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JUDITH MARIA KLEINTJES „lumière noire“

26. November 2017 · 12:0019. Januar 2018 · 18:00

In der schwebenden Präsenz körperhafter Fragmente gerät Einfaches unüberschaubar, Heiteres düster, Winziges monumental, Zartes bedrohlich, Leichtes schwer. Was auf der motivischen Ebene immer wieder als bildhafter Verweis auf Prozesse der Metamorphose aufscheint, erweist sich im Kern als eine Suche nach Bildern für die Ambivalenz und Unbeständigkeit aller Erscheinungen, Prinzipien, Zustände. Wobei die Sensibilität und Feingliedrigkeit der Bildsprache von Judith M. Kleintjes ebenso wie ihr behutsamer Einsatz der Farbe ihre Arbeiten wie kostbare Konzentrate wirken lassen, die nicht Gefahr laufen, sich „im Chaos zu verlieren. In der Zusammenschau ergeben sie die Kartographie einer Suche – reduziert und präzise, aber offen in einem poetischen Sinne. In den Arbeiten von Judith M. Kleintjes scheint etwas auf, das alltägliche Normalität und Ordnungsmuster überschreitet. Sie vermitteln eine Ahnung von der Fragilität des vermeintlich Stabilen, von der Verwundbarkeit mentaler und körperlicher Unversehrtheit, von der Auflösung des Sichergeglaubten. Dies nicht als katastrophalen Ausnahmefall, sondern als kreatürliche Bedingung zu begreifen.“ (Textfragment, Dr. Gudrun Bott/FIH-Field Institute Hombroich, Neuss)

Details

Zeitraum:
Beginn:
26. November 2017 · 12:00
Ende:
19. Januar · 18:00
Thema:
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Veranstaltungsort

Galerie Carla Reul
Dürenstraße 9
Bonn- Bad Godesberg, 53173
Telefon:
+491704882560
Webseite:
www.galerie-reul.de

Veranstalter

Carla Reul
E-Mail:
info@galerie-reul.de