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SUMMARY:Aah..Aha! Peter Radelfinger
DESCRIPTION:In seiner neusten Arbeit AA (Aah…Aha!) beschäftigt sich Peter Radelfinger\nerneut mit den Konditionen der Wahrnehmung und mit der\nunentscheidbaren Frage\, was der Grundimpuls der kreativen und\nkünstlerischen Arbeit ist.\nDie umfangreich und noch unabgeschlossene künstlerische Recherche\n(z.Z. mit ca. 600 Zeichnungen / farbig\, Filzstift auf A4\, 300 digitale\nBearbeitungen und ausgehend davon ca. 70 Animationen) umfasst\nzahlreiche Spiel- und Spiegelphänomene gerade im Themenbereich von\nSäuglingen und Kleinkindern (angeregt durch die Auseinandersetzung mit\nD.W. Winnicott\, Jacques Lacan\, Johan Huizinga…). Überraschend tauchen\naber auch Gefässe (Vasen\, Petflaschen) auf\, und das Tuch der Mutter-\nMaria führt zu endlosen Bänderreihen\, Verknüpfungen und Formationen.\nEs ist ungewiss ob diese Bänder-Serie letztendlich zu einem neuen\neigenständigen Zyklus führen wird (in der Nähe der Kissen und Falten).\nEbenso weisen die auftauchenden Fragmente von Diagrammen\, die Teil\nder Montagen der AA-Formationen sind\, in Richtung eines eigenständigen\nZyklus.
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LOCATION:Museum Morsbroich\, Leverkusen\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:HEINER THIEL - Werkschau 40 Jahre
DESCRIPTION:Die Stiftung Konzeptuelle Kunst zeigt vom 14. Januar bis zum 23. April 2017 im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Soest\, anlässlich seines sechzigsten Geburtstags eine umfangreiche Werkschau des Bildhauers Heiner Thiel. Die ca. 60 Zeichnungen\, Reliefs und Skulpturen\, überwiegend aus der SAMMLUNG SCHROTH\, spiegeln den Prozess seiner vierzigjährigen Arbeit konzentriert und anschaulich wider. \nReale 3-dimensionale Körper werden mit wenigen Mitteln\, wie beispielsweise Fugen in Metallflächen\, annähernd 2-dimensional minimalisiert dargestellt. Die zugrunde gelegten kubischen oder quaderförmigen Körper werden dadurch beeindruckend in ihrer Räumlichkeit nicht nachgebildet\, sondern erscheinen gelassen. \nDie Werke Heiner Thiels werden seit über 30 Jahren in zahlreichen Ausstellungen und Kunstmessen in Europa und den USA ausgestellt und befinden sich in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen auf beiden Seiten des Atlantiks. \nDie Ausstellung mit retrospektivem Charakter wird von einem umfangreichen Katalog\, mit zahlreichen Abbildungen und Texten in Deutsch und Englisch\, begleitet. HEINER THIEL Werkschau 40 Jahre\, im Selbstverlag Stiftung Konzeptuelle Kunst\, € 25\,-\, ISBN 978-3-00-055170-3.
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LOCATION:RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Thomästrasse 1\, Soest\, 59494
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SUMMARY:Arne Schmitt / Nico Joana Weber: Alleinanspruch
DESCRIPTION:He looked at a tree. To be split and made into rafters.\nHe looked at a streak of rust on the stone and thought of iron ore in the ground.\nTo be melted and to emerge as girders against the sky.\nThese rocks\, he thought\, are here for me; waiting for the drill\, the dynamite and my voice;\nwaiting to be split\, ripped\, pounded\, reborn; waiting for the shape my hands will give them.\n(Ayn Rand\, The Fountainhead\, 1943) \nDer Blick des Architekten auf die Welt: ein Rohstofflager\, ein zu eroberndes Terrain\, ein Sockel für seine Schöpfung. In Ayn Rands Roman „The Fountainhead“ ist der Held Howard Roark nicht nur eine Idealfigur des modernen Architekten\, dessen Bauten sich keinerlei Tradition und Gemeinschaft verpflichtet fühlen; zugleich ist er radikaler Individualist\, der aus sich selbst schöpft und autonom agiert. Diese zugespitzte Form des total emanzipierten Subjekts – ein Phantasma des entfesselten Kapitalismus\, wie Rand ihn stets propagierte – hat allerdings einen Preis: jeder ist auf sich gestellt. Dieser Widerspruch des Ungebundenseins bildet den Kern der gemeinsam konzipierten Ausstellung „Alleinanspruch“ von Arne Schmitt und Nico Joana Weber. Schmitt beschäftigt sich in fotografischen Serien und dem Film „Mit weniger mehr schaffen“ von 2016 mit der praktischen Seite der Moderne. Ausgehend von Architekt Ernst Neuferts „Bauentwurfslehre“ und dessen Bauten in Darmstadt (Ledigenheim\, 1952-55) analysiert er die Folgen von Rationalisierung und Normierung für den Einzelnen. Nico Joana Weber widmet sich in ihrer Rauminstallation mit der neuen 3-Kanal Videoprojektion „Land of Enchantment“ einer Gegend\, die der menschlichen Besiedlung durch harte geografische und klimatische Bedingungen trotzt: Im amerikanischen New Mexico liegen im Tularosa Basin fünf Orte\, die auf geografisch engem Raum und durch extreme Kontraste wie im Zeitraffer die Geschichte der Menschheit zusammenfassen. Das Erleben von Landschaft vollzieht sich hier in gefühlter Einsamkeit: der Mensch ist in ihr auf sich zurückgeworfen und stößt an die Grenzen dessen\, was dauerhaft gestaltet werden kann.
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SUMMARY:Eloïse Bonneviot / Anne de Boer: Respawn
DESCRIPTION:Inmitten der tumultartigen Anfänge unserer Erdgeschichte hat es aufkeimendes Leben schwer. In den dramatischen Zeiten strebt jedes Pflanzen- und Tierreich nach Langlebigkeit und Balance mit seinen Nachbarn. So auch das Reich der Pilze. Im Kampf ums Überleben passt es sich den ständig wechselnden klimatischen und ökologischen Bedingungen an\, ist zu radikalen Entscheidungen gezwungen und inneren Spannungen ausgeliefert. Von Bürgerkriegen\, großen Völkerwanderungen bis hin zu symbiotischen Beziehungen zwischen den Reichen macht sich der Pilz auf den Weg\, der ihn an die Spitze des Ökosystems führen wird. „The Mycological Twist“ zeigt: „Respawn“\, eine dystopische und melodramatische Sci-Fi-Genesis von und für Pilze.
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SUMMARY:Metamorphosis
DESCRIPTION:Der Titel Metamorphosis ist der berühmten mythologischen\nDichtung des römischen Autors Ovidius entliehen\, in der\nGeschichten von den Verwandlungen der Götter\, Heroen\,\nMenschen\, Pflanzen und Tieren erzählt werden. Die gleichnamige\nAusstellung in KAI 10 | Arthena Foundation zeigt Werke von\nfünf Künstlern und Künstlerinnen aus Deutschland\, Estland\,\nFrankreich\, Luxemburg und Tschechien\, die sich auf individuelle\nWeise mit dem Thema der Verwandlung – von Formen\,\nMate rialien\, Körpern\, Ideen und Substanzen – beschäftigen.\nAmbivalente Tiergestalten\, rätselhafte Mischwesen und\nKreaturen aus recycelten Alltagsobjekten stehen dabei im\nVordergrund. Es sind Artefakte\, die sich nicht ohne Ironie auf\ndie heutige multifiktionale Bildwelt beziehen.
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LOCATION:KAI10 | Arthena Foundation\, Kaistrasse 10\, Düsseldorf\, 40221
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SUMMARY:Karin Sander - Identities on Display
DESCRIPTION:Zum 25-jährigen Jubiläum des Kunstmuseum Villa Zanders zeigt die 1957 in Bensberg (heute Bergisch Gladbach) geborene Künstlerin einen umfangreichen Komplex ihrer Haarzeichnungen (1998)\, die raumgreifende Installation Identities on Display (2013) sowie eine speziell für die Ausstellung entwickelte Bodenarbeit\, die in Form eines\nTeppichs den Grundrissplan des Museums reflektiert\, Ausstellungsraum 1:2 (2017). \nDie Haarzeichnungen von Karin Sander\, in den Räumen seriell angeordnet\, sind durch minimalen Materialeinsatz sowie überwältigende raumgreifende Fülle gleichermaßen gekennzeichnet. Die ausgestellten Haare\, jeweils ausgerissen\, auf ein Blatt Papier fallen gelassen und fixiert\, bilden feine Linien\, so individuell wie die dazugehörigen Personen. Das Haar\, Informationsträger persönlicher Daten\, ist Pars pro Toto\, ein Teil\, das seinen Besitzer charakteristisch repräsentiert und welches\, einzeln gerahmt\, durchaus als Porträt gesehen werden kann. \nAuch die Arbeit Identities on Display lenkt den Blick auf das Porträt. Die Vitrinen nehmen die Garderobe der Besucher\nauf und präsentieren diese im musealen Kontext für die Dauer ihres Aufenthaltes. Die einzelnen Besucher\nwerden mit ihren individuellen Gegenständen und ihrer Kleidung somit Teil einer sich ständig verändernden\nAusstellung. Auf diese Weise greift die Ausstellung von Karin Sander mit unterschiedlichsten Werkgruppen die bestehende Porträtsammlung im Kunstmuseum Villa Zanders auf\, die einen Teil der Identität und Geschichte des Hauses bildet.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:Im Labor der Malerei
DESCRIPTION:Im Labor der Malerei \nJi In Park\, David Semper\, Peter Tollens \nKuratiert von Anne-Marie Bonnet \nVernissage: 16. März 2017\, 19.00 Uhr \nAusstellung\n17. März – 4. Mai 2017 \nGespräch\n22. März\, 19.00 Uhr und 29. April\, 11 Uhr \nWann ist ein Bild beendet\, fertig?\nWo und wie will es gesehen\, wie lange betrachtet werden?\nWarum malt man immer noch\, wenn man doch „photoshoppen“ kann?\nIst nicht schon alles gemalt worden? \nIm Labor der Malerei ist keine Gruppenausstellung sondern die Begegnung dreier eigenwilliger Malkulturen. Drei Positionen\, drei verschiedene Ansätze stehen jeweils für eine spezifische gegenwärtige Daseinsweise des Malens/der Malerei. \nIn der Präsentation in der Galerie bieten Ji In Park\, David Semper und Peter Tollens Einblicke in die Prozesse ihres Schaffens und laden die BesucherInnen zu einem intensiven Dialog des Sehens und Wahr-nehmens ein. \nAnläßlich der Ausstellung finden am 22. März und 29. April Gespräche der Künstler mit der Kuratorin Anne-Marie Bonnet und dem Publikum statt.
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LOCATION:Galerie Gisela Clement\, GALERIEHAUS\, Lotharstraße 104\, Bonn\, 53115
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SUMMARY:HIROSHI MCDONALD MORI | JETLAG | @ DD 55 GALLERY
DESCRIPTION:VERNISSAGE: 17.03.2017 18 – 22h\nAUSSTELLUNGSDAUER: 18.03.2017 – 07.05.2017 \nHiroshi McDonald Moris Arbeiten bestechen durch ihre klare Ästhetik und das Spiel mit verschiedenen künstlerischen Gattungen\, wie zB. der Bildhauerei in Kombination mit der Fotografie. Der Künstler selbst beschreibt seine aktuelle Ausstellung „Jetlag“so:\nMy hand and machine carved stone\, consequently 3-d photographed and 3-d printed\, fragmented 3-d photography laser copy printed\, cyanotype and graphite rubbings of six carved and then salt printed blocks of limestone\, present lyrical translations of chemistry in sculpture on photography\, the object in image.
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LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
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SUMMARY:MARY-AUDREY RAMIREZ: Scrolling and crying
DESCRIPTION:Wir freuen uns mit „Scrolling and crying“ die zweite Solopräsentation von Mary-Audrey Ramirez bei MARTINETZ ankündigen zu dürfen.  \nEröffnung: Samstag\, 25. März 2017\, ab 18 Uhr\nAusstellung bis 06. Mai 2017 \nWas ist dem Menschen das Tier? Eine Alltagsressource\, die wahlweise Nahrung oder Nähe spendet? Ein Ausstatter für Ledersessel\, damit wir uns weiterhin in unserer Komfortzone zurücklehnen können? Das Sehnsuchtsbild einer Natur\, in die wir selbst nicht mehr zurückfinden? Wenn Mary-Audrey Ramirez Stofftiere näht\, mit Sprayfarbe besprüht und mit Kunstpelz\, Lack oder Latex überzieht\, fließen all diese Aspekte zusammen. Sie bilden Erinnerungen an das Archaische\, an eine triebhafte\, unkontrollierte Welt\, die jedoch gleich wieder verpuffen: Zu tief sind die Entfremdungsgefühle seit Beginn der Moderne in uns eingesunken\, zu schläfrig ist der Ennui der Generation Y. In ihrer gebastelten und geklebten Künstlichkeit verweisen Ramirez’ Tiere auf eine Conditio Humana\, in der sich Komfort und Klaustrophobie\, Perfektionsdrang und Natursehnsucht\, Künstlichkeit und Authentizität im ständigen Widerstreit befinden. Ihre Ameisenbären\, Gottesanbeterinnen\, Spechte\, Hasen\, Flamingos oder Stachelschweine sind wild und gezähmt\, niedlich und brüchig\, knuffig und abgründig\, heiter und kaputt zugleich. Dass man mit ihnen interagieren\, sie vor dem Körper tragen\, mit ihnen Gummitwist spielen oder am Reck turnen kann\, verweist auf eine kindliche Intuition\, die sich beim Tier wie beim Menschen in körperlichen Reaktionen zeigt. Allerdings kommen uns reale körperliche Herausforderungen oder Bewegungsabläufe zunehmend abhanden. Die neuen Technologien verlagern den Körper immer mehr in den virtuellen Raum\, steuern ihn in einen Zustand physischer Unselbstständigkeit\, erschöpfen ihn aus sich selbst heraus und kaum noch durch äußere Anstrengungen. Mary-Audrey Ramirez’ Bestiarium ist dagegen voller Arten\, die in freier Wildbahn auftauchen. Sie sind keine Haus- oder Nutztiere\, sondern verkörpern den maximalen Widerspruch zu unserem domestizierten Dasein. Als exotische\, seltsame\, eigenwillige Kreaturen sitzen sie in den existenziellen Zwischenräumen des 21. Jahrhunderts\, in dem wir uns aus der Natur verabschiedet\, aber noch keinen Weg gefunden haben\, uns in ihrem Gegenteil wohlzufühlen. Die kleinen Roboter\, die Ramirez in Raupen\, Skorpione oder Ameisen einsetzt\, verleihen den Tieren schematische Bewegungen\, die sie zur ihrer eigenen Antithese machen – das Archaische weicht vollends der Künstlichkeit und Technik. Ebenso die Tierapplikationen auf den Sweatshirts: Sie erinnern an virtuelle Figuren aus der Play-Station. Tatsächlich hat Ramirez bereits zwei Apps entwickelt\, in denen der User mit Stachelschweinen und Flamingos durch den Raum navigieren kann – die Spiele demonstrieren die totale Übersteigerung einer Sehnsucht nach Freiheit und Wahrhaftigkeit\, nach einer irrealen Existenz jenseits körperlicher Beschränkungen. Doch Ramirez’ Welt bleibt eine Dystopie. Ihre Tiere sind erschöpfte Zeugen des verlorenen Wilden\, synthetische Souvenirs unserer ewigen Zivilisationsmüdigkeit. Der digital ermattete Mensch sehnt sich nach alten Trieben – und verfängt sich doch nur in Träumen. \nGesine Borcherdt \nGleichzeitig eröffnen in der Moltkestr. 81 die Ausstellungen:\nPia Witzmann mit Carola Ernst\nBene Taschen mit Miron Zownir
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LOCATION:MARTINETZ\, Moltkestr. 81\, Hinterhaus\, 1. Etage\, Köln\, 50674
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SUMMARY:Erik Blinderman & Lisa Rave – Americium
DESCRIPTION:Vom 31. März bis 14. Mai 2017 zeigt Glasmoog – Raum für Kunst & Diskurs an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) die Ausstellung „Americium“ von Erik Blinderman und Lisa Rave. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ihr gleichnamiger 45-minütiger Filmessay\, der – ausgehend von der umstrittenen atomaren Endlagerstätte Yucca Mountain in Nevada – die vielfältigen und  zwiespältigen Ideologien und Phantasmen über den US-amerikanischen Westen untersucht. Americium bezeichnet ein künstlich erzeugtes radioaktives Element und steht in der filmischen Arbeit für die buchstäbliche Kontaminierung der Wüste Nevadas und damit die Auslöschung eines für die indigene Bevölkerung heiligen Gebiets. Der Film unternimmt eine Reise in das Bergesinnere\, begleitet von flüchtigen Begegnungen mit Orten und Menschen und deren unterschiedlichen Erzählungen von der Vielschichtigkeit der Landschaft.
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LOCATION:GLASMOOG / Kunsthochschule für Medien Köln\, Filzengraben 2a\, Köln\, 50676
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SUMMARY:"CONTEMPORARY VELÁZQUEZ"
DESCRIPTION:Alina Ada Lungu gehört mit ihren 21 Jahren zu den jüngsten und talentiertesten Künstlern Rumäniens. Ihre Bilderwelt zeichnet sich durch eine helle Farbpalette aus und zeigt Figuren in überlappenden Räumen und Zeiten. Ihr künstlerischer Ansatz geht von einer sorgfältigen Analyse von in der Wirklichkeit verborgenen oder sichtbaren Formen und Strukturen aus. Die Themen ihrer Arbeiten werden aus der Serie von Fotos ausgewählt\, die vorher gespeichert wurden. Sie will das Gedächtnis als Element der Neuheit nutzen und in die Gegenwart und Zukunft integrieren. Dabei aktivieren sich diese kombinierten Elemente gegenseitig und geben einander Farben und Bedeutungen. Die Fläche wird zur Bühne\, in dem die Charaktere zusammenspielen und sich auch gegenseitig dominieren. Eine Reihe von Selbstporträts drückt verschiedene innere Zustände vom Zustand der Verwirrung bis hin zu den Gefühlen des Glücks aus. Alina Ada Lungu kreiert so Collagen durch die sie eine Summe von Emotionen sammeln kann. Der Raum lädt ein mit gefüllten und detaillierten Formen. Rosa und warme Farben leuchten den bildlichen Raum aus und schwarze Akzente schaffen Tiefe. Ihre Quellen der Inspiration stammen aus den täglichen Ereignissen des Lebens sowie aus der Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ansich.  \nAlina Ada Lungu ist eine außergewöhnliche Malerin mit einer bemerkenswerten Sensibilität und großen kunsthistorischen Verständnis. Ihre Bilderwelt schafft eine Multidimensionalität und ein Geheimnis\, dass wir – hoffentlich – nie entschlüsseln werden.  \nVernissage: 01.04.2017\, 20:00 Uhr\nSülzburgstr. 189\, 50937 Köln \nEinführung in die Ausstellung: Prof. Werner Liebmann\, Kunsthochschule Weißensee\, Berlin\nZur Ausstellung erscheint ein Katalog \nAusstellungsdauer: 01.04 – 28.08.2017
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LOCATION:Studio NOVO Artspace\, Sülzburgstrsse 189\, Köln\, 50937
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SUMMARY:Michael Toenges - Arbeiten auf Papier
DESCRIPTION:Mit Kreiden\, Kohle und Ölfarbe rückt Michael Toenges dem Papier mit einer sehr plastischen\, pastosen Malerei zu Leibe. Den Arbeiten liegt keine klassische Komposition zugrunde\, sondern sie wachsen aus sich heraus wie in einem natürlichen Prozess. Rauschhaft\, aber immer auch abwägend und reflektierend baut sich das Werk als komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Elementen auf. In den Ausstellungsräumen mit ihrem wechselnden Tageslicht offenbart Toenges´ Malerei seine atemberaubende Lebendigkeit\, die bei den neuesten Arbeiten mit einer leichteren und gedämpfteren Farbpalette einhergeht.\nDer in Köln lebende Künstler (geb. 1952) wurde in Bergisch Gladbach bereits 2009 mit seiner opulenten Malerei auf Leinwand vorgestellt. Seine Arbeiten auf Papier werden jetzt erstmals in einer breiten Auswahl präsentiert.\nZur Aussstellung ist ein reich bebilderter Katalog mit Texten von Stefan Kraus\, Steffen Missmahl\, Petra Oelschlägel und Michael Toenges\, 32 Seiten\, zum Preis von 16 Euro erschienen.
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LOCATION:Kunstmuseum Villa Zanders\, Konrad-Adenauer-Platz 8\, Bergisch Gladbach\, 51465
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SUMMARY:Stefano Calligaro: U reallyWnna Climb­ThStairkase­OfSUccess MuffnLicker?!
DESCRIPTION:Stefano Calligaro presents a new body of works that seeks to relevant\, somehow\, anyhow.
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SUMMARY:RICHARD OELZE 1900-1980
DESCRIPTION:RICHARD OELZE 1900 – 1980\nEröffnung: Freitag\, 07. April 2017\, ab 18 Uhr\n08. April – 03. Juni 2017 \n„Ich möchte nicht auftreten\, nicht derjenige sein in einem Mittelpunkt. Ich gehe lieber dahin\, wo ich selber zusehen kann. Ich habe mich in meine eigene Welt zurückgezogen – das Malwerk ist von einer bitteren Lebenserfahrung\, die ich in beiden Kriegen gemacht habe\, ganz frei. Ich warte eher – deshalb male ich Bilder.“ (Richard Oelze\, 1965) \nDer Michael Werner Kunsthandel freut sich\, mit der Ausstellung RICHARD OELZE 1900-1980 erstmals das Werk des einflussreichen deutschen Surrealisten präsentieren zu können. Nachdem die Ausstellung bereits in London und New York zu sehen war\, eröffnen die rund 50 Zeichnungen und Gemälde aus den Jahren 1927 bis 1978 nun in Köln einen umfangreichen Einblick in das Œuvre. Ob Landschaften\, mythologische Themen oder abstrakte Phantasiekompositionen\, die Arbeiten Oelzes bestechen durch komplexe malerische Strukturen\, die eine große künstlerische Eigenständigkeit offenbaren. Inspiriert durch literarische Quellen\, das Bauhaus in Weimar und den Surrealismus in Paris erschuf Oelze rätselhafte Kompositionen\, die dazu verleiten\, nach bekannten Formen und einer Ordnung zu suchen. Die Abgeschiedenheit des Künstlers\, der über lange Phasen seines Lebens die Kunst allein aus sich selbst entwickelte\, ist in seinem Werk deutlich spürbar. Sein Hauptwerk „Die Erwartung“ (1935-1936) befindet sich in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York und gilt als bedeutende künstlerische Vorausschau des drohenden Schreckens.  \nKatalog: Richard Oelze: 1900-1980\, Texte von Alfred H. Barr\, Jr und Hans Kinkel\, Michael Werner\, 2016 \nAbbildung: Richard Oelze\, „Statt Blumen und Blut“\, 1963\, Öl auf Leinwand\, 132 x 162 cm\, Signatur: u.l.: Oelze\, © Till Schargorodsky
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LOCATION:Michael Werner Kunsthandel\, Gertrudenstraße 24-28\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Anders Dickson FUTURE OF THE AMERICAN LAWN
DESCRIPTION:ANDERS DICKSON\nFUTURE OF THE AMERICAN LAWN \nZERO FOLD zu Gast bei Jagla Ausstellungsraum\nHansaring 98\, 50670 Köln \, 22.04. – 20.05.2017 Eröffnung Freitag 21.04.2017\, 19 Uhr\nDo / Fr 15 – 18 Uhr\, Sa 13 – 16 Uhr und auf Anfrage www.zerofold.de \nAnders Dickson *1988 New Richmond / Wisconsin USA\, Absolvent der Städelschule (Studium bei Monika Baer und Amy Sillmann\, lebt und arbeitet in Frankfurt) kreiert in Zeichnungen und Aquarellen auf Papier\, Assemblagen auf der Grenze zwischen Malerei und Plastik und Installationen seinen eigenwilligen Kosmos\, durchzogen von skurrilen\, teils spirituellen Elementen\, die sich aus dem amerikanischen Kulturkreis nähren. Verweise auf literarische Klassiker oder die Beschäftigung mit Figuren und Darstellungen aus der indianischen Mythologie werden verwoben mit Fundstücken und Alltagstopoi aus der zeitgenössischen Kultur. \nIn der Ausstellung Future of the American lawn geht Anders Dickson den Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit anhand der Entwicklungsgeschichte und der Bedeutung des amerikanischen lawn nach: der privaten Rasenfläche in Vorgärten unterschiedlicher Ausdehnung – je nach Besitzstand. Auf dieser nach strengen Regeln der jeweiligen »Community« oder aber kuriosen persönlichen Geschmacksgesetzen gestalteten Projektionsfläche werden unterschiedlichste sozioökonomische\, politische und psychologische Aspekte ausgetragen. Die Bedeutung des lawn hat sich seit der Entstehung im späten 18. Jahrhundert häufig gewandelt; seine Eigenschaft als Raum mit »flüssiger Identität«\, der immer neue Definitionen erhält\, interessiert den Künstler. \nDie Fläche wird genutzt als Ort für Freizeit\, Aushängeschild für Ordnung\, Gutbürgertum und Prosperität\, sogar als Wahlkampagnenbühne – oder im Gegenteil durch Vernachlässigung der Verwahrlosung anheimgegeben. An ihrer Ausdehnung bemisst sich die Bedeutung ihres Eigentümers\, ihre Ausformung dient auch der Selbstdarstellung und verrät viel über die Gesinnung der Bewohner\, bzw. unterwirft sich der sozialen Kontrolle durch die sie beobachtende Nachbarschaft. Der gezielte Ausdruckswillen wird aber nicht selten von der Natur torpediert\, die sich diesen Raum zurückerobert und in eigener Weise mitgestaltet. Folglich ist der lawn einerseits eine Überwachungszone in Analogie zum von Jeremy Bentham entwickelten Architekturkonzept des Panopticons\, das nach Michel Foucault die Kontrollmechanismen innerhalb der westlichen Gesellschaften exemplarisch beschreibt\, andererseits oft genug Zone wachsender Entropie\, in der Kräfte wirksam werden\, die sich zu verselbstständigen und der bewussten menschlichen Kontrolle zu entziehen scheinen. \nAnalog überlässt der Künstler im Herstellungsverfahren der gezeigten Wandobjekte\, die als spiegelverkehrte Abdrücke von Malerei auf hauchdünnen Aluminium-Rettungsfolien in Gips entstehen\, dem Zufall einen Anteil am Werk. Als bedingt steuerbare Kopie enthalten sie Relikte der ursprünglichen detailreichen Darstellung von Rasenstücken. Der Vorgang des Aushärtens und der Abspeicherung im Gips gleicht entfernt der Entstehung von Fossilien. Die Materialeigenschaften selbst (Reflexion\, hohe Brüchigkeit) sowie der Fertigungsvorgang als Transfer von Bildern beinhalten Elemente der Projektion und Spiegelung\, des Erhalts\, Verlustes sowie der Manipulation von Information\, der Umdeutung von objektiv Gegebenem und seiner Neuninterpretation: der Erzeugung von „alternativen Fakten“. Wie in allen Werken von Anders Dickson löst sich Gegenständliches in atmosphärischen Farbzonen auf\, Aufbau und Zerstörung liegen nah beieinander\, physische Kraft und geistige Energie werden in ihren konstruktiven wie destruktiven Möglichkeiten spürbar. \nAn die Beschäftigung mit dem offenen Deutungsraum lawn geknüpft\, folgt der Künstler in der zentralen Installation der Ausstellung – einer Art Puppenhaus an einem Flaschenzugsystem – seiner Begeisterung für übernatürliche Phänomene. Der komplexe pseudowissenschaftliche Apparat dient dem »nach innen Schauen« – und der Beobachtung nicht erklärbarer Aktivität von Geistern\, die nicht selten gerade in den vermeintlichen Vorstadtidyllen ihren Schauplatz hat – zumindest projiziert im voyeuristischen und mitunter paranoiden Blick der neugierigen Anrainer auf das Geschehen im Nachbarhaus.\nIn beiden Themenfeldern schwingt die politische Brisanz der Definition\, Aufteilung und Besetzung von Räumen in faktischer wie kollektivpsychologischer Hinsicht mit. \nMit der Ausstellung von Anders Dickson bei Jagla Ausstellungsraum als Auftakt nimmt Birgit Laskowski ihre Ausstellungstätigkeit unter dem Label ZERO FOLD wieder auf und führt ihr Programm in wechselnden Räumlichkeiten und flexiblen Kooperationen fort. ZERO FOLD dankt Jagla Ausstellungsraum für die Zusammenarbeit!
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SUMMARY:LEIKO IKEMURA. Woman of Fire Dancing with Tree
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich besonders\, die Ausstellung Woman of Fire Dancing with Tree mit neuen Werken von Leiko Ikemura anzukündigen. Mit dieser umfassenden Schau möchten wir die 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin und der Galerie Karsten Greve würdigen\, die im Jahr 1987 mit einer Einzelausstellung in den damaligen Kölner Räumen am Wallrafplatz begann. \nDas vielschichtige Werk von Leiko Ikemura erfährt in vielerlei Medien Ausdruck und beansprucht gleichwohl Malerei\, Skulptur und Zeichnung als künstlerische Gattungen für sich. Dabei spiegelt sich die formale Ungebundenheit und handwerkliche Flexibilität Ikemuras auch in den verhandelten Themen wider\, die vorrangig um Phänomene der Formwerdung und Verwandlung kreisen. Ihre märchenhaften\, von Mischwesen bevölkerten Szenarien evozieren Traumwelten und erzählen von Metamorphosen und Mutationen\, in denen sich Katzen\, Vögel und Mädchen durchdringen und menschlich anmutende Figuren mit landschaftlichen Formationen verschmelzen. \nOft sind die Formen nur angedeutet und nicht ausformuliert\, so dass sie sich erst in der intensiven Betrachtung vollenden\, um sich wie ein Lufthauch sogleich wieder zu verflüchtigen. Diffuse Nebelschwaden führen Gewässer und Gebirge zusammen\, lösen den Horizont auf und verdichten sich zu Gesichtern\, die wie eine Chimäre plötzlich auftauchen. Vexierbildhaft bildet die Kurve eines Flußlaufes die Kontur eines grazil geschwungenen Körpers. Gestalten werden zu Geistwesen\, zu Manifestationen einer wesenhaften Natur. So erscheinen die schwebenden\, körperlosen Köpfe mit loderndem Flammenhaar wie Stellvertreter des Elements Feuer oder Personifikationen einer launenhaften Natur\, die sich mal sanft\, mal stürmisch zeigt (Floating Storm\, Haruko). In der Serie Trees offenbaren sich lichterloh flackernde Baumkronen im Wechsel mit düster verhangenem Geäst wie individuelle Persönlichkeiten. In dieser Typologie der Temperamente sind die Bäume cholerisch erhitzt\, sanguinisch aufgewühlt oder melancholisch getrübt. Bisweilen lässt die Veredelung der Oberfläche durch feinsten Goldstaub einen Bezug zum Energietransfer in der Alchemie erahnen\, deren Lehre sich vorrangig mit der Transmutation unedler Metalle in Gold und Silber befasst. \nIkemuras Kosmologie des Wandels und Werdens scheint einem pantheistischen Weltbild zu folgen\, nach welchem Gott in allen Dingen existiert. Schon Platon hat diese allgegenwärtige Weltseele als „Bewegung\, die sich selbst bewegen kann“ beschrieben. Sowohl das kosmische Gefüge als auch das individuelle Geschöpf sind „beseelt“. Als Ursprung und Prinzip des Lebens vermittelt die Seele zwischen Körper und Geist\, Sein und Werden\, verwandelt als schöpferische Triebkraft die unbelebte Materie in lebendige Wesen. Diese alles durchströmende\, kreative Energie entspricht dem kosmologischen Grundsatz\, der als ewiger Fluss von Heraklit in der Formel Panta Rhei festgehalten wurde: „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ \nIkemuras Werke vermitteln die Offenheit einer sich ständig verändernden Kreation\, wobei auch die Beschaffenheit des Materials als produktives Potenzial im künstlerischen Schaffensprozess fruchtbar gemacht wird. Während die klassische Kunsttheorie die Transformation von rohem Material in eine vollendete Form anstrebt\, die sich durch die Beherrschung des Werkstoffes vollzieht\, gesteht Ikemura dem Material einen schöpferischen Eigenwert zu. So veranschaulichen Skulpturen aus Terrakotta oftmals die ungebändigte\, „freie“ Substanz\, die wie vulkanische Lavamasse eruptiv ausbricht und erdige Klumpen und amorphe Anhäufungen hinterlässt. Eine unberechenbare Motivation wohnt der modellierten Form inne\, eine transformative Kraft\, die von innen nach außen drängt. \nHäufig scheint sich das Verwandlungsmoment im Schlaf einzustellen\, so dass die schlummernden Köpfe wie Steine anmuten\, aus denen langsam Leben erwächst: Hier und da sprießen kleine Bäume. Auch kommt in den Gemälden der „naturbelassenen“ Qualität der Jute eine eigenständige Wirkung zu. Bei Ikemura dringt die rustikale Gewebestruktur an die Oberfläche und schwingt vordergründig mit\, genauso wie die Elemente innerhalb der Komposition – zumeist in wässrig verdünnter Temperafarbe lasierend ausgeführt – in ein spannungsvolles Verhältnis treten. \nIkemuras Schöpfungsgeschichten sind damit gleichwohl sensible Reflexionen über die künstlerische Kreativität und werden unter Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen bildhaft. Die Künstlerin selbst schöpft aus vielerlei Quellen und Traditionen. Geboren in Tsu\, Japan\, studierte Leiko Ikemura zunächst spanische Literatur an der Fremdsprachen-Universität Ōsaka und wanderte 1972 nach Spanien aus. Die Zeit von 1973 bis 1978 widmete sie dem Studium der Malerei an der Akademie in Sevilla. Nach ihrer Übersiedlung in die Schweiz hinterließ Leiko Ikemura in der Zürcher Kunstszene der frühen 1980er Jahre ihre ersten markanten Spuren. Zur selben Zeit zeigte der Bonner Kunstverein erstmals ihre Arbeiten. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen\, wie 1987 im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Neben herausragenden internationalen Präsentationen wurde ihr Werk zuletzt 2016 in einer umfassenden Einzelausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln gezeigt. Ikemura bewegt sich frei zwischen den Kontinenten\, verinnerlicht Mythen und Legenden\, die\, zu allgemeingültigen Symbolen abstrahiert\, in ihre Bildsprache einfließen. Wie universelle Archetypen verweisen die Motive auf existenzielle Zustände und die Ursprünge menschlicher Erfahrung.
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DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich besonders\, die Ausstellung Woman of Fire Dancing with Tree mit neuen Werken von Leiko Ikemura anzukündigen. Mit dieser umfassenden Schau möchten wir die 30-jährige Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin und der Galerie Karsten Greve würdigen\, die im Jahr 1987 mit einer Einzelausstellung in den damaligen Kölner Räumen am Wallrafplatz begann. \nDas vielschichtige Werk von Leiko Ikemura erfährt in vielerlei Medien Ausdruck und beansprucht gleichwohl Malerei\, Skulptur und Zeichnung als künstlerische Gattungen für sich. Dabei spiegelt sich die formale Ungebundenheit und handwerkliche Flexibilität Ikemuras auch in den verhandelten Themen wider\, die vorrangig um Phänomene der Formwerdung und Verwandlung kreisen. Ihre märchenhaften\, von Mischwesen bevölkerten Szenarien evozieren Traumwelten und erzählen von Metamorphosen und Mutationen\, in denen sich Katzen\, Vögel und Mädchen durchdringen und menschlich anmutende Figuren mit landschaftlichen Formationen verschmelzen.\nOft sind die Formen nur angedeutet und nicht ausformuliert\, so dass sie sich erst in der intensiven Betrachtung vollenden\, um sich wie ein Lufthauch sogleich wieder zu verflüchtigen. Diffuse Nebelschwaden führen Gewässer und Gebirge zusammen\, lösen den Horizont auf und verdichten sich zu Gesichtern\, die wie eine Chimäre plötzlich auftauchen. Vexierbildhaft bildet die Kurve eines Flußlaufes die Kontur eines grazil geschwungenen Körpers. Gestalten werden zu Geistwesen\, zu Manifestationen einer wesenhaften Natur. So erscheinen die schwebenden\, körperlosen Köpfe mit loderndem Flammenhaar wie Stellvertreter des Elements Feuer oder Personifikationen einer launenhaften Natur\, die sich mal sanft\, mal stürmisch zeigt (Floating Storm\, Haruko). In der Serie Trees offenbaren sich lichterloh flackernde Baumkronen im Wechsel mit düster verhangenem Geäst wie individuelle Persönlichkeiten. In dieser Typologie der Temperamente sind die Bäume cholerisch erhitzt\, sanguinisch aufgewühlt oder melancholisch getrübt. Bisweilen lässt die Veredelung der Oberfläche durch feinsten Goldstaub einen Bezug zum Energietransfer in der Alchemie erahnen\, deren Lehre sich vorrangig mit der Transmutation unedler Metalle in Gold und Silber befasst.\nIkemuras Kosmologie des Wandels und Werdens scheint einem pantheistischen Weltbild zu folgen\, nach welchem Gott in allen Dingen existiert. Schon Platon hat diese allgegenwärtige Weltseele als „Bewegung\, die sich selbst bewegen kann“ beschrieben. Sowohl das kosmische Gefüge als auch das individuelle Geschöpf sind „beseelt“. Als Ursprung und Prinzip des Lebens vermittelt die Seele zwischen Körper und Geist\, Sein und Werden\, verwandelt als schöpferische Triebkraft die unbelebte Materie in lebendige Wesen. Diese alles durchströmende\, kreative Energie entspricht dem kosmologischen Grundsatz\, der als ewiger Fluss von Heraklit in der Formel Panta Rhei festgehalten wurde: „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“\nIkemuras Werke vermitteln die Offenheit einer sich ständig verändernden Kreation\, wobei auch die Beschaffenheit des Materials als produktives Potenzial im künstlerischen Schaffensprozess fruchtbar gemacht wird. Während die klassische Kunsttheorie die Transformation von rohem Material in eine vollendete Form anstrebt\, die sich durch die Beherrschung des Werkstoffes vollzieht\, gesteht Ikemura dem Material einen schöpferischen Eigenwert zu. So veranschaulichen Skulpturen aus Terrakotta oftmals die ungebändigte\, „freie“ Substanz\, die wie vulkanische Lavamasse eruptiv ausbricht und erdige Klumpen und amorphe Anhäufungen hinterlässt. Eine unberechenbare Motivation wohnt der modellierten Form inne\, eine transformative Kraft\, die von innen nach außen drängt.\nHäufig scheint sich das Verwandlungsmoment im Schlaf einzustellen\, so dass die schlummernden Köpfe wie Steine anmuten\, aus denen langsam Leben erwächst: Hier und da sprießen kleine Bäume. Auch kommt in den Gemälden der „naturbelassenen“ Qualität der Jute eine eigenständige Wirkung zu. Bei Ikemura dringt die rustikale Gewebestruktur an die Oberfläche und schwingt vordergründig mit\, genauso wie die Elemente innerhalb der Komposition – zumeist in wässrig verdünnter Temperafarbe lasierend ausgeführt – in ein spannungsvolles Verhältnis treten.\nIkemuras Schöpfungsgeschichten sind damit gleichwohl sensible Reflexionen über die künstlerische Kreativität und werden unter Einbindung verschiedener Kulturen und Religionen bildhaft. Die Künstlerin selbst schöpft aus vielerlei Quellen und Traditionen. Geboren in Tsu\, Japan\, studierte Leiko Ikemura zunächst spanische Literatur an der Fremdsprachen-Universität Ōsaka und wanderte 1972 nach Spanien aus. Die Zeit von 1973 bis 1978 widmete sie dem Studium der Malerei an der Akademie in Sevilla. Nach ihrer Übersiedlung in die Schweiz hinterließ Leiko Ikemura in der Zürcher Kunstszene der frühen 1980er Jahre ihre ersten markanten Spuren. Zur selben Zeit zeigte der Bonner Kunstverein erstmals ihre Arbeiten. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen\, wie 1987 im Museum für Gegenwartskunst in Basel. Neben herausragenden internationalen Präsentationen wurde ihr Werk zuletzt 2016 in einer umfassenden Einzelausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln gezeigt. Ikemura bewegt sich frei zwischen den Kontinenten\, verinnerlicht Mythen und Legenden\, die\, zu allgemeingültigen Symbolen abstrahiert\, in ihre Bildsprache einfließen. Wie universelle Archetypen verweisen die Motive auf existenzielle Zustände und die Ursprünge menschlicher Erfahrung.
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SUMMARY:Henrike Naumann - Aufbau West
DESCRIPTION:Aufbau West – Henrike Naumann  \n22.4. – 28.5. 2017\nVernissage: 21.4. // 19h\ngeöffnet: FR & SA 16h-19h u.n.V.\nArt Cologne Late Night View:\nDi 25.4. // 21h  \nHenrike Naumanns erste Solo-Ausstellung im Westen! \n***\nGrowing up in Eastern Germany\, Henrike Naumann experienced extreme-right ideology as a predominant youth culture in the 90s. Her work reflects on the history of the right-wing terrorism in Germany as well as on today‘s broad acceptance of racist ideas. She is interested in the mechanisms of radicalization and how they are linked to personal experience and youth culture. She likes to explore the friction of contrary political opinion through the ambivalence of personal aesthetic taste. In her immersive installations she combines video and sound with scenographic spaces. In recent years she widened her focus to the global connectivity of youth cultures and the reversion of cultural othering. Notable exhibitions include ’The Museum of Trance’ at the 4th Ghetto Biennale in Port-au-Prince (Haiti)\, ‚Intercouture’ at the Musée d’Art Contemporain et Multimédias de l’Echangeur in Kinshasa (Democratic Republic of Congo) and ‚Aufbau Ost‘ at Galerie Wedding\, Berlin. \nStartseite
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LOCATION:GOLD+BETON\, Ebertplatzpassage\, Köln\, 50678
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SUMMARY:HEINER THIEL - Werkschau 40 Jahre
DESCRIPTION:Finissage und Künstlergespräch mit Sammler Carl-Jürgen Schroth und Kurator Michael Post und Führung \nDie Stiftung Konzeptuelle Kunst zeigt vom 14. Januar bis zum 23. April 2017 im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Soest\, anlässlich seines sechzigsten Geburtstags eine umfangreiche Werkschau des Bildhauers Heiner Thiel. Die ca. 60 Zeichnungen\, Reliefs und Skulpturen\, überwiegend aus der SAMMLUNG SCHROTH\, spiegeln den Prozess seiner vierzigjährigen Arbeit konzentriert und anschaulich wider. \nReale 3-dimensionale Körper werden mit wenigen Mitteln\, wie beispielsweise Fugen in Metallflächen\, annähernd 2-dimensional minimalisiert dargestellt. Die zugrunde gelegten kubischen oder quaderförmigen Körper werden dadurch beeindruckend in ihrer Räumlichkeit nicht nachgebildet\, sondern erscheinen gelassen. \nDie Werke Heiner Thiels werden seit über 30 Jahren in zahlreichen Ausstellungen und Kunstmessen in Europa und den USA ausgestellt und befinden sich in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen auf beiden Seiten des Atlantiks. \nUm vorherige Anmeldung wird gebeten!
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LOCATION:RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Thomästrasse 1\, Soest\, 59494
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SUMMARY:FOTORAUM KÖLN zeigt Christel Schulmeyer\, Im Nahbereich\, Fotografie
DESCRIPTION:Christel Schulmeyer\nIm Nahbereich\n23/04 – 28/05/2017\n–\nEröffnung: Sonntag\, 23. April 2017 16-20 Uhr \nDie Einführung hält Heribert Schulmeyer\nLive-Musik von Salonesk: Romantische Volkslieder \nAm Anfang war die Dash-Trommel. In der alten Waschmittelverpackung mit dem markanten Schriftzug lagerten\, geschützt vor Staub und Lichteinfluss\, viele alte Filmrollen jahrzehntelang unbeachtet. Das umfangreiche analoge Filmmaterial stammt von der Künstlerin Christel Schulmeyer aus Köln-Eil\, die im Februar diesen Jahres im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Noch zu ihren Lebzeiten begannen ihr Sohn Heribert Schulmeyer und die Künstlerin und Kunstvermittlerin Barbara Räderscheidt mit der Sichtung und Digitalisierung der ungezählten Schwarzweißfilme\, die fein säuberlich beschriftet\, in beigen Pappdöschen auf ihre Entdeckung warteten. Erstmalig präsentiert der FOTORAUM KÖLN E.V. Auszüge aus dem Archiv von Christel Schulmeyer (1926 – 2017). Mit der Ausstellung “Im Nahbereich” leistet der Fotoraum einen Beitrag zum Erhalt von Künstlerarchiven aus der Region und setzt ein Zeichen gegen das Verschwinden von analogen Bildbeständen. Nur mit dem Erhalt von Künstlerarchiven kann der Kontext\, in dem sie entstanden sind\, weitervermittelt werden und die Erinnerung an Geschichte konkret bleiben. Die systematische Erschließung des Archivs von Christel Schulmeyer steht erst am Anfang. \nPräsentiert werden bisher unveröffentlichte Porträtaufnahmen\, die in den 1950er Jahren in Christel Schulmeyers Heimatort entstanden sind. Ein Dorf in der Nähe von Köln\, das war Porz Eil in den 50er Jahren. Christel Schulmeyer lebte ihr ganzes Leben dort. Sie schreibt über ihre Umgebung und über ihre Arbeit: “Die Bewohner von Eil lebten vorwiegend vom Ackerbau und dem Verkauf selbstgebundener Heidebesen. Heute herrschen vorstädtische Bedingungen. In diesem Dorf bin ich aufgewachsen und habe immer dort gelebt. Nach dem 2. Weltkrieg brauchten alle Bewohner neue Personalausweise. Ab 1947 war ich Lehrling im Fotoladen “Reingen und Uckele” in Köln – Deutz. Ich besaß eine kleine Voigtländer Kamera (4 1/2 x 6)\, später eine Rolleiflex (6 x 6) und konnte an Negativmaterial kommen. Von 1947 bis in die 50er Jahre habe ich fast für das ganze Dorf Passbilder aufgenommen\, habe Hochzeiten oder den 1. Schultag fotografiert. Jedes Bild kostete 1 Mark. Im Laufe der 50er Jahre änderte sich die Situation. Es gab jetzt einen Fotoladen im nahegelegenen Porz.”\nDie Kunst guter Portraits ist es\, Menschen authentisch und unverstellt zu fotografieren. Dazu ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Fotograf und Modell nötig. Diese Nähe hat Christel Schulmeyer zu den Menschen in ihrem Dorf. Sie kannte die Porträtierten und verfolgte ihren Lebensweg weiter. Noch im hohen Alter konnte sie lebhaft über fast jeden Geschichten erzählen und wusste\, was aus den Personen geworden ist. Dank ihrer Fotografien und den Erzählungen\, die Barbara Räderscheidt in zahlreichen Mitschriften festgehalten hat\, können wir nun die Zeit und die Lebenswelten der Menschen in den 50er Jahren in Köln eintauchen. “Man lernt neue Menschen kennen” stellt Barbara Räderscheidt in Anbetracht der Porträts fest. Trotz der zeitlichen Distanz\, trotz unterschiedlicher Mode oder Frisuren\, blicken uns Menschen an\, die uns dennoch nicht fremd vorkommen. Ein fröhliches Lächeln\, ein skeptischer Blick mit hochgezogenen Augenbrauen\, offen keck oder etwas verlegen: Losgelöst aus ihrer Zeit\, stehen die Porträts von Christel Schulmeyer für sich. Sie sind ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen Dokumentation und Kunst. \nEine Fotografie ist ein Dokument und ein Kunstwerk zugleich. Die Serie als künstlerisches Konzept\, die den ästhetischen Vergleich ermöglicht\, ist dabei die Grundlage der von Kölner Künstlern (B.Räderscheidt\, R. D’Ortona und B. Jansen) kuratierten Ausstellung im FOTORAUM KÖLN E.V. “Als Vehikel der Reaktion gegen das konventionell Schöne”\, so heißt es bei Susan Sontag\, “hat die Fotografie dazu beigetragen\, unseren Begriff des ästhetisch Befriedigenden beträchtlich zu erweitern.” Der gemeinsame Verdienst von Bernd und Hilla Becher\, Albert REnger – Patzsch\, August Sander und Karl Blossfeldt liegt darin\, dass sie mit ihren Fotografien die Dokumentation des Gegenstandes in den Bereich der Ästhetik überführt haben. “Es scheint”\, so stellt Sontag fest\, “dass die ästhetische Distanz ein Bestandteil der Erfahrung ist\, die man beim Betrachten von Fotos macht\, wenn nicht von Anfang an\, so doch im Laufe der Zeit. Die Zeit erhebt die meisten Fotografien […] auf die Eben der Kunst.” (Annika Baacke\, Fotografie zwischen Kunst und Dokumentation\, Diss. 2013) \nDie Fotografin Christel Schulmeyer wurde 1926 in Porz Eil geboren. In den 1940er Jahren machte sie eine Fotolehre. Ihr spätes Kunstgeschichtsstudium bei Prof. Günther Binding an der Universität zu Köln schloss sie 1995 mit der Promotion ab. Christel Schulmeyer starb am 17. Februar 2017. Sie wurde auf dem Friedhof in Porz-Eil beigesetzt. \nOhne die Initiative und den besonderen Einsatz von Barbara Räderscheidt und Heribert Schulmeyer gäbe es weder das Archivierungsvorhaben um Christel Schulmeyers Nachlass noch das Ausstellungsprojekt im Fotoraum. Ihnen beiden gilt unser besonderer Dank! In diesem Zusammenhang wollen wir auch ganz herzlich Eusebius Wirdeier danken für seine sachkundige Beratung und Begleitung des Projekts. Wir freuen uns sehr\, daß wir diese wunderbare Ausstellung in unseren Räumen zeigen dürfen! \nÖFFNUNGSZEITEN: jeden Sonntag 14-18 Uhr sowie nach Vereinbarung | FINISSAGE: Sonntag\, den 28. Mai\, 14-18 Uhr
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LOCATION:FOTORAUM KÖLN E.V.\, Herderstr. 88\, Köln\, 50935
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