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SUMMARY:Aah..Aha! Peter Radelfinger
DESCRIPTION:In seiner neusten Arbeit AA (Aah…Aha!) beschäftigt sich Peter Radelfinger\nerneut mit den Konditionen der Wahrnehmung und mit der\nunentscheidbaren Frage\, was der Grundimpuls der kreativen und\nkünstlerischen Arbeit ist.\nDie umfangreich und noch unabgeschlossene künstlerische Recherche\n(z.Z. mit ca. 600 Zeichnungen / farbig\, Filzstift auf A4\, 300 digitale\nBearbeitungen und ausgehend davon ca. 70 Animationen) umfasst\nzahlreiche Spiel- und Spiegelphänomene gerade im Themenbereich von\nSäuglingen und Kleinkindern (angeregt durch die Auseinandersetzung mit\nD.W. Winnicott\, Jacques Lacan\, Johan Huizinga…). Überraschend tauchen\naber auch Gefässe (Vasen\, Petflaschen) auf\, und das Tuch der Mutter-\nMaria führt zu endlosen Bänderreihen\, Verknüpfungen und Formationen.\nEs ist ungewiss ob diese Bänder-Serie letztendlich zu einem neuen\neigenständigen Zyklus führen wird (in der Nähe der Kissen und Falten).\nEbenso weisen die auftauchenden Fragmente von Diagrammen\, die Teil\nder Montagen der AA-Formationen sind\, in Richtung eines eigenständigen\nZyklus.
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LOCATION:Museum Morsbroich\, Leverkusen\, Gustav-Heinemann-Str. 80\, Leverkusen\, 51377
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SUMMARY:HEINER THIEL - Werkschau 40 Jahre
DESCRIPTION:Die Stiftung Konzeptuelle Kunst zeigt vom 14. Januar bis zum 23. April 2017 im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Soest\, anlässlich seines sechzigsten Geburtstags eine umfangreiche Werkschau des Bildhauers Heiner Thiel. Die ca. 60 Zeichnungen\, Reliefs und Skulpturen\, überwiegend aus der SAMMLUNG SCHROTH\, spiegeln den Prozess seiner vierzigjährigen Arbeit konzentriert und anschaulich wider. \nReale 3-dimensionale Körper werden mit wenigen Mitteln\, wie beispielsweise Fugen in Metallflächen\, annähernd 2-dimensional minimalisiert dargestellt. Die zugrunde gelegten kubischen oder quaderförmigen Körper werden dadurch beeindruckend in ihrer Räumlichkeit nicht nachgebildet\, sondern erscheinen gelassen. \nDie Werke Heiner Thiels werden seit über 30 Jahren in zahlreichen Ausstellungen und Kunstmessen in Europa und den USA ausgestellt und befinden sich in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen auf beiden Seiten des Atlantiks. \nDie Ausstellung mit retrospektivem Charakter wird von einem umfangreichen Katalog\, mit zahlreichen Abbildungen und Texten in Deutsch und Englisch\, begleitet. HEINER THIEL Werkschau 40 Jahre\, im Selbstverlag Stiftung Konzeptuelle Kunst\, € 25\,-\, ISBN 978-3-00-055170-3.
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LOCATION:RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Thomästrasse 1\, Soest\, 59494
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SUMMARY:BUKET // BUKET ISGÖREN + ENNO JÄKEL
DESCRIPTION:BUKET // BUKET ISGÖREN + ENNO JÄKEL\nPASSAGEN 2017\nZeichnung + Keramik\nKAT18 / GALERIE\n16.01. – 22.01.2017 \nBUKET bedeutet auf türkisch Strauß – und so heißt auch eine limitierte Serie von Keramikvasen von Enno Jäkel und Buket Isgören. Sie entstand als künstlerische Kooperation: Der Keramiker Jäkel formte die Vasenkörper\, Isgören bemalte sie mit ihren Zeichnungen.  \nEnno Jäkel lebt und arbeitet in Köln. Er ist in öffentlichen Sammlungen in Museen in Faenza\, Vallauris\, Köln\, München\, Bern\, Hamburg\, Landshut vertreten.\nBuket Isgören lebt in Köln und arbeitet im KUNSTHAUS KAT18. \n// SPEZIAL: Cayi & Türkü / Tee & Gesang: 16.01.2017 // 18 Uhr\nMit Buket Isgören und Nastja Sittig \nGeänderte Öffnungszeiten PASSAGEN:\n16.01. – 22.01.2017 / Mo 11 – 20.30 Uhr/ Di – Sa 11 – 19 Uhr / So 13 – 18 Uhr\nFÜHRUNGEN: 17.01. – 20.01.2017 / 17.00 Uhr\nAUSSTELLUNG bis 17.03.2017 \nwww.voggenreiter.com \nGefördert durch die Aktion Mensch\nMit freundlicher Unterstützung von KUBiST e.V. und Büro Sabine Voggenreiter \nwww.kunsthauskat18.de
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LOCATION:KUNSTHAUS KAT18\, Kartäuserwall 18\, Köln\, 50678
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SUMMARY:Christian Eisenberger at MARTINETZ
DESCRIPTION:Wir freuen uns sehr\, mit „Status Substantiv“ die zweite Soloausstellung von Christian Eisenberger bei MARTINETZ ankündigen zu dürfen. \nZustände\, bestimmungslos an dem Ort\, ich nenne ihn Atelier\, ein Rausch an Dingen\, gefüllt mit Taten von verschiedenen Zeiten\, grenzüberschreitende Schnittstellen. Zuerst einmal einen Kaffee\, dann eine Zigarette\, dann ein Beschaungsrundgang durch das Atelier\, nach dem Rechten sehen\, Übersicht behalten\, Details beachten\, abschauen was an Resten des Vortags übrig blieb\, dann Werkzeuge für den Tag auswählen\, im Falle des Malens besteht dies mit öffnen der Farbdosen\, dann zum Produzieren beginnen\, denn das Orakel will befragt und gefüttert werden\, die Pandora Kiste wurde schon vor längerem einmal geöffnet\, planlos\, Zufall\, Abfall\, Befall\, Verfall\,…keine Vision\, kein Konzept\, keine Idee\, nur eine Tat folgt der nächsten\, Tatort. Einfachste Missverständnisse ohne kritische Auseinandersetzung\, alles Handlungen\, Behandlungen\, selbstbezügliche Problemsicherung\, den Raum unter Kontrolle bringen\, fragiles Konstruieren\, um Spannung vorzutäuschen\, Oberflächenbehandlung\, plastische Eingriffe\, Äther. Ich frag mich was hat das mit mir zu tun\, das Atelier sowohl auch die Außenwelt\, ich und der Rest\, Arrest\, Idealzustand (!!?!) im Fluss\, titelbefreites Netzwerkholz\, Vogerlsalat essfertig\, getriebene Handlungen gehen einher mit besitzlosen Unterständen\, die Falle fällt sich selbst\, zutreffende Verfehlung garantiert\, unverbindliche Fixierungen lauern ihrer Trocknung entgegen\, eigenschaftslose Lockstoffe\, Fotosynthese. Ich habe heute die graue Muse am Regenbogen gefressen\, Disziplin\, Wiederholung\, Masse\, Ergebnisse ohne Forderungen. \nChristian Eisenberger \nWe are pleased to announce the second solo-exhibition by Christian Eisenberger at MARTINETZ\, entitled „Status Substantiv“. \nConditions\, purposelessness in the place i call my studio\, a frenzy of objects\, filled with actions from different times\, trans-boundary interfaces. To start\, a coffee\, then a cigarette\, followed by a contemplative walk through the studio. After ensuring all is in order\, maintain an overview\, consider the details\, take a look at what remains from the previous day. Then its time to choose the tools for the day ahead\, in the case of painting\, that means opening the paint cans\, then production begins\, for the oracle must be consulted and fed. Pandora’s box has long since been opened\, aimless\, chance\, waste\, attack\, decay… no vision\, no concept\, no idea\, just one action following the next\, the scene of the crime. simple misunderstandings without analysis\, its all actions and approaches\, self related safeguarding of problems\, bringing the space under control\, fragile constructing to stimulate tension\, surface treatment\, sculptural interventions\, ether. I ask myself\, what does it have to do with me\, the studio as much as the outside world? Me and the rest\, arrest\, ideal condition (!!?!) in flux\, title-less netzwerkholz\, lamb’s lettuce ready to eat\, impelled actions go hand in hand with dispossessed shelters\, the trap traps itself\, appropriate error is guaranteed\, non-binding fixings lie in wait against their own drying\, featureless attractant\, photosynthesis. Today I ate the grey muse on the rainbow\, discipline\, repetition\, mass\, results without demand. \nChristian Eisenberger
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LOCATION:MARTINETZ\, Moltkestraße 81. \, Köln\, 50674
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SUMMARY:Thomas Brummett. Of Earth\, Heaven and Light
DESCRIPTION:Die Galerie Karsten Greve freut sich\, neue Arbeiten von Thomas Brummett (*1955) zu präsentieren\, die zwischen 2013 und 2016 entstanden sind. Das eindrucksvolle Werk des US-amerikanischen Fotografen besticht durch eine malerische\, atmosphärische Wirkung\, die in einem aufwendigen technischen Verfahren erzeugt wird. Ausgehend von der isolierten Beobachtung eines natürlichen Gegenstandes hält Brummett neben Pflanzen und Tieren auch flüchtige Erscheinungen wie ein Staubkorn\, oder Schimmelpartikel fest. In einem zweiten Schritt durchläuft das auf einem Schwarz-Weiß-Film festgehaltene Motiv einen Wandel\, indem Brummett den Silbergelatineabzug manipuliert. „Ich stelle zunächst einen schwarzen Abzug des Bildes her und erwecke ihn dann durch Bleichen\, Bürsten und den neuerlichen Entwicklungspro-zess zum Leben. Jedes Bild ist einzigartig weil der Vorgang an sich vom Zufall bestimmt wird. Das Bleichen greift das Metall im Papier an und frisst es buchstäblich auf.“ (Brummett) Der Darstellungsgegenstand ver-schwindet stellenweise\, um von einer weichen Sepia-Tonigkeit umspült wieder in Erscheinung zu treten. Das Original\, mit Spuren des Entwicklungsprozesses selbst versehen\, wird eingescannt\, vergrößert und erlangt anschließend als Pigmentdruck seine endgültige Form. Durch die extreme\, übernatürliche Nahansicht erhält das Motiv eine unwirkliche Ausstrahlung\, eine Aura des Absoluten.  \nWie die Wissenschaft und die Religion bzw. Philosophie\, deren Erkenntnisse sich Brummett zu Eigen macht\, begibt er sich auf die Erforschung des Ursprungs des Lebens. Durch die gezielt eingesetzte Ästhetik\, die Erscheinungsformen der Vergangenheit evoziert\, werden seine Werke zu Zeugnissen einer zeitlosen\, ewigen Sinnsuche.  \nDabei wendet sich Brummett auch ungegenständlichen Phänomenen zu\, wie den sog. „Zerstreuungskreisen“\, ein optischer\, von der Linse erzeugter Effekt (Light Projections). Nach Brummett ist „das Licht Teil der natürlichen Welt\, es bildet die Grundlage allen Lebens und der Energie. Ich habe hier meine Aufmerksamkeit nicht von der Natur abgewendet\, sondern sie vielmehr auf ihre Essenz gerichtet. Ich habe die Natur auf ihre reinste Form reduziert – Licht“.  \nIn seinen Serien Infinities und Light Projections lässt sich die Auflösung des Gegenstandes in die Abstraktion bei gleichzeitiger Sichtbarmachung fotomechanischer Prozesse nachvollziehen. Staubpartikel und Schimmelsporen – für das bloße Auge kaum sichtbar- erlangen mittels Zoom und künstlicher Lichtsituation eine kosmi-sche Dimension\, erscheinen wie Galaxien und Nebelwirbel im Weltall. Mikro- und Makrokosmos fallen so zu-sammen\, werden eins.  \nBrummett scheint die Unendlichkeit einfangen zu wollen\, die sich zwischen der kleinsten und größten Einheit erstreckt. Unweigerlich erinnert dieser ganzheitliche\, das ganze Universum beschreibende Ansatz an die Reise von Charles und Ray Eames in ihrem Film Zehn Hoch (1977) und die gewonnene Erkenntnis\, das „letztendlich alles miteinander verbunden ist.“ (C. Eames) \nÖffnungszeiten der Galerie:\nDi – Fr 10 – 18.30\nSa       10 – 18.00
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LOCATION:Galerie Karsten Greve\, Drususgasse 1-5\, Köln\, 50667
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SUMMARY:´Untitled #3` Bill Adams\, Claus Böhmler\, Jesuis Crystiano\, Joe Neave
DESCRIPTION:Bill Adams\, Claus Böhmler\, Jesuis Crystiano\, Joe Neave \n´Untitled #3` \nOpening\nJanuary 20\, 2017\, 6-9pm \nExhibition\nJanuary 21 – March 4\, 2017 \nWarhus Rittershaus\nAn der Schanz 1a\n50735 Cologne\nwww.warhusrittershaus.de \nSupported by Gaffel Kölsch \n…………………………………….. \nAs of today\, no one has ever claimed that the death of drawing was here.\nThe drawing has long enjoyed an excellent reputation. In the opinion of some\, it was not born as a hardliner of art history\, but certainly since the times of Leonardo da Vinci\, if not before\, it has been highly esteemed and may do almost anything it pleases. Imagine\, if you will\, a revival of the disegno colore debate: today\, drawing would be the clear winner of such a contest\, more than ever. Drawing is highly popular. It fulfills needs because it is direct\, genuine and ‚true‘. Drawing is the most liberal and free of all genres\, even if it has only been considered as a seperate entity in the theory of art since the modern age. In the Renaissance it was considered the origin\, the source\, the mother and the father of painting\, sculpture and architecture. Not for nothing were these three titans of artistic genres called the „arti del disegno“ („the arts of drawing“). Right up until the advent of the modern period\, the drawing served as the base of the ‚actual‘ work of art\, and hovered in the atmosphere of the practical result as it’s „transcendental principle“.(1) It was only in the modern age that the drawing became established as an unconditional and self-sufficient purpose in itself. Drawing therefore was and is always present\, it is exempt from the progress of time and not subject to fashions. It is always justified\, does not have to assert itself and does not constantly reinvent itself. It’s initial rawness makes it even more seductive\, in line with sentimental desires. Only paper and pen are necesseary to the genius\, the talented hand can show it’s virtuosity in a streak on the white. It is in this romaticised form in which drawing is usually consumed by the viewer: as the genius\, magical trace through which we feel close to the draftsman\, as if he had just ‚finished‘.\nHowever\, the real achievement of drawing is the mark of the figure of thought as the actualized idea! With infantile ease\, drawing can formulate any kind of criticism\, theory\, humor\, hypocrisy\, and absurdity so clearly\, all without necessarily making a commitment or even actually submitting to form. With radical frankness\, drawing speaks a direct language\, which constructs nonchalantly invented\, reinterpreted\, and paraphrased worlds. The drawing communicates virtually without any restraint\, as if the drawn interpretation of what is seen and / or imagined were completely self-evident. It is therefore hardly surprising that drawing has always played such a fundamental role in times of artistic departure\, such as can be seen in the examples of Paul Klee\, Lee Lozano or Robert Crumb. Or to express it in the words of Vincent Van Gogh: „What does drawing mean? How does one start? It is nothing more than to pave the way through an invisible steel wall.“(2)\nWith this in mind\, we are looking forward to the latest results of perforated steel walls by Bill Adams\, Claus Böhmler\, Jesuis Crystiano and Joe Neave. \nBis jetzt kam noch keiner auf die Idee\, den Tod der Zeichnung zu behaupten. Die Zeichnung genießt schon lange und andauernd einen ausgezeichneten Ruf. Für manch einen ist sie gar nicht erst als Hardliner der Kunstgeschichte geboren worden\, aber spätestens seit Leonardo da Vinci wird sie hoch gelobt und darf nahezu alles. Man denke sich nur ein Revival der disegno colore Debatte aus: die Zeichnung ginge heute viel eindeutiger als Sieger hervor. Die Zeichnung erfreut sich großer Beliebtheit. Sie erfüllt Bedürfnisse\, denn sie ist direkt\, echt und ’wahr’. Die Zeichnung ist die Freizügigste und Freieste unter den Gattungen\, auch wenn sie in der Kunsttheorie genau genommen erst seit der Moderne eine eigene Gattung besetzt. In der Renaissance galt sie als Ursprung\, Quelle\, Mutter und Vater von Malerei\, Skulptur und Architektur\, nicht zuletzt trugen die drei Gattungsheroen lange den Titel „arti del disegno“ („Künste der Zeichnung“). Bis in die Vormoderne lag die Zeichnung dem ’eigentlichen’ Kunstwerk zugrunde und schwirrte als „Transzendentales Prinzip“(1) über dem praktischen Resultat. Erst im Vollzug der Moderne etablierte sich die Zeichnung als bedingungslose angewandte Autarkie. Die Zeichnung war und ist also immer präsent\, sie ist regelrecht ’aus der Zeit gefallen’ und unterliegt keinen Moden. Sie ist unentwegt daseinsberechtigt\, muss sich nicht behaupten und nicht ständig neu erfinden. Eine anfängliche Rohheit macht sie im Zuge sentimentaler Sehnsüchte stets verführerisch. Lediglich ein Blatt Papier und einen Stift benötigt der Genius und schon kann die begabte Hand über das Weiße streifen\, um Virtuosität sichtbar zu machen. Derart verklärt wird die Zeichnung meist auch konsumiert: als geniale\, magische Spur\, durch die man sich dem Zeichner nah fühlt\, als hätte er sie gerade eben noch ’vollendet’.\nDie Errungenschaft der Zeichnung ist aber doch die gezeichnete Figur des Denkens als bildgewordene Idee! Mit infantiler Leichtigkeit kann die Zeichnung jede Art von Kritik\, Theorie\, Humor\, Hirngespinsten und Absurdem derart pointiert formulieren\, ohne sich unbedingt formal festzulegen und ernsthaft zu unterwerfen. Mit radikaler Offenheit spricht sie eine unmittelbare Sprache\, die nonchalant erfundene\, umgedeutete und paraphrasierte Welten konstruiert. Als ob die gezeichnete Interpretation von Gesehenem und/oder Imaginiertem völlig selbstverständlich ist\, kommuniziert die Zeichnung geradezu hemmungslos. So ist es kaum verwunderlich\, dass sie in Zeiten künstlerischen Aufbruchs stets eine fundamentale Rolle gespielt hat\, man denke zum Beispiel an Paul Klee\, Lee Lozano oder Robert Crumb. Oder um es mit den Worten Vincent Van Goghs auszudrücken: „Was heißt zeichnen? Wie kommt man dazu? Es ist nichts anderes\, als sich den Weg durch eine unsichtbare Stahlwand zu bahnen.“(2)\nIn diesem Sinne freuen wir uns auf aktuelle Resultate durchbrochener Stahlwände von Bill Adams\, Claus Böhmler\, Jesuis Crystiano und Joe Neave. \nInci Yilmaz\, January 2017 \n(1) Friedrich Teja Bach\, Wolfram Pichler (Hrsg.)\, Öffnungen. Zur Theorie und Geschichte der Zeichnung\, München 2009\, S.16.\n(2) Antonin Artaud zitiert aus einem Brief von Vincent Van Gogh in: Antonin Artaud\, Œuvres complètes\, Bd. 30\, S. 40\, zitiert aus: Jaques Derrida\, Aufzeichnungen eines Blinden\, München 2008\, S. 49 (Anmerkungen).
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SUMMARY:Andreas Nann | Off Limits? | @ DD55 Gallery
DESCRIPTION:Ausstellungsdauer: 21.01.2017 – 05.03.2017 \nDer Kölner Maler und Bildhauer Andreas Nann thematisiert in seiner neusten Serie von Collagen auf Kiefernholzfurnier das direkte Lebens- und Wirkungsumfeld von Diktatoren des 20. Jahrhunderts. Vordergründig werden Ansichten von Gärten\, Gebäuden und Innenräumen in eine geometrische Bildkomposition integriert\, die aus farbintensiven ausgeschnittenen Tonpapieren besteht.\nDie Thematik der Diktatur findet sich zudem auch bei zwei Gemälden der aktuellen Ausstellung wieder: Das Bild „Billardtisch“ stellt – verfremdet – den Billardtisch in Ceaușescus Residenz dar\, während beim Gemälde „Einrichtungsfragen des Diktators 1974“ allgemein die neobarocke Einrichtung der Häuser afrikanischer Diktatoren der 70er Jahre behandelt wird.\nEinen weiteren Themenschwerpunkt innerhalb Collagen-Serie bilden die Porträts von Stars der aktuellen internationalen Musikszene. Unter den ausgestellten Arbeiten befinden sich u.a. zwei Collagen\, welche den Sänger und Gitarristen der 2003/2004 gegründeten englischen Indie-Rock-Band Babyshambles\, Peter Doherty\, abbilden\, der insbesondere durch seine zeitweise Liaison mit dem englischen Topmodel Kate Moss\, breite internationale Bekanntheit erlangte.
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LOCATION:DD 55 Gallery\, Mevissenstr. 16/03\, Köln\, 50668
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SUMMARY:Ingrid Wiener – Gobelins und Traumbilder
DESCRIPTION:Ausstellungseröffnung: Donnerstag\, 26.01.2017\, 20 Uhr.\nÖffnungszeiten: Do/Fr\, 16–19 Uhr; Sa\, 14–18 Uhr. \nIngrid Wieners künstlerisches Schaffen reicht von Gobelins über Fotografien\, Aquarelle\, Zeichnungen\, Texte bis hin zu Koch- und Gesangsperformances\, Schallplatten und Filmen (u.a. mit VALIE EXPORT und Oswald Wiener). Alltägliche Beobachtungen von Orten und Menschen sowie ihrer selbst prägen ihre Arbeiten\, die immer einen unmittelbaren Moment in sich tragen\, oft aber auch – insbesondere bei den Gobelins – von dem Schaffensprozess selbst zeugen. Schwerpunkt der Ausstellung in Glasmoog sind Wieners Aquarelle\, die seit 1995 entstehen und in denen sie sich mit Vorstellungsbildern im Traum beschäftigt: „Meine Traum-Aquarelle sind das Resultat von Versuchen\, verschiedene im Traum erlebte\, aber nicht erfasste Stimmungen oder Körperempfindungen durch bildliche Darstellung zu artikulieren. Dabei stelle ich in Rechnung\, dass die Natur der als visuell supponierten Komponenten des Träumens umstritten ist.“ Sowie eine Auswahl von Gobelins\, zu denen Wiener schreibt: „Zwei Arten von Kindheitserlebnissen ergänzen einander zu der Grundstimmung meiner Webarbeit: Frottagen und Röhrensysteme. Die Frottage bringt mit der Wiederholung immer der gleichen einfachen Bewegung die verschiedensten Gestalten hervor.  Starre Geflechte aus Leitungen (Kabel\, Schienen …) hingegen lenken Wirkungen an einander vorbei. In beiden Phänomenen kommt es auf die Bewegung des Jetzt an – « Le mouvement entre deux repos est l’image du présent entre le passé et l’avenir. Le tisserand qui fait sa toile fait toujours ce qui n’est pas. » (Rivarol). \nVon meiner jeweiligen Umgebung hängt es ab\, welcher Art die Gestalten und die Wirkungen jeweils sind\, die meine Arbeit anleiten. In der Mitte der Zivilisation ist das Wahrnehmen und Zustandekommen selbst weit wichtiger als das Wahrgenommene und Zustandekommende; an ihrem Rand ist es umgekehrt.“ \nIngrid Wiener (Studium Textildesign an der HTL\, Wien) wirkte mit bei Aufführungen der Wiener Gruppe und in Experimentalfilmen (1958–1962)\, war Mitinhaberin und Chefköchin der Künstlerlokale Matala\, Exil\, Ax Bax in Westberlin (1971–1984) und eröffnete 1986  zusammen mit Oswald Wiener das Restaurant Claims Café in Dawson City\, Kanada. Zwischen 1974 und 1997 entstanden in künstlerischer Zusammenarbeit mit Dieter Roth komplexe Gesamtkunstwerke mit jeweils einem zentralen gewebten Wandteppich.
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LOCATION:GLASMOOG – Raum für Kunst & Diskurs / Kunsthochschule für Medien Köln\, Filzengraben 2a\, Köln\, 50676
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DESCRIPTION:Die Metaphorik des Schweins nimmt in unserer Sprache und unseren Bildern eine höchst ambivalente und immer polarisierende Bedeutung ein. Schweine gelten einerseits als unrein\, ihr Verzehr wird von zwei Weltreligionen verboten und die Bezeichnung als „dummes Schwein“ gilt als strafrechtlich relevante Beleidigung. Andererseits symbolisiert das Schwein auch das Glück in Form von materiellen Wohlstand\, Gemütlichkeit\, sowie dionysischer Ausuferung und neben den Primaten sind Schweine die intelligentesten Säugetiere. Somit spiegelt sich in unserer Verbildlichung des Schweins auch immer eine Art von Menschenbild\, welches uns in seiner tierischen Natur unangenehm nahe steht und ständig zwischen Selbstekel und Überheblichkeit oszilliert. Nicht ohne Grund sind es in George Orwell´s Klassiker „Animal Farm“\, gerade die Schweine welche die utopische und kollektiven Träume der Tiergemeinschaft dadurch verraten\, indem sie am Ende zum Menschen werden. Für Dumb Pigs Smart Pigs werden sich Behrang Karimi und Paul Wiersbinski gemeinsam mit der Bedeutung des Schweins auseinandersetzen und im Spannungsverhältnis von Spiel\, Spektakel und Sauerei eine Ausstellung „für Schweine von Menschen“ erarbeiten\, in welchem die Tiere dank technischer Erneuerung und der Rückkehr zu traditionellen Produktionsmethoden unabhängig von Werten wie Moral\, Erfolg und Geld miteinander leben können. \nThe metaphors of the pig portray a rather ambivalent meaning in our language and images. On the one hand\, pigs are considered impure\, their consumption is prohibited by two world religions and calling somebody a “dumb pig“ is a criminal offense. On the other hand pigs symbolize also luck in forms of material prosperity and comfort\, as well as the dionysic proliferation. Also\, next to the primates\, pigs are the most intelligent mammals. Therefore pigs mirror in their visualization always a conception of mankind\, which is awkwardly close to our animal nature and permanently oscillates between self-disgust and hubris. Not for no reason pigs betray the utopian and collective dreams of the animal community in George Orwell´s classic “Animal Farm“ by becoming humans in the end. For Dumb Pigs Smart Pigs Behrang Karimi and Paul Wiersbinski will together expose the meaning of the pig within the charged relationship of playing\, spectacle and messiness. The exhibition will create a scenario made “for pigs by humans”\, in which the animals can return to traditional methods of production thanks to technological advancements and live together independently – free from categories of morals\, success or money.
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LOCATION:PART 1\, Pantaleonsmühlengasse 38–40\, Köln\, 50676
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SUMMARY:MARIA ZERRES
DESCRIPTION:Die von Maria Zerres entworfene Simultaneität von Ebenen und malerischen Ereignissen\, ungenügenden Proportionen und verschiedenen Ansichten in einem einzigen Bild und der sichere\, furchtlose Umgang mit Farbe reflektieren das Phänomen der Gleichzeitigkeit von Ebenen und ihrer direkten Verfüg-barkeit in unserer aktuellen Zeit. Abstrakt und gleichzeitig figurativ und extrem farbig. Aufeinander und Nebeneinander. Jederzeit. Anything goes\, at the same time\, anytime.\nZerres interpretiert den Aspekt der Simultaneität der perspektivischen Ebenen für sich vollkommen neu\, indem sie auf dessen Präzision verzichtet. Sehr locker mixt sie ihren eigenen Cocktail aus ungestümem Schaffensdrang und klarer Bildanalyse. Als Konsequenz daraus verschmilzt die Figur immer mehr zur Form und parallel dazu die Form zur Figur. Es ist nicht wichtig\, WAS dargestellt ist\, sondern nur noch WIE. Bäume\, Blumen\, Tiere\, lesende Frauen\, Skifahrer ordnen sich dem formalen Ringen unter\, das Maria Zerres bis ins Letzte herausfordert.\nManchmal benutzt Zerres auch nur die Linie\, um die Figur von dem abstrakten Form-Farbfeld abzusetzen. Gleichzeitig verweben sich aber die Ebenen so\, als ob sich vier verschiedene Bilder übereinanderlegen. Das Forschen nach der Erweiterung der Form übertrumpft sich\, wenn sie ab den 2000er Jahren das Element der Zeichnung kongenial in den malerischen Raum des Bildes integriert. Die Zeichnung setzt sich nicht nur durch den Kohlestrich ab\, sondern durch eine konsequente Abgrenzung und Ausgrenzung vom Malgrund.\nA.R. Penck merkte bei einem Atelierbesuch von Maria Zerres Anfang der 90er Jahre an: „Hier ist alles richtig“ und „Der leere Raum kann bestehen\, ohne eine Lücke darzustellen; er ist dem ausgefüllten Raum ebenbürtig. Das führt zur Dynamik.“ Und -„Schwarz und Weiß werden als Farbe behandelt. Das ist neu.“ Wenngleich es zunächst schwierig erscheint\, die FormFarbFigur als essentiellen Bestandteil eines Zeitnervs zu betrachten\, der sich dem kommentierenden Moment entzieht\, ist diese Erkenntnis aus der Evolution der Malerei heraus umso zwingender und führt geradewegs zum Geheimnis der Kunst. \nEnglish:  The simultaneity of planes and events in paint that characterises Maria Zerres’s compositions\, the lack of proportion\, her use of different views in a single picture and the confident\, undaunted handling of paint and colour are reflecting the phenomenon of simultaneity of planes and their immediate availability that typify our current and incongruent times The abstract and the figurative appear as part of the same canvas\, along with high pitches of colour\, painted one upon the other and adjacent to each other in the composition of the painting. At any one time. Anything goes\, at the same time\, anytime!\nZerres interprets this aspect of the simultaneity of perspectival levels in her own entirely new way: by renouncing its precision. She very casually mixes her own cocktail of an uninhibited drive to create and a lucid visual analysis. As a result\, the figure melts more and more into a form and – parallel to this – the form into a figure. It is not important what is depicted but only how. Trees\, flowers\, animals\, women reading and skiers subordinate themselves to the formal struggle that pushes Zerres to her utmost limits.\nOccasionally Zerres will take to line alone as a means of distinguishing a figure from an abstract form-and-colour field. At the same time\, these various planes will be so enmeshed reciprocally that one has the impression of four different paintings overlaid one on the other. Later\, from the 2000s onwards\, the artist’s quest for extending form advanced itself when she so fittingly integrated the element of drawing into the painterly space of her paintings. Her drawing marks out its own space not only as a charcoal line\, but also by its consistent setting off against and excluding of the picture ground.
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LOCATION:Galerie Brigitte Schenk\, Albertusstrasse 26\, Köln\, 50667
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SUMMARY:Arne Schmitt / Nico Joana Weber: Alleinanspruch
DESCRIPTION:He looked at a tree. To be split and made into rafters.\nHe looked at a streak of rust on the stone and thought of iron ore in the ground.\nTo be melted and to emerge as girders against the sky.\nThese rocks\, he thought\, are here for me; waiting for the drill\, the dynamite and my voice;\nwaiting to be split\, ripped\, pounded\, reborn; waiting for the shape my hands will give them.\n(Ayn Rand\, The Fountainhead\, 1943) \nDer Blick des Architekten auf die Welt: ein Rohstofflager\, ein zu eroberndes Terrain\, ein Sockel für seine Schöpfung. In Ayn Rands Roman „The Fountainhead“ ist der Held Howard Roark nicht nur eine Idealfigur des modernen Architekten\, dessen Bauten sich keinerlei Tradition und Gemeinschaft verpflichtet fühlen; zugleich ist er radikaler Individualist\, der aus sich selbst schöpft und autonom agiert. Diese zugespitzte Form des total emanzipierten Subjekts – ein Phantasma des entfesselten Kapitalismus\, wie Rand ihn stets propagierte – hat allerdings einen Preis: jeder ist auf sich gestellt. Dieser Widerspruch des Ungebundenseins bildet den Kern der gemeinsam konzipierten Ausstellung „Alleinanspruch“ von Arne Schmitt und Nico Joana Weber. Schmitt beschäftigt sich in fotografischen Serien und dem Film „Mit weniger mehr schaffen“ von 2016 mit der praktischen Seite der Moderne. Ausgehend von Architekt Ernst Neuferts „Bauentwurfslehre“ und dessen Bauten in Darmstadt (Ledigenheim\, 1952-55) analysiert er die Folgen von Rationalisierung und Normierung für den Einzelnen. Nico Joana Weber widmet sich in ihrer Rauminstallation mit der neuen 3-Kanal Videoprojektion „Land of Enchantment“ einer Gegend\, die der menschlichen Besiedlung durch harte geografische und klimatische Bedingungen trotzt: Im amerikanischen New Mexico liegen im Tularosa Basin fünf Orte\, die auf geografisch engem Raum und durch extreme Kontraste wie im Zeitraffer die Geschichte der Menschheit zusammenfassen. Das Erleben von Landschaft vollzieht sich hier in gefühlter Einsamkeit: der Mensch ist in ihr auf sich zurückgeworfen und stößt an die Grenzen dessen\, was dauerhaft gestaltet werden kann.
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LOCATION:Temporary Gallery. Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Mauritiuswall 35\, Köln\, 50676
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SUMMARY:Eloïse Bonneviot / Anne de Boer: Respawn
DESCRIPTION:Inmitten der tumultartigen Anfänge unserer Erdgeschichte hat es aufkeimendes Leben schwer. In den dramatischen Zeiten strebt jedes Pflanzen- und Tierreich nach Langlebigkeit und Balance mit seinen Nachbarn. So auch das Reich der Pilze. Im Kampf ums Überleben passt es sich den ständig wechselnden klimatischen und ökologischen Bedingungen an\, ist zu radikalen Entscheidungen gezwungen und inneren Spannungen ausgeliefert. Von Bürgerkriegen\, großen Völkerwanderungen bis hin zu symbiotischen Beziehungen zwischen den Reichen macht sich der Pilz auf den Weg\, der ihn an die Spitze des Ökosystems führen wird. „The Mycological Twist“ zeigt: „Respawn“\, eine dystopische und melodramatische Sci-Fi-Genesis von und für Pilze.
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SUMMARY:FOTORAUM KÖLN präsentiert DIE MATERIE DER WELT | Fotografie (Francesca Magistro)\, Video (Geremia Carrara) und Sound | Uraufführung mit und über das MenschenSinfonieOrchester
DESCRIPTION:FOTORAUM KÖLN präsentiert\nDIE MATERIE DER WELT | Fotografie (Francesca Magistro)\, Video (Geremia Carrara) und Sound\nUraufführung mit und über das MenschenSinfonieOrchester \n05. Februar – 19. März 2017\nKunsträume der Michael Horbach Stiftung\nWormser Str. 23\, 50677 Köln \nEröffnung: Sonntag\, 05. Februar\, 11 – 14 Uhr\,\nUraufführung ab 12 Uhr \nÖffnungszeiten: Mi + Fr 15:30 – 18:30 Uhr\, Sonntags 11 – 14 Uhr \nSeit über zehn Jahren beweist das MenschenSinfonieOrchester (MSO) aus Köln das\, woran heute so viele in unserer Gesellschaft zweifeln. Menschen unterschiedlichster kultureller und sozialer Herkunft arbeiten auf Augenhöhe und mit großem Erfolg gemeinsam an einem Projekt.\nDie Heterogenität der Musiker charakterisiert das Schaffen des MSO\, das seit 2001 deutschlandweit auftritt und das Publikum mit seinen Darbietungen begeistert.\nDer in Köln lebende Saxophonist und Jazzmusiker Alessandro Palmitessa lenkt die Synergien der Orchesterproben und hält die Fäden als Orchesterleiter in der Hand. Das MSO „ist wohl eines der ungewöhnlichsten Symphonieorchester Deutschlands“ (WDR).\n17 Musiker\, aufgeteilt auf Perkussion\, Bass- Gruppe\, Klavier\, Blasinstrumente und Gesang\, gestalten mit Verve ihren typischen Orchesterklang. \nIn DIE MATERIE DER WELT ist das MSO Inspirationsquelle\, Sujet und Akteur zugleich. Fasziniert von der Kraft der Synergie sowie der Ambivalenz der kulturellen und sozialen Unterschiede der Orchestermitglieder\, tauchten die Fotografin Francesca Magistro und der Filmemacher Geremia Carrara bei den Proben in die Welt des Orchesters und der einzelnen Mitglieder ein. Behutsam beobachtend und erforschend sind so poetische Fragmente dieses einzigartigen Konglomerats ohne Zuschreibungen und Wertungen entstanden.\nIn ihrer Installation aus großformatigen Fotografien und Videosequenzen lassen die beiden Künstler bewusst Lücken\, die von den Musikern des MSO geschlossen werden.\nZur Ausstellung in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung wird das MenschenSinfonieOrchester unter der Leitung von Alessandro Palmitessa eigene Werke uraufführen.\nDie Künstler Francesca Magistro und Geremia Carrara werden anwesend sein.
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LOCATION:Kunsträume der Michael Horbach Stiftung\, Wormserstr. 23\, Köln\, 50677
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SUMMARY:ELISABETH SONNECK  plusminus weißgraublauviolett - Farb-Installation und neue Bilder
DESCRIPTION:Farbe erscheint in Elisabeth Sonneck Bildern und Installationen als vieltoniges Spektrum aus teils minimal differenzierten\, teils konträren Farbwerten. Der Farbauftrag ist mittels langsam freihand gezogener Pinselbahnen direkt an die physische Reichweite der Künstlerin gebunden. Die körperlichen Bedingungen des Malaktes werden sichtbar\, ebenso der zeitliche Faktor in den rückläufigen Stopp-Stellen der Pinselzüge\, die den von Moment zu Moment sich entwickelnden Prozess der Farbfindung zeigen. Entwicklung – im wörtlichen Sinne – und Veränderbarkeit bestimmen auch die Farbe-Installationen Sonnecks\, die aus meterlangen\, 110 cm breiten und fabrikseits gerollten\, einseitig bemalten Papierbahnen bestehen. Mit deren Materialspannung balanciert sie liegende\, hängende\, freistehende oder auch Wand\, Boden und Decke verbindende\, oft spiralförmige\, dynamische Formationen aus. Diese temporären Arbeiten werden präzise auf die charakteristischen Gegebenheiten des jeweiligen Raumes bezogen: das Material von Sonnecks Farb-Installationen ermöglicht Wiederverwendung in Metamorphosen. Malerei gewinnt dabei einen skulpturalen Charakter\, der nicht der Festigkeit der klassischen Skulptur verhaftet ist\, sondern vielmehr auf eine farbräumliche Gesamtsituation zielt. Der Betrachter ist „im Bild“ und zugleich dessen Urheber\, da seine Ansichten unmittelbar mit dem individuellen Standort und Blickrichtung verknüpft sind. Diese farbräumlichen Erfahrungen und Aktionen des manuellen Balancieren finden Ihr Echo in den mehrteiligen Kleinformaten Papierarbeiten der Serie „clipage (variabel)“. Das Prinzip der Collage wird hierbei geöffnet: die einzelnen\, ungeklärten Bestandteile sind jeweils durch einen Clip fixiert\, zugleich an ihrem Schwerpunkt balanciert und aufgehängt. Gesten des partiellen Ummanteln geben auch hier den Arbeiten eine bisweilen zarte räumliche Ausdehnung\, das in differenzierten Varianten mitspielende Papierweiß verbindet sie mit dem Weißgrund der Wand.
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LOCATION:Galerie Carla Reul GmbH\, Dürenstraße 9\, Bonn\, 53173
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SUMMARY:Mary Bauermeister | Christian Jendreiko: PLI SCORE PLI
DESCRIPTION:Eröffnung: Sonntag\, 12. Februar\, 11.30 Uhr\, Kunstmuseum Solingen \nSonntag\, 26. März: Bild und Klang als metaphysische Kraft.\nKünstlergespräch M. Bauermeister u. C. Jendreiko | Tagung zum Werk von Mary Bauermeister \nDie Solinger Ausstellung PLI SCORE PLI stellt unbekannte Aspekte des Frühwerks MARY BAUERMEISTERS in den Fokus. Meist wird lediglich die außergewöhnliche Materialvielfalt und bildnerische Experimentierfreude der Künstlerin thematisiert. Graphit\, Farben\, Worte treffen auf Steine\, Treibholz\, sizilianische Bettlacken oder gläserne Linsen. Doch liegt der sinnlichen Erscheinung dieser Werke ein systematischer Entstehungsprozess zugrunde. Die strukturellen Bildfindungen stehen unter dem Einfluss von zeitgenössischer Musik\, seriellen Kompositionen\, Happening\, Fluxus und Postmodern Dance. Mathematisches Kalkül und rationale Prinzipien sind Grundlage der malerischen Kompositionen\, die wie „Scores“ (englisch für Musikpartituren) angelegt sind. \nDie avantgardistischen Notationen von den progressiven Komponisten der frühen 1960er-Jahre bezogen\ngrafische sowie schriftliche Elemente ein\, weswegen Künstlerinnen wie Mary Bauermeister durch ihr bildnerisches auch das musikalische Denken der Zeit veränderten. Das Werk Mary Bauermeisters wird in einen Dialog\nmit Arbeiten des Künstlers CHRISTIAN JENDREIKO gestellt. Damit konfrontiert man Mary Bauermeisters\nFrühwerk mit einer zeitgenössischen künstlerischen Position. Auch Jendreiko ist im Ausland bekannter als\nin Deutschland\, auch seine Kunst verwendet serielle Prinzipien und kann intermedial genannt werden. In sogenannten Bewegungssituationen entfalten sich Klänge nicht im Zuge der konventionellen Organisation auf ein Endprodukt Musik oder Musikstück hin\, sondern als Begleiterscheinung einer durch den Künstler initiierten Gestik am Instrument: „Jeder Laut im Raum ist die Folge einer körperlichen Bewegung.“
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LOCATION:Kunstmuseum Solingen\, Wuppertaler Str. 160\, Solingen\, 42653 
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SUMMARY:029_Schwarm | Christine Camenisch + Johannes Vetsch (Basel) | Exhibition
DESCRIPTION:Die Videoinstallationen von Christine Camenisch und Johannes Vetsch thematisieren die grundle- genden Merkmale des Mediums Video und seiner Präsentation\, nämlich die Möglichkeit\, Bilder\, also bewegtes Licht\, in den Raum zu projizieren. In Ihren meist ortsspezifischen\, auf den jeweiligen Raum bezogenen Arbeiten\, schafft das bewegte Videolicht einen neuen Raum\, ja sogar eine neue (Licht-)Architektur\, die den Raum und damit dessen Erfahrbarkeit grundlegend verändert und in Frage stellt.\nIhre reduzierte Formensprache erinnert an Werke des abstrakten Films aus den 1920er Jahren\, wie etwa die Filme von Viking Eggeling oder Oskar Fischinger\, die mit Licht in Bewegung arbeiten. Eine Verbindung lässt sich ebenfalls ziehen zu den späteren Werken von Anthony McCall\, der in seinen Solid Light Sculptures bewegtes Licht als bildhauerisches Element für Skulpturen im Raum benutzt.\nDie aus einfachen Gitterrastern bestehenden Computeranimationen bewegen sich über die weißen Wände. In den Mehrka- nalinstallationen werden die Animationen mit mehreren Projektoren aneinander gelegt und so auf den Raum hin angepasst. Für den Betrachter entstehen dadurch physisch empfundene Eindrücke\, das Gefühl des Fahrens und der Instabilität.\nNeben den abstrakten Videoprojektionen setzten sich die zwei Künstler immer auch mit Videoloops auseinander\, die gegen- ständlicher und narrativer sind. Wie bei den Computeranimationen verändern die raumbezogenen Projektionen\, je nach Standort des Betrachters\, die Rezeption der verschiedenen Bewegungen.\nDie Installationen lösen sich von der konventionellen Betrachtungssituation von Film oder Video: die bewegten Bilder er- strecken sich über die architektonischen Gegebenheiten\, ohne Rücksicht auf Bildverlust\, und laden den Betrachter ein\, sich im Raum zu bewegen. Sie „beleben“ die Räume und Oberflächen auf die projiziert wird\, mit Bildern und positionieren den Betrachter zwischen dem realen Raum und einem von visueller Imagination.\n(Ruth Kissling\, Kunsthalle Basel\, anlässlich der Kunstkreditausstellung\, 2014)\nFür Das Esszimmer konzipierten Camenisch/Vetsch auf die jeweilige räumliche Situation zugeschnit- tene Mehrkanal-Videoinstallationen. Im ersten Ausstellungsraum ist es die Arbeit Schwarm (2016)\, deren farbige Lichtflächen sich kontinuierlich horizontal der Wand entlang verschieben. Die unterschiedlichen Tempi der einzel- nen Laufbänder bewirken eine wechselnde Verzahnung der verschiedenen Farbflächen. Es entstehen\, sich ständig verändernde Wandbilder\, oszillierend zwischen Streifen und kompakten Flächen. Versucht der Betrachter die Farbflächen und Streifen zu verfolgen\, verstärkt sich bei ihm ein Gefühl von Instabilität und des Fahrens. Nur die\, für kurze Momente stehenden Bilder\, lassen dem Betrachter Gelegenheit\, die Installation als Bild zu erfahren\, denn die Unbeweglichkeit des Raumes löst sich sogleich wieder auf.\nIm zweiten Ausstellungsraum spielt eine neue Videoinstallation\, mit der räumlichen Wahrnehmung des Besuchers. Drei Projektionen desselben Videoloops einer Wasseroberfläche verändern sich sowohl durch ihre unterschied- liche Projektion als auch durch die Position des Betrachters im Raum. Der plastische Raumeindruck des Reliefs\, hervorgerufen durch Licht und Schatten\, ändert im bewegten Bild zusätzlich die Materialität des Wassers.
URL:https://pinnwand.artblogcologne.com/pinn/029_schwarm-christine-camenisch-johannes-vetsch-basel-exhibition/
LOCATION:DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+\, Mechenstraße 25\, Bonn - Kessenich\, D - 53129
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SUMMARY:Schwarm | Christine Camenisch + Johannes Vetsch (Basel)
DESCRIPTION:Die Videoinstallationen von Christine Camenisch und Johannes Vetsch thematisieren die grundlegenden Merkmale des Mediums Video und seiner Präsentation\, nämlich die Möglichkeit\, Bilder\, also bewegtes Licht\, in den Raum zu projizieren. In Ihren meist ortsspezifischen\, auf den jeweiligen Raum bezogenen Arbeiten\, schafft das bewegte Videolicht einen neuen Raum\, ja sogar eine neue (Licht-)Architektur\, die den Raum und damit dessen Erfahrbarkeit grundlegend verändert und in Frage stellt.\nIhre reduzierte Formensprache erinnert an Werke des abstrakten Films aus den 1920er Jahren\, wie etwa die Filme von Viking Eggeling oder Oskar Fischinger\, die mit Licht in Bewegung arbeiten. Eine Verbindung lässt sich ebenfalls ziehen zu den späteren Werken von Anthony McCall\, der in seinen Solid Light Sculptures bewegtes Licht als bildhauerisches Element für Skulpturen im Raum benutzt.\nDie aus einfachen Gitterrastern bestehenden Computeranimationen bewegen sich über die weißen Wände. In den Mehrkanalinstallationen werden die Animationen mit mehreren Projektoren aneinander gelegt und so auf den Raum hin angepasst. Für den Betrachter entstehen dadurch physisch empfundene Eindrücke\, das Gefühl des Fahrens und der Instabilität.\nNeben den abstrakten Videoprojektionen setzten sich die zwei Künstler immer auch mit Videoloops auseinander\, die gegenständlicher und narrativer sind. Wie bei den Computeranimationen verändern die raumbezogenen Projektionen\, je nach Standort des Betrachters\, die Rezeption der verschiedenen Bewegungen.\nDie Installationen lösen sich von der konventionellen Betrachtungssituation von Film oder Video: die bewegten Bilder erstrecken sich über die architektonischen Gegebenheiten\, ohne Rücksicht auf Bildverlust\, und laden den Betrachter ein\, sich im Raum zu bewegen. Sie „beleben“ die Räume und Oberflächen auf die projiziert wird\, mit Bildern und positionieren den Betrachter zwischen dem realen Raum und einem von visueller Imagination.\n(Ruth Kissling\, Kunsthalle Basel\, anlässlich der Kunstkreditausstellung\, 2014)\nFür Das Esszimmer konzipierten Camenisch/Vetsch auf die jeweilige räumliche Situation zugeschnittene Mehrkanal-Videoinstallationen. Im ersten Ausstellungsraum ist es die Arbeit Schwarm (2016)\, deren farbige Lichtflächen sich kontinuierlich horizontal der Wand entlang verschieben. Die unterschiedlichen Tempi der einzelnen Laufbänder bewirken eine wechselnde Verzahnung der verschiedenen Farbflächen. Es entstehen\, sich ständig verändernde Wandbilder\, oszillierend zwischen Streifen und kompakten Flächen. Versucht der Betrachter die Farbflächen und Streifen zu verfolgen\, verstärkt sich bei ihm ein Gefühl von Instabilität und des Fahrens. Nur die\, für kurze Momente stehenden Bilder\, lassen dem Betrachter Gelegenheit\, die Installation als Bild zu erfahren\, denn die Unbeweglichkeit des Raumes löst sich sogleich wieder auf.\nIm zweiten Ausstellungsraum spielt eine neue Videoinstallation\, mit der räumlichen Wahrnehmung des Besuchers. Drei Projektionen desselben Videoloops einer Wasseroberfläche verändern sich sowohl durch ihre unterschiedliche Projektion als auch durch die Position des Betrachters im Raum. Der plastische Raumeindruck des Reliefs\, hervorgerufen durch Licht und Schatten\, ändert im bewegten Bild zusätzlich die Materialität des Wassers.
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SUMMARY:VIDEONALE.16-Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen
DESCRIPTION:In der Ausstellung zur 16. Ausgabe der Videonale im Kunstmuseum Bonn (17.2.-2.4.2017; Eröffnung\, 16.2. um 20 Uhr) präsentiert das Festival 43 Videowerke internationaler Künstler*innen\, die von einer internationalen Jury im Rahmen des weltweit ausgeschriebenen Wettbewerbes ausgewählt wurden.  \nDas für die VIDEONALE.16 gewählte Thema PERFORM! greift zentrale formale und inhaltliche Ansätze der Videokunstproduktion auf. So knüpft das Thema an die Anfänge von Video als dokumentarischer Begleiter von künstlerischen Performances an. Zugleich führt es ins Heute\, wo nicht nur der/die Künstler*in\, sondern auch der/die Betrachter*in selbst immer öfter zum/r Performer*in sowohl im Kontext künstlerischer Arbeiten als auch im eigenen lebensweltlichen Umfeld wird.\nDurch unsere ständige Interaktion mit digitalen Endgeräten\, in denen wir unsere Spuren hinterlassen\, der steten Aufforderung zur Selbstpräsentation des Individuums im Netz\, und zur Selbstoptimierung als wirtschaftliches Subjekt\, wird unser Leben – bewusst oder unbewusst – zur Dauerperformance. Unsere Bewegungen und Handlungen werden zu Choreographien im öffentlichen Raum\, die wir nur noch bedingt selbst gestalten können.\nWas ist\, was will und was meint Performance heute: Ideen und Impulse zu dieser Frage geben 43 Arbeiten\, die von der Jury aus über 2.300 Einsendungen aus 84 Ländern ausgewählt wurden.  \nParallel zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn findet darüber hinaus der VIDEONALE.Parcours an verschiedenen Orte in der Stadt Bonn statt (18.2.-12.3.2017\, Eröffnung: 17.2.2017) – in diesem Jahr mit Werken von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Hamburg\, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und des Seminars „urban stage“ von Prof. Mischa Kuball an der Kunsthochschule für Medien Köln. \nAm Eröffnungswochenende (17.-19.2.2017) findet ein umfangreiches Festivalprogramm mit Vorträgen\, Panels\, Performances\, Retrospektive und Party statt.  \nAlle Informationen unter: v16.videonale.org\noder in der VIDEONALE.16 App (im AppStore zum Download)
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LOCATION:Kunstmuseum Bonn\, Friedrich-Ebert-Allee 2\, Bonn\, 53113
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SUMMARY:DOROTHEE JOACHIM color ventures
DESCRIPTION:In ihrer Ausstellung im kjubh Kunstverein legt Dorothee Joachim den Schwerpunkt auf ihre neuen experimentellen Papierarbeiten\, die seit Ende 2014 entstehen.\nWie schon zuvor in ihrer Malerei auf MDF-Platten\, steuert sie auch hier die Bedingungen\, unter denen die Farbe – in diesem Fall Aquarellfarbe – physikalische bzw. hygroskopische Prozesse abbildet.\nWährend die Arbeiten auf Holz auf den ersten Blick wie homogene\, monochrome Flächen erscheinen und die fraktalen Mikrostrukturen erst beim genaueren Betrachten zum Vorschein kommen\, entstehen bei der aktuellen Werkgruppe von Arbeiten auf\, in und durch Papier hindurch ganz neue\, überraschend lebendige „chaotische“ Strukturen und Formen.\nIn ihrer auf die spezielle Raumsituation des kjubh abgestimmten Installation integriert Dorothee Joachim exemplarisch einige ihrer früheren Arbeiten und setzt so die verschiedenen Werkgruppen zueinander in Beziehung. \nDorothee Joachim lebt und arbeitet in Köln; 2012 erhielt sie den Leo Breuer Preis des Landschaftsverbandes Rheinland. www.dorotheejoachim.de\nFinissage: Sonntag\, 19. März 2017\, 16-19 Uhr
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LOCATION:kjubh Kunstverein\, Dasselstr. 75\, Köln\, 50674
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SUMMARY:POSIITIV
DESCRIPTION:Tobias Grewe – Fotografie und Video\nHeiko Räpple – Skulptur \nKuratorin der Ausstellung: Julia Ritterskamp
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LOCATION:Galerie Judith Andreae\, Paul-Kemp-Str. 7\, 53173\, Bonn
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SUMMARY:Silke Brösskamp - Wir sind so weit gekommen
DESCRIPTION:Silke Brösskamp besetzt Räume. Ihr nächstes Projekt „Wir sind so weit gekommen“ findet vom 2.3. – 15.4.2017 in der artothek statt. Hierfür entwickelte sie eine Arbeit\, die die spätgotische Architektur außen und das prägende Raumkonzept der 50er Jahre im Inneren aufgreift. Herausgelöste Architekturdetails verbinden sich mit materialisiertem Leerraum und nehmen den gesamten Ort in Besitz\, sind zugleich fremder Eindringling und wiedererkennbares Zitat. \nSilke Brösskamp beschreibt ihren Ansatz so:“ Der Raum ist ein besonderes Ding\, ein Behälter\, eine Spielfläche\, ein Zeitspeicher. Seine Wirkkraft ist Auslöser für meine skulpturalen Raumarbeiten. Der Arbeitsprozess: Ein Virus\, der den Raum\, den ich als Bühne benutze\, besetzt. Materielle wie metaphysische Charaktere werden zu stillen Statisten\, zu Requisiten.“ \nFür Ihre Arbeit erhält Silke Brösskamp den „Horizont-Raum-Preis“ der Freunde der artothek Köln e. V.
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LOCATION:artothek – Raum für junge Kunst\, Am Hof 50\, Köln\, 50667
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SUMMARY:FINN WAGNER – I THOUGHT IT WOULD FEEL GOOD … AND I WAS RIGHT.
DESCRIPTION:SSZ Sued\nFINN WAGNER\nI THOUGHT IT WOULD FEEL GOOD … AND I WAS RIGHT. \nOpening\n02.03.2017\n7pm
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SUMMARY:Johanna von Monkiewitsch – nine thirty
DESCRIPTION:ak RAUM\nJohanna von Monkiewitsch\nnine thirty\nVernissage\n03.03.2017\, 19 Uhr\n04.03.2017-19.04.2017\nsamstags von 12-18 Uhr und nach Vereinbarung
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SUMMARY:Finissage DARK GROUND
DESCRIPTION:Gruppenausstellung mit Eckart Hahn\, Tessa Knapp\, Jon Shelton\, Quinten Ingelaere\, Lieven Lefere\n> siehe Text auf unserer Webseite\nZeitgleich haben Berthold Pott\, Hammelehle & Ahrens sowie Wahrhus Rittershaus ihren letzten Ausstellungstag der aktuellen Schauen im Haus
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LOCATION:krupic kersting\, An der Schanz 1a\, Köln\, 50735
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SUMMARY:Metamorphosis
DESCRIPTION:Der Titel Metamorphosis ist der berühmten mythologischen\nDichtung des römischen Autors Ovidius entliehen\, in der\nGeschichten von den Verwandlungen der Götter\, Heroen\,\nMenschen\, Pflanzen und Tieren erzählt werden. Die gleichnamige\nAusstellung in KAI 10 | Arthena Foundation zeigt Werke von\nfünf Künstlern und Künstlerinnen aus Deutschland\, Estland\,\nFrankreich\, Luxemburg und Tschechien\, die sich auf individuelle\nWeise mit dem Thema der Verwandlung – von Formen\,\nMate rialien\, Körpern\, Ideen und Substanzen – beschäftigen.\nAmbivalente Tiergestalten\, rätselhafte Mischwesen und\nKreaturen aus recycelten Alltagsobjekten stehen dabei im\nVordergrund. Es sind Artefakte\, die sich nicht ohne Ironie auf\ndie heutige multifiktionale Bildwelt beziehen.
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LOCATION:KAI10 | Arthena Foundation\, Kaistrasse 10\, Düsseldorf\, 40221
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