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SUMMARY:Arne Schmitt / Nico Joana Weber: Alleinanspruch
DESCRIPTION:He looked at a tree. To be split and made into rafters.\nHe looked at a streak of rust on the stone and thought of iron ore in the ground.\nTo be melted and to emerge as girders against the sky.\nThese rocks\, he thought\, are here for me; waiting for the drill\, the dynamite and my voice;\nwaiting to be split\, ripped\, pounded\, reborn; waiting for the shape my hands will give them.\n(Ayn Rand\, The Fountainhead\, 1943) \nDer Blick des Architekten auf die Welt: ein Rohstofflager\, ein zu eroberndes Terrain\, ein Sockel für seine Schöpfung. In Ayn Rands Roman „The Fountainhead“ ist der Held Howard Roark nicht nur eine Idealfigur des modernen Architekten\, dessen Bauten sich keinerlei Tradition und Gemeinschaft verpflichtet fühlen; zugleich ist er radikaler Individualist\, der aus sich selbst schöpft und autonom agiert. Diese zugespitzte Form des total emanzipierten Subjekts – ein Phantasma des entfesselten Kapitalismus\, wie Rand ihn stets propagierte – hat allerdings einen Preis: jeder ist auf sich gestellt. Dieser Widerspruch des Ungebundenseins bildet den Kern der gemeinsam konzipierten Ausstellung „Alleinanspruch“ von Arne Schmitt und Nico Joana Weber. Schmitt beschäftigt sich in fotografischen Serien und dem Film „Mit weniger mehr schaffen“ von 2016 mit der praktischen Seite der Moderne. Ausgehend von Architekt Ernst Neuferts „Bauentwurfslehre“ und dessen Bauten in Darmstadt (Ledigenheim\, 1952-55) analysiert er die Folgen von Rationalisierung und Normierung für den Einzelnen. Nico Joana Weber widmet sich in ihrer Rauminstallation mit der neuen 3-Kanal Videoprojektion „Land of Enchantment“ einer Gegend\, die der menschlichen Besiedlung durch harte geografische und klimatische Bedingungen trotzt: Im amerikanischen New Mexico liegen im Tularosa Basin fünf Orte\, die auf geografisch engem Raum und durch extreme Kontraste wie im Zeitraffer die Geschichte der Menschheit zusammenfassen. Das Erleben von Landschaft vollzieht sich hier in gefühlter Einsamkeit: der Mensch ist in ihr auf sich zurückgeworfen und stößt an die Grenzen dessen\, was dauerhaft gestaltet werden kann.
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SUMMARY:Eloïse Bonneviot / Anne de Boer: Respawn
DESCRIPTION:Inmitten der tumultartigen Anfänge unserer Erdgeschichte hat es aufkeimendes Leben schwer. In den dramatischen Zeiten strebt jedes Pflanzen- und Tierreich nach Langlebigkeit und Balance mit seinen Nachbarn. So auch das Reich der Pilze. Im Kampf ums Überleben passt es sich den ständig wechselnden klimatischen und ökologischen Bedingungen an\, ist zu radikalen Entscheidungen gezwungen und inneren Spannungen ausgeliefert. Von Bürgerkriegen\, großen Völkerwanderungen bis hin zu symbiotischen Beziehungen zwischen den Reichen macht sich der Pilz auf den Weg\, der ihn an die Spitze des Ökosystems führen wird. „The Mycological Twist“ zeigt: „Respawn“\, eine dystopische und melodramatische Sci-Fi-Genesis von und für Pilze.
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SUMMARY:Metamorphosis
DESCRIPTION:Der Titel Metamorphosis ist der berühmten mythologischen\nDichtung des römischen Autors Ovidius entliehen\, in der\nGeschichten von den Verwandlungen der Götter\, Heroen\,\nMenschen\, Pflanzen und Tieren erzählt werden. Die gleichnamige\nAusstellung in KAI 10 | Arthena Foundation zeigt Werke von\nfünf Künstlern und Künstlerinnen aus Deutschland\, Estland\,\nFrankreich\, Luxemburg und Tschechien\, die sich auf individuelle\nWeise mit dem Thema der Verwandlung – von Formen\,\nMate rialien\, Körpern\, Ideen und Substanzen – beschäftigen.\nAmbivalente Tiergestalten\, rätselhafte Mischwesen und\nKreaturen aus recycelten Alltagsobjekten stehen dabei im\nVordergrund. Es sind Artefakte\, die sich nicht ohne Ironie auf\ndie heutige multifiktionale Bildwelt beziehen.
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LOCATION:KAI10 | Arthena Foundation\, Kaistrasse 10\, Düsseldorf\, 40221
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SUMMARY:Karin Sander - Identities on Display
DESCRIPTION:Zum 25-jährigen Jubiläum des Kunstmuseum Villa Zanders zeigt die 1957 in Bensberg (heute Bergisch Gladbach) geborene Künstlerin einen umfangreichen Komplex ihrer Haarzeichnungen (1998)\, die raumgreifende Installation Identities on Display (2013) sowie eine speziell für die Ausstellung entwickelte Bodenarbeit\, die in Form eines\nTeppichs den Grundrissplan des Museums reflektiert\, Ausstellungsraum 1:2 (2017). \nDie Haarzeichnungen von Karin Sander\, in den Räumen seriell angeordnet\, sind durch minimalen Materialeinsatz sowie überwältigende raumgreifende Fülle gleichermaßen gekennzeichnet. Die ausgestellten Haare\, jeweils ausgerissen\, auf ein Blatt Papier fallen gelassen und fixiert\, bilden feine Linien\, so individuell wie die dazugehörigen Personen. Das Haar\, Informationsträger persönlicher Daten\, ist Pars pro Toto\, ein Teil\, das seinen Besitzer charakteristisch repräsentiert und welches\, einzeln gerahmt\, durchaus als Porträt gesehen werden kann. \nAuch die Arbeit Identities on Display lenkt den Blick auf das Porträt. Die Vitrinen nehmen die Garderobe der Besucher\nauf und präsentieren diese im musealen Kontext für die Dauer ihres Aufenthaltes. Die einzelnen Besucher\nwerden mit ihren individuellen Gegenständen und ihrer Kleidung somit Teil einer sich ständig verändernden\nAusstellung. Auf diese Weise greift die Ausstellung von Karin Sander mit unterschiedlichsten Werkgruppen die bestehende Porträtsammlung im Kunstmuseum Villa Zanders auf\, die einen Teil der Identität und Geschichte des Hauses bildet.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:Im Labor der Malerei
DESCRIPTION:Im Labor der Malerei \nJi In Park\, David Semper\, Peter Tollens \nKuratiert von Anne-Marie Bonnet \nVernissage: 16. März 2017\, 19.00 Uhr \nAusstellung\n17. März – 4. Mai 2017 \nGespräch\n22. März\, 19.00 Uhr und 29. April\, 11 Uhr \nWann ist ein Bild beendet\, fertig?\nWo und wie will es gesehen\, wie lange betrachtet werden?\nWarum malt man immer noch\, wenn man doch „photoshoppen“ kann?\nIst nicht schon alles gemalt worden? \nIm Labor der Malerei ist keine Gruppenausstellung sondern die Begegnung dreier eigenwilliger Malkulturen. Drei Positionen\, drei verschiedene Ansätze stehen jeweils für eine spezifische gegenwärtige Daseinsweise des Malens/der Malerei. \nIn der Präsentation in der Galerie bieten Ji In Park\, David Semper und Peter Tollens Einblicke in die Prozesse ihres Schaffens und laden die BesucherInnen zu einem intensiven Dialog des Sehens und Wahr-nehmens ein. \nAnläßlich der Ausstellung finden am 22. März und 29. April Gespräche der Künstler mit der Kuratorin Anne-Marie Bonnet und dem Publikum statt.
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, GALERIEHAUS\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
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SUMMARY:HIROSHI MCDONALD MORI | JETLAG | @ DD 55 GALLERY
DESCRIPTION:VERNISSAGE: 17.03.2017 18 – 22h\nAUSSTELLUNGSDAUER: 18.03.2017 – 07.05.2017 \nHiroshi McDonald Moris Arbeiten bestechen durch ihre klare Ästhetik und das Spiel mit verschiedenen künstlerischen Gattungen\, wie zB. der Bildhauerei in Kombination mit der Fotografie. Der Künstler selbst beschreibt seine aktuelle Ausstellung „Jetlag“so:\nMy hand and machine carved stone\, consequently 3-d photographed and 3-d printed\, fragmented 3-d photography laser copy printed\, cyanotype and graphite rubbings of six carved and then salt printed blocks of limestone\, present lyrical translations of chemistry in sculpture on photography\, the object in image.
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LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
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SUMMARY:Erik Blinderman & Lisa Rave – Americium
DESCRIPTION:Vom 31. März bis 14. Mai 2017 zeigt Glasmoog – Raum für Kunst & Diskurs an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) die Ausstellung „Americium“ von Erik Blinderman und Lisa Rave. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ihr gleichnamiger 45-minütiger Filmessay\, der – ausgehend von der umstrittenen atomaren Endlagerstätte Yucca Mountain in Nevada – die vielfältigen und  zwiespältigen Ideologien und Phantasmen über den US-amerikanischen Westen untersucht. Americium bezeichnet ein künstlich erzeugtes radioaktives Element und steht in der filmischen Arbeit für die buchstäbliche Kontaminierung der Wüste Nevadas und damit die Auslöschung eines für die indigene Bevölkerung heiligen Gebiets. Der Film unternimmt eine Reise in das Bergesinnere\, begleitet von flüchtigen Begegnungen mit Orten und Menschen und deren unterschiedlichen Erzählungen von der Vielschichtigkeit der Landschaft.
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LOCATION:GLASMOOG / Kunsthochschule für Medien Köln\, Filzengraben 2a\, Köln\, 50676
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SUMMARY:TILO RIEDEL/ KJUBH/ SCHICHTEN KÄLTERER LUFT/ BETTEN MACHEN ENTRECHTETEN/ EXTRA WURST BOCK AUF GRILL
DESCRIPTION:TILO RIEDEL/ KJUBH/ SCHICHTEN KÄLTERER LUFT/ BETTEN MACHEN ENTRECHTETEN/ EXTRA WURST BOCK AUF GRILL
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LOCATION:kjubh Kunstverein\, Dasselstraße 75\, Köln\, 50674
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SUMMARY:"CONTEMPORARY VELÁZQUEZ"
DESCRIPTION:Alina Ada Lungu gehört mit ihren 21 Jahren zu den jüngsten und talentiertesten Künstlern Rumäniens. Ihre Bilderwelt zeichnet sich durch eine helle Farbpalette aus und zeigt Figuren in überlappenden Räumen und Zeiten. Ihr künstlerischer Ansatz geht von einer sorgfältigen Analyse von in der Wirklichkeit verborgenen oder sichtbaren Formen und Strukturen aus. Die Themen ihrer Arbeiten werden aus der Serie von Fotos ausgewählt\, die vorher gespeichert wurden. Sie will das Gedächtnis als Element der Neuheit nutzen und in die Gegenwart und Zukunft integrieren. Dabei aktivieren sich diese kombinierten Elemente gegenseitig und geben einander Farben und Bedeutungen. Die Fläche wird zur Bühne\, in dem die Charaktere zusammenspielen und sich auch gegenseitig dominieren. Eine Reihe von Selbstporträts drückt verschiedene innere Zustände vom Zustand der Verwirrung bis hin zu den Gefühlen des Glücks aus. Alina Ada Lungu kreiert so Collagen durch die sie eine Summe von Emotionen sammeln kann. Der Raum lädt ein mit gefüllten und detaillierten Formen. Rosa und warme Farben leuchten den bildlichen Raum aus und schwarze Akzente schaffen Tiefe. Ihre Quellen der Inspiration stammen aus den täglichen Ereignissen des Lebens sowie aus der Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ansich.  \nAlina Ada Lungu ist eine außergewöhnliche Malerin mit einer bemerkenswerten Sensibilität und großen kunsthistorischen Verständnis. Ihre Bilderwelt schafft eine Multidimensionalität und ein Geheimnis\, dass wir – hoffentlich – nie entschlüsseln werden.  \nVernissage: 01.04.2017\, 20:00 Uhr\nSülzburgstr. 189\, 50937 Köln \nEinführung in die Ausstellung: Prof. Werner Liebmann\, Kunsthochschule Weißensee\, Berlin\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog \nAusstellungsdauer: 01.04 – 28.08.2017
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LOCATION:Studio NOVO Artspace\, Sülzburgstrsse 189\, Köln\, 50937
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SUMMARY:Michael Toenges - Arbeiten auf Papier
DESCRIPTION:Mit Kreiden\, Kohle und Ölfarbe rückt Michael Toenges dem Papier mit einer sehr plastischen\, pastosen Malerei zu Leibe. Den Arbeiten liegt keine klassische Komposition zugrunde\, sondern sie wachsen aus sich heraus wie in einem natürlichen Prozess. Rauschhaft\, aber immer auch abwägend und reflektierend baut sich das Werk als komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Elementen auf. In den Ausstellungsräumen mit ihrem wechselnden Tageslicht offenbart Toenges´ Malerei seine atemberaubende Lebendigkeit\, die bei den neuesten Arbeiten mit einer leichteren und gedämpfteren Farbpalette einhergeht.\nDer in Köln lebende Künstler (geb. 1952) wurde in Bergisch Gladbach bereits 2009 mit seiner opulenten Malerei auf Leinwand vorgestellt. Seine Arbeiten auf Papier werden jetzt erstmals in einer breiten Auswahl präsentiert.\nZur Aussstellung ist ein reich bebilderter Katalog mit Texten von Stefan Kraus\, Steffen Missmahl\, Petra Oelschlägel und Michael Toenges\, 32 Seiten\, zum Preis von 16 Euro erschienen.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:Stefano Calligaro: U reallyWnna Climb­ThStairkase­OfSUccess MuffnLicker?!
DESCRIPTION:Stefano Calligaro presents a new body of works that seeks to relevant\, somehow\, anyhow.
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SUMMARY:RICHARD OELZE 1900-1980
DESCRIPTION:RICHARD OELZE 1900 – 1980\nEröffnung: Freitag\, 07. April 2017\, ab 18 Uhr\n08. April – 03. Juni 2017 \n„Ich möchte nicht auftreten\, nicht derjenige sein in einem Mittelpunkt. Ich gehe lieber dahin\, wo ich selber zusehen kann. Ich habe mich in meine eigene Welt zurückgezogen – das Malwerk ist von einer bitteren Lebenserfahrung\, die ich in beiden Kriegen gemacht habe\, ganz frei. Ich warte eher – deshalb male ich Bilder.“ (Richard Oelze\, 1965) \nDer Michael Werner Kunsthandel freut sich\, mit der Ausstellung RICHARD OELZE 1900-1980 erstmals das Werk des einflussreichen deutschen Surrealisten präsentieren zu können. Nachdem die Ausstellung bereits in London und New York zu sehen war\, eröffnen die rund 50 Zeichnungen und Gemälde aus den Jahren 1927 bis 1978 nun in Köln einen umfangreichen Einblick in das Œuvre. Ob Landschaften\, mythologische Themen oder abstrakte Phantasiekompositionen\, die Arbeiten Oelzes bestechen durch komplexe malerische Strukturen\, die eine große künstlerische Eigenständigkeit offenbaren. Inspiriert durch literarische Quellen\, das Bauhaus in Weimar und den Surrealismus in Paris erschuf Oelze rätselhafte Kompositionen\, die dazu verleiten\, nach bekannten Formen und einer Ordnung zu suchen. Die Abgeschiedenheit des Künstlers\, der über lange Phasen seines Lebens die Kunst allein aus sich selbst entwickelte\, ist in seinem Werk deutlich spürbar. Sein Hauptwerk „Die Erwartung“ (1935-1936) befindet sich in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York und gilt als bedeutende künstlerische Vorausschau des drohenden Schreckens.  \nKatalog: Richard Oelze: 1900-1980\, Texte von Alfred H. Barr\, Jr und Hans Kinkel\, Michael Werner\, 2016 \nAbbildung: Richard Oelze\, „Statt Blumen und Blut“\, 1963\, Öl auf Leinwand\, 132 x 162 cm\, Signatur: u.l.: Oelze\, © Till Schargorodsky
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SUMMARY:Anders Dickson FUTURE OF THE AMERICAN LAWN
DESCRIPTION:ANDERS DICKSON\nFUTURE OF THE AMERICAN LAWN \nZERO FOLD zu Gast bei Jagla Ausstellungsraum\nHansaring 98\, 50670 Köln \, 22.04. – 20.05.2017 Eröffnung Freitag 21.04.2017\, 19 Uhr\nDo / Fr 15 – 18 Uhr\, Sa 13 – 16 Uhr und auf Anfrage www.zerofold.de \nAnders Dickson *1988 New Richmond / Wisconsin USA\, Absolvent der Städelschule (Studium bei Monika Baer und Amy Sillmann\, lebt und arbeitet in Frankfurt) kreiert in Zeichnungen und Aquarellen auf Papier\, Assemblagen auf der Grenze zwischen Malerei und Plastik und Installationen seinen eigenwilligen Kosmos\, durchzogen von skurrilen\, teils spirituellen Elementen\, die sich aus dem amerikanischen Kulturkreis nähren. Verweise auf literarische Klassiker oder die Beschäftigung mit Figuren und Darstellungen aus der indianischen Mythologie werden verwoben mit Fundstücken und Alltagstopoi aus der zeitgenössischen Kultur. \nIn der Ausstellung Future of the American lawn geht Anders Dickson den Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit anhand der Entwicklungsgeschichte und der Bedeutung des amerikanischen lawn nach: der privaten Rasenfläche in Vorgärten unterschiedlicher Ausdehnung – je nach Besitzstand. Auf dieser nach strengen Regeln der jeweiligen »Community« oder aber kuriosen persönlichen Geschmacksgesetzen gestalteten Projektionsfläche werden unterschiedlichste sozioökonomische\, politische und psychologische Aspekte ausgetragen. Die Bedeutung des lawn hat sich seit der Entstehung im späten 18. Jahrhundert häufig gewandelt; seine Eigenschaft als Raum mit »flüssiger Identität«\, der immer neue Definitionen erhält\, interessiert den Künstler. \nDie Fläche wird genutzt als Ort für Freizeit\, Aushängeschild für Ordnung\, Gutbürgertum und Prosperität\, sogar als Wahlkampagnenbühne – oder im Gegenteil durch Vernachlässigung der Verwahrlosung anheimgegeben. An ihrer Ausdehnung bemisst sich die Bedeutung ihres Eigentümers\, ihre Ausformung dient auch der Selbstdarstellung und verrät viel über die Gesinnung der Bewohner\, bzw. unterwirft sich der sozialen Kontrolle durch die sie beobachtende Nachbarschaft. Der gezielte Ausdruckswillen wird aber nicht selten von der Natur torpediert\, die sich diesen Raum zurückerobert und in eigener Weise mitgestaltet. Folglich ist der lawn einerseits eine Überwachungszone in Analogie zum von Jeremy Bentham entwickelten Architekturkonzept des Panopticons\, das nach Michel Foucault die Kontrollmechanismen innerhalb der westlichen Gesellschaften exemplarisch beschreibt\, andererseits oft genug Zone wachsender Entropie\, in der Kräfte wirksam werden\, die sich zu verselbstständigen und der bewussten menschlichen Kontrolle zu entziehen scheinen. \nAnalog überlässt der Künstler im Herstellungsverfahren der gezeigten Wandobjekte\, die als spiegelverkehrte Abdrücke von Malerei auf hauchdünnen Aluminium-Rettungsfolien in Gips entstehen\, dem Zufall einen Anteil am Werk. Als bedingt steuerbare Kopie enthalten sie Relikte der ursprünglichen detailreichen Darstellung von Rasenstücken. Der Vorgang des Aushärtens und der Abspeicherung im Gips gleicht entfernt der Entstehung von Fossilien. Die Materialeigenschaften selbst (Reflexion\, hohe Brüchigkeit) sowie der Fertigungsvorgang als Transfer von Bildern beinhalten Elemente der Projektion und Spiegelung\, des Erhalts\, Verlustes sowie der Manipulation von Information\, der Umdeutung von objektiv Gegebenem und seiner Neuninterpretation: der Erzeugung von „alternativen Fakten“. Wie in allen Werken von Anders Dickson löst sich Gegenständliches in atmosphärischen Farbzonen auf\, Aufbau und Zerstörung liegen nah beieinander\, physische Kraft und geistige Energie werden in ihren konstruktiven wie destruktiven Möglichkeiten spürbar. \nAn die Beschäftigung mit dem offenen Deutungsraum lawn geknüpft\, folgt der Künstler in der zentralen Installation der Ausstellung – einer Art Puppenhaus an einem Flaschenzugsystem – seiner Begeisterung für übernatürliche Phänomene. Der komplexe pseudowissenschaftliche Apparat dient dem »nach innen Schauen« – und der Beobachtung nicht erklärbarer Aktivität von Geistern\, die nicht selten gerade in den vermeintlichen Vorstadtidyllen ihren Schauplatz hat – zumindest projiziert im voyeuristischen und mitunter paranoiden Blick der neugierigen Anrainer auf das Geschehen im Nachbarhaus.\nIn beiden Themenfeldern schwingt die politische Brisanz der Definition\, Aufteilung und Besetzung von Räumen in faktischer wie kollektivpsychologischer Hinsicht mit. \nMit der Ausstellung von Anders Dickson bei Jagla Ausstellungsraum als Auftakt nimmt Birgit Laskowski ihre Ausstellungstätigkeit unter dem Label ZERO FOLD wieder auf und führt ihr Programm in wechselnden Räumlichkeiten und flexiblen Kooperationen fort. ZERO FOLD dankt Jagla Ausstellungsraum für die Zusammenarbeit!
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SUMMARY:LEIKO IKEMURA. Woman of Fire Dancing with Tree
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich besonders\, die Ausstellung Woman of Fire Dancing with Tree mit neuen Werken von Leiko Ikemura anzukündigen. Mit dieser umfassenden Schau möchten wir die 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin und der Galerie Karsten Greve würdigen\, die im Jahr 1987 mit einer Einzelausstellung in den damaligen Kölner Räumen am Wallrafplatz begann. \nDas vielschichtige Werk von Leiko Ikemura erfährt in vielerlei Medien Ausdruck und beansprucht gleichwohl Malerei\, Skulptur und Zeichnung als künstlerische Gattungen für sich. Dabei spiegelt sich die formale Ungebundenheit und handwerkliche Flexibilität Ikemuras auch in den verhandelten Themen wider\, die vorrangig um Phänomene der Formwerdung und Verwandlung kreisen. Ihre märchenhaften\, von Mischwesen bevölkerten Szenarien evozieren Traumwelten und erzählen von Metamorphosen und Mutationen\, in denen sich Katzen\, Vögel und Mädchen durchdringen und menschlich anmutende Figuren mit landschaftlichen Formationen verschmelzen. \nOft sind die Formen nur angedeutet und nicht ausformuliert\, so dass sie sich erst in der intensiven Betrachtung vollenden\, um sich wie ein Lufthauch sogleich wieder zu verflüchtigen. Diffuse Nebelschwaden führen Gewässer und Gebirge zusammen\, lösen den Horizont auf und verdichten sich zu Gesichtern\, die wie eine Chimäre plötzlich auftauchen. Vexierbildhaft bildet die Kurve eines Flußlaufes die Kontur eines grazil geschwungenen Körpers. Gestalten werden zu Geistwesen\, zu Manifestationen einer wesenhaften Natur. So erscheinen die schwebenden\, körperlosen Köpfe mit loderndem Flammenhaar wie Stellvertreter des Elements Feuer oder Personifikationen einer launenhaften Natur\, die sich mal sanft\, mal stürmisch zeigt (Floating Storm\, Haruko). In der Serie Trees offenbaren sich lichterloh flackernde Baumkronen im Wechsel mit düster verhangenem Geäst wie individuelle Persönlichkeiten. In dieser Typologie der Temperamente sind die Bäume cholerisch erhitzt\, sanguinisch aufgewühlt oder melancholisch getrübt. Bisweilen lässt die Veredelung der Oberfläche durch feinsten Goldstaub einen Bezug zum Energietransfer in der Alchemie erahnen\, deren Lehre sich vorrangig mit der Transmutation unedler Metalle in Gold und Silber befasst. \nIkemuras Kosmologie des Wandels und Werdens scheint einem pantheistischen Weltbild zu folgen\, nach welchem Gott in allen Dingen existiert. Schon Platon hat diese allgegenwärtige Weltseele als „Bewegung\, die sich selbst bewegen kann“ beschrieben. Sowohl das kosmische Gefüge als auch das individuelle Geschöpf sind „beseelt“. Als Ursprung und Prinzip des Lebens vermittelt die Seele zwischen Körper und Geist\, Sein und Werden\, verwandelt als schöpferische Triebkraft die unbelebte Materie in lebendige Wesen. Diese alles durchströmende\, kreative Energie entspricht dem kosmologischen Grundsatz\, der als ewiger Fluss von Heraklit in der Formel Panta Rhei festgehalten wurde: „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ \nIkemuras Werke vermitteln die Offenheit einer sich ständig verändernden Kreation\, wobei auch die Beschaffenheit des Materials als produktives Potenzial im künstlerischen Schaffensprozess fruchtbar gemacht wird. Während die klassische Kunsttheorie die Transformation von rohem Material in eine vollendete Form anstrebt\, die sich durch die Beherrschung des Werkstoffes vollzieht\, gesteht Ikemura dem Material einen schöpferischen Eigenwert zu. So veranschaulichen Skulpturen aus Terrakotta oftmals die ungebändigte\, „freie“ Substanz\, die wie vulkanische Lavamasse eruptiv ausbricht und erdige Klumpen und amorphe Anhäufungen hinterlässt. Eine unberechenbare Motivation wohnt der modellierten Form inne\, eine transformative Kraft\, die von innen nach außen drängt. \nHäufig scheint sich das Verwandlungsmoment im Schlaf einzustellen\, so dass die schlummernden Köpfe wie Steine anmuten\, aus denen langsam Leben erwächst: Hier und da sprießen kleine Bäume. Auch kommt in den Gemälden der „naturbelassenen“ Qualität der Jute eine eigenständige Wirkung zu. Bei Ikemura dringt die rustikale Gewebestruktur an die Oberfläche und schwingt vordergründig mit\, genauso wie die Elemente innerhalb der Komposition – zumeist in wässrig verdünnter Temperafarbe lasierend ausgeführt – in ein spannungsvolles Verhältnis treten. \nIkemuras Schöpfungsgeschichten sind damit gleichwohl sensible Reflexionen über die künstlerische Kreativität und werden unter Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen bildhaft. Die Künstlerin selbst schöpft aus vielerlei Quellen und Traditionen. Geboren in Tsu\, Japan\, studierte Leiko Ikemura zunächst spanische Literatur an der Fremdsprachen-Universität Ōsaka und wanderte 1972 nach Spanien aus. Die Zeit von 1973 bis 1978 widmete sie dem Studium der Malerei an der Akademie in Sevilla. Nach ihrer Übersiedlung in die Schweiz hinterließ Leiko Ikemura in der Zürcher Kunstszene der frühen 1980er Jahre ihre ersten markanten Spuren. Zur selben Zeit zeigte der Bonner Kunstverein erstmals ihre Arbeiten. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen\, wie 1987 im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Neben herausragenden internationalen Präsentationen wurde ihr Werk zuletzt 2016 in einer umfassenden Einzelausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln gezeigt. Ikemura bewegt sich frei zwischen den Kontinenten\, verinnerlicht Mythen und Legenden\, die\, zu allgemeingültigen Symbolen abstrahiert\, in ihre Bildsprache einfließen. Wie universelle Archetypen verweisen die Motive auf existenzielle Zustände und die Ursprünge menschlicher Erfahrung.
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LOCATION:Galerie Karsten Greve\, Drususgasse 1-5\, Köln\, 50667
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SUMMARY:LEIKO IKEMURA. Woman of Fire Dancing with Tree
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich besonders\, die Ausstellung Woman of Fire Dancing with Tree mit neuen Werken von Leiko Ikemura anzukündigen. Mit dieser umfassenden Schau möchten wir die 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin und der Galerie Karsten Greve würdigen\, die im Jahr 1987 mit einer Einzelausstellung in den damaligen Kölner Räumen am Wallrafplatz begann. \nDas vielschichtige Werk von Leiko Ikemura erfährt in vielerlei Medien Ausdruck und beansprucht gleichwohl Malerei\, Skulptur und Zeichnung als künstlerische Gattungen für sich. Dabei spiegelt sich die formale Ungebundenheit und handwerkliche Flexibilität Ikemuras auch in den verhandelten Themen wider\, die vorrangig um Phänomene der Formwerdung und Verwandlung kreisen. Ihre märchenhaften\, von Mischwesen bevölkerten Szenarien evozieren Traumwelten und erzählen von Metamorphosen und Mutationen\, in denen sich Katzen\, Vögel und Mädchen durchdringen und menschlich anmutende Figuren mit landschaftlichen Formationen verschmelzen.\nOft sind die Formen nur angedeutet und nicht ausformuliert\, so dass sie sich erst in der intensiven Betrachtung vollenden\, um sich wie ein Lufthauch sogleich wieder zu verflüchtigen. Diffuse Nebelschwaden führen Gewässer und Gebirge zusammen\, lösen den Horizont auf und verdichten sich zu Gesichtern\, die wie eine Chimäre plötzlich auftauchen. Vexierbildhaft bildet die Kurve eines Flußlaufes die Kontur eines grazil geschwungenen Körpers. Gestalten werden zu Geistwesen\, zu Manifestationen einer wesenhaften Natur. So erscheinen die schwebenden\, körperlosen Köpfe mit loderndem Flammenhaar wie Stellvertreter des Elements Feuer oder Personifikationen einer launenhaften Natur\, die sich mal sanft\, mal stürmisch zeigt (Floating Storm\, Haruko). In der Serie Trees offenbaren sich lichterloh flackernde Baumkronen im Wechsel mit düster verhangenem Geäst wie individuelle Persönlichkeiten. In dieser Typologie der Temperamente sind die Bäume cholerisch erhitzt\, sanguinisch aufgewühlt oder melancholisch getrübt. Bisweilen lässt die Veredelung der Oberfläche durch feinsten Goldstaub einen Bezug zum Energietransfer in der Alchemie erahnen\, deren Lehre sich vorrangig mit der Transmutation unedler Metalle in Gold und Silber befasst.\nIkemuras Kosmologie des Wandels und Werdens scheint einem pantheistischen Weltbild zu folgen\, nach welchem Gott in allen Dingen existiert. Schon Platon hat diese allgegenwärtige Weltseele als „Bewegung\, die sich selbst bewegen kann“ beschrieben. Sowohl das kosmische Gefüge als auch das individuelle Geschöpf sind „beseelt“. Als Ursprung und Prinzip des Lebens vermittelt die Seele zwischen Körper und Geist\, Sein und Werden\, verwandelt als schöpferische Triebkraft die unbelebte Materie in lebendige Wesen. Diese alles durchströmende\, kreative Energie entspricht dem kosmologischen Grundsatz\, der als ewiger Fluss von Heraklit in der Formel Panta Rhei festgehalten wurde: „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“\nIkemuras Werke vermitteln die Offenheit einer sich ständig verändernden Kreation\, wobei auch die Beschaffenheit des Materials als produktives Potenzial im künstlerischen Schaffensprozess fruchtbar gemacht wird. Während die klassische Kunsttheorie die Transformation von rohem Material in eine vollendete Form anstrebt\, die sich durch die Beherrschung des Werkstoffes vollzieht\, gesteht Ikemura dem Material einen schöpferischen Eigenwert zu. So veranschaulichen Skulpturen aus Terrakotta oftmals die ungebändigte\, „freie“ Substanz\, die wie vulkanische Lavamasse eruptiv ausbricht und erdige Klumpen und amorphe Anhäufungen hinterlässt. Eine unberechenbare Motivation wohnt der modellierten Form inne\, eine transformative Kraft\, die von innen nach außen drängt.\nHäufig scheint sich das Verwandlungsmoment im Schlaf einzustellen\, so dass die schlummernden Köpfe wie Steine anmuten\, aus denen langsam Leben erwächst: Hier und da sprießen kleine Bäume. Auch kommt in den Gemälden der „naturbelassenen“ Qualität der Jute eine eigenständige Wirkung zu. Bei Ikemura dringt die rustikale Gewebestruktur an die Oberfläche und schwingt vordergründig mit\, genauso wie die Elemente innerhalb der Komposition – zumeist in wässrig verdünnter Temperafarbe lasierend ausgeführt – in ein spannungsvolles Verhältnis treten.\nIkemuras Schöpfungsgeschichten sind damit gleichwohl sensible Reflexionen über die künstlerische Kreativität und werden unter Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen bildhaft. Die Künstlerin selbst schöpft aus vielerlei Quellen und Traditionen. Geboren in Tsu\, Japan\, studierte Leiko Ikemura zunächst spanische Literatur an der Fremdsprachen-Universität Ōsaka und wanderte 1972 nach Spanien aus. Die Zeit von 1973 bis 1978 widmete sie dem Studium der Malerei an der Akademie in Sevilla. Nach ihrer Übersiedlung in die Schweiz hinterließ Leiko Ikemura in der Zürcher Kunstszene der frühen 1980er Jahre ihre ersten markanten Spuren. Zur selben Zeit zeigte der Bonner Kunstverein erstmals ihre Arbeiten. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen\, wie 1987 im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Neben herausragenden internationalen Präsentationen wurde ihr Werk zuletzt 2016 in einer umfassenden Einzelausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln gezeigt. Ikemura bewegt sich frei zwischen den Kontinenten\, verinnerlicht Mythen und Legenden\, die\, zu allgemeingültigen Symbolen abstrahiert\, in ihre Bildsprache einfließen. Wie universelle Archetypen verweisen die Motive auf existenzielle Zustände und die Ursprünge menschlicher Erfahrung.
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SUMMARY:Henrike Naumann - Aufbau West
DESCRIPTION:Aufbau West – Henrike Naumann  \n22.4. – 28.5. 2017\nVernissage: 21.4. // 19h\ngeöffnet: FR & SA 16h-19h u.n.V.\nArt Cologne Late Night View:\nDi 25.4. // 21h  \nHenrike Naumanns erste Solo-Ausstellung im Westen! \n***\nGrowing up in Eastern Germany\, Henrike Naumann experienced extreme-right ideology as a predominant youth culture in the 90s. Her work reflects on the history of the right-wing terrorism in Germany as well as on today‘s broad acceptance of racist ideas. She is interested in the mechanisms of radicalization and how they are linked to personal experience and youth culture. She likes to explore the friction of contrary political opinion through the ambivalence of personal aesthetic taste. In her immersive installations she combines video and sound with scenographic spaces. In recent years she widened her focus to the global connectivity of youth cultures and the reversion of cultural othering. Notable exhibitions include ’The Museum of Trance’ at the 4th Ghetto Biennale in Port-au-Prince (Haiti)\, ‚Intercouture’ at the Musée d’Art Contemporain et Multimédias de l’Echangeur in Kinshasa (Democratic Republic of Congo) and ‚Aufbau Ost‘ at Galerie Wedding\, Berlin. \nStartseite
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SUMMARY:Gruppenausstellung YOUR FIGURE IN THE CARPET
DESCRIPTION:YOUR FIGURE IN THE CARPET (please find English version below) \nGruppenausstellung mit Christian Aberle\, Christina Chirulescu\, Sabrina Fritsch\, Hervé Garcia\, Robert Kraiss\, Burkhard Mönnich\, Veronika Russell\, Markus Saile\, Ralph Schuster\, Jürgen Tetzlaff \nAachener Straße 66\, 50674 Köln Ι 25.04. – 30.04.2017\nEröffnung Montag 24.04.2017\, 19 – 22 Uhr\, Öffnungszeiten Di – Fr 14 – 22 Uhr\, Sa / So 14 – 18 Uhr\nund auf Anfrage: Birgit Laskowski +49 178 8 47 47 86\, www.zerofold.de \nZur Ausstellung erscheint der ZERO FOLDER No. 1\, Grafische Gestaltung: Studio Carmen Strzelecki \n“Nowadays\, we all look for the Figure in the Carpet.” T.S. Eliot\, Preface of Choice of Kipling’s Verse (1941) \nDer Titel der Ausstellung „Your Figure in the Carpet“ bezieht sich auf eine Kurzgeschichte des amerikanischen Autoren Henry James\, die 1896 in London publiziert wurde. Der Ich-Erzähler dieser Novelle lernt seinen Lieblingsautoren kennen und wird von diesem auf die Spur einer verborgenen Bedeutung und Intention in dessen Gesamtwerk gesetzt\, die vorgeblich alle seine Bücher verbindet. Die Forschung nach diesem geheimen Zentralmotiv\, diesem alles verknüpfenden „Muster im Teppich“ wird zu einer Obsession\, die nicht nur den Protagonisten selbst in eine schicksalshafte Abhängigkeit treibt.\nDie Möglichkeit – oder eben Unmöglichkeit – der Entschlüsselung hat nach Veröffentlichung der rätselhaften Geschichte auch jenseits der Fiktion zahllose Schriftstellerkollegen von James und Literaturwissenschaftler beschäftigt. In der Folge hat die Wendung „Figure in the Carpet“ sich zu einer Metapher verselbstständigt – einer Umschreibung für etwas\, das sich der konkreten physischen Definition entzieht und ein Gefühl der Mehrdeutigkeit beschreibt\, das alle Interpreten aushalten müssen. \nIn analoger Weise resultiert die Ausstellung überwiegend abstrakter Werke bei ZERO FOLD aus dem Bekenntnis zur Vieldeutigkeit\, da es ebenso aussichtslos wie auch inadäquat scheint\, die zeitgenössische Erfahrung von Realität auf eine allgemeingültige Formel herunterbrechen zu wollen. Ob als Künstler im eigenen Werk oder als Kurator in der Auswahl des Gezeigten – in beiden Rollen ist der Versuch\, sich eine Deutungshoheit zuzusprechen\, zum Scheitern verurteilt. \nDie fortschreitende Digitalisierung und die dafür erforderliche Codierung impliziert die\, je nach Perspektive\, gleichzeitig Allmacht versprechende wie bedrohliche Annahme\, dass alles dechiffrierbar sei – als sei es lediglich erforderlich\, den richtigen „Key“ zu finden. Dieser Trugschluss ist aber nicht neu\, sondern treibt eben auch schon den jungen Literaturkritiker in Henry James´ Novelle aus dem 19. Jahrhundert an. \nDas Personalpronomen im Titel „Your Figure in the Carpet“ thematisiert auch die uralte Neigung des Menschen\, sich selbst zu projizieren\, sogar unter dem Vorzeichen der objektivierenden wissenschaftlichen Untersuchung der Welt\, und sein Bedürfnis\, das jeweils eigene Muster im Wirklichkeitsteppich – oder dem einzelnen bildnerischen Werk – zu entdecken\, das Halt\, Struktur und Orientierung geben könnte und die eine befreiende Erkenntnis lieferte\, die von der Anstrengung des Suchens entlastete.\nDer Wunsch nach Verankerung und Systematisierung findet dabei so zahlreiche Ausprägungen\, wie die Bedeutungen des Wortes „Figure“ im Englischen vielfältig sind: Zahl\, Gestalt\, Persönlichkeit\, Figur\, Bild\, Symbol\, Darstellung\, Abbildung\, Betrag\, Erscheinung\, Stilfigur\, Form\, Person\, Statue\, Zeichen\, Ziffer\, Phrase.\nUnabhängig davon\, ob die künstlerischen Ausdrucksformen\, die in der Ausstellung versammelt sind\, gänzlich abstrakt sind oder auch narrative Komponenten enthalten: Was der Künstler wie der Interpret nach Abgabe seiner „Deutungshoheit“ gewinnt\, ist die spielerische Freiheit\, sich das individuelle Muster zu weben\, seine privaten Codes zu entwickeln und Geheimsprachen anzuwenden – oder eben auch nicht. \nUnd möglicherweise ist gerade der Akt des Verzichts auf eine Deutung eine sehr zeitgemäße und sogar politische Stellungnahme im Sinne einer kontemplativen Distanzierung und eines Plädoyers für das Uneindeutige – welches auszuhalten nicht nur Bürde\, sondern auch Privileg des freien Geistes ist\, das es zu verteidigen gilt in Zeiten\, in denen der Ruf nach dem Eindeutigen wieder beklemmend vernehmlicher wird. \nAbb. ©Ralph Schuster »Normalwege« (aus dem Buch »Sweeping w/1 eye open«)\, 2016\, Bleistift auf Papier\, 21 x 14\,8 cm\, Courtesy Ralph Schuster und Linn Lühn \nYOUR FIGURE IN THE CARPET \nGroup exhibition with Christian Aberle\, Christina Chirulescu\, Sabrina Fritsch\, Hervé Garcia\, Robert Kraiss\, Burkhard Mönnich\, Veronika Russell\, Markus Saile\, Ralph Schuster\, Jürgen Tetzlaff \nAachener Straße 66 Ι 50674 Köln Ι April 25 – April 30\, 2017\nOpening Monday April 24 Ι 7 – 10 p.m. Ι Tuesday – Friday 2 – 10 p.m. Ι Saturday / Sunday 2 – 6 p.m.\nand by appointment Ι Birgit Laskowski +49 178 8 47 47 86 Ι www.zerofold.de \nOn occasion of the show ZERO FOLDER No.1 is going to be published\, graphic design Studio Carmen Strzelecki \n“Nowadays\, we all look for the Figure in the Carpet.” T.S. Eliot\, Preface to Choice of Kipling’s Verse (1941) \nThe title of the exhibition “Your Figure in the Carpet” refers to a short story by the American writer Henry James that was published in London in 1896. In the novel\, a nameless first-person narrator\, a writer for a literary newspaper\, meets his favorite author who confides in him that all critics have missed the hidden meaning and intention which occurs throughout all of his works. The narrator/protagonist becomes obsessed with the search for this secret meaning or intention\, this all connecting “figure in the carpet”\, an unfulfilled preoccupation in which others too become embroiled. \nFollowing the publication of this mysterious story\, the possibility – or rather impossibility of decoding this hidden meaning occupied innumerous literary scholars and many of James’s writer colleagues. In the course of time\, the term “figure in the carpet” turned into an independent metaphor – a paraphrase for something defying concrete physical definition\, transforming into a sense of ambiguity which all interpreters must acknowledge. \nSimilarly\, this exhibition of mostly abstract works by ZERO FOLD results from the commitment to versatility\, because it seems to be as pointless as it is insufficient to break down the contemporary experience of reality into a general formula. Whether as artists or curators in the selection of what is shown – the attempt to award oneself significance in both roles is inevitably doomed to failure. \nThe steady progression towards digitization and its concomitant necessity for encoding\, depending on perspective\, promises omnipotence while simultaneously threatening powerlessness\, and implies that everything can also be decoded – as if it were only necessary to find the right “key” in order to do so. This misapprehension\, however\, is not new\, it also drove the unnamed literary critic narrator of Henry James’ nineteenth century novella. \nThe personal pronoun in the title “Your Figure in the Carpet” alludes to the ancient inclination of man to project himself\, often under the guise of objective scientific investigation onto the natural world and his desire to discover his very own pattern in the carpet of reality – or in each work of art – and which in doing so may provide him with the support\, structure\, and orientation by which to obtain the one liberating realization that brings relief from the Sisyphean effort of search. In the process\, this wish for immutable entrenchment within a fixed systematization will find as many and varied forms as there are meanings for the word “figure” in the English Language. \nIrrespective of whether the artistic forms of expression presented in the exhibition are completely abstract or contain narrative components: What both the artist and the interpreter obtain after giving up the “prerogative of interpretation\,” is the playful freedom to weave their individual pattern\, to develop their private codes and to use secret languages – or not. \nAnd it is precisely this act of renunciation which may prove to be a timely and even political position in terms of contemplative distancing and the plea for the ambiguous – the endurance of which is not only a burden on but a privilege of the free spirit which needs to be defended in such times when the call for unambiguity can be heard with oppressive frequency.
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SUMMARY:Melissa E. Logan auf der ART COLOGNE 2017
DESCRIPTION:ART COLOGNE 2017 \nSolopräsentation: Flags\, Melissa E. Logan\n25. – 29. April 2017\nGalerie Gisela Clement\, Halle 11.3\, B – 013 \nMelissa E. Logan arbeitet in ihrem Werk mit diversen künstlerischen Medien. Wie schon mit Chicks on Speed entstehen ihre Projekte im Kollektiv und Austausch mit internationalen KünstlerInnen. Sich der Katastrophen der Welt bewusst seiend und über die brennenden politischen Frage unserer Zeit nachdenkend\, schafft sie spektakuläre musikalische und performative Inszenierungen sowie installative und malerische Arbeiten von hoher sinnlicher Intensität.\nIhre Solopräsentation im Sektor Neumarkt konzentriert sich auf das malerische Werk. In ihrem Projekt Flags wählt sie die Flagge als formales\, aber auch inhaltlich aufgeladenes Ausdrucksmittel.\nIm Mittelpunkt steht das Travel Banner\, eine 2\,1 x 3\,5 m große Flagge\, die in ihrer Komposition die amerikanische Flagge rezipiert. Sie wurde von Melissa E. Logan im März 2017 in Kooperation mit KünstlerInnen aus Libyen\, Iran\, Jemen\, Somalia\, Sudan\, Syrien\, die von Donald Trumps jüngstem geplanten Einreiseverbot betroffen sind\, gemalt.\nTravel Banner wird erstmals auf der Art Cologne 2017 gezeigt.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/melissa-e-logan-auf-der-art-cologne-2017/
LOCATION:ART COLOGNE 2017\, Halle 11.3\, B – 013
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SUMMARY:"THE LEGEND" A VIDEO BY ALEXANDRO SEGADE - MALIK GAINES - ROBERT ACKLEN
DESCRIPTION:SCREENING: 25.04.2017 – 30.04.2017 19 – 02h\nSie sind herzlich eingeladen\, durch die Schaufenster der Galerie DD55 „The Legend“ zu verfolgen!\nKonrad-Adenauer-Ufer / Wörthstr.
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SUMMARY:Catherine Biocca - Judge Judy Judas
DESCRIPTION:Catherine Biocca\nJudge Judy Judas \nEingeladen von Carla Donauer \nEröffnung: Dienstag\, 25.04.2017 I 20 Uhr\nAusstellungsdauer: 26.04. – 20.05.2017\nÖffnungszeiten: Do. 16 Uhr bis 20 Uhr I Sa. 15 bis 19 Uhr\nPiK – Projektraum im KunstWerk\, KunstWerk Köln e.V.\, Deutz-Mülheimer-Str. 127\, 51063 Köln\nprojektraumimkunstwerk.tumblr.com \nDer „PiK – Projektraum im KunstWerk Köln e.V.“ freut sich\, Catherine Bioccas Solopräsentation mit einer neuen installativen und raumgreifenden Arbeit zeigen zu dürfen. \nDer Ausstellungsraum in einer alten Industriehalle wird zum Austragungsort eines Streitgesprächs zweier Charaktere. Die „Judge Judy Judas“ betitelte Ausstellung nimmt zum einen Bezug auf die Dialoge zwischen Jesus und Judas Iskariot im Neuen Testament und zum anderen auf eine populäre Reality Show des amerikanischen Fernsehens\, die seit den frühen 1990er Jahren ausgestrahlt wird. Diese ist in einem Familiengericht angesiedelt\, in welchem die Richterin „Judge Judy“ in diversen Verfahren versucht\, zu schlichten und Gerechtigkeit durchzusetzen. Hier steht das Motiv Gerechtigkeit Pate für die Absurdität bei der Kommerzialisierung von Moral im Unterhaltungsmedium Fernsehen wie auch dem Genre „Justiz und Gerechtigkeit“. \nCatherine Biocca kreiert eine Bühne für ein Stück\, welches sich um Formen der Kommunikation als Transmitter dreht: zum Beispiel Missverständnissen\, narrativen Brüchen und einer allgemeinen Banalisierung von Sprache. Aufhänger hierfür ist ein Streitgespräch zwischen zwei Comic-Charakteren\, welche sich über zwei abgewandt voneinander installierte Monitore Argumente und Worthülsen entgegen brüllen. Die Monitore sind derart installiert\, als wären diese nach einem Wandbruch auf die freigewordene Backsteinfläche gesplattert worden und würden dort hindurch schauen. Biocca nutzt das Format Fernsehen\, um ähnlich einer TV-Serie oder Unterhaltungsshow gesellschaftlich fragwürdigen Motiven auf den Grund zu gehen. Sie blickt auf die Faszination und die Funktionsmuster von „Trash“ wie auch auf die normative und gesellschaftlich problematische Konstruktion von Entfremdung. Wann wird die Generierung von Wahrheit zur Show und wann erweisen sich objektive Maßstäbe zur Bewertung von richtig und falsch als trügerisch? In einer Zeit\, in der Populismus und politische Show zum gängigen Modell zu werden scheinen\, sind dies hochrelevante Zweifel. \nDer Besucher wird zum Ansprechpartner der beiden Charaktere\, die sich auf Augenhöhe mit ihm befinden und durch das Format Fernsehen gleichzeitig zu Beobachtern und Zuschauern werden. Hier finden sich Anleihen zum Comic\, der zeitgenössischen Märchenerzählung\, welche seriöse Themen in lustig-unschuldige Kostüme verpackt. Die narrative Szene wird eingebettet in eine durch Stock Images kreierte Collage\, die auf den Raum und seine Umgebung zugeschnitten ist. Besucher sowie die filmische Persona bewegen sich im gleichen Raum\, so dass ein Innen und Außen überblendet wird. Biocca vermischt diese Ebenen und erstellt so eine opake Parallelität: Der Plot wird zum Gegenstand von fiktiver Realität\, die Realität zum Austragungsort eines Spiels.
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LOCATION:PiK – Projektraum im KunstWerk\, Deutz-Mülheimer-Str. 127\, Köln\, 51063
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SUMMARY:Galerie Judith Andreae @ FAR OFF 2017 Köln - Contemporary Art Fair
DESCRIPTION:27. bis 30. April 2017\nStand: 11\nMarienstr. 71 – 73\n50825 Köln – Ehrenfeld\nEINGANG: Venloerstr. / Leyendeckerstr.\nParkplatz Netto \ndie GALERIE JUDITH ANDREAE zeigt vom 27. bis 30. April Arbeiten von\nStefanie Brehm und Antje Zeiher\nauf der diesjährigen FAR OFF – Cologne Contemporary Art Fair auf dem Gelände der Marienstr. in Köln – Ehrenfeld.\nStefanie Brehm (*1980) „malt“ mit Polyurethan und klebt die gehärteten Arbeiten auf die Wand. Antje Zeiher (*1979) wiederum entführt den Betrachter ihrer abstrakten Acryl auf Leinwand Werke in Bildräume\, die ihren Gedanken entspringen\, aber deutlich Bezug nehmen auf das aktuelle Bild unserer Umwelt und Umgebung.\nZudem wird es im White Cube der FAR OFF eine raumbezogene Videoinstallation unseres Künstlers Felix Contzen (*1981) geben. \nNeben Galerieauftritten werden auf der <FAR OFF 2017 Performances\, Video Art und Sound Art gezeigt. \nWir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserem Messestand Nr. 11. \nMit vielen Grüßen\, \n<FAR OFF 2017 Öffnungszeiten:\nDonnerstag\, 27. April 2017 16 – 20 Uhr Private View\n20 – 23 Uhr Vernissage\nFreitag\, 28. April 2017 16 – 23 Uhr\nSamstag\, 29. April 2017 16 – 23 Uhr\nSonntag\, 30. April 2017 15 – 20 Uhr
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SUMMARY:Tiril Hasselknippe 'Queens of the Tear Duct'
DESCRIPTION:Anyway\, everything was soaked in this icy blue\, with ethereal light and sound. The sculptures were tearing up and literally tearing up\, evaporating and dispersing into the air we breathed. Seeing this landscape in its smallness\, from the outside\, from a present and a detached perspective at the same time\, it was sort of like in a near death experience (…)\ntext by Baptist Ohrtmann
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LOCATION:DREI\, Arndtstrasse 4\, Köln\, 50676
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SUMMARY:DD 55 @ < FAR OFF
DESCRIPTION:DD 55 GALLERY shows at < FAR OFF:\nSEBASTAIN FRITZSCH\nVOLKER HILDEBRANDT\nANDREAS NANN\nPATRICK NIEMANN\nHIROSHI MCDONALD MORI\nULRIKE ZILLY
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SUMMARY:FAR OFF 2017
DESCRIPTION:FAR OFF ist eine junge Messe für zeitgenössische Kunst\, Video\, Performance und Sound Art\, die 2017 zum 2. Mal statt findet. Sie ist der Ort wo sich Künstler\, Kuratoren und ein interessiertes Publikum begegnen. Neben rund 23 Ausstellungsräumen gibt es ein reichhaltiges Programm mit Videos\, Performance und Sound Art zu entdecken. \nDAS ESSZIMMER zeigt: \nCelina Jure (Buenos Aires)\, *1963 | Objekte \n>> letzte Ausstellungen:\nWeltkunstzimmer Düsseldorf | Field Institute Hombroich (solo) | NRW Forum\, Düsseldorf | upcoming solo show im ESSZIMMER ( 5.5. – 24.6.2017)\n>> in Sammlungen:\nKulturamt der Stadt Düsseldorf (GER) | Kulturamt der Stadt Neuss (GER) | Botschaft von Argentinien in Cadiz (E) | Cultura de Cadiz (E) | Stiftung Hombroich\, Neuss (GER) | Museo de Arte Contemporáneo de Salta (ARG) | in privaten Sammlungen in Deutschland\, der Schweiz\, Frankreich\, Spanien\, USA und Argentinien. \nEric Cruikshank (Edinburgh)\, *1973 | Malerei \n>> Preise (Auswahl):\nOppenheim-John Downes Memorial Trust Award (2016) | Edinburgh Council Visual Artist Award\, UK (2014) | Pollock-Krasner Award\, USA (2009) | art.tm Young Artists Prize (1999)\n>> letzte Ausstellungen:\nPatriothall Gallery\, Edinburgh (mit Laura Campbell) | Saturation Point Projects\, London | RAUMX\, London (mit Ian Kane) | Sleeper Gallery\, Edinburg (solo) | upcoming solo show im ESSZIMMER ( 7.9. – 26.10.2017)\n>> in Sammlungen:\nArt in Healthcare\, Scotland (UK) | Santa Fe Art Institute\, Santa Fe (USA) | Private Sammlungen in UK\, Europa\, Nord- und Südamerika\, Asien und Australien \nStijn Peeters (Eindhoven)\, *1957 | Malerei \n>> Preise (Auswahl):\nPhilip Morrispreis (1992)\n>> letzte Ausstellungen:\nDAS ESSZIMMER\, Bonn (solo) | Museum van Bommel van Dam\,Venlo\, NL (solo) | Galerie Witteveen\, Amsterdam | Galerie Löhrl am Abteiberg\, Mönchengladbach (solo)\n>> in Sammlungen:\nMuseum van Bommel van Dam\, Venlo (NL) | van Abbe Museum Eindhoven (NL) | Museum Jan Cunen\, Oss (NL) | NoordBrabants Museum ’s Hertogenbosch (NL) | Heden den Haag (NL) | SNS | ING | ABN Amro | Aegon | private Sammlungen
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LOCATION:Marienstraße 25\, Köln\, 50825
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SUMMARY:OLAV CHRISTPHER JENSSEN. Transmontane
DESCRIPTION:Die Thomas Rehbein Galerie freut sich\, erstmalig Werke des international renommierten Künstlers Olav Christopher Jenssen zu präsentieren. 1954 im norwegischen Sortland geboren\, ist Jenssen einer der vorrangigsten skandinavischen Künstler seiner Generation. Sein Oeuvre umfasst Zeichnungen\, Aquarelle\, grafische Werke\, Buchillustrationen und Bücher. Seine Vorgehensweise ist bestimmt durch die Erforschung und Aneignung neuer Methoden und Techniken\, wodurch seine Werke sowohl eine Beständigkeit als auch Vielfalt aufweisen und eine reichhaltige Bildsprache entwickelt haben. \nSchon mit der ersten Setzung\, ob mit dem Pinsel oder dem Zeichenstift\, gilt es\, über die sinnliche Stimulation eine schöpferische Dynamik in Gang zu setzen\, die nach dem Prinzip von Reiz und Reaktion funktioniert und eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt\, bestimmt einzig durch die Anwesenheit des Künstlers und seine Bereitschaft\, für gewisse kreative Impulse empfänglich zu sein\, diese zu „registrieren“. \nWie bei einer Reise stellen sich im malerischen Prozess unvorhersehbare Entdeckungen ein\, die Jenssen aufmerksam verfolgt. Geleitet von seinem sensiblen Gespür für unmittelbare Gegebenheiten\, gesteht er den Unwägbarkeiten und Überraschungen\, die mitunter einen Kurswechsel erforderlich machen\, eine schöpferische Eigenmacht zu. \nDie künstlerische Sprache von Olav Christopher Jenssen ist nahezu unerschöpflich und universell. Seine Methode folgt keiner Einschränkung und entzieht sich der kategorialen Festlegung. Vielmehr öffnet Jenssen\, dessen künstlerische Anfänge in der Buch und Illustrationskunst liegen\, den Bildraum für die Spontaneität malerischer Intervention und Improvisation. Losgelöst von einem bestimmbaren Vorbild\, treten koloristische Effekte und freie Formen in den Vordergrund und interagieren spannungsvoll. Er arbeitet an mehreren Gemälden gleichzeitig\, um den aufgespürten kreativen Fluss nicht in ein einziges Bild zu geben und sich damit zu verausgaben\, sondern zu verteilen\, hier und da eine Spur\, einen Strich zu hinterlassen. \nWie flüchtige Notationen oder Skizzen tragen derartige Äußerungen immer auch die Eigenschaft des Unvollendeten oder die Möglichkeit der Fortsetzung in sich und ergeben einen „Raum für Öffnungen oder Möglichkeiten“. Ohne Kontrolle über das Werk auszuüben und die Meisterschaft in der Vollendung anzustreben\, ist Jenssen einzig seiner unverhohlenen Experimentierfreude verpflichtet. Jenssens Kompositionen verbleiben ohne konkretes Ergebnis und entbehren einer klaren Referenz: Es sind Andeutungen\, im Ungewissen angesiedelt. \nOlav Christopher Jenssen lebt und arbeitet in Berlin und Lya\, Schweden. Seit 2007 hält er eine Professur für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig inne. Seine Werke befinden sich in zahlreichen bekannten öffentlichen Sammlungen wie dem MOMA\, New York\, Moderna Museet\, Stockholm\, Centre Pompidou\, Paris. Bedeutende Ausstellungen fanden u.a. am Astrup Fearnley Museum\, Oslo\, dem Kiasma Museum in Helsinki\, sowie dem Kunstmuseum Bonn\, Marta Herford und dem Saarlandmuseum in Saarbrücken statt.
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LOCATION:THOMAS REHBEIN GALERIE\, Aachener Str. 5\, Köln\, 50674
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SUMMARY:THOMAS ARNOLDS / LUFTHAUS / 27.04.17-10.06.17 / Eröffnung: 27.04.17\, 19 Uhr
DESCRIPTION:„Lufthaus“ is a multimedia architecture project from the year 2013. It is an examination of the question\, what is the best possible presentation form for the practice of painting?\nAccording to this\, „Lufthaus“ is perceived as a “Gesamtkunstwerk”\, in which the terms of stimulating perception\, fragmentation and totalization of the viewpoint play an important role. \n„Lufthaus“ is painting\, sculpture and architecture at the same time. An utopian ideal pavillon for art\, „Lufthaus“ combines genres and beds the art object in natural landscapes. Within this concept is the utopia of the modern\, the picturesque designs of contemporary artists and the markings of cultural and historic artifacts. The sculptures in the outer room correlate with the structure of the ceiling design or the forms and ornaments of the furnishings\, and at the same time can be seen in the fundamental conception of painting. The binding element is a graphic original form\, an idea which falls from the “painting reality” into the “life reality”. „Lufthaus“ represents a prototype of a safe haven for all art forms\, in which the unique wall curvature enables perfect acoustics\, or the living cells are linked to the kitchen\, sleeping area\, and wash room as well as the production room of the atelier and presentation area of the exhibition room. The absence of room corners influences the practice of painting in particular – with a stronger sensation of right-corner picture formats\, leaving the paintings merely to exist.
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LOCATION:ak RAUM\, Wißmannstraße 30\, Köln\, 50823
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SUMMARY:WE HAVE A T-REX
DESCRIPTION:Im vergangenen Jahr erhielt Gerrit Frohne-Brinkmann den ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS\, ermöglicht durch die Deutsche Telekom. In der mit dem Preis verbundenen Ausstellung realisiert er nun eine neue Arbeit in der artothek – Raum für junge Kunst. \nGerrit Frohne-Brinkmann hatte sich schon im vorigen Jahr auf der ART COLOGNE mit Filmrequisiten auseinandergesetzt: Mehr oder weniger stark abgenutzte Mumien\, die sowohl an klassische Horrorfilme als auch an Grabstätten früher Hochkulturen denken ließen\, waren so zu einem Ensemble installiert\, dass erzählerische Komponenten und Beziehungsgeflechte entstanden und zugleich der nachlässige Umgang mit den Pseudoleichnamen in einem Requisitenlager präsent wurde. \nFür seine Ausstellung „WE HAVE A T-REX“ in der artothek folgt er auch dieses Mal wieder der Ambivalenz zwischen Schein und Sein. Was im Film möglichst echt wirken soll\, kann in der Realität an der Oberfläche ernüchternd primitiv sein und doch die Imagination bekannter (Schlüssel-) Szenen hervorrufen. Es ist der ab dem Filmstart 1993 für fünf Jahre erfolgreichste Film aller Zeiten\, „Jurassic Park“\, auf den der T-Rex verweist. Seine erklärte Absicht „to bring these grand creatures back to life with absolute credibility“ erfüllte sich sowohl mit der Story\, in der Dinosaurier für einen Abenteuerpark gezüchtet wurden\, wie auch in der Filmproduktion selbst\, deren Ansprüche an eine möglichst naturgetreue Animation hoch angesetzt wurden und bis heute maßgebend sind. \nGerrit Frohne-Brinkmann ist den ästhetischen Setzungen und Bildikonen der Filmindustrie auf der Spur\, nutzt bereits vorhandene Requisiten oder baut sie nach und reinszeniert dabei Settings\, die unsere Visualisierung von Realität nachhaltig geprägt haben.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:MISCHA KUBALL - public preposition
DESCRIPTION:#01\nMISCHA KUBALL\npublic preposition\nFreitag 28.04.2017\nab 17 Uhr
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LOCATION:SSZ SUED\, Otto-Fischer-Straße 5\, Köln\, 50674
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SUMMARY:"PZYCH AND FLY"  -  Felix Amerbacher / Gritli Faulhaber
DESCRIPTION:„PZYCH AND FLY“\nFelix Amerbacher\nGritli Faulhaber \nEröffnung: 28.4.2017 18h\nPANTALEONSMUEHLENGASSE\n29.4.-19.5.2017 \nOpen: Do\, Fr 16-19h\, Sa 12-15
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LOCATION:PANTALEONSMUEHLENGASSE\, Pantaleonsmuehlengasse 38-40\, Köln\, 50676
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SUMMARY:BUSSI xeroxed
DESCRIPTION:Tahnee Godt\nPhilip Emde\n(Tim)\nJulian Gorten\nMarco Zumbé
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