteinen\, die Sonntagmorgen bei der Oma:\nDer französische Künstler Aymeric Fouquez verband Bilder der unzähligen Kriegsfriedhöfe des Ersten Weltkriegs in seiner Heimat lange nicht mit der historischen Schwere dieser Orte. Für ihn sind sie untrennbar mit dem Glücksgefühl unbekümmerter Kindheitstage verflochten. Wie der Geschmack der Madeleine\, dem in Lindenblütentee getunkten Gebäck\, im berühmten Roman von Proust\, führen ihn die Gräberfelder der nordfranzösischen Landschaft und belgischen Küste in das Reich der Erinnerungen. In der Welt des kleinen Aymeric gab es dort die vielen schönen Ausflüge mit der Großmutter zu den sorgfältig gepflegten Einfriedungen in der direkten Nachbarschaft. Friedhöfe\, als friedliche und sichere Orte\, gut um ein Kind stets im Auge behalten zu können. Orte\, an denen man als Kind dem langgehegten Traum frönen konnte: Kicken wie Michel Platini\, dem Meister des französischen Fußballs. Wo ginge das besser als auf feinem „englischen Rasen“?\nIn Frankreich ist der Erste Weltkrieg\, „La Grande Guerre“\, als Teil der Erinnerungskultur anhand unzähliger Denk-und Mahnmale immer präsent. Zahlreiche Friedhöfe der beteiligten Nationen erinnern an die vielen geopferten Menschenleben und prägen das Landschaftsbild bis heute. Ins Auge stechen vor allem die über 1000 Kriegsfriedhöfe der Commonwealth-Staaten mit ihren hellen Grabsteinen gleicher Größe und Farbe\, die nach einheitlich festgelegten Regeln entstanden. Aufgrund des hohen Aufwands\, der Kosten und der gleichen Behandlung von identifizierten und unbekannten Opfern\, hatte sich das Empire im Verlauf des Krieges dazu entschieden\, die gefallenen Soldaten erst einmal vor Ort auf den Schlachtfeldern zu begraben anstatt sie in ihre jeweilige Heimat zu überführen. Nachdem ihnen Frankreich diese Areale nach Kriegsende überließ\, wurde auf den letzten Ruhestätten mit der Gestaltung von Friedhofsanlagen begonnen. Entworfen wurden sie u.a. vom berühmten britischen Architekten Edwin Lutyens basierend auf der Idee einer Kirche im Freien. Zum Schutz und zur Abgrenzung von der Umgebung wurden die Gedenkstätten mit meist niedrigen Mauern oder Hecken umsäumt. Jedes Opfer erhielt einen Grabstein. Bei der streng linearen Grabsteinreihung wurde keine visuelle Unterscheidung der militärischen Ränge gemacht.\nCharakteristisch ist auch die gezielte Gestaltung mit ausgesuchten Bäumen\, Pflanzen und kurz gemähten Rasenflächen im Sinne eines Gartens.\nIn seiner Serie „Nord“ setzt sich Aymeric Fouquez mit dem Phänomen dieser historischen Gedenkstätten auseinander. Natürlich wurde auch ihm irgendwann die Pietät gegenüber diesen speziellen Orten bewusst. Seine Bilder haben aber nichts von Heldengedenken\, Pathos\, Trauer oder gar Schlachtfeldtourismus. Trotz des autobiografischen Ursprungs seiner Serie\, schwelgt er in seinen Fotografien auch nicht in kindlicher Nostalgie. Fouquez hält die stille Schönheit dieser Orte inmitten von französischer und belgischer Nutzlandschaft in großformatigen Landschaftsbildern fest. Dies tut er mit der Großformatkamera und viel Gespür für die Gliederung des Bildraums sowie Linien und Flächen.\nIn der über 70 Motive umfassenden Serie prägen oft ein weiter\, milchig bedeckter Himmel und eine nebelverhangene Herbst- und Winterlandschaft die Motive. Diffuses und fahles Licht\, kahle Bäume und eine diesige Witterung\, die die Nähe zur Küste erahnen lässt\, erzeugen eine zurückgenommen und subtile Stimmung und Farbigkeit. Abgegrenzt\, aber zugleich auch eingebettet in ihre Umgebung\, existieren die Grabstätten inmitten von abgeernteten Feldern\, Nutzgärten und gepflügten Äckern oder in unmittelbarer Nähe zu Autobahnen und Bahntrassen. Einige der Friedhöfe sind im Motiv zunächst kaum sichtbar. Oft fällt erst auf den zweiten Blick ihre Insellage zwischen Wohnhäusern\, Werkshallen und Landwirtschaftlichen Betrieben mit ihren Traktoren\, Gerätschaften oder Misthaufen ins Auge. Die wenigen Menschen auf den Bildern sind meist mit ihrer eigenen Arbeit beschäftigt oder sind mit dem Rennrad oder dem Mofa unterwegs. Nur einmal sind Arbeiter zu sehen\, die mit einer Reparatur an einem Mahnmal beschäftigt sind. Ansonsten sind die Friedhöfe menschenleer.\nFouquez‘ Arbeiten sind präzise komponierte Reflektionen über Architektur und Landschaft\, Vergangenheit und Gegenwart\, persönlicher Erinnerung und kollektivem Gedächtnis. \nAymeric Fouquez\, Bernadette Jansen 2017 \nAymeric Fouquez (* 1974) wurde in Nordfrankreich geboren. Er studierte Geschichte und Kunst in Paris und absolvierte 2002 die École Nationale de la Photographie in Arles. Er studierte an der Akademie für Bildende Kunst in Leipzig in der Meisterklasse von Professor Timm Rautert. 2007 erhielt er den Wüstenrot-Preis für Dokumentarfotografie\, Museum Folkwang\, Essen. \nMUSIK\nSAMUEL HORN: DIESEL UND FISCH \n„diesel und fisch und nebenan wurde\nein stahlgerüst sandgestrahlt\nwir hievten das hackfleisch und eistee an bord\nund gingen auf große fahrt“\nsamuel horn (g\, voc) und lucas wölfl (b) \nDer Fotoraum Köln e.V. ist Atelier und Ausstellungsplattform zugleich. Ob Dokumentarfotografie\, Fotojournalismus oder Landscape\, experimentelle\, inszenierte oder konzeptionelle Fotografie: In der interdisziplinären Ausstellungsreihe Wir haben Gäste stellt der Fotoraum Köln e.V. internationale Gegenwartsfotografie vor und konfrontiert sie mit Musik\, Performance oder Bewegtbildern. Oder aber auch mal mit den Bildern des Publikums.\nFotoraum Köln e.V. combines studio and exhibition venue. Whether documentary photography\, photojournalism or landscape\, experimental\, staged or conceptual photography: the interdisciplinary exhibition series Wir haben Gäste (we have guests) confronts international contemporary photography at the openings with music\, performance or moving images.
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